von Jeanette Richter | Dienstag, 25. November 2025 | Du & Dein Leben |
Manchmal geschehen Dinge, die Du nicht mehr rĂźckgängig machen kannst â oder vielleicht auch gar nicht mehr willst.
Ein Gespräch, eine Entscheidung, ein Bruch â und plĂśtzlich ist nichts mehr so, wie es war. Vielleicht war es Ăźberfällig, vielleicht kam es Ăźberraschend. Aber Du spĂźrst: Das Alte trägt nicht mehr.
Solche Phasen fĂźhlen sich oft an, als wĂźrde Dein Leben Dich durchrĂźtteln. Etwas in Dir weiĂ, dass es so nicht weitergehen kann, und gleichzeitig zieht das Herz noch an dem, was war.
Und genau hier beginnt der Weg in die Dunkelheit â nicht als Strafe, sondern als Schwelle. Ein Moment, in dem Du lernst, mit Dir zu sein â liebevoll, geduldig, voller SelbstmitgefĂźhl. Denn Dunkelheit ist oft der Geburtskanal des Lichts.
Wenn sich Sicherheiten auflĂśsen
In Zeiten des Wandels reagiert Dein ganzer Organismus. Die Stressforschung spricht von einem Ăbergangszustand, in dem das Nervensystem versucht, sich neu zu kalibrieren. Der Sympathikus â unser innerer Antreiber â hat lange die Kontrolle gehabt. Doch jetzt meldet sich der Parasympathikus und sagt:
âHalt inne. Atme. Lass los.â
Das fßhlt sich paradox an, denn der Kopf will weiter planen, erklären, verstehen. Aber das Herz will erst einmal fßhlen. Und genau da liegt die Heilung. Resilienz bedeutet in solchen Zeiten nicht, stark zu bleiben, sondern weich genug zu sein, um Dich selbst zu halten, während alles wankt.
Die spirituelle Dimension
In Ein Kurs in Wundern heiĂt es:
âIch brauche nichts zu tun.â (Lektion 48)
Das klingt zunächst wie ein Widerspruch â besonders dann, wenn das Leben Dich gerade auffordert, Entscheidungen zu treffen.
Aber der Kurs meint: Tu nichts aus Angst. Tu nichts, um Schmerz zu vermeiden oder Schuld zu kompensieren.
Stattdessen: Sei still. Lausche. Denn in dieser Stille wird Dir gezeigt, was wirklich wahr ist.
Wenn also alles um Dich herum in Bewegung ist, darfst Du lernen, innerlich zu ruhen â nicht, weil Du fliehst, sondern weil Du bereit bist, gefĂźhrt zu werden.
SelbstmitgefĂźhl
Wie Du lernst, Dich selbst liebevoll zu halten
Vielleicht hast Du eine Entscheidung getroffen, die weitreichende Folgen hat â im Beruf, in einer Freundschaft, in der Liebe. Und jetzt kommt der Moment danach: die Leere, die Zweifel, das GrĂźbeln. Das Ego flĂźstert:
âHättest Du nur âŚâ
Doch die innere Stimme sagt:
âAlles geschieht fĂźr Dich, nicht gegen Dich.â
Anstatt Dich in Selbstkritik zu verstricken, halte inne und frage Dich: âKann ich mir selbst jetzt beistehen, so wie ich es fĂźr jemand anderen tun wĂźrde?â
Denn genau darin beginnt Transformation â nicht, wenn alles klar ist, sondern wenn Du bleibst, obwohl es dunkel ist.
SelbstmitgefĂźhl beginnt dort, wo Du aufhĂśrst, Dich selbst zu verurteilen â und anfängst, Dich zu halten.
Nicht festzuhalten, sondern zu halten: mit Sanftheit, mit Wärme, mit Präsenz. So wird aus innerem Druck allmählich Frieden.

Psychologie & Metaphysik
Zwei Sprachen fĂźr dieselbe Wahrheit
- Psychologisch: Dein Nervensystem braucht Sicherheit. Du kannst sie ihm geben â durch Atem, BerĂźhrung, Präsenz. Das ist Selbstregulation â gelebte Resilienz.
- Metaphysisch: Dein Geist sucht Erinnerung. Wenn Du aufhĂśrst, Dich zu verurteilen, Ăśffnet sich der Raum fĂźr das Wunder â den Moment, in dem Du erkennst: âIch bin sicher in der Liebe, die mich trägt.â
Beide Ebenen sprechen miteinander:
Was Du auf der psychischen Ebene heilst, heilt auch im Geist.
Und was Du im Geist erkennst, wirkt trĂśstend auf Deinen KĂśrper.
Ăbung: Das Herz als Anker
Wenn alles in Bewegung ist, leg Deine Hand auf Dein Herz. SchlieĂe die Augen und sage innerlich:
âIch bin bereit, mich selbst zu halten. Ich darf traurig sein. Ich darf unsicher sein. Aber ich bleibe in Liebe.â
SpĂźre, wie der Atem Dein Herz sanft bewegt. Mach nichts daraus. Bleib einfach.
Diese einfache Geste verbindet Dich mit Deinem inneren Raum â dem Ort, an dem Licht nicht gesucht, sondern erinnert wird.
Dunkelheit als Geburtsort des Lichts
In der Sterbeforschung berichten viele Menschen, dass kurz vor dem Tod eine groĂe Stille eintritt â ein Moment des Wissens ohne Denken, des Friedens ohne Erklärung. Vielleicht geschieht gerade in Deinem Leben eine kleine Form davon:
Etwas Altes stirbt, damit etwas Neues geboren werden kann.
Dunkelheit ist nicht das Ende. Sie ist der Anfang â wenn Du Dich traust, nicht mehr zu wissen, sondern einfach zu sein.
Selbstmitgefßhl ist keine Flucht. Es ist Deine Rßckverbindung zu dem, was Dich trägt. Es ist das Licht, das bleibt, wenn alle Sicherheiten gehen.
Und vielleicht erkennst Du genau jetzt â mitten im Wandel, mitten im Ungewissen â dass Sanftmut keine Schwäche ist, sondern die tiefste Form von Stärke.
von Jeanette Richter | Montag, 7. Oktober 2024 | Ein Kurs in Wundern |
In diesem Impuls 281 sprechen wir darßber, was der Heilige Geist ist und wie er uns im täglichen Leben als innerer Berater zwischen Illusion und Wahrheit dient. Wir gehen auf den Stress ein, den wir uns selbst machen, und wie der Heilige Geist uns helfen kann, diesen Stress durch eine andere Perspektive zu reduzieren. Mach Dich bereit fßr eine spannende Reise ins Innere!
Was ist der Heilige Geist?
Du hast es geschafft, den Abschnitt âWas ist der Christus?â erfolgreich zu Ende zu bringen, und nun tauchen wir in das Thema âWas ist der Heilige Geist?â ein. Der Heilige Geist wird oft als innerer Berater beschrieben, der zwischen dem GĂśttlichen und dem Menschlichen vermittelt.
âDieses Heiligste in Dir, das Dich seit Ăźber 280 Tagen begleitet, wird oft auch als Holy Spirit bezeichnet, der Vermittler zwischen dem GĂśttlichen und dem Menschlichen.â
Stell Dir den Heiligen Geist wie eine Brßcke vor, die Dich von Deinen sorgenvollen und grßbelnden Gedanken zur Wahrheit und Klarheit fßhrt. Es geht darum, Deine Illusionen von der Realität zu trennen.
MERKE: Der Heilige Geist ist nichts anderes als Dein wahres Selbst
Der Heilige Geist wird oft als etwas Abstraktes wahrgenommen, vielleicht mit Flßgeln oder einem Heiligenschein. Tatsächlich ist der Heilige Geist Dein innerer Berater, der Dir hilft, Deine Gedanken in die richtige Perspektive zu rßcken.
âDer Heilige Geist ist im Grunde genommen Dein innerer Berater, der Dir hilft, den ganzen Kram, den wir uns selbst im Kopf zusammenbasteln, wieder in die richtige Perspektive zu rĂźcken.â
Lass den Heiligen Geist Deine negativen Gedanken und Sorgen transformieren. Stell Dir vor, Du gehst Ăźber die BrĂźcke und gelangst zur Erkenntnis und Wahrheit. Das ist das Ziel.
Vergebung und Transformation
Wir Menschen sind ziemlich gut darin, uns Dramen auszudenken, die uns stressen. Genau hier kommt der Heilige Geist ins Spiel. Er hilft Dir, diese Dramen aufzulĂśsen und Licht ins Dunkel zu bringen. Der SchlĂźssel dazu ist Vergebung.
âVergebung ist nichts anderes als das Erkennen, dass die ganzen negativen Gedanken und Sorgen nur Träume sind, die wir uns selbst ausgedacht haben.â
Vergebung bringt Dich zurßck in den Geistesfrieden und lässt die alten Dramen wie Seifenblasen zerplatzen. Das ist der Prozess der Transformation, den der Heilige Geist Dir bietet.
Den Alltag mit Deinem wahren Selbst bewältigen
Wie kannst Du den Heiligen Geist im Alltag nutzen? Ganz einfach: Lass ihn sprechen, wenn Dein innerer Kritiker auftaucht und Dein Ego wieder die Kontrolle Ăźbernehmen will. Halte kurz inne und erinnere Dich daran, dass das Drama niemals die Wahrheit ist.
âLass den Heiligen Geist sprechen, wenn Dein innerer Kritiker mal wieder auftritt und Dein Ego mal wieder seine Fanfare hebt.â
Es geht darum, eine liebevollere, klarere und lichterfĂźlltere Perspektive zu zeigen und dem Heiligen Geist zu vertrauen. Das Beste daran? Du musst es nicht alleine tun. Der Heilige Geist, Dein Best Friend, ist immer an Deiner Seite.
Du kennst das bestimmt
Ein blĂśder Kommentar von jemandem, eine Situation, die nicht so läuft, wie Du es geplant hast â und schon fĂźhlst Du Dich verletzt, traurig oder einfach genervt. Oft denken wir, dass diese äuĂeren Umstände oder Menschen uns verletzen kĂśnnen. Aber der heutige Impuls erinnert uns an etwas ganz Wichtiges: **Es sind nicht die Dinge im AuĂen, die uns verletzen, sondern unsere eigenen Gedanken.**
Ja, Du hast richtig gehĂśrt. Es ist weniger das, was andere tun oder was im Leben passiert â sondern wie wir darĂźber **denken**, das uns in den Schmerz fĂźhrt. Das bedeutet aber auch: Wir haben die Macht, diese Gedanken zu verändern. Klingt befreiend, oder?
Stell Dir das so vor: Jemand sagt etwas, das Dich verletzt. Vielleicht ist es eine Kritik oder ein unbedachter Satz. Anstatt sofort in den Schmerzmodus zu schalten und den ganzen Tag darĂźber nachzugrĂźbeln, kannst Du innehalten und Dir bewusst machen:
âEs ist nicht der Satz, der mich verletzt â es ist das, was ich darĂźber denke.â
Du gibst dem Ganzen erst dann die Bedeutung, die wehtut.
Aber wenn wir uns auf die kleinen, bedeutungslosen Gedanken konzentrieren â die Zweifel, Ăngste oder negativen Selbstgespräche â dann schieben wir das GlĂźck beiseite und laden Schmerz ein.
Was kannst Du im Alltag tun, um das umzusetzen?
Immer wenn Du merkst, dass Du Dich von etwas verletzt oder gestresst fĂźhlst, halte einen Moment inne und frage Dich: **âWas denke ich gerade darĂźber?â** Erkenne, dass es Deine Gedanken sind, die Dir diesen Schmerz verursachen â und dass Du die Macht hast, diese Gedanken zu verändern.
Der Heilige Geist hilft Dir, von Chaos zu Klarheit zu gelangen und Deine Ăngste und Sorgen in eine liebevolle Perspektive zu transformieren. Lass Dich auf diese Reise ein und erfahre den inneren Frieden, den diese spirituelle Methode bietet.
âErinnere Dich daran, dass das Drama niemals die Wahrheit ist. Und Dein innerer Berater, der Heilige Geist, immer bereit ist, Dir eine liebevollere, klarere, eine lichterfĂźlltere, eine schĂśnere Perspektive zu zeigen.â
Es mag manchmal schwer sein, aber Du wirst merken, dass der Heilige Geist Dir hilft, Deine Stressoren zu bewältigen und eine Resilienz aufzubauen, die Dich im Leben und im Umgang mit dem Tod stärkt.
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Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸

von Jeanette Richter | Sonntag, 29. September 2024 | Ein Kurs in Wundern |
In unserem heutigen Impuls 273 tauchen wir tief ein in das Thema Stille und Geistesfrieden. Ein Kurs in Wundern zeigt uns, wie wir in stressigen Zeiten inneren Frieden finden kĂśnnen.
Stell Dir vor, Du stehst morgens auf, haust Dir das Knie gegen den Bettpfosten und der Tag beginnt schon chaotisch. Ein solch turbulenter Start kann einen echten Wirbelsturm an negativen Gedanken und GefĂźhlen auslĂśsen. Doch hier kommt unser heutiger Impuls 273 ins Spiel: Eine Erinnerung daran, dass Stille und innere Ruhe selbst in den turbulentesten Zeiten erreichbar sind.
Die Suche nach innerer Stille
Kennst Du das? Ein Tag, an dem nichts klappt? Du fragst Dich, wann es endlich ruhiger wird und sehnst Dich nach einem Moment der inneren Stille. Diese Stille finden wir in uns selbst. Es ist wichtig, innezuhalten und eine kleine Pause zu machen. Dies kann helfen, den inneren Lärm zu reduzieren und den Fokus wieder auf das Wesentliche zu legen.
âWas wäre, wenn alles gut wäre? Wenn das, was gerade so stressig erscheint, bedeutungslos wäre?â, diese Frage beruhigt mich total. Die Vorstellung, dass Stress und Hektik keinen wirklichen Einfluss auf mich haben, gibt mir sofort ein GefĂźhl von Ruhe und Gelassenheit. In solchen Momenten wird der Frieden Gottes spĂźrbar, eine Weite und eine Ruhe, die allumfassend ist.
Der Friede Gottes in dir
Vielleicht klingt âder Frieden Gottesâ fĂźr Dich erst einmal weit entfernt und unerreichbar. Aber glaube mir, er ist näher als Du denkst. Wir alle haben die Fähigkeit, inneren Frieden zu finden.
âDie Stille von Gottes Frieden ist meinâ. Wiederhole diesen Satz in Deinem Geist und merke den Unterschied. Es ist, als ob Du eine unsichtbare Pausetaste drĂźckst und alles zur Ruhe kommt. In solchen Momenten spĂźrst Du, dass der innere Friede unantastbar ist. Er ist Teil von Dir, immer und Ăźberall.
Herausforderungen Ăźberwinden
Stell Dir vor, Du bist inmitten einer stressigen Situation und Dein inneres Kind, Dein Ego, versucht Dich zu Ăźberzeugen, dass es Dir unmĂśglich gut gehen kann. Aber in Wahrheit hast Du immer die Wahl. Du kannst Dich jederzeit entscheiden, glĂźcklich und zufrieden zu sein und Dich von Deiner Vergangenheit zu lĂśsen.
Leo Tolstoy sagte einmal:
„Jeder denkt daran, die Welt zu verändern, aber niemand denkt daran, sich selbst zu verändern.“
Das ist die wahre Macht, die Du besitzt. Veränderung beginnt in Dir. Vergangenheit und Stress dßrfen Dich nicht kontrollieren. Dein Geist hat die Kraft, alles zu heilen und Frieden zu finden.
Praktische Tipps fĂźr Geistesfrieden
Indem Du regelmäĂig innehältst und tief durchatmest, findest Du die nĂśtige Ruhe. Manchmal ist es hilfreich, sich vorzustellen, dass alles um Dich herum einfriert – ein Standbild des Lebens. Das gibt Dir die MĂśglichkeit, einen Moment der stillen Reflexion und Entspannung zu erleben.
Wenn Dir ein Tag der vÜlligen Stille nicht machbar erscheint, sei nicht entmutigt. Jeder kleine Schritt zählt. Lerne, StÜrungen loszulassen und immer wieder zum inneren Frieden zurßckzukehren. Jeder Moment der Ruhe ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Schlussgedanken
In unserem Impuls 273 haben wir gelernt, dass innerer Frieden selbst in stressigen Zeiten mĂśglich ist. Die Stille und Ruhe, die Du suchst, sind bereits Teil von Dir. Du musst nur den Mut haben, innezuhalten und diese innere Stille zuzulassen.
Erinnere Dich daran:
âDer Frieden, den Du suchst, ist bereits da. Er ist in Dir.â
Nutze diesen Impuls, um Dich daran zu erinnern, dass Du immer die Wahl hast, Deinen inneren Frieden zu finden und zu bewahren. Egal, wie chaotisch Dein Tag oder Deine Vergangenheit auch sein mĂśgen, Frieden ist jederzeit erreichbar.
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Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸

von Jeanette Richter | Freitag, 27. September 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Heute mĂśchte ich mit Dir in unserem neuesten Impuls 271 zusammen eine besondere Reise unternehmen. Ein Streifzug, um das Mysterium von „Was ist der Christus?“ zu lĂźften. Stress, Resilienz, Leben und Tod stehen dabei immer wieder im Fokus. Oft hĂśren wir das Wort „Christus“ und denken sofort an das Christentum. Doch ist es wirklich nĂśtig, diese Begriffe immer mit religiĂśsen Konzepten zu verbinden? đ§
Was ist der Christus?
Lass uns zunächst klären, wie wir das Wort „Christus“ alltagstauglich machen kĂśnnen. Christus ist nichts anderes als Dein wahres Selbst, ein anderer Begriff fĂźr dieses innere Wesen, das unabhängig von Deinem KĂśrper existiert. Im Buddhismus nennt man es „Buddha-Natur“. Es ist dieses entspannte Bewusstsein in Dir, das immer ruhig und gelassen bleibt, unabhängig von den äuĂeren Umständen.
âChristusbewusstsein hat nichts mit dem Christentum zu tun. Es ist das Bewusstsein, das unabhängig von Deinem KĂśrper existiert.â
Tief in Dir, in Deinem Geist, gibt es einen Teil, der immer zentriert und verbunden mit allem ist. Dieser Teil ist Dein wahrer Ruhepol, Deine Zen-Oase. Stell es Dir wie einen Whirlpool mit lauter Blubberblasen vor. đ Inmitten des Sturms des Alltags bleibt dieser Teil in Dir immer vĂśllig unberĂźhrt und gelassen.

Ego-Verstand vs. Wahres Selbst
Unser Ego-Verstand ist oft der Gegenspieler zum Christusbewusstsein. Wir sind so darauf fixiert, unsere äuĂere Welt zu kontrollieren, dass wir dabei vĂśllig den Kontakt zu unserem inneren Ruhepol verlieren. Es ist, als ob wir versuchen wĂźrden, mit einer Sonnenbrille bei Nebel klar zu sehen. đ Das wahre Selbst bleibt dabei aber immer ruhig und gelassen.
âDein wahres Selbst bleibt inmitten der äuĂeren Hektik vollkommen unberĂźhrt.â
Dieser ruhige Teil in Dir existiert unabhängig von Stressmomenten im Alltag. Ob To-Do-Listen explodieren oder der Chef ständige E-Mails schickt – Dein wahres Selbst lehnt sich entspannt zurĂźck und sagt: „Alles ist gut, ich habe den Ăberblick.“
Praktische Anwendung im Alltag
Was wäre, wenn Du in stressigen Momenten innehalten kÜnntest? Am besten tief durchatmest und Dich daran erinnerst, dass all der Stress nur eine Illusion ist?
âWenn Du Dich gestresst fĂźhlst, halte inne, atme tief durch und sage Dir: In Wahrheit ist alles gut.â
Ăbung macht den Meister. Setz das im Alltag um und bemerke, wie Du mehr Kontrolle Ăźber Deine Reaktionen gewinnst. Du bist nämlich nicht das Opfer von äuĂeren Umständen. Du bist Chef und Chefin im Ring. Dein wahres Selbst ist immer ruhig und gelassen.
Verbindung zu anderen
Das Beste daran? Du bist niemals allein. Wir alle sind tief in uns mit unserem wahren Selbst und damit auch miteinander verbunden. Du hĂśrst das hier an, ich bin ein Teil davon, Deine Freunde, Deine Kinder â alle sind Teil dieser wundervollen Verbindung.
âWir sind alle miteinander verbunden und teilen den gleichen ruhigen, liebevollen Wesenskern.â
Das nächste Mal, wenn Dich etwas aus der Ruhe bringt, erinnere Dich daran, dass Du jederzeit auf diese innere Kraft zugreifen kannst. Egal, ob im Stau, in der Schlange beim Bäcker oder wenn Du auf Deine Kinder wartest. Dein wahres Selbst bleibt ruhig und gelassen.
Schlusswort und Einladung
Nutze das heute Gelernte und schau durch die Augen der Liebe. Diese liebevolle Sichtweise befreit Dich vom Stress des Alltags und lässt Dich erkennen, dass wirklich alles gut ist. đ¸
âDie freundliche Schau heute befreit Dich vom Tod. Denn es gibt nur Liebe, sonst nichts.â – [Ein Kurs in Wundern]
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von JR | Mittwoch, 18. September 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Heute geht es im Impuls 262 des Zeitwellen-Podcasts darum, keine Unterschiede wahrzunehmen. Hast Du schon mal darĂźber nachgedacht, wie oft Du im Alltag Unterschiede viel mehr siehst als Gemeinsamkeiten?
Wahrscheinlich ständig. Sei es im Gespräch mit Kollegen, bei Meetings oder sogar beim Einkaufen. Wir alle sind es gewohnt, uns auf das zu konzentrieren, was uns trennt statt verbindet.
Wenn wir uns immer nur auf das Trennende fixieren, dann sehen wir die Welt durch eine sehr eingeschränkte Brille. Ich habe eine Kollegin, die ich sehr schätze, und wir haben oft unterschiedliche Ansichten. Aber als ich anfing, mich auf unsere Gemeinsamkeiten zu konzentrieren, merkte ich, wie viel harmonischer unsere Gespräche wurden.
Die Täuschung der Trennung
Wir sehen die Welt durch unsere physischen Augen und nehmen daher kĂśrperliche Unterschiede wahr. Das ist notwendig, um in dieser physischen Welt zu funktionieren und ein normales Alltagsleben zu fĂźhren.
âDer KĂśrper ist nur eine Art Zaun, eine Vorrichtung, die uns glauben lassen will, dass alles getrennt voneinander existiert.â
Genauso wie ein Gartenzaun uns räumlich voneinander abgrenzen kann, täuscht uns unser KÜrper ßber die wahre Einheit hinweg. In Wahrheit sind wir alle tief miteinander verbunden.
Der Zaun im Inneren
Viele von uns haben einen RĂźckzugsort in Form eines physischen Gartens oder Hauses, und das ist vĂśllig in Ordnung. SchĂźtze Deinen Raum, damit Du Dich sicher und geborgen fĂźhlst.
âAber ich will diese Hecke nicht in meinem Inneren aufbauen.â
Lass nicht zu, dass diese inneren Begrenzungen Dich absondern. Wir sollten innerlich offen bleiben und diese Zäune niederreiĂen.
Lass mich heute keine Unterschiede wahrnehmen
Dieser Impuls, keine Unterschiede wahrzunehmen, kann Dir helfen, Menschen nicht durch die Brille von anders oder getrennt zu sehen. Sieh sie stattdessen als Teil von Dir selbst, Teil eines grĂśĂeren Ganzen. Selbst wenn es Dir nicht immer perfekt gelingt, wiederhole dies als eine Art Ăbung.
âDieser Impuls heiĂt, lass mich heute keine Unterschiede wahrnehmen. Das kannst Du sehen als Einladung.â
Gerade wenn die Emotionen hochkochen, egal ob vor Freude oder vor Ărger, kann dieser Impuls als verbindendes Element fungieren.
Sei der Beobachter
Wenn Du das nächste Mal in einer Diskussion bist oder jemandem begegnest, der anders erscheint, sei der Beobachter. Dein Ego mÜchte sofort Etiketten verteilen und Meinung bilden.
âMoment, Moment, Ego, Klappe halten, mal ganz kurz, ich will mal Ăźberlegen, was verbindet uns denn eigentlich?â
Das ist der Moment, den ich den âheiligen Augenblickâ nenne. Du erkennst die gemeinsame Menschlichkeit und das Streben nach GlĂźck und Frieden. Jeder Mensch, auch Du, hat Ăngste und Sorgen.
Vergebung und welcher Frieden daraus entsteht
Diese Veränderung Deiner Sichtweise transformiert Deine Kommunikation und Interaktion tiefgreifend. Statt Dich auf das zu konzentrieren, was den anderen von Dir trennt, fokussiere Dich auf das, was Euch verbindet.
âErkenne die Einheit hinter allen Unterschieden.â
Denn in Wahrheit entsteht Frieden nicht durch das Wahrnehmen von Unterschieden, sondern indem wir Ăźber sie hinwegsehen und die Einheit erkennen.
Ein Zustand der inneren Gelassenheit
Dieser innere Friede und die Gelassenheit, die Du spĂźrst, wenn Du Dich darauf konzentrierst, was Dich mit anderen verbindet, ist unmittelbar wahrnehmbar. Es ist ein Zustand, der in Dir liegt, Deine Soulpower.
âDieser Impuls, lass mich heute keine Unterschiede wahrnehmen, ist eine sehr mächtige Aussage.â
Geh durch Deinen Tag und Ăźbe Dich darin, nicht die Unterschiede in den Menschen zu sehen. Dies bringt inneren Frieden und mehr Ruhe in Deinen Kopf.
FĂźr den heutigen Tag wĂźnsche ich Dir alles Liebe und viel Freude beim Ăben dieser Perspektive. đŤđď¸ Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, woâs Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
