von JR | 20/09/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Manchmal stehen wir alle vor Situationen, in denen wir das GefĂźhl haben, Ăźberwältigt zu sein. Stress, Angst und das tägliche Chaos kommen zusammen und manchmal wissen wir einfach nicht weiter, richtig? Heute, bei Impuls 264, geht es genau darum: die FĂźhrung spĂźren, die von etwas GrĂśĂerem kommt und uns Halt gibt. Dieser Impuls ist ein Lichtblick, um zu erkennen, dass da mehr ist, als unser Verstand uns oft weismachen will.
Die Liebe Gottes und das Ego
Hast Du jemals dieses GefĂźhl erlebt, dass Du von etwas GrĂśĂerem gefĂźhrt wirst? Dieses GefĂźhl, das Dein Ego Ăźberwindet und Dir fast die Tränen in die Augen treibt? Ich bin mir sicher, dass Du das kennst.
âDu bist umgeben von der Liebe Gottesâ, lautet eine der wichtigsten Botschaften in diesem Impuls 264. Wir sind immer von dieser Liebe umgeben, selbst wenn wir es vergessen. Diese Liebe ist ein Anker, besonders wenn es uns mal nicht so gut geht.
Wenn Du Dich in einer herausfordernden Zeit befindest, dann ist dieser Impuls fĂźr Dich. âVater, du stehst vor mir und hinter mir, neben mirâ, lautet das Mantra, das wir heute gemeinsam gesprochen haben. Ein kraftvolles Gebet, das Dich daran erinnert, dass Du nie allein bist.
Resilienz finden in schwierigen Zeiten
In stressigen Situationen fĂźhlt man sich manchmal, als ob man den Boden unter den FĂźĂen verliert. Kennst Du das? Es ist so wichtig, sich an die innere Stärke und Resilienz zu erinnern, die jeder von uns in sich trägt. âDie Liebe Gottes umgibt mich immer, in meinen fiesesten Gedanken, meinen unangenehmsten GefĂźhlen, meinen grĂśĂten Sorgen und in meinem tiefsten Leid.â
Diese Aussage ist nicht nur ein Trost; sie gibt uns die Kraft, weiterzumachen. Ein unsichtbares Netz, das uns immer hält. Stell Dir vor, wie dieses Netz Dich in schwierigen Zeiten auffängt. Dies ist das Ziel von Impuls 264.
Das tägliche Leben und die Liebe Gottes
Wie kÜnnen wir diese Liebe und Stärke im Alltag spßren? Es ist einfach. Nimm Dir bewusst einen Moment der Stille und Atempausen, auch wenn Du inmitten einer stressigen Situation bist. Diese kleinen Pausen helfen Dir, Dich zu zentrieren und die Liebe Gottes zu spßren, die Dich stets umgibt.
Wusstest Du, dass diese kleinen Handlungen eine groĂe Wirkung haben kĂśnnen? BerĂźhre einfach einen Ring, eine Kette oder Dein Ohrläppchen und erinnere Dich daran, dass Du die Situation anders sehen mĂśchtest. Es ist Dein mentaler Anker. âUmgibt mich ja immer die Liebe Gottes. Gut, das sehe ich und fĂźhle ich manchmal nicht so, aber jetzt, jetzt will ich es sehen.â
Das ist eine bewusste Entscheidung, die wir treffen mßssen. Und wenn Du das tust, wirst Du spßren, wie Ruhe und Sicherheit in Dir aufsteigen, als ob eine warme Decke Dich umhßllt. Dieses Gefßhl verändert nicht nur Dich, sondern auch die Art und Weise, wie Du mit anderen sprichst und umgehst.
Die innere Arbeit und die Rolle des Heiligen Geistes
Es ist wichtig zu erkennen, dass diese Transformation in Dir beginnt. Diese Arbeit kann nicht der Heilige Geist fĂźr uns tun. âDas mĂźssen wir tun. Das ist diese Entscheidung, die wir treffen mĂźssen.â
Wenn Du in einer stressigen Situation bist, gĂśnne Dir bewusst einen Moment der Stille. Atme tief durch und nutze Deinen mentalen Anker. Dies verankert Dich in der Gegenwart und hilft Dir, Dich auf die Liebe Gottes zu fokussieren.
Erinnere Dich daran, dass diese Liebe nicht gelehrt werden kann. Du kannst nur die Blockaden entfernen, die Dich daran hindern, diese Liebe zu spĂźren. Das erfordert Bereitschaft von Dir.
Schlusswort
Dieser Impuls 264 zeigt uns, dass es mÜglich ist, auch in den schwierigsten Zeiten Liebe und Unterstßtzung zu spßren. Diese Liebe ist wie ein unsichtbares Netz, das uns immer hält. Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand.
đŤ đď¸ Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸

von Jeanette Richter | 27/08/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Impuls 240: Hast Du Dich jemals gefragt, warum Du so oft Angst hast und wie Du endlich diesen inneren Frieden finden kannst? đ¤ Ich hatte auch frĂźher ständig Angst vor allem MĂśglichen â sei es vor dem Tod, dem nächsten groĂen Streit, der nächsten Rechnung oder sogar vor dem, was andere Ăźber mich denken kĂśnnten.
Doch da wollte ich raus! Ich wollte nicht mehr ständig Angst haben und ich fing an zu suchen.
Ich wollte mehr Gelassenheit, mehr inneren Frieden und endlich mehr Ruhe im Kopp‘. Und ich wollte Antworten auf meine drängendsten Fragen, warum wir hier sind, warum alles immer mal wieder so anstrengend ist, wo wir herkommen und wo wir hingehen – nach dem Tod.
Denn dass der Tod nicht das Ende ist, das war mir in der Zwischenzeit klar geworden.
Ich fand so viele schĂśne Antworten im Stressmanagement, im Resilienz-Training, ja auch da … und bei Menschen, die eine Nahtoderfahrung erlebt hatten, im Buddhismus und schlieĂlich bei Ein Kurs in Wundern, was fĂźr mich alles miteinander verband.
Mit wurden langsam aber sich die Augen geĂśffnet! đ
Als Kind war ich Üfters im Urlaub im Wattenmeer an der Nordsee. Wir wälzten uns im Schlamm. Herrlich war das!
Und dann legten mein Bruder und ich uns in die Sonne. Stell Dir vor, dort liegst Du in der Sonne und die getrocknete Schicht beginnt langsam abzuplatzen. Genau so ist es mit unseren Ăngsten! Wir mĂźssen uns nur ein bisschen schĂźtteln, und plĂśtzlich lĂśsen sie sich auf. đ§
Du mĂśchtest nach Hause kommen, diesen friedlichen Geist in Dir spĂźren und jeden Tag ein StĂźckchen mehr inneren Frieden finden, nicht wahr? Was stĂśrt da total? Richtig, die Angst. đ¨
Aber ich sage Dir: Angst ist in keiner Form gerechtfertigt. Sie ist bloà eine Täuschung, die uns vorgaukelt, dass wir etwas sind, was wir gar nicht sind!
Hier ein kleines Beispiel aus meinem Alltag:
Neulich hatte ich einen heftigen Streit mit einer guten Freundin. Mein Ego war sofort bereit, sich in diese Illusion der Angst hineinziehen zu lassen. Aber ich habe tief durchgeatmet, mich an die Worte aus dieser Lektion erinnert und mich entschieden, Liebe zu sehen statt Angst. đ
Ein anderes Beispiel:
Ich hatte groĂe Sorgen wegen einer bevorstehenden Zahlung. Doch anstatt mir den Kopf zu zerbrechen, habe ich alles aufgeschrieben und dann gesagt: âWie tĂśricht waren doch meine Ăngste! Ich bin viel mehr als meine Ăngste und BefĂźrchtungen. Ich entscheide mich jetzt fĂźr Liebe!â Und schwups ging’s mir besser. Diese Methode hat mir geholfen, die Ruhe zu bewahren und LĂśsungen zu finden.
Probier das doch auch mal aus: Schreib alles auf, was Dich gerade bedrĂźckt, und erlaube dem GĂśttlichen, Dir zu helfen, diese Ăngste loszulassen. Glaube daran, dass jede Angst vollkommen ungerechtfertigt ist. Selbst bei den grĂśĂten Problemen.
Du wirst sehen, wie sich Dein Herz beruhigt und Du diesen Frieden findest, den Du so sehr suchst. đ
đŤ đď¸ Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts Impuls 240 kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt! Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸

P. S. Wenn Du Dich fĂźr meinen Holistic SelfCare-Kurs interessierst und weitere Informationen wĂźnschst, dann trag Dich hier gerne ein: www.jeanetterichter.de/selfcare-kurs-warteliste
von Jeanette Richter | 20/12/2023 | Leben & Tod anders sehen |
Der Tod ist fĂźr viele Menschen die grĂśĂte Angst. Nicht unbedingt, weil wir konkrete Vorstellungen davon haben, was nach ihm kommt, sondern weil er sich anfĂźhlt wie das Ende von allem, was wir kennen. Ende von Beziehungen. Ende von Identität. Ende von Kontrolle. Und ganz ehrlich: Unser Kopf mag keine Enden, bei denen er nicht weiĂ, wie es weitergeht.
Ăngstliche Gedanken kommen oft abends
Vielleicht kennst Du diese Gedanken. Sie kommen gern abends. Oder nachts. Oder genau dann, wenn eigentlich alles ruhig ist. Tagsßber ist man beschäftigt, funktioniert, erledigt Dinge, scrollt, arbeitet, lebt. Und dann, wenn es still wird, meldet sich diese leise Unruhe:
- Was, wenn das alles irgendwann vorbei ist?
- Wenn ich etwas verpasse?
- Und was, wenn ich nicht genug gelebt habe?
Und während wir versuchen, diese Gedanken schnell wieder wegzuschieben, taucht manchmal eine andere Frage auf. Nicht laut. Eher vorsichtig. So eine Frage, die man nicht googelt und auch nicht beim Kaffee erzählt.
Was, wenn der Tod ganz anders ist, als ich mir das gerade vorstelle? Was, wenn er mir eigentlich etwas zeigen will?
Dieser Artikel ist keine Anleitung, wie man Todesangst âwegmachtâ. Simsalabim â und weg is sie! Nein!
Er ist eine Einladung, anders hinzuschauen. Mit mehr Weite. Mit ein bisschen Humor. Und mit der Erlaubnis, menschlich zu sein. Denn vielleicht ist die Angst vor dem Tod weniger ein Problem, das gelĂśst werden muss, und mehr ein Hinweis darauf, dass etwas im Leben gesehen werden will.
Erich Kästner hat einmal geschrieben:

Und je länger ich darßber nachdenke, desto wahrer wird dieser Satz.
Wenn wir ehrlich sind, kämpfen wir oft weniger mit dem Tod selbst als mit dem Gefßhl von Kontrollverlust. Der Tod ist nicht planbar. Nicht terminierbar. Nicht absicherbar. Und genau das macht ihn fßr unser Sicherheitsbedßrfnis so unerquicklich.
Wir kĂśnnen Versicherungen abschlieĂen, To-do-Listen fĂźhren, Kalender fĂźllen und Pläne machen, aber der Tod hält sich nicht an unsere Struktur.
Viele Menschen versuchen deshalb, das Thema mĂśglichst weit wegzuschieben. Man beschäftigt sich lieber mit âwichtigenâ Dingen. Mit dem nächsten Projekt. Dem nächsten Urlaub. Dem nächsten Ziel.
Und irgendwann merkt man, dass genau dieses Wegschieben die Angst grĂśĂer macht. Wie ein Hintergrundrauschen, das nie ganz verschwindet.
Akzeptanz heiĂt, aufzuhĂśren, so zu tun, als gäbe es den Tod nicht
Akzeptanz ist hier kein groĂes spirituelles Wort, sondern etwas sehr Bodenständiges. Akzeptanz heiĂt nicht, den Tod toll zu finden. Akzeptanz heiĂt, aufzuhĂśren, so zu tun, als gäbe es ihn nicht. Es ist ein bisschen so wie mit schlechtem Wetter. Wenn ich mich den ganzen Tag darĂźber aufrege, dass es regnet, werde ich nass und schlecht gelaunt. Wenn ich akzeptiere, dass es regnet, ziehe ich mir eine Jacke an und gehe trotzdem raus.
Viele Menschen berichten, dass allein der Gedanke âJa, ich werde sterbenâ zunächst Angst macht, dann aber etwas Ăberraschendes auslĂśst. Nämlich Ruhe. Nicht sofort. Nicht dramatisch. Aber schleichend. Weil man aufhĂśrt, innerlich gegen etwas zu kämpfen, das ohnehin Teil des Lebens ist.
Spannend wird es, wenn wir einen Schritt weitergehen und uns fragen, was diese Endlichkeit eigentlich mit unserem Alltag macht. Oft merken wir dann: Die Angst vor dem Tod ist eng verbunden mit der Angst, nicht richtig zu leben. Nicht klar zu sein. Nicht mutig zu sein. Sich zu verbiegen. Dinge aufzuschieben, von denen man insgeheim weiĂ, dass sie wichtig wären.
Ganz alltägliche Beispiele
Der Job, der schon lange nicht mehr passt, aber âman kann ja nicht einfachâ.
Die Beziehung, in der man sich selbst verloren hat.
Die Gespräche, die man nie fßhrt, weil man keinen Streit will.
Die Träume, die man irgendwann auf âspäterâ verschoben hat, ohne zu merken, dass später kein fester Termin ist.
Wenn wir uns unserer Endlichkeit bewusst werden, bekommen diese Dinge plÜtzlich Gewicht. Und zwar nicht im Sinne von Druck, sondern im Sinne von Klarheit. Viele Menschen berichten, dass sie im Angesicht der eigenen Vergänglichkeit ehrlicher werden. Mit sich selbst. Mit anderen. Mit dem, was ihnen wirklich wichtig ist.
Das heiĂt nicht, dass man plĂśtzlich alles hinschmeiĂt und mit einem Rucksack nach Indien reist. FĂźr manche mag das stimmen, fĂźr die meisten nicht. Oft sind es die kleinen Verschiebungen, die den Unterschied machen.
Zum Beispiel:
-
Ăśfter Nein sagen, ohne sich zu rechtfertigen
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Zeit mit Menschen verbringen, bei denen man nicht funktionieren muss
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Dinge tun, die keine Produktivität haben, aber Freude machen
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aufhÜren, sich ständig selbst zu optimieren, als wäre man ein Projekt

Todesangst fĂźhlt sich oft einsam an
Ja tatsächlich. Wenn man Angst vor dem Tod hat, dann traut man sich kaum, drĂźber zu reden. Das kann dann innerlich ganz schĂśn einsam machen. Man glaubt, man sei komisch, sensibel oder âzu vielâ.
Dabei ist diese Angst zutiefst menschlich. Der Austausch mit anderen kann unglaublich entlastend sein. Zu merken, dass auch andere nachts wachliegen. Dass auch andere diese Fragen haben. Dass man nicht repariert werden muss.
Gemeinschaft bedeutet nicht, LĂśsungen zu bekommen. Gemeinschaft bedeutet, nicht allein zu sein mit dem, was schwer ist. Und manchmal reicht genau das schon, um innerlich wieder Boden unter den FĂźĂen zu bekommen.
Hoffnung spielt dabei eine besondere Rolle. Nicht als billige VertrĂśstung nach dem Motto âWird schon alles gutâ. Sondern als innere Haltung. Hoffnung heiĂt: Ich muss nicht alles wissen. Ich darf vertrauen, dass das Leben grĂśĂer ist als meine Angst. FĂźr manche entsteht diese Hoffnung aus spirituellen Ăberzeugungen, fĂźr andere aus Erfahrungen, aus Begegnungen, aus Momenten tiefer Verbundenheit.
Menschen mit einer Nahtoderfahrung haben eine andere Sicht auf den Tod und damit das Leben bekommen
Und dann gibt es Menschen, die durch Nahtoderfahrungen oder Berichte darßber eine neue Sicht auf den Tod bekommen. Nicht als Beweis, sondern als MÜglichkeit. Als Perspektive. Viele dieser Berichte erzählen von Frieden, von Weite, von Verbundenheit. Und selbst wenn man skeptisch bleibt, kÜnnen sie etwas bewirken: Sie lockern die starre Vorstellung, dass mit dem Tod alles einfach aufhÜrt.
Am Ende geht es vielleicht gar nicht darum, den Tod zu verstehen. Vielleicht geht es darum, das Leben nicht länger aufzuschieben. Die Angst vor dem Tod kann uns daran erinnern, dass dieses Leben jetzt stattfindet. Nicht später. Nicht nach dem nächsten Projekt. Nicht nach der nächsten Krise.
Sie kann uns lehren, mutiger zu sein. Sanfter mit uns selbst. Und ehrlicher darĂźber, was wir brauchen und was nicht mehr.
Und wenn Du Dir aus diesem Text nur eine Sache mitnimmst, dann vielleicht diese:
Du musst Deine Angst vor dem Tod nicht loswerden, um gut zu leben. Es reicht oft schon, ihr zuzuhĂśren. Denn manchmal zeigt sie Dir nicht das Ende, sondern den Weg zurĂźck ins Leben.
Alles Liebe
Deine Jeanette đ