Lektion 94 Ein Kurs in Wundern: Du bist weder falsch noch kaputt
Kennst Du das, dass Du manchmal das GefĂźhl hast, mit Dir stimmt irgendetwas nicht â als mĂźsstest Du Dich erst verändern, besser werden oder ârichtigâ werden? Lektion 94 bringt genau das auf den Punkt und hält Dir eine ganz andere Wahrheit hin: Du bist, wie Du bist, bereits ganz. Warum? Weil Du bist, wie Gott Dich schuf.
Hast Du Schwierigkeiten mit dem Wort Gott? Ok! Warum? Es ist doch nur ein Wort. Was wir daraus machen, ist wieder einmal nur in unserem Kopf. Aber genauso, wie das Wort nur ein Wort ist, ist mit Dir auch nichts verkehrt.
Du bist nicht falsch. Nicht kaputt. Nicht unvollständig. Auch wenn es sich manchmal so anfßhlt.
Wie oft laufen wir durch den Tag mit dem GefĂźhl, wir mĂźssten noch besser werden, uns verändern, etwas an uns âreparierenâ. Wir vergleichen uns, zweifeln an uns, hinterfragen Entscheidungen oder denken, wir wären nicht gut genug. Und genau hier setzt diese Lektion an.
Sie sagt: …
Das, was Du im Kern bist, ist bereits ganz
Das bedeutet nicht, dass Du keine Entwicklung durchläufst oder nie wieder unsicher bist. Aber all das, was Du Ăźber Dich denkst â Deine Geschichten, Deine Zweifel, Deine Bewertungen â sind nicht das, was Du wirklich bist.
Vielleicht kannst Du es so sehen:
- Deine Selbstzweifel sind gelernt
- Deine Ăngste sind Erfahrungen
- Dein Wesen ist davon unberĂźhrt
Wir haben uns im Laufe unseres Lebens ein Bild von uns selbst aufgebaut. Ein Bild, das geprägt ist von Erlebnissen, Erwartungen, Prägungen. Und irgendwann glauben wir, genau dieses Bild wären wir. Doch heute kannst Du mal wieder einen Schritt zurßcktreten, von Deinen Sichtweisen.
Nur ein kleiner Schritt, damit Du das grĂśĂere Bild sehen kannst. Nicht um Dich zu verändern – sondern Deine Perspektive.
Du musst nichts werden. Du darfst wieder erkennen, was längst da ist
Im Alltag kann das ganz einfach aussehen. In einem Moment, in dem Du Dich klein machst, zweifelst oder innerlich hart mit Dir bist, kannst Du innehalten und Dich fragen:
- âIst das wirklich wahr, was ich gerade Ăźber mich denke?â
- âOder ist das nur eine alte Geschichte?â
- „Warum glaub ich den alten Mist eigentlich immer noch – oder will ich das glauben – und wenn ja, warum?“
Und dann sagst Du innerlich oder laut diesen Satz: Ich bin, wie Gott mich schuf.
Vielleicht fĂźhlt er sich erstmal fremd an. Vielleicht sogar zu groĂ. Aber genau darin liegt seine Kraft. Er holt Dich raus aus dem ständigen âIch muss nochâŚâ und bringt Dich zurĂźck zu einem GefĂźhl von Genugsein.
Und vielleicht entsteht genau dort ein bisschen mehr Ruhe. Ein bisschen mehr Weichheit mit Dir selbst. Du bist rausgetreten aus dem Verbesserungsmodus und mittenrein in die Akzeptanz Deines SoSeins. Du hast den Kampf gegen Dich selbst und damit gegen das GĂśttliche in Dir beendet.
Und plĂśtzlich erkennst Du:
„Ach, mit mir is ja gar nix verkehrt – nur meine Sichtweise war’s! Ich hab nur gelernt mich so und so zu sehen. Na das kann ich ändern. Das liegt in meiner Macht. Puuuh, was fĂźr eine Erleichterung!“
Im Alltag erleben wir oft das Gegenteil. Wir stehen morgens auf und sind sofort âdrinâ im Gedankenkarussell. To-do-Listen, Verpflichtungen, vielleicht auch Sorgen oder dieses diffuse GefĂźhl von Druck.