von Jeanette Richter | 26/11/2023 | Leben & Tod anders sehen |
„Angst vor dem Tod tritt zumeist dann auf, wenn das Leben zu kurz gekommen ist.“
Manchmal sind die „Dinge“ ganz einfach … und manchmal, ja manchmal, da sind sie es eben nicht. Zumindest nicht im ersten Moment.
Da mĂŒssen wir dann etwas tiefer bohren oder etwas genauer hinschauen, damit Dein Leben nicht zu kurz kommt.
Aber dieser Blick und der Akt des „Bohrens“ lohnt sich allemal.

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Was Dir winkt, ist ein glĂŒckliches und erfĂŒlltes Leben, denn Deine Seele will, dass Du glĂŒcklich bist. Darum geht’s! Ging es immer!
Wenn Du Dir UnterstĂŒtzung bei Deiner Ăberwindung der Angst vor dem Tod wĂŒnschst, dann melde Dich gerne bei mir.
Und vergiss nicht: Du gibst Dein Bestes. Jeden Tag! Nur Dein Ego findet, dass das nicht reicht. Es irrt sich!
Do all things with love!
Alles Liebe!
Deine Jeanette
von Jeanette Richter | 26/02/2023 | Psychologie trifft SpiritualitÀt |
Immer wieder durfte ich feststellen, ob in Seminaren, in Coachings oder in der Arbeit an mir selbst, dass Stress und Angst doch letzten Endes eine Sache der Wahl ist. Dass wir uns entscheiden, wie wir mit einer Situation umgehen bzw. wie wir auf etwas, dass uns nicht passt, reagieren.
Und das sind tatsĂ€chlich gute Nachrichten â denn haben wir die Wahl, können wir es Ă€ndern â und es gibt nichts zu (be)fĂŒrchten.
Zugehörige Podcastfolge
Die Qual der Wahl
Diese Wahl ist uns nicht unbedingt gĂ€nzlich bewusst, aber auf einer unbewussten Ebene fĂŒhrt sie dazu, dass wir eine Situation als âstressigâ empfinden.
Es scheint fast so, als ob wir zwei Teile in uns tragen:
- der eine Teil fĂŒhlt sich getrennt, ist gestresst, Ă€rgert sich, ist unruhig und hadert mit seinen UnzulĂ€nglichkeiten, zeigt Widerstand oder Stresssymptome, rebelliert gegen das, was ist.
- der andere Teil jedoch ruht im Urgrund allen Seins. Dieser Teil ist absolut friedlich, göttlich, im Frieden, weise, fĂŒhlt sich mit Allem verbunden und ist der Wahrheit und Wahrhaftigkeit verpflichtet. Er ist Teil der grenzenlosen Liebe. Unzerstörbar und immer anwesend. Ohne Angst.
Doch dieser, ich nenne ihn mal den âlichtvollen Teilâ in uns, ist immer da und war nie weg.
Nur haben wir diesen Teil in uns einfach vergessen, als wir hier inkarnierten. Das gehört ja zum Spiel dazu đ
Die Aufgabe jedes einzelnen ist es also, sich wieder an diesen âlicht- und liebevollen Teilâ zu erinnern. Dieser Teil ist ja nur verdeckt oder versteckt unter allâ den weniger dienlichen oder einschrĂ€nkenden GlaubenssĂ€tzen, Illusionen, Rechthabereien oder destruktiven Meinungen ĂŒber uns selbst, das Leben oder die anderen.
Dieser Teil fĂŒhrt zu negativem Stress. Der andere Teil fĂŒhrt da wieder raus đ
Die 2 Gedankensysteme: Liebe und Angst (Stress)
FĂŒr diese zwei Teile gibt es ja viele Bezeichnungen/Synonyme:
- Schatten und Licht,
- Mangel und FĂŒlle,
- Trennung und Verbundenheit,
- Böse und Gut,
- Dunkelheit und Licht,
- Ego und Höheres Selbst,
- Angst/Stress und Liebe âŠ
Als ich das gerade schreibe, kommt mir das Bild eines Smartphones in den Sinn:
Es wird ausgeliefert mit einer âBasisausstattungâ, an der wir nichts verĂ€ndern können. Diese Basisausstattung oder Hardware beinhaltet u. a. das Betriebssystem. Alles, was wir anschlieĂend darauf spielen, ⊠Fotos, Dokumenten, Filme, etc. liegt in unserer Hand.
FĂŒr diese âSoftwareâ entscheiden wir uns je nach Stand unserer Bewusstheit und auf der Grundlage unseres freien Willens. Die Hardware kommt vom Schöpfer đ
Doch was bedeutet nun dieser Satz:Â âEs gibt nichts zu (be)fĂŒrchten?!â ?
In Wahrheit gibt es nichts zu fĂŒrchten
Es gibt zwei Arten, wie man diesen Satz verstehen kann:
Zum einen als Furcht, ausgelöst durch eine reale Bedrohung oder akute Gefahr (das Haus brennt, eine Klapperschlange nĂ€hert sich mir im âEmslĂ€ndischen Forrestâ, ein wildgewordener Dackel stĂŒrmt auf mich zu, etc.), wodurch unser Organismus dann entweder die Beinchen in die HĂ€nde nimmt und abhaut oder da bleibt und sich der Bedrohung stellt.
Das nennt man dann im Stressmanagement âFight-or-Flightâ. Also entweder Fliehen oder KĂ€mpfen.
Das ist durchaus sinnig und der einzige Sinn und Zweck von Stress. NĂ€mlich unser Ăberleben zu sichern im Angesicht einer wirklichen Gefahr. Die Angst oder Furcht vor einer Erkrankung gehört hier ĂŒbrigens nicht dazu.
Zum anderen benutzen wir hĂ€ufiger in unseren Gedanken das Wort âbefĂŒrchtenâ, weil wir etwas annehmen oder glauben, was definitiv unser Ăberleben in keinster Weise gefĂ€hrdet. Wir glauben nur, dass es so ist.
Das ist keine Realangst, die Sinn ergibt, sondern nur eine Fehl-Interpretation der Wirklichkeit und damit eine Illusion.
Wenn wir etwas (be)fĂŒrchten, also Angst davor haben, dass sich in der nahen oder fernen Zukunft etwas auf eine nicht angenehme Art und Weise ereignet, basiert dieses vermeintliche âGefĂŒhlâ auf der Angst vor unserer eigenen Kraft oder der Angst vor dem Leben.
Und diese Angst wird ausgelöst durch Gedanken, die wir in dem Moment, in dem wir etwas befĂŒrchten, ĂŒber die Situation oder uns hegen.
Anders denken
So mag ich zum Beispiel denken:
- âIch befĂŒrchte (glaube), dass ich das niemals schaffe!â
- âIch habâ Angst vor der Zukunft!â
- âIch fĂŒrchte mich vor seiner Wut!â
- âIch fĂŒrchte mich vor Strafe!â
- âIch befĂŒrchte (glaube), dass etwas Schlimmes passieren wird!â usw.
Ein Teil von mir tut dann so, als sei ich Hellseher, allwissend oder wĂŒrde nicht ĂŒber die notwendigen Hilfestellungen und Ressourcen verfĂŒgen.
Stress und Angst reduzieren: Neue Sichtweisen entwickeln
Aber ich kann die Situation, die mich das â(Be)fĂŒrchtenâ lehrte, auch dazu nutzen, um etwas ĂŒber mich selbst zu lernen. Ich kann mich zum Beispiel fragen oder mir sagen:
- âStimmt das wirklich?â oder
- âKann ich das auch anders sehen?â oder
- âWas wĂŒrde die Liebe jetzt dazu sagen?â oder
- âWas kann ich daraus lernen?â oder
- âWofĂŒr könne das jetzt gut sein?â oder
- âWenn es passiert, bin ich bereit, es liebevoll anzunehmen!â
- âIch tue einfach so, als hĂ€tte ich es selbst so gewĂ€hlt!â
- âŠ
Wenn ich also meine Gedanken erneut ĂŒberprĂŒfe oder anderen Geistes werde, mich also neu entscheide, z. B. fĂŒr die Harmonie, das Vertrauen, die Kraft oder die Liebe oder wie auch immer Du das nennen magst, ich also umdenke, dann verschwindet die Angst und damit löst sich auch die BefĂŒrchtung auf. Bis zum nĂ€chsten Mind-Twister đ
Uns im Anders-Denken ĂŒben
Wenn wir aufmerksam und achtsam sind, können wir dieses Wechselspiel den lieben langen Tag beobachten und uns im Anders-Denken ĂŒben.
DafĂŒr eignet sich jede noch so kleine Situation, vom âMist-der-RasenmĂ€her-springt-nicht-anâ bis zu âDer-is-doch nicht-ganz-dichtâ.
Ăbrigens: Im Stressmanagement findet man diesen Vorgang unter dem Begriff des transaktionalen Stressmodells von Lazarus, in der man ĂŒber die primĂ€re Bewertung einer Situation zu einer Neubewertung der Situation gelangen kann.
Es sind also nicht die Situationen verantwortlich fĂŒr unser Stresserleben, sondern unsere Bewertungen derselben.
âEs sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen,sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.â EPIKTET
Und im Resilienztraining weisen uns die SÀulen des Optimismus und der Akzeptanz auf diesen Prozess hin.
âEs gibt nichts zu (be)fĂŒrchten!â, ist also als ein spiritueller Weg der Erkenntnis und der Wahrheit zu verstehen und weist uns auf ebendiesen Prozess hin, dem wir nach und nach immer mehr zustimmen können. Vielleicht nicht sofort.
Nicht jetzt gleich, aber nach und nach, wenn wir uns fĂŒr etwas Kraftvolleres und Liebevolleres entscheiden.
Letzten Endes können wir nicht fehlgehen. Letzten Endes IST ALLES gut.
âAm Ende wird alles gut.Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.â OSCAR WILDE
Nun wĂŒnsche ich Dir viel Freude und Dankbarkeit an Deinem So-Sein und lassâ mal ab und zu alle Viere gerade sein. Das entspannt.
Alles Liebe âŠ
Deine
Jeanette
P.S. Ich kann ja hervorragend beim Schmökern entspannen! Hier gehtâs zu meinem Workbook-Tipp fĂŒr Leute, die’s echt wissen wollen đ
