von Jeanette Richter | 25/11/2025 | Du & Dein Leben |
Manchmal geschehen Dinge, die Du nicht mehr rückgängig machen kannst – oder vielleicht auch gar nicht mehr willst.
Ein Gespräch, eine Entscheidung, ein Bruch – und plötzlich ist nichts mehr so, wie es war. Vielleicht war es überfällig, vielleicht kam es überraschend. Aber Du spürst: Das Alte trägt nicht mehr.
Solche Phasen fühlen sich oft an, als würde Dein Leben Dich durchrütteln. Etwas in Dir weiß, dass es so nicht weitergehen kann, und gleichzeitig zieht das Herz noch an dem, was war.
Und genau hier beginnt der Weg in die Dunkelheit – nicht als Strafe, sondern als Schwelle. Ein Moment, in dem Du lernst, mit Dir zu sein – liebevoll, geduldig, voller Selbstmitgefühl. Denn Dunkelheit ist oft der Geburtskanal des Lichts.
Wenn sich Sicherheiten auflösen
In Zeiten des Wandels reagiert Dein ganzer Organismus. Die Stressforschung spricht von einem Übergangszustand, in dem das Nervensystem versucht, sich neu zu kalibrieren. Der Sympathikus – unser innerer Antreiber – hat lange die Kontrolle gehabt. Doch jetzt meldet sich der Parasympathikus und sagt:
„Halt inne. Atme. Lass los.“
Das fühlt sich paradox an, denn der Kopf will weiter planen, erklären, verstehen. Aber das Herz will erst einmal fühlen. Und genau da liegt die Heilung. Resilienz bedeutet in solchen Zeiten nicht, stark zu bleiben, sondern weich genug zu sein, um Dich selbst zu halten, während alles wankt.
Die spirituelle Dimension
In Ein Kurs in Wundern heißt es:
„Ich brauche nichts zu tun.“ (Lektion 48)
Das klingt zunächst wie ein Widerspruch – besonders dann, wenn das Leben Dich gerade auffordert, Entscheidungen zu treffen.
Aber der Kurs meint: Tu nichts aus Angst. Tu nichts, um Schmerz zu vermeiden oder Schuld zu kompensieren.
Stattdessen: Sei still. Lausche. Denn in dieser Stille wird Dir gezeigt, was wirklich wahr ist.
Wenn also alles um Dich herum in Bewegung ist, darfst Du lernen, innerlich zu ruhen – nicht, weil Du fliehst, sondern weil Du bereit bist, geführt zu werden.
Selbstmitgefühl
Wie Du lernst, Dich selbst liebevoll zu halten
Vielleicht hast Du eine Entscheidung getroffen, die weitreichende Folgen hat – im Beruf, in einer Freundschaft, in der Liebe. Und jetzt kommt der Moment danach: die Leere, die Zweifel, das Grübeln. Das Ego flüstert:
„Hättest Du nur …“
Doch die innere Stimme sagt:
„Alles geschieht für Dich, nicht gegen Dich.“
Anstatt Dich in Selbstkritik zu verstricken, halte inne und frage Dich: „Kann ich mir selbst jetzt beistehen, so wie ich es für jemand anderen tun würde?“
Denn genau darin beginnt Transformation – nicht, wenn alles klar ist, sondern wenn Du bleibst, obwohl es dunkel ist.
Selbstmitgefühl beginnt dort, wo Du aufhörst, Dich selbst zu verurteilen – und anfängst, Dich zu halten.
Nicht festzuhalten, sondern zu halten: mit Sanftheit, mit Wärme, mit Präsenz. So wird aus innerem Druck allmählich Frieden.

Psychologie & Metaphysik
Zwei Sprachen für dieselbe Wahrheit
- Psychologisch: Dein Nervensystem braucht Sicherheit. Du kannst sie ihm geben – durch Atem, Berührung, Präsenz. Das ist Selbstregulation – gelebte Resilienz.
- Metaphysisch: Dein Geist sucht Erinnerung. Wenn Du aufhörst, Dich zu verurteilen, öffnet sich der Raum für das Wunder – den Moment, in dem Du erkennst: „Ich bin sicher in der Liebe, die mich trägt.“
Beide Ebenen sprechen miteinander:
Was Du auf der psychischen Ebene heilst, heilt auch im Geist.
Und was Du im Geist erkennst, wirkt tröstend auf Deinen Körper.
Übung: Das Herz als Anker
Wenn alles in Bewegung ist, leg Deine Hand auf Dein Herz. Schließe die Augen und sage innerlich:
„Ich bin bereit, mich selbst zu halten. Ich darf traurig sein. Ich darf unsicher sein. Aber ich bleibe in Liebe.“
Spüre, wie der Atem Dein Herz sanft bewegt. Mach nichts daraus. Bleib einfach.
Diese einfache Geste verbindet Dich mit Deinem inneren Raum – dem Ort, an dem Licht nicht gesucht, sondern erinnert wird.
Dunkelheit als Geburtsort des Lichts
In der Sterbeforschung berichten viele Menschen, dass kurz vor dem Tod eine große Stille eintritt – ein Moment des Wissens ohne Denken, des Friedens ohne Erklärung. Vielleicht geschieht gerade in Deinem Leben eine kleine Form davon:
Etwas Altes stirbt, damit etwas Neues geboren werden kann.
Dunkelheit ist nicht das Ende. Sie ist der Anfang – wenn Du Dich traust, nicht mehr zu wissen, sondern einfach zu sein.
Selbstmitgefühl ist keine Flucht. Es ist Deine Rückverbindung zu dem, was Dich trägt. Es ist das Licht, das bleibt, wenn alle Sicherheiten gehen.
Und vielleicht erkennst Du genau jetzt – mitten im Wandel, mitten im Ungewissen – dass Sanftmut keine Schwäche ist, sondern die tiefste Form von Stärke.
von Jeanette Richter | 14/10/2025 | Du & Dein Leben |
Wir alle führen sie – oft unbemerkt, manchmal gnadenlos streng, manchmal liebevoll und tröstend: unsere Selbstgespräche. Doch nur wenige wissen, wie machtvoll sie wirklich sind. Liebevolle Selbstgespräche können unser gesamtes Empfinden verändern – körperlich, emotional und geistig. Denn was wir über uns denken und zu uns sagen, beeinflusst unsere Stimmung, unseren Hormonhaushalt und sogar, wie gut unser Gehirn auf Stress reagiert.
Die Sprache Deiner Gedanken
In der Neurowissenschaft weiß man heute, dass jeder Gedanke elektrische und chemische Reaktionen auslöst. Positive, aufbauende Gedanken setzen Botenstoffe wie Dopamin, Serotonin oder Oxytocin frei – jene Substanzen, die uns friedlich, zuversichtlich und verbunden fühlen lassen. Negative oder selbstkritische Gedanken dagegen aktivieren Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin, die Herzschlag, Muskeltonus und Blutdruck erhöhen.
Unser Körper reagiert also, als wäre eine reale Bedrohung da – nur weil wir uns selbst mit harten Worten begegnen. Etwa 60.000 Gedanken ziehen Tag für Tag durch unseren Kopf, und der Großteil davon sind Wiederholungen – alte Denkmuster, Selbstbewertungen, unbewusste Programme. Wenn wir also nicht achtsam sind, erzählen wir uns immer wieder dieselben Geschichten über uns selbst:
- „Ich bin nicht gut genug.“
- „Ich hätte das besser machen müssen.“
- „Ich darf mich nicht so anstellen.“
Doch was wäre, wenn Du stattdessen bewusst wählst, welche Worte in Deinem Inneren erklingen dürfen?
Beispiele aus dem Alltag
Vielleicht kennst Du solche Situationen:
Du verschüttest Deinen Kaffee und hörst sofort den Satz: „Typisch, das passiert nur mir.“
Oder Du schaust in den Spiegel und bemerkst, wie schnell der Gedanke auftaucht: „Ich sehe heute furchtbar aus.“
Genau hier entsteht die Magie des Bewusstseins. Denn in dem Moment, in dem Du den Gedanken bemerkst, hast Du die Möglichkeit, ihn liebevoll zu korrigieren. Du kannst innerlich sagen:
„Ach, wie gut, dass ich es bemerke. Ich bin geduldig mit mir.“
Oder: „Mein Körper ist mein Zuhause, er trägt mich durch mein Leben.“
Auch im Umgang mit anderen Menschen zeigt sich, wie liebevoll Deine inneren Gespräche sind.
Wenn Du Dich oft entschuldigst, obwohl es gar nicht nötig ist, oder Dich klein machst, um zu gefallen, dann spricht Dein inneres Programm von Anpassung und Angst.
Doch sobald Du beginnst, Dir selbst zuzuhören und Worte der Güte zu wählen, verändert sich Deine Ausstrahlung. Du stehst aufrechter, Deine Stimme wird weicher, Deine Entscheidungen klarer.
Psychologische Sicht
In der Psychologie spricht man vom „inneren Dialog“.
Unsere Selbstgespräche, also wie wir mit uns selbst sprechen, prägt unser Selbstbild und unsere Fähigkeit, mit Herausforderungen umzugehen. Menschen, die freundlich mit sich selbst sprechen, zeigen seltener Symptome von Angst und Überforderung.
Sie bewerten Fehler nicht als Beweis ihres Versagens, sondern als Lernmomente.
Wenn Du innerlich sagst: „Ich gebe mein Bestes, und das darf reichen“, beruhigst Du Dein Nervensystem auf natürliche Weise.
Das Gehirn lernt dadurch, Sicherheit mit Selbstakzeptanz zu verknüpfen – und nicht mit Perfektionismus.
Spirituelle Perspektive
In Ein Kurs in Wundern heißt es:
„Lass Dich nicht mit Deiner Kleinheit zufrieden geben. Denn sie ist nicht, was Du bist.“
Und genau das geschieht, wenn wir beginnen, anders mit uns zu sprechen. Wir steigen aus der kleinmachenden Stimme des Ego aus und öffnen uns der Stimme der Liebe – unserer wahren Natur.
Es ist, als würden wir uns selbst an die Hand nehmen und sagen:
„Ich sehe Dich. Ich glaube an Dich. Und ich erinnere Dich daran, wer Du wirklich bist.“
Eine kleine Geschichte: Selbstgespräche
Eine alte Frau kam jeden Morgen zu einem See.
Sie setzte sich ans Ufer und sprach laut zu sich selbst.
Manchmal lobte sie sich, manchmal tröstete sie sich, manchmal lachte sie über sich.
Eines Tages fragte ein Wanderer:
„Mit wem sprichst du da eigentlich?“
Die Frau lächelte und sagte:
„Mit der, die so lange geglaubt hat, sie sei nicht genug.
Ich will, dass sie mich endlich hört.“
Der Wanderer nickte.
„Und hört sie dich?“
Sie antwortete:
„Manchmal ja.
Und an diesen Tagen scheint die Sonne heller.“ 🌞
Kleine Meditation zum Abschluss
Wenn Du magst, nimm Dir jetzt einen Moment Zeit.
Schließe sanft die Augen.
Atme tief ein – und spüre, wie sich Dein Brustkorb hebt.
Atme aus – und lass die Schultern sinken.
Lege eine Hand auf Dein Herz. Unter Deiner Hand schlägt das Leben selbst.
Und nun beginne leise in Dir zu sprechen:
🌸 Ich bin bereit, liebevoll mit mir zu sein.
🌸 Ich darf Fehler machen und daraus lernen.
🌸 Ich bin getragen von etwas Größerem.
🌸 Ich bin fähig, Großartiges zu vollbringen.
🌸 Ich bin Liebe in Bewegung.
Wenn ein Gedanke auftaucht, der Dich klein machen will, sieh ihn an – und lächle ihm zu.
Sag innerlich:
„Danke, dass Du mich so lange begleitet hast. Aber heute wähle ich andere Worte.“
Denn der liebevollste Gedanke, den Du heute denken kannst,
ist immer der, der Dich an Deine wahre Größe erinnert.
von Jeanette Richter | 27/08/2025 | Ein Kurs in Wundern |
Spiritualität und inneres Feuer? Ja, sicherlich kennst Du auch dieses Gefühl, wenn Du nur noch so vor Dich hin glimmst. Wenn die Tage schwer sind, Du alles gibst und trotzdem das Gefühl bleibt: „Es reicht nicht, ich bin nicht gut genug.“
In solchen Momenten scheinen wir vergessen zu haben, wer wir in Wahrheit sind. Wir funktionieren, aber unser inneres Feuer fühlt sich wie erloschen an.
Wenn der Funke überspringt
Und dann geschieht etwas Kleines. Ein Wort, ein Blick, eine Zeile in einem Buch – und plötzlich springt ein Funke über.
Auf einmal spürst Du, wie in Dir eine Wärme aufsteigt, wie Dein inneres Feuer wieder zu lodern beginnt.
Genau das ist die Kraft von Spiritualität und innerem Feuer: Sie erinnern Dich daran, dass Deine Glut nie verschwunden war.
Sie war nur verdeckt, vielleicht von Müdigkeit, Selbstzweifeln oder dem vielen Müssen.
Dein Licht ist unveränderlich
Im Kurs heißt es: „Ich bin das Licht der Welt.“ (Lektion 61).
Dieses Licht ist Deine Wahrheit. Es kann nicht erlöschen. Du kannst es vergessen, ja – aber es bleibt in Dir, unzerstörbar und klar.
Spiritualität ist wie der Spiritus, der die Glut wieder zum Leuchten bringt. Sie entfacht nicht etwas Fremdes, sondern das, was ohnehin schon da ist.
Das Feuer achtsam nähren
So wie Spiritus die Kohlen im Grill plötzlich lebendig macht, so weckt Dich Spiritualität auf.
Aber Achtung: Zu viel Spiritus auf einmal lässt die Flammen gefährlich hochschießen – hell, aber unkontrolliert. Auch auf dem spirituellen Weg geht es nicht darum, Dich zu überfordern, sondern Deine Glut liebevoll zu nähren. Mit Atem, mit Achtsamkeit, mit kleinen Schritten.
Eine kleine Übung für Dich
Vielleicht magst Du heute einfach einen Moment still werden.
Atme tief ein und aus. Stell Dir vor, in Deiner Mitte liegt eine kleine Glut. Mit jedem Atemzug gibst Du ihr Sauerstoff. Mit jedem liebevollen Gedanken wächst sie zu einer Flamme.
Mit jedem Augenblick der Erinnerung wird klar: Dein inneres Feuer ist unzerstörbar.
Du bist nicht hier, um zu glimmen. Du bist hier, um zu leuchten. ✨
Schließe die Augen. Atme tief ein und aus. Stell Dir vor, in Deiner Mitte liegt eine kleine Glut. Mit jedem Atemzug gibst Du ihr Sauerstoff. Mit jedem Moment der Achtsamkeit wird sie heller.
👉 Sage Dir: „Ich nähre mein inneres Feuer mit Liebe und Bewusstheit.“
Dein Leben ist nie wirklich kalt oder leer. Selbst wenn es so scheint – Deine Glut ist immer da.
Spiritualität und inneres Feuer sind keine zwei Dinge. Sie sind eins. Deine Glut ist nie erloschen – Du musst sie nur wieder atmen.
von Jeanette Richter | 25/11/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Kennst Du dieses Gefühl, dass Du Dir selbst im Weg stehst? Dass Dich Dein eigener kritischer Geist herunterzieht und ständig an Dir zweifelt? In unserem heutigen Impuls 330 „Ich will mich heute nicht wieder selbst verletzen“ besprechen wir genau dieses Thema und zeigen Wege auf, wie Du Dich selbst aus diesem Kreislauf von negativer Selbstkritik und innerem Kampf befreien kannst. Klingt nach einer Herausforderung, oder? Keine Sorge, Du bist nicht allein auf dieser Reise.
Warum Selbstverletzung nicht immer körperlich ist
Oftmals denken wir bei Selbstverletzung an physische Handlungen, aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Selbstverletzung kann sich vielmehr in der Form von negativen Gedanken und Selbstvorwürfen manifestieren. Hast Du schon mal am Ende eines Tages im Bett gelegen und Deine Gedanken wirbelten nur so um all die Dinge, die Du „hättest besser machen können“? Du fragst Dich, warum Du nicht gut genug bist oder warum Du nicht an dem Punkt bist, an dem Du sein solltest? Das ist mentale Selbstverletzung.
„Selbstverletzung, das können wir immer ganz fein machen, indem wir fiese Gedanken haben.“
Der Kreislauf der Schuldgefühle
Ein großer Teil dieser negativen Spirale sind Schuldgefühle. Diese Schuldgefühle können stark an Dir zehren und führen oftmals zu einer fehlerhaften Selbstwahrnehmung. Du glaubst, Du musst Dich immer weiter optimieren, besser werden und Dich beweisen. Aber wozu eigentlich? Wer sagt denn, dass Du nicht schon gut genug bist, genauso wie Du bist?
„In dem Moment, wo du das tust, hast du den Frieden gewählt, der bereits immer in dir war.“
Vergebung als Schlüssel zur Freiheit
Ein zentrales Thema, das ich in dieser Impuls 330 anspreche, ist die Vergebung – und zwar nicht nur die Vergebung anderen gegenüber, sondern vor allem Dir selbst. Vergebung ist der Schlüssel zur Befreiung aus dem Kreislauf von Schuld, Angst und Zweifeln. Es geht nicht darum, perfektionistisch zu sein oder alles richtig zu machen. Es geht darum, sich selbst zu vergeben und Frieden zu finden. Vergebung basiert auf einer freien Willensentscheidung – Deine Entscheidung.
„Vergebung fällt uns oft dann sehr schwer, wenn echt heftige Sachen passiert sind, traumatische Dinge.“
Der innere Kritiker und das Ego
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der innere Kritiker, oft auch als Ego bezeichnet. Dein Ego erzählt Dir Geschichten, die auf Angst und Zweifel basieren. Es hält Dich gefangen in alten Mustern und Schuldgefühlen. Der Buddhismus nennt diesen ewigen Kreislauf Samsara, in dem immer wieder dieselben negativen Muster ablaufen. Doch Du kannst aus diesem Kreislauf aussteigen.
„Unser Geist projiziert diese negativen Überzeugungen dann nach außen. Das ist das, was wir ja die ganze Zeit tun, und zack, fühlen wir uns von der Welt bestätigt.“
Die Bedeutung von Selbstvergebung
Die Praxis der Selbstvergebung ist ein Weg, den Frieden in Dir wieder zu entdecken. Es bedeutet, die Perfektion loszulassen und Dich selbst so zu akzeptieren, wie Du bist – mit all Deinen Fehlern und Unzulänglichkeiten. Diese Akzeptanz öffnet den Raum für wahre Freude und inneren Frieden.
„Das Selbst, das Gott schuf, kann nicht sündigen und kann daher nicht leiden.“
Ein neuer Blick auf Stress und Resilienz
Stress entsteht oft dann, wenn wir innerlich kämpfen – gegen uns selbst, gegen andere oder gegen das Leben an sich. Doch was wäre, wenn Du beschließen würdest, diesen Kampf zu beenden? Was wäre, wenn Du Dir selbst mehr Leichtigkeit schenkst und einfach mal die Selbstkritik sein lässt?
„Stress entsteht immer dann, wenn wir innerlich kämpfen. Innerlich. Gegen uns selbst, gegen andere. Gegen das Leben. Gegen Gott.“
Der Weg zu einem erfüllten Leben
Indem Du diese inneren Kämpfe eindämmst und Selbstvergebung praktizierst, öffnest Du den Weg zu einem erfüllten Leben. Du musst nicht alles richtig machen, um wertvoll zu sein. Du bist bereits wertvoll, genauso wie Du bist. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt in Richtung eines stressfreieren Lebens.
„Ich will mich selbst nicht mehr verletzen. Ich will mich im Geiste nicht mehr verletzen.“
💫 🎙️ Die ganze Folge 330 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhören oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸
von Jeanette Richter | 15/11/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Stell Dir mal vor, Du hast diese innere Superpower, eine unerschütterliche Stärke und Ruhe in Dir, die nichts und niemand kaputtmachen kann – außer Du selbst. Genau darum geht’s im heutigen Impuls. In Lektion 320 aus Ein Kurs in Wundern heißt es, dass wir grenzenlos sind und dass wir diese unendliche Stärke in uns tragen.
Es ist nur so, dass wir oft vergessen, dass das eigentlich unser natürlicher Zustand ist. Stattdessen lassen wir uns vom Alltag ablenken, von kleinen und großen Dramen, die uns das Gefühl geben, dass wir ständig gegen die Welt ankämpfen müssen. Aber hey, was wäre, wenn wir uns daran erinnern könnten, dass wir diese innere Kraft immer dabei haben?
Kennst Du das Gefühl, wenn ein Tag einfach zu viel ist?
Wenn Du das Gefühl hast, Du kannst es nicht mehr steuern und alles um Dich herum scheint Dich zu überrollen? Genau da kommt dieser Impuls ins Spiel.
Er lädt uns ein, anzuerkennen, dass wir tatsächlich die Wahl haben, wie wir auf solche Momente reagieren. Ja, das ist machbar! Die Stärke, das zu steuern, ist bereits in Dir.
Und das Schöne ist: Dieser innere Frieden ist wie eine Art „Superpower“, die Dir die Fähigkeit gibt, in jeder Situation ruhig und klar zu bleiben – auch wenn’s außen drunter und drüber geht.
Und was bedeutet das für Dein Stressmanagement?
Ganz einfach: Nutze Deinen Willen als Kompass. Der Impuls spricht davon, dass dieser göttliche Wille in uns wohnt – eine Art innerer Kompass, der uns führt, wenn wir bereit sind, darauf zu hören.
Dieser innere Wille lenkt Dich nicht in den Stress, sondern genau in die Richtung, wo Du Frieden, Freude und Ruhe findest. Also, frag Dich heute immer mal wieder:
Was würde mein innerer Frieden jetzt tun?
Vielleicht nimmst Du einen tiefen Atemzug, vielleicht gehst Du kurz raus oder vielleicht entscheidest Du, dass es okay ist, mal langsamer zu machen.
Und hier kommt die Resilienz ins Spiel – diese innere Stärke, die uns flexibel macht. Wenn wir uns wirklich mit dieser Ruhe verbinden, wenn wir uns erinnern, dass wir die Wahl haben, dann macht uns das resilient.
Es gibt uns die Fähigkeit, in stressigen Momenten nicht sofort in Panik zu verfallen, sondern klar und entspannt zu reagieren. Statt sofort ins Drama zu rutschen, erlauben wir uns, flexibel und ruhig zu bleiben.
Übung
Und weil ich weiß, dass das in der Theorie immer leichter klingt, hier eine kleine Übung für heute: Wenn Du merkst, dass es stressig wird oder eine schwierige Situation auftaucht, nimm Dir kurz eine Auszeit.
- Halt mal inne und sag Dir: „In mir ist Frieden und Stärke ohne Grenzen.“
- Schließ die Augen und stell Dir vor, wie diese innere Kraft Dich durchflutet.
- Lass sie Dich durchatmen, und spür, dass Du immer die Kontrolle darüber hast, wie Du Dich fühlst.
- Nimm Dir einfach diesen Moment, um in Dir selbst diese Ruhe zu spüren.
Heute im Impuls 320 geht’s darum, dass wir diese innere Stärke nicht verstecken, sondern aktiv in unseren Tag bringen. Wenn wir das schaffen, dann merkt man, wie der Tag plötzlich ruhiger und entspannter wird.
Denn, wenn wir unseren inneren Frieden finden, dann können wir wirklich alles verändern – nicht nur für uns, sondern auch für die Menschen um uns herum.
Alles Liebe,
Deine Jeanette von Zeitwellen 🌸