Fehler vergeben: Mit der Methode Ho´opponopono sich selbst verzeihen

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Fehler vergeben: Mit der Methode Ho´opponopono sich selbst verzeihen

23. Jan, 2024 | Stressbewältigung & Resilienz

Wann ist Dir das letzte Mal so ein richtiger Fehler unterlaufen? Ein Schnitzer, ein Fauxpas, ein Hammer, ein Malheur, ein Missgeschick, ein Klops, ein Patzer, eine Panne …? Und konntest Du Dir sofort Deinen Fehler vergeben?

Es gibt so viele Bezeichnungen für FEHLER. Und obwohl es so viele unterschiedliche Begriffe für ein und dieselbe Sache gibt, sind unsere Handlungsvarianten zumeist auf wenige beschränkt. Das sieht dann oft so aus: zugeben oder vertuschen!

Von klein auf haben wir gelernt, Fehler abzuschieben:

  • Im Kindergarten: „Die hat angefangen!“
  • In der Schule:: „Das war ich nicht.“
  • Zu Hause haben wir die zu Bruch gegangene Vase schnell wieder zusammengeklebt und an ihren Platz gestellt.

Und jetzt im Berufsleben? Welche Erfahrungen machst Du dort im Umgang mit Fehlern? Fällt es Dir licht, Fehler zu vergeben?

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Unser (alter) Umgang mit Fehlern und Missgeschicken

Wenn uns selbst ein Fauxpas unterläuft oder wir Kenntnis von einem vermeintlichen Fehler erhalten, tun wir meistens ganz automatisch eine Sache: wir urteilen!

Entweder über uns selbst oder den anderen. Das haben wir so gelernt. Das ist uns in Fleisch und Blut übergegangen. Aber ist das hilfreich? Nützt es wirklich uns oder dem anderen? Wird dadurch irgendetwas besser?

Fehler sind absolut menschlich und sie machen uns erst menschlich. Hätten wir als Menschheit niemals welche gemacht, würde es uns vermutlich überhaupt nicht mehr geben.

Doch was macht einen Fehler eigentlich zu einem?

Die Definition von Fehler ist sehr spannend. Der Begriff kommt aus dem französischen „faillier“ und heißt soviel wie „etwas verfehlen“ oder „sich irren“. Das Wort stammt aus der früheren Militärsprache und bedeutet hier, dass eine Kanonenkugel ihr angestrebtes Ziel verfehlt hat.

Es wird also das Erstrebenswerte bzw. „Richtige“ verfehlt, wer auch immer die Norm hierfür aufgestellt hat. Nach der ISO 900 bedeutet ein Fehler, die Nichterfüllung einer Anforderung.

Der Umgang mit sog. „Klöpsen“ ist in unserer Gesellschaft, gelinde gesagt, „grottig“! Denn wir halten diese für fatal.

  • Ein Politiker macht einen Fehler und wird geschasst, also aus dem Amt gejagt.
  • Ein Fußballtrainer der seine Mannschaft nicht zum angestrebten Erfolg führt, wird ausgetauscht.

Und wir? Wie gehen wir damit um, wenn uns ein Fehler unterläuft?

Fehler oder „böse Tat“?

Schon Aristoteles unterschied zwischen einem Fehler und einer „bösen Tat“. Nach seiner Ansicht gilt für Fehler folgendes:

  • Ein Fehler passiert; er unterläuft.
  • Ein Fehler geschieht – ohne Absicht!!!
  • Ein Fehler ist oft ein Versehen.
  • Ein Fehler ist eine „Fehlleistung“.

Ein „böse Tat“ jedoch wird verschuldet. Sie geschieht mit schlechter Absicht. Hierbei nimmt man Schaden billigend in Kauf. Man handelt vorsätzlich oder mit bedingtem Vorsatz und daher schuldhaft.

Wer also im Zusammenhang mit Fehlern von Schuld spricht, vermischt zwei verschiedene Kategorien. Der Satz: „Der Mitarbeiter ist an dem Fehler schuld!“ oder „Ich bin schuld, dass …“ enthält daher einen gravierenden Denkfehler!

Am schlimmsten gehen aber die meisten mit sich selbst ins Gericht, wenn ihnen ein Fehler unterläuft. Da sitzt dann schon einmal der gesamte Bundesgerichtshof vor einem (unserem Ego) und urteilt, was das Zeug hält: „Schuldig, im Sinne der Anklage!“


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Neuer Umgang mit Fehlern

Mir selbst hat es seit einigen Jahren sehr geholfen, wenn ich mich bei der Ausübung eines Fehlers auf Vergebung konzentrierte. Wenn ich mir für etwas vergab, was ich als „Fehlleistung“ sehen konnte. Wenn ich also meine Wahrnehmung oder meine Sicht auf die Dinge anfing zu verändern.

Das ist kein leichter Weg und schon gar kein „Easy-Going-Weg“, den man einfach mal so nebenbei geht.

Es ist eher eine Art Haltung, die es von Tag zu Tag neu einzuüben gilt, damit man, wenn der Shit mal wieder happens, sein göttliches Lichtlein nicht selbst ausknipst. 😉

Vergebung mit Ho´opponopono

Die hawaiianische Vergebungsübung Ho’opponopono kann uns hier allen einen segensreichen Dienst erweisen und uns in Vergebung schulen, damit wir uns selbst von der Last der Schuld befreien und von der Angst zur Liebe wechseln können.

Ho´opponopono bedeutet soviel wie „etwas richtig stellen“ oder auch „Rückkehr zum perfekten Zustand“.

Die folgende Übung ist eine Kurzfassung des klassischen Familien-Rituals, lässt sich gut in den Alltag integrieren und ist daher sehr beliebt. Sie ist sehr einfach in der Durchführung, braucht keinerlei Vorbereitung und kann überall durchgeführt werden.

Ich habe sie aus dem Buch: „Das große Praxisbuch der Vergebung“ von Manuela Tornow entnommen. Wer mehr über die wahre Kraft der Vergebung im Zusammenhang mit ein Kurs in Wundern erfahren möchte, dem lege ich dieses Buch wärmstens ans Herzchen.

Die Übung geht wie folgt:

1. Schritt – Einstimmung

Denke an eine Situation, an einen Menschen, eine Begebenheit, einen Zustand oder Problem, mit dem Du Dich nicht in Frieden fühlst, ärgerlich bist und Dich oder andere be- und verurteilst. Vielleicht ist es etwas, womit Du gerade jetzt konfrontiert bist.

2. Schritt – Sage und fühle: „Es tut mir leid.“

Mit dieser Aussage übernimmst Du Verantwortung für Deine Wahrnehmung. Alles, was in Deinem Umfeld auftaucht, hat etwas mit Dir zu tun. Dieser Satz bezeugt Deinen Wunsch, dass alle Beteiligten stattdessen lieber Frieden erfahren sollen.

3. Schritt – Sage und fühle: „Vergib mir.“

Du willst Deine Urteile loslassen und frei von Negativität in Deinem Geist werden. Auch wenn scheinbar jemand anderes etwas tut, was aus Deiner Sicht nicht ok ist, sage in dieser Übung:
„Vergib mir – was auch immer in meinem Geist dazu führt, dass dies jetzt geschieht, vergib mir.“
Übergib dem göttlichen Geist in Dir die Situation im Wissen und Glauben, dass die göttliche Liebe jeden Groll überwindet.

4. Schritt – Sage und fühle: „Ich liebe Dich.“

Hinter jedem alten Groll liegt Liebe!!! Jeder kann um seines inneren, unschuldigen Kindes willen geliebt werden. Sei bereit, von Deinem wahren Selbst aus diese Liebe fließen zu lassen, auch wenn Dein Ego sie nicht fühlt. Dieser Teil der Übung ersetzt langfristig Deinen Glauben an Urteile und Bestrafung durch den Wunsch, hilfreich sein zu wollen. Denke so oft „Ich liebe Dich“, bis sich Dein Herz in Mitgefühl öffnet.

5. Schritt – Sage und fühle: „Danke.“

Bedanke Dich dafür, dass dies jetzt heilen kann, dass Du Erleichterung spürst, dass sich Dein Herz öffnet oder dafür, dass Du etwas lernen durftest.
Du kannst diese Übung im Alltag immer dann anwenden, wenn sich Urteile in Deinem Geist bilden.

Ich wünsche Dir eine vergebungsreiche Woche.
Sei nicht so streng mit Dir selbst. Dann klappt’s auch mit den Mitmenschen besser.

Alles Liebe … denn darum geht’s in Wahrheit!

Deine

Jeanette

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