Wann warst Du zum letzten Mal so richtig albern und hast einfach etwas „nur so zum Spaß“ gemacht?
Vielleicht in der Küche herumgetanzt und zu einem Song im Radio mitgeträllert? Oder bist herumgehüpft wie ein kleines Kind? Oder hast Deine Kollegen mit Papierbällchen beworfen? …
Du denkst vielleicht: „Das ist doch albern?!“
Ja genau. Das ist es!
Denn wohl dosierte Albernheit kann Deinem Leben eine neue Würze geben und Dich mit Stress besser umgehen lassen. So galten bereits in der antiken Philosophie Albernheiten zur rechten Zeit als Bereicherung des Lebens.
Horaz soll zum Beispiel gesagt haben:
„Mische ein bisschen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten. Albernheiten im rechten Moment sind etwas Köstliches.“
Also gönnen wir uns ab und an die ein oder andere Albernheit und werden wieder wie die Kinder.
Denn damals fiel es uns ja ganz leicht, weil wir nicht so viel darüber nachgedacht haben. Wir haben einfach gemacht. Heute als „Er-Wachsene“ brauchen wir ein bisschen Mut.
Wir müssen uns wieder trauen.
Und daher tun wir es zumeist mit guten Freunden, weil es sich in Gemeinschaft leichter „blödelt“.
Von der Kunst, Blödsinn zu machen
Das Interessante: Eine „Blödelei“ wird selten geplant, sondern entsteht oft ganz spontan aus dem Moment heraus. Plötzlich überkommt es uns und wir fangen an zu blödeln.
Dann leben wir ganz im Moment. Also ein perfektes Achtsamkeitstraining mit Spaßfaktor! Und außerdem stärkt es unser Selbstbewusstsein und kurbelt die Lebensfreude an. Wer würde da behaupten, dass sei zu nichts nutze?
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