Ein Kurs in Wundern Lektion 93 Archive | Praxis ZEITWELLEN I Jeanette Richter
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Lektion 94 Ein Kurs in Wundern: Du bist weder falsch noch kaputt

Lektion 94 Ein Kurs in Wundern: Du bist weder falsch noch kaputt

Kennst Du das, dass Du manchmal das Gefühl hast, mit Dir stimmt irgendetwas nicht – als müsstest Du Dich erst verändern, besser werden oder „richtig“ werden? Lektion 94 bringt genau das auf den Punkt und hält Dir eine ganz andere Wahrheit hin: Du bist, wie Du bist, bereits ganz. Warum? Weil Du bist, wie Gott Dich schuf.

Hast Du Schwierigkeiten mit dem Wort Gott? Ok! Warum? Es ist doch nur ein Wort. Was wir daraus machen, ist wieder einmal nur in unserem Kopf. Aber genauso, wie das Wort nur ein Wort ist, ist mit Dir auch nichts verkehrt.

Du bist nicht falsch. Nicht kaputt. Nicht unvollständig. Auch wenn es sich manchmal so anfßhlt.

Wie oft laufen wir durch den Tag mit dem Gefühl, wir müssten noch besser werden, uns verändern, etwas an uns „reparieren“. Wir vergleichen uns, zweifeln an uns, hinterfragen Entscheidungen oder denken, wir wären nicht gut genug. Und genau hier setzt diese Lektion an.

Sie sagt: …

Das, was Du im Kern bist, ist bereits ganz

Das bedeutet nicht, dass Du keine Entwicklung durchläufst oder nie wieder unsicher bist. Aber all das, was Du über Dich denkst – Deine Geschichten, Deine Zweifel, Deine Bewertungen – sind nicht das, was Du wirklich bist.

Vielleicht kannst Du es so sehen:

  • Deine Selbstzweifel sind gelernt
  • Deine Ängste sind Erfahrungen
  • Dein Wesen ist davon unberĂźhrt

Wir haben uns im Laufe unseres Lebens ein Bild von uns selbst aufgebaut. Ein Bild, das geprägt ist von Erlebnissen, Erwartungen, Prägungen. Und irgendwann glauben wir, genau dieses Bild wären wir. Doch heute kannst Du mal wieder einen Schritt zurßcktreten, von Deinen Sichtweisen.

Nur ein kleiner Schritt, damit Du das größere Bild sehen kannst. Nicht um Dich zu verändern – sondern Deine Perspektive.

Du musst nichts werden. Du darfst wieder erkennen, was längst da ist

Im Alltag kann das ganz einfach aussehen. In einem Moment, in dem Du Dich klein machst, zweifelst oder innerlich hart mit Dir bist, kannst Du innehalten und Dich fragen:

  • „Ist das wirklich wahr, was ich gerade Ăźber mich denke?“
  • „Oder ist das nur eine alte Geschichte?“
  • „Warum glaub ich den alten Mist eigentlich immer noch – oder will ich das glauben – und wenn ja, warum?“

Und dann sagst Du innerlich oder laut diesen Satz: Ich bin, wie Gott mich schuf.

Vielleicht fühlt er sich erstmal fremd an. Vielleicht sogar zu groß. Aber genau darin liegt seine Kraft. Er holt Dich raus aus dem ständigen „Ich muss noch…“ und bringt Dich zurück zu einem Gefühl von Genugsein.

Und vielleicht entsteht genau dort ein bisschen mehr Ruhe. Ein bisschen mehr Weichheit mit Dir selbst. Du bist rausgetreten aus dem Verbesserungsmodus und mittenrein in die Akzeptanz Deines SoSeins. Du hast den Kampf gegen Dich selbst und damit gegen das GĂśttliche in Dir beendet.

Und plĂśtzlich erkennst Du:

„Ach, mit mir is ja gar nix verkehrt – nur meine Sichtweise war’s! Ich hab nur gelernt mich so und so zu sehen. Na das kann ich ändern. Das liegt in meiner Macht. Puuuh, was fĂźr eine Erleichterung!“


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Lektion 93 Ein Kurs in Wundern: Friede & Freude sind in Dir

Lektion 93 Ein Kurs in Wundern: Friede & Freude sind in Dir

Du suchst so oft im Außen nach Ruhe, Halt und einem guten Gefühl. Doch das, was Du suchst, ist längst in Dir. Unter all dem Lärm Deiner Gedanken liegt ein Ort aus Frieden, Licht und Freude – und der ist nie verloren gegangen. Lektion 93 aus Ein Kurs in Wundern trägt einen einfachen, aber unglaublich kraftvollen Gedanken in sich: Licht und Freude und Frieden wohnen in mir.
Und vielleicht merkst Du schon beim Lesen – irgendetwas in Dir will das glauben, während ein anderer Teil eher denkt:
„Ja, wäre schön … aber fühlt sich gerade nicht so an.“

Genau da holt Dich diese Lektion ab. Sie spricht nicht den Teil in Dir an, der zweifelt, analysiert oder alles erklären will. Sie spricht den stillen, unverletzten Kern in Dir an – den Teil, der unabhängig von Deinen aktuellen Gedanken, Sorgen oder Gefühlen einfach da ist.

Lektion 93-2026Im Alltag erleben wir oft das Gegenteil. Wir stehen morgens auf und sind sofort „drin“ im Gedankenkarussell. To-do-Listen, Verpflichtungen, vielleicht auch Sorgen oder dieses diffuse Gefühl von Druck.

Und ganz automatisch entsteht die Überzeugung:

Erst wenn ich das alles im Griff habe, kann ich mich entspannen. Oder: Wenn das im Außen besser läuft, geht es mir auch besser.

Doch genau diese Logik stellt die Lektion sanft auf den Kopf.

Sie sagt nicht: „Bring Dein Leben in Ordnung, dann findest Du Frieden.“
Sondern: Der Frieden ist bereits da – unabhängig davon, wie Dein Leben gerade aussieht.

Das bedeutet nicht, dass Du nie wieder gestresst bist oder keine schwierigen GefĂźhle mehr auftauchen.

NatĂźrlich tun sie das. Du bist Mensch, Du fĂźhlst, Du reagierst. Aber unter all dem gibt es eine Ebene in Dir, die davon unberĂźhrt bleibt.

Vielleicht kannst Du es Dir so vorstellen:

  • Deine Gedanken sind wie Wellen
  • Deine GefĂźhle wie das Wetter
  • Dein innerer Frieden ist der Ozean darunter

Und dieser Ozean verschwindet nicht, nur weil es an der Oberfläche stßrmt.

Was wir oft tun: Wir identifizieren uns komplett mit den Wellen. Wenn es unruhig ist, glauben wir, wir sind unruhig. Wenn Angst da ist, denken wir, wir sind die Angst. Und genau hier setzt die Erinnerung dieser Lektion an.

Du bist nicht das, was gerade durch Dich hindurchzieht.
Du bist der Raum, in dem es geschieht.

Das klingt erstmal groß – und vielleicht auch ein bisschen abstrakt. Aber im Alltag kann es ganz konkret werden. Zum Beispiel in einem Moment, in dem Du merkst, dass Dich etwas stresst, ärgert oder verunsichert.

Anstatt direkt in die Reaktion zu gehen, kĂśnntest Du einen kleinen inneren Schritt zurĂźck machen und Dich erinnern:

  • „Da ist gerade Stress – aber ich bin mehr als dieser Stress.“
  • „Da ist gerade Angst – aber sie definiert mich nicht.“
  • „Da ist gerade Unruhe – aber in mir gibt es auch Ruhe.“

Und dann dieser Satz aus der Lektion, ganz schlicht:

Licht und Freude und Frieden wohnen in mir.

Nicht als Affirmation im Sinne von „Ich muss mich jetzt gut fühlen“, sondern eher wie ein leises Wiedererkennen. Wie ein inneres Nicken: Ah, stimmt … da ist noch etwas anderes.

Manchmal verändert sich dadurch sofort etwas – ein bisschen mehr Weite, ein tieferer Atemzug, ein Gefühl von „es ist okay“. Und manchmal passiert scheinbar gar nichts. Auch das ist in Ordnung. Denn die Wirkung liegt nicht darin, dass Du sofort etwas spürst, sondern darin, dass Du Deine Aufmerksamkeit neu ausrichtest.

Weg von dem, was laut ist.
Hin zu dem, was still in Dir existiert.

Und genau darin liegt die eigentliche Kraft dieser Lektion:
Sie erinnert Dich daran, dass Du nichts herstellen musst, um in Frieden zu sein.

Du musst Dich nicht erst „reparieren“.
Du musst nicht erst „fertig“ werden.
Du musst nicht erst jemand anderes sein.

Du darfst Dich einfach wieder erinnern.

Und vielleicht ist das der größte Perspektivwechsel überhaupt:
Dass Du aufhörst, im Außen nach etwas zu suchen, das Du im Inneren längst bist. 💛

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