SELFCARE-Blog: Angst vor dem Tod reduzieren von Jeanette Richter SELFCARE-Blog: Angst vor dem Tod reduzieren von Jeanette Richter
Kann man die Angst vor dem Tod reduzieren?

Kann man die Angst vor dem Tod reduzieren?

Kann man die Angst vor dem Tod reduzieren?

Die Angst vor dem Tod ist immer auch die Angst vor dem Leben!

Was ist eigentlich Angst?

Jeder kennt das Gefühl von Angst und diese heimliche Beklommenheit, die sich im ganzen Körper ausbreitet, wenn wir an bestimmte angstauslösende Dinge, Situationen oder z.B: an den eigenen Tod denken.

Das Wort Angst (griech.: agchein: lat: angere) bedeutet soviel wie „Enge“, „würgen“ oder „die Kehle zuschnüren“. Etwas scheint uns zu erdrücken. Wohingegen sich das Wort „Furcht“ auf ein konkretes Ereignis bezieht, ist die Angst eher diffus und daher „unkonkret“.

Das Gefühl der Angst zeigt sich im Körper durch beschleunigten Herzschlag, vermehrte Schweißabsonderung, schnellerem oder gestocktem Atemfluss. Die Pupillen sind erweitert. Die Sinne geschärft. Unser Körper stellt sich auf Kampf, Flucht oder Totstellen ein.

Doch die Angst ist nützlich, denn sie warnt uns vor möglichen Risiken oder initiiert schon mal Handlungsalternativen für die Zukunft. Ohne Angst hätte die Menschheit evolutionsbiologisch nicht überlebt.

 

Doch woher kommt die Angst vor dem Tod?

Es gibt viele Gründe, warum Menschen Angst vor dem Tod haben und eines ist wichtig zu wissen: jeder hat in seinem Leben schon einmal Angst vor dem Tod gehabt!

Die Angst vor dem Tod resultiert oft aus der Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten. Und sie ist ja nicht unbegründet, denn wir wissen alle, dass wir sterben werden. Da beißt die Maus keinen Faden ab! Letzten Endes wissen wir nicht wirklich, was uns auf der „anderen Seite“ erwartet oder wie unser Übergang sein wird oder ob danach noch was kommt. Daher liegt es in der Natur des Menschen, dass wir uns vor dem fürchten, was wir nicht kennen.

Wenn die Angst vor dem Tod jedoch krankhafte Züge annimmt, spricht man von Thanatophobie (thantos = Tod; phobie = Angst, Furcht). Das ist eine gesteigerte Angst und Beklemmung vor dem Tod im allgemeinen oder dem Sterben. Die Thanatophobie ist eine Form der Angststörung und deren Behandlung gehört in professionelle Hände. Kurz gesagt: Jemand der unter Thanatophobie leidet stirbt bereits zu Lebzeiten – psychisch und sozial, denn er kann das Leben nicht mehr genießen und die Lebensfreude kommt abhanden.

6 mögliche Gründe, warum Menschen den Tod fürchten:

  • Angst vor dem Unbekannten

  • Angst vor der Auslöschung der Person, also Angst vor der Nicht-Existenz.

  • Emotionale Distanz zum Tod: der Tod wird verdrängt und tabuisiert.

  • Sorge um die Hinterbliebenen, gerade wenn es sich zum Beispiel um kleine Kinder oder um schutzbedrüftige Angehörige handelt.

  • Angst vor einem strafenden Gott oder vor einem Urteil über die „Lebensführung“.

  • Angst vor Krankheit und Siechtum oder dass man vor dem Tod Schmerzen erleiden muss.

Welche „Strategien“ nicht wirklich funktionieren

Es hilft wenig, den Tod zu „verklären“ oder zu romantisieren, noch ist es hilfreich, den Tod zu negieren. Der Tod ist eine Tatsache, an der keiner vorbeikommt. Die folgenden „Strategien“ sind zwar durchaus verständlich, tragen jedoch nicht wirklich dazu bei, Ängste in Bezug auf Sterben und Tod zu reduzieren:

  • das Thema wird totgeschwiegen – man redet nicht darüber

  • der Tod wird romantisiert oder verklärt

  • der Tod wird negiert

  • das wirkliche „Leben“ wird auf „später“ verschoben (also auf das Jenseits)

  • starke Wissenschaftsgläubigkeit: der Tod ist das Ende!

  • starke Religiosität: der Tod ist der Eintritt ins Paradies!

Selbst religiöse Menschen können zu Lebzeiten Angst vor dem Sterben und dem Tod entwickeln, wenn sie es bislang vermieden haben, sich mit dem Tod bewusst auseinanderzusetzen. Denn vor diesem kleinen Zweifel, was wann und wie kommen wird, ist keiner gefeiht. Was daher am ehesten Erfolg verspricht, ist eine bewusste, rationale und emotionale Auseinandersetzung mit der Tatsache der Endlichkeit:

offen, mitfühlend und neugierig.

 

Was Du konkret tun kannst, um Deine Angst vor dem Tod zu überwinden

  1. Wir müssen akzeptieren, dass der Tod zum Leben dazugehört, sozusagen ein elementarer Bestandteil des Lebens selbst ist.

  2. Viele Millionen Menschen vor uns haben es bereits geschafft! Das sollte Mut machen!

  3. Dem Tod ins Angesicht schauen: Wenn wir den Tod allerdings verdrängen und ihn aus unserem Leben ausklammern, dann kommt er irgendwann – über kurz oder lang – mit Gepolter durch die Hintertür wieder herein.

  4. Wir können ihm nicht entkommen und daher ist es mehr als vernünftig, sich schon zu Lebzeiten mit dem Unvermeidlichen zu beschäftigen. Sich ganz bewusst mit seiner Angst auseinanderzusetzen.

  5. Und jeder auf seine Art. Manche gehen auf den Friedhof, andere sprechen mit Sterbenden und wieder andere meditieren über den Tod.

  6. Was auch immer für Dich geeignet ist: TU es!

  7. Denn eine Tatsache bleibt bestehen: Du wirst sterben! Das ist todsicher!

  8. Doch wir dürfen unserer Angst mit Mitgefühl begegnen.

Erfolgsbeispiele aus der Praxis

Eine meiner Klientinnen, Claudia S. (Name geändert) hatte Zeit ihres Lebens Angst:

  • Angst vor Krankheit,
  • Angst vor Siechtum und
  • Angst vor dem Tod.

Doch sie wollte sich ihrer Angst stellen und war bereit sich mit ihrer Angst auseinanderzusetzen.

Nach vielen Gesprächen über ihre Ängste, dem Erlernen von Entspannungstechniken und dem „Sich-Stellen“ der eigenen Vergänglichkeit absolvierte sie einen Hospizbegleiterkurs und verlor ihre Ängste vor dem Tod, sodass sie später sogar ihre Mutter beim Sterben auf mitfühlende Art und ohne Angst begleiten durfte.

Sie sagte später lächelnd: „Das soll jetzt nicht morbide oder abgefahren klingen, aber das Begleiten meiner Mutter in den Tod war für mich das Schönste und Berührendste, was ich jemals erlebt habe und ich bin dankbar für jeden Augenblick des Dabeiseins!“

Eine andere Klientin – Andrea W. (Name geändert) hatte Angst vor dem Verlust der Eltern.

Sie entwickelte zunehmend eine Depression, weil ihr mittlerweile ihre destruktiven Gedanken enormen Stress verursachten.

Als sie sich mit ihrer Gedankenwelt, ihren Überzeugungen und Grundannahmen (sog.: MIND-SET) über das Leben und den Tod beschäftigte, erhielt sie die Kontrolle über ihr Leben zurück.

Später sagte sie: „Ich war gefangen in mir selbst. Heute lass ich mich nicht mehr so leicht durch Dinge, die ich eh nicht ändern kann, aus der Fassung bringen! Das entspannt total!“

Also bleib entspannt und denk daran:

Die Angst vor dem Tod ist immer auch die Angst vor dem Leben.

 

 

 

Nahtoderfahrung – Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Nahtoderfahrung – Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Was denkst Du eigentlich über den Tod? Glaubst Du, dass es danach irgendwie weitergeht oder ist für Dich einfach Ende im Gelände? Und warum reden wir eigentlich so selten über unsere Vorstellungen vom “Danach”?

Der Tod und alles was damit zusammenhängt, macht vielen Menschen Angst.

Doch Menschen, die sich intensiver mit der Tatsache ihrer eigenen Endlichkeit auseinandersetzen, leben bewusster und oftmals auch glücklicher.

Aber warum ist das so?

Vielleicht, weil der Tod dadurch seinen Schrecken verloren hat?

Vielleicht, weil diese Menschen sich für eine andere Wirklichkeit öffnen konnten?

Vielleicht, weil mit dem Interesse auch eine Art Einsicht Einzug in das Leben dieser Menschen gehalten hat: dass der Tod anders ist, als wir uns das heute vorstellen?

Dass der Tod womöglich gar nicht existiert und somit nur eine Illusion ist?

Was auch immer Du momentan darüber denken magst – es gibt Menschen, die ganz außergewöhnliche Erfahrungen gemacht und die die Gewissheit erlangt haben, dass der Tod nicht das Ende ist.

Diese Menschen sind entweder aufgrund einer Nahtoderfahrung zu dieser Einsicht gelangt oder hatten ein empathisches Erlebnis am Sterbebett eines Angehörigen.

Oder sie hatten nach dem Tod eines Angehörigen “seltsame” Phänomene erlebt, die ihre Sicht auf den Tod relativierten.

Ich freue mich sehr, wenn Du mir schreibst, was Du über den Tod und das Danach denkst: kontakt@zeitwellen.life.

Nahtod-Erfahrungsberichte:

Damit Du Deine Angst vor dem Tod verlierst!

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Wissenschaftliche Erklärungsversuche:

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Wissenswertes:

Nahtoderfahrungen sind innere Erlebnisse an der Grenze zwischen Leben und Tod. Sie können auftreten, wenn ein Mensch durch Unfall, Krankheit etc. klinisch tot ist und das Gehirn zu diesem Zeitpunkt keinerlei Aktivität mehr zeigt.

Diese Erlebnisse verändern Menschen nachhaltig und dauerhaft zum Positiven, weil sie die Angst vor dem Tod überwunden haben!

Ca. 4 Millionen Deutsche haben bereits ein solches Erlebnis gehabt und ca. 13 Millionen US-Amerikaner (aus anderen Bevölkerungsgruppen gibt es zu wenig verlässliches Zahlenmaterial).

Und es werden immer mehr, da die medizinischen Möglichkeiten einer Wiederbelebung nach Herzkreislaufstillstand zunehmen.

Das bedeutet:

  • Ca. 4 % der derzeitigen Weltbevölkerung (Stand 4.3.18) haben mindestens 1x in ihrem Leben eine Nahtoderfahrung gemacht.

  • Das sind bislang ≈ 30.370.673 Menschen mit einer Nahtoderfahrung! 

≈ Deutsche mit einer Nahtoderfahrung

≈ US-Amerikaner mit einer Nahtoderfahrung

Wenn Du mehr über Nahtoderfahrungen wissen möchtest, dann schau’ Dir gerne meinen Artikel “12 Dinge, die wir aus Nahtoderfahrungen lernen können” an. Hier geht’s zum Artikel …

Lust auf Relaxte Impulse?

Dann hol’ Dir meine 33 Tipps!

Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben

Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben

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Deine Zeit für's Wesentliche!

Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben

Hast Du Dich schon einmal mit der Tatsache Deiner eigenen Endlichkeit beschäftigt? Und was löste das für Gefühle in Dir aus? Können wir vom Tod tatsächlich lernen, erfüllter zu leben? 

Heute möchte ich Dir das Buch “Die fünf Einladungen – Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben” von Frank Ostaseski vorstellen, welches den Tod auf eine mitfühlende und hoffnungsvolle Art und Weise in unser Leben integrieren hilft. Der Autor beginnt sein Buch mit den folgenden Zeilen:

“…Leben und Tod kommen immer im Paket – das eine erhält man nicht ohne das andere. So wird der japanische Zen-Begriff shoji für den Kreislauf von Geburt und Tod wörtlich als »Geburt-Tod« übersetzt. Die einzige Trennung zwischen den beiden besteht in dem kleinen Bindestrich, einer schmalen Linie, die sie wiederum verbindet: Ohne Gewahrsein für den Tod können wir nicht wirklich lebendig sein. Der Tod wartet nicht am Ende eines langen Weges auf uns. Er ist immer da, im Innersten jedes einzelnen Augenblicks. Er ist der heimliche Lehrer, versteckt, aber dennoch für alle sichtbar. Er hilft uns zu entdecken, was am wichtigsten ist im Leben. Und das Gute daran ist: Wir brauchen nicht bis ans Ende unserer Tage zu warten, um die Weisheit zu finden, die der Tod uns zu bieten hat.”

Den Tod als Lehrer begreifen?

Auch wenn uns der Tod an allen Ecken und Enden begegnet, ob im Fernsehen, im Radio, in der Zeitung… so ist es doch immer der Tod der anderen. Unser Tod dagegen scheint noch in weiter Ferne zu liegen – so hoffen wir jedenfalls. Doch das Beschäftigen mit dem eigenen Tod kann uns zu wahrer Freiheit, Demut und Großherzigkeit verhelfen, wenn wir ihn einladen, Gast “unseres Hauses” zu sein und ihn nicht draußen vor der “Tür unseres Lebens” unbeachtet stehen lassen. Denn der Tod ist geduldig. Er kann warten! Aber wir sollten nicht warten! Nicht warten auf die Rente oder den nächsten Urlaub, um endlich erfüllter zu leben. Wir könnten jetzt damit beginnen, genau in diesem Moment, erfüllt zu leben. Indem wir uns umschauen, …wirklich hinschauen, auf das, was wir haben, … was bereits da ist!

Die 5 Einladungen:

1. Warte nicht.
2. Heiße alles willkommen, wehre nichts ab.
3. Gib dich ganz in die Erfahrung.
4. Finde mitten im Chaos einen Ort der Ruhe.
5. Kultiviere den Geist des Nicht-Wissens.

Hier kannst Du Dir den Buch-Trailer auf YouTube anschauen.

Und für die ganz Mutigen habe ich einen Fragebogen erstellt, der Dir mehr Klarheit über Deine Einstellungen zum Leben, dem Sterben, dem Tod & dem Danach bringen soll. Ein 1. Schritt sozusagen, um den Tod in Dein Leben einzuladen. Du kannst diesen Fragebogen auch ausgefüllt an mich schicken. Darüber würde ich mich sehr freuen. Ich würde diesen als Grundlage für ein neues Kurskonzept nutzen, das gerade in Arbeit ist.

Hier kannst Du den Fragebogen herunterladen.

Alles Liebe!
Jeanette

P.S.: Wie gefällt Dir eigentlich meine Website zeitwellen.life? Magst Du mir Feedback geben, indem Du auf diesen Link klickst?

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Die Brüder Löwenherz machen es vor

Die Brüder Löwenherz machen es vor

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Deine Zeit für's Wesentliche!

Die Brüder Löwenherz machen es vor

Wie würde Dein Leben wohl aussehen, wenn Du keine Angst mehr vor dem Leben und Deine Angst vor dem Tod überwunden hättest? Wenn Du in der Gewissheit leben könntest, dass das Leben ewig währt? 

Genau das hat Jonathan vor…

Denn jeden Abend erzählt er seinem kleinen Bruder Krümel vom Land Nangijala – dem Land der Sagen und der Märchen. Nangijala ist das Land, in das die Menschen nach dem Tode kommen. Und bald ist es soweit – Jonathan und Krümel treffen sich in dem geheimnisvollen Paradies, in dem alle Menschen friedlich zusammen leben. Doch das Leben in Nangijala wird von einem grausamen Tyrannen bedroht – und damit beginnt ein aufregendes Abenteuer für die Brüder Löwenherz.

Astrid Lindgrens fantastischer Abenteuerroman für Kinder wurde vielfach ausgezeichnet und u.a. für den Deutschen Jugend-Literaturpreis nominiert. Doch dieses Buch ist viel mehr als “nur” ein Buch für Kinder. Ich finde, es ist ein Buch auch für Erwachsene. Denn es geht um Mut und Ängste, um Verzweiflung und Hoffnung, um Bangen und Entscheidungen treffen. Es geht letzten Endes um die Überwindung der Angst. Eine Angst, die uns vor dem eigentlichen Leben abhält. Einer Angst, die uns unser wahres Potential nicht leben lässt und schließlich um Vertrauen, das die Angst überwindet. Und der kleine Krümel zeigt uns letzten Endes, dass es jeder schaffen kann: auch die kleinen und scheinbar Schwachen.

Du musst springen!

Manchmal stehen auch wir vor einem solchen “Abgrund” und trauen uns nicht zu “springen”. Aus Angst vor der Veränderung. Aus Angst vor der Ungewissheit und dem was kommen mag. Wir belassen lieber alles beim Alten. Doch dann…eines schönen Tages, wagen wir den alles verändernden Schritt: Wir “springen” ins Ungewisse. Und siehe da…!

Ich wünsche Dir den Mut, Dich ab und an aus Deiner Komfortzone zu lösen und Dich bejahend in eine anstehende Veränderung zu “stürzen”. Wer weiß! Vielleicht ist es ja doch besser, als gedacht.;)

Ich freue mich, wenn Du diesen Artikel mit Deinen Freunden und Bekannten teilst.
Herzlichen Dank!

Alles Liebe!
Jeanette

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Manifest: Angst vor dem Tod überwinden

Manifest: Angst vor dem Tod überwinden

Der Tod ist nach wie vor ein Tabu, doch das können wir ändern.

Mit zeitwellen.life will ich u.a. an einem der größten Tabuthemen der Neuzeit rütteln – der Angst vor dem Tod – und zum Nachdenken anregen sowie Hilfestellungen im Umgang mit der Angst vor der eigenen Endlichkeit und damit der Angst vor dem eigenen Leben geben.

Denn diese Angst ist das größte Problem in Sachen zu viel Stress.

Ich habe nicht vor, die Gefühle von Menschen zu verletzen, die einen Verlust, egal welcher Art, erlebt haben.

Auch liegt es mir fern, den Tod in irgendeiner Form zu romantisieren oder ihn zu glorifizieren.

Ich respektiere, wertschätze und achte alle Menschen in ihrer Trauer, da sie etwas sehr Wertvolles und Geliebtes in ihrem Leben verloren haben.

Was mir wichtig ist, erzähle ich Dir in diesem Video.

 

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Mein Anliegen

Mein Anliegen ist es, den Menschen Mut zu machen, sich mit ihrer eigenen Endlichkeit und dem Sterben und Tod auseinanderzusetzen, damit sie daraus Kraft für ihr eigenes wundervolles und einzigartiges Leben schöpfen und ihrem Leben einen neuen Sinn geben können.

Im Grunde tun hier meine Überzeugungen nichts zur Sache. Auch wenn meine Mission die Enttabuisierung und Angstreduzierung des Todes ist, liegt es mir fern zu “missionieren”.

Tatsächlich möchte ich durch zeitwellen.life eher zum Nachdenken anregen und Impulse geben.

Die Welt ändert sich

Wir wissen alle, dass unsere Welt vor großen Veränderungen steht!

Und wir Menschen tun es – hoffentlich auch! Die Welt wird schneller, technischer und wir werden alle älter.

Zumindest einige von uns. Was uns aber trotz aller technischen Raffinessen und medizinischen Fortschritte nach wie vor eine “Heiden”-Angst einjagt, ist die Frage nach dem:

WARUM GEHT ALLES IRGENDWANN MAL ZU ENDE?

Also die Tatsache unserer eigenen Endlichkeit und der unserer Liebsten.

Was uns Angst macht, ist die Angst vor dem Fremden! Die Angst vor dem Tod!

Dabei ist der Tod Teil des Lebens und früher war er dies in der Tat auch.

Es wurde mit ihm gelebt. Das große Drama war weg.

Oder zumindest weniger stark, da man ihn akzeptierte und daher auch respektierte.

 

Was ist passiert?

Durch den “Höher-Schneller-Weiter”-Virus, der uns die wahre Bedeutung des Wortes “Stress” vor Augen führt, wurde der Tod an den Rand der Gesellschaft gedrängt.

Er passte nicht mehr zum Erfolgreichen.

Er passte nicht mehr zur Schulmedizin.

Er passte nicht mehr zum modernen Leben.

Er durfte nicht sein. Und was nicht sein darf, das nicht sein kann.

Also wurde er verdrängt. Tabuisiert. Wenn man nicht drüber redet, dann wird schon nichts passieren.

Und tot sind ja auch immer nur die anderen. Denn wer kann sich seinen eigenen Tod schon vorstellen?

Und manche tun sogar so, als könnten sie ewig leben oder als wäre der Tod nur etwas, was die anderen betrifft.

Daher sind wir auch immer so schockiert, wenn plötzlich wieder jemand stirbt oder “aus dem Leben” gerissen wird.

Dabei lauert der Tod an jeder Ecke!

Ich kann über die Straße gehen und wenn ich dran bin, ist der Bus vielleicht über mir.

Wir bereiten uns akribisch auf alles vor …

auf die Schule, auf die Lehre, auf den Geburtstag, auf die Rente (auch hier ist Nachholbedarf angesagt; noch so ein Tabu), auf eine Scheidung, auf einen Umzug … auf eine Urlaubsreise … nur unsere letzte Reise überlassen wir dem Zufall.

“Wie soll man sich denn da drauf vorbereiten? Wenn’s soweit is’ dann isses halt soweit!” mag so mancher denken.

Gutes Argument!

Hier kommt der Knaller: Wenn wir uns nicht mit der Tatsache unserer eigenen Endlichkeit zumindest auseinandersetzen, werden wir das Leben niemals wirklich leben können.

Denn wie schon Seneca sagte:

“Leben aber muss man das ganze Leben lang lernen, und was dich vielleicht noch mehr wundern wird, auch Sterben muss man das ganze Leben lang lernen.”

Zugegeben: Wir können uns unseren eigenen Tod nur sehr schwer vorstellen.

Wie das ist, nicht mehr am Leben zu sein.

Aber was wir können, ist, den Tod auf dem Zettel zu haben. Sich mit ihm zu beschäftigen. Sich mit ihm auseinanderzusetzen.

Sich auf den Tag X vorzubereiten.

Verantwortungsvoll. Menschenwürdig. Respektvoll.

Jeder auf seine Art und Weise. Wie wir das machen können, zeigen uns Menschen, die eine Nahtoderfahrung erlebt haben.

Schließlich hat uns der medizinische Fortschritt eine unglaublich hohe Anzahl von Menschen mit einer Nahtoderfahrung geschenkt. Diese Menschen standen zumindest für kurze Zeit am äußersten Rand des Lebens und konnten schon mal ein bisschen hinter den Vorhang schauen.

Wie es nach dem Vorhang weitergeht, werden wir alle erst dann wissen, wenn es soweit ist.

Vom Tod lernen

Was mich an den Menschen, die eine Nahtoderfahrung erlebt haben, wirklich beeindruckt, ist nicht die Tatsache, dass sie mal hinter den Vorhang schauen durften, sondern dass diese Erkenntnisse ihr gesamtes Leben verändert haben.

Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, dann gehe zu diesem Artikel:

12 Erinnerungen, wenn man Angst vor dem Tod hat.

Als wäre ihnen dadurch – und nur dadurch – erst bewusst geworden, wer oder was sie in Wahrheit sind. Sie konnten friedlicher leben. Intensiver.

Und hatten die Angst vor dem Tod verloren.

Und diese “Message” ist das größte Geschenk für uns Menschen – wenn wir es zu nutzen verstehen.

Diese Menschen sind für mich wahre Botschafter einer anderen Wirklichkeit, auch wenn wir es ihnen nicht leicht machen, dieses Wissen mit uns zu teilen. Teils aus Ignoranz. Teils aus Angst.

Wir halten sie für bekloppt, bescheuert oder glauben ihnen schlichtweg nicht.

Doch wenn eines Tages die kritische Masse erreicht ist, wird dieses Wissen zum Allgemeinwissen gehören.

Davon bin ich felsenfest überzeugt.

Und das wird eine ähnliche Revolution auslösen, wie seinerzeit das Ende des geozentrischen Weltbildes, das durch das heliozentrische Weltbild ersetzt wurde.

Heute ist für uns das ebenso “normal” und unstrittig, wie die Tatsache, dass unser Planet keine Scheibe, sondern eher eine Kugel ist.

Nochmal: Wenn wir uns mit unserer eigenen Sterblichkeit beschäftigen, könnten wir vieles erreichen …

Willst Du wissen, wie Du Deine Angst vor dem Tod reduzieren kannst?

  • Wir könnten lernen, den Tod in unser Leben zu integrieren und so zu leben, als könnte dieser Tag unser letzter sein.
  • Wir könnten lernen, den Tod zu akzeptieren, um das Leben zu führen, das wir in Wahrheit führen wollen.
  • Wir könnten mehr Mitgefühl für andere und uns selbst aufbringen, da wir alle denselben “Ausgang” teilen.
  • Wir könnten Trost spenden, wenn die Trauernden trauern und nicht wegschauen, weil wir Angst vor ihrer Trauer haben.
  • Wir könnten umarmen, wo Umarmung Not tut.
  • Wir könnten zuhören und hinhören, wenn Menschen mit anderen Erfahrungen uns an ihrem Wissensschatz teilhaben lassen möchten.
  • Wir könnten mutiger für Andersdenkende sein  und furchtloser für unsere Überzeugungen eintreten.
  • Wir könnten uns freier fühlen, die Meinungen anderer zu tolerieren und hätten weniger Angst davor unsere Meinung zu äußern.
  • Wir lebten ein bunteres Leben. Würden mehr spielen und würden uns mehr Zeit für das wirklich Wesentliche nehmen.

Das alles könnten wir, wenn wir weniger Angst vor dem Tod hätten.

In diesem Bestreben wurde zeitwellen.life gegründet.

Ich freue mich, dass auch Du dazu beitragen möchtest, dass es eine MISSION POSSIBLE wird.

Danke Dir!

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Behalten Sie die Gabel!

Behalten Sie die Gabel!

Einer Frau wurde eine unheilbare Krankheit diagnostiziert. Der Arzt sagte, sie hätte nur noch drei Monate zu leben.

Sie fing also an, alles in Ordnung zu bringen und alles zu organisieren.

Sie rief auch den Pastor an, und bat ihn zu ihr zu kommen, um ihre Wünsche für die Beerdigung abzusprechen.

Sie sagte ihm, welche Lieder gesungen werden sollten, welche Bibeltexte gelesen werden sollten und in welchem Kleid sie beerdigt werden wollte. Sie sagte auch, dass sie ihre Bibel in der linken Hand halten wolle. Als der Pastor gehen wollte, erinnerte sich die Frau an ein wichtiges Detail, das sie vergessen hatte.

„Herr Pastor, eins noch….”, sagte sie aufgeregt.

„Das ist auch noch sehr wichtig für mich! Ich möchte, dass ich eine Gabel in meiner rechten Hand halte, wenn ich im Sarg aufgebahrt werde.”

Dem Pastor fehlten buchstäblich die Worte.

„Das überrascht Sie sicher.” fuhr die Frau ruhig fort.  „Oh ja!”, stammelte der Geistliche.

Die Frau fing an zu erklären: „In all den Jahren, in denen ich an den vielen Empfängen teilnahm, wurde ich immer mal wieder daran erinnert, meine Gabel zu behalten, wenn das Geschirr abgeräumt wurde. ‘Behalten Sie ihre Gabel’ – irgendeiner sagte es bestimmt. Und ich freute mich dann immer, denn ich wusste, dass noch etwas Besseres kommen würde! Leckere Schokoladendesserts, Kuchen, Apfelstrudel oder Eis. Irgendetwas wunderbares, was das große Mahl perfekt abrundete.”

Der Pastor lächelte. „Ich möchte”, fuhr die Frau fort, „dass die Leute, die mich im Sarg sehen, sich wundern, warum ich die Gabel in der Hand halte. Und ich will, daß Sie ihnen sagen: ‘Behalten Sie ihre Gabel – das Beste kommt erst noch!’” Der Pastor fing beinahe an zu weinen, als er die Frau beim Abschied umarmte. Er wusste, dass es eines der letzten Male war, bevor sie sterben würde. Aber er wusste auch, dass die Frau eine bessere Vorstellung vom Himmel hatte, als er selbst. Sie WUSSTE und vertraute, dass noch etwas Besseres auf sie wartete. An der Beerdigung gingen die Menschen an ihrem Sarg vorbei und sahen ihr schönes Kleid, ihre Bibel in der linken Hand und … die Gabel in der Rechten! Und immer wieder hörte der Pastor die Frage: „Warum hat sie eine Gabel in der Hand?” und sein Lachen wurde größer und freudiger bei jedem Mal!

Während der Predigt, berichtete der Pastor von der Unterhaltung, die er vor kurzem noch mit der Frau hatte. Er erklärte, was die Gabel in der Hand sollte und was sie der Frau bedeutete, dass er nicht mehr aufhören konnte, an die Gabel zu denken und dass er hoffe, dass auch die Anwesenden die Gabel nie mehr vergessen würden.

Die Bedeutung, die die Gabel für die Frau hatte, schlug bei den Leuten ein! Sie erzählen sie sich noch heute. Behalte deine Gabel – das Beste kommt noch!

                                                                               Verfasser unbekannt

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