Lektion 96: Warum Dein innerer Konflikt nicht Deine Wahrheit ist
Lektion 96: Es gibt diese Momente, in denen innerlich alles durcheinandergeht. Eben noch warst Du klar â und plĂśtzlich tauchen Zweifel auf. Du willst ruhig bleiben, und trotzdem kommt eine Reaktion hoch, die Du so gar nicht geplant hattest. Und während das passiert, meldet sich oft direkt die nächste Stimme: Das mĂźsstest Du doch inzwischen besser kĂśnnen.
Weniger Widerspruch, als Du denkst
Genau an diesem Punkt setzt Lektion 96 aus Ein Kurs in Wundern an. Mit dem Gedanken: ErlĂśsung kommt von meinem einen Selbst. Was erst einmal abstrakt klingt, ist im Grunde eine ziemliche Erleichterung. Denn es bedeutet: Dieses Hin und Her, dieses innere Durcheinander, dieser Konflikt, der in Dir tobt, ist nicht das, was Dich ausmacht. Es ist eher das Ergebnis von Gedanken, die sich widersprechen â und die Du im Laufe der Zeit gelernt hast.
Schaut man ein bisschen genauer hin, wird das ziemlich deutlich. Da taucht ein Gedanke auf, kurz darauf ein ganz anderer. Erst wirkt alles stimmig, dann kommt Unsicherheit dazu. Und schon entsteht der Eindruck, man mßsste diese Gegensätze irgendwie zusammenbringen.
Das kennst Du aus Deinem Alltag …:
- Eine Entscheidung fĂźhlt sich richtig an â und fĂźnf Minuten später wird sie wieder infrage gestellt
- Ein Moment von Ruhe ist da â und wird kurz darauf von GrĂźbeln abgelĂśst
- Ein gutes GefĂźhl entsteht â und wird direkt wieder relativiert
Das fĂźhrt schnell zu der Idee, dass etwas in Dir nicht stimmt oder noch âgeordnetâ werden muss.
Ein anderer Blick auf Dich
Vielleicht liegt genau hier der Denkfehler. Nicht, weil Gedanken auftauchen â sondern weil ihnen sofort geglaubt wird. Unter all dem Wechselhaften gibt es etwas, das nicht schwankt. Etwas, das nicht bewertet und auch nicht versucht, alles in Einklang zu bringen. Eher wie ein ruhiger Hintergrund, der die ganze Zeit da ist, auch wenn vorne auf der BĂźhne viel passiert.
Und genau darum geht es in dieser Lektion 96. Du brauchst Dich nicht mehr mit diesem ständigen Hin und Her zu identifizieren. Es reicht vĂśllig, wenn Du sagst: „Ach herrje, … da is aber gerade viel los in meinem Kopp‘ – das lass ich jetzt mal alles los!“
… und tschĂźss