Resilienz Archive | Seite 7 von 7 | ZEITWELLEN I Jeanette Richter
Viktor Frankl: Wer oder was willst Du sein?

Viktor Frankl: Wer oder was willst Du sein?

In diesem SelfCare-Letter „Du bist stĂ€rker, als Du glaubst!“ geht es um einen ganz besonderen Mann. Ihm verdanken wir eine Erinnerung, die wir oft in Zeiten wie diesen vergessen. Sie lautet wie folgt …

Du bist stÀrker, als Du glaubst

Viktor Frankl – der Sinnstifter

Viktor Frankl war österreichischer Neurologe, Psychologe und Psychiater jĂŒdischer Abstammung und ist BegrĂŒnder der Logotherapie und Existenzanalyse.
Er saß von 1942 bis zum Kriegsende 1945 in unterschiedlichen Konzentrationslagern u. a. in Theresienstadt, Auschwitz und Dachau.

In diesen Lagern waren die Lebensbedingungen einfach unmenschlich. Die Insassen litten an Hunger, KĂ€lte und dem GefĂŒhl des Ausgeliefertseins. Niemand wusste, ob er das Lager ĂŒberleben und ob er seiner Liebsten je wiedersehen wĂŒrde.

Sein Buch „Trotzdem JA zum Leben sagen“ wurde zum Welt-Bestseller.

Seine zentrale Botschaft, die auch nach ĂŒber 75 Jahren nichts von ihrer Bedeutung verloren hat, lautet:

„Auch noch unter inhumansten Bedingungen ist es möglich, einen Sinn im Leben zu sehen. Wenn Leben ĂŒberhaupt einen Sinn hat, muss auch Leiden einen Sinn haben. Es kommt nicht darauf an, was man leidet, sondern wie man es auf sich nimmt.“

Er erklĂ€rte, dass es weder die physische noch die psychische StĂ€rke war, die darĂŒber entschied, ob die Gefangenen am Leben blieben.

Der alles entscheidende Faktor war, ob die Gefangenen einen Zugang zu etwas finden konnten, das ihnen sinnvoll erschien und ob sie Werte entdeckten, die ĂŒber die GrĂ€uel hinausgingen und ob sie an etwas GrĂ¶ĂŸerem festhalten konnten.

Viktor Frankl wurde damit im Lager zu einer Art Sinnstifter und betonte immer wieder, dass der Mensch ENTSCHEIDET, was er sein will.

Resilienz stÀrken

Und er wurde damit – ebenso wie viele andere, die ein humanistisches Menschenbild vertreten – zum Inbegriff …

  • 🙏der Toleranz,
  • der Akzeptanz,
  • der Verantwortung,
  • der Empathie,
  • des MitgefĂŒhls,
  • der Zielgerichtetheit und
  • der Fokussierung auf das Wesentliche.

Alles Begriffe, die wir heute unter dem Ober-Begriff Resilienz, also unserer psychisch-seelischen Widerstandskraft, vereinen.

 

SoulPower

Du bist stÀrker, als Du glaubst

☑ JA! Wir sind so viel stĂ€rker, als wir glauben!

☑ JA! Wir tragen alle eine FĂ€higkeit in uns, die nur darauf wartet, zur Entfaltung gebracht zu werden.

Sie zu entdecken und zu nutzen ist oft nicht leicht, wenn Ängste uns beuteln, der alltĂ€gliche Stress uns nicht zur Ruhe kommen lĂ€sst, uns Sorgen umtreiben und wir mehr Fragen als Antworten haben:

❓Wie wird es weitergehen?

❓Werde ich klar kommen?

❓Was wenn …?

Doch Frankl will Mut machen! Er macht Mut, denn er erinnert uns an das Wesentliche: an unsere Seelenkraft, die in jedem von uns schlummert.

Was also ist der Mensch: Ein Wesen, das entscheidet, was es sein will und WIE es mit Situationen, die es momentan nicht Àndern kann, umgehen will.

Also folgen wir ihm nach. Nur Mut! 🍀

Alles Liebe
Deine

Jeanette

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Resilienz: Die 6 SchlĂŒssel zu mehr psychischer Widerstandskraft

Resilienz: Die 6 SchlĂŒssel zu mehr psychischer Widerstandskraft

Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum manche Menschen an Krisen zu wachsen scheinen und andere daran zerbrechen? Das hat etwas mit unserer seelsichen Widerstandskraft zu tun und mittlerweile hat die Resilienz-Forschung klar nachgewiesen, dass diese FĂ€higkeit erlernt werden kann. In diesem Artikel zeige ich Dir anhand von 6 SchlĂŒsseln, wie Du Deine Resilienz stĂ€rken kannst.

Zeitwellen-Podcast

Was ist Resilienz?

Doch was ist Resilienz eigentlich genau? In der Psychologie bezeichnet man Resilienz als innere StÀrke und als eine Art Evolutionskompetenz im Sinne von Anpassung an sich verÀndernde UmstÀnde.

Resilienz beschreibt die Entwicklung, Nutzung und den Zugang zu Potentialen, die Dich dazu befÀhigen, Niederlagen, Krisen, Stress, Belastungen oder SchicksalsschlÀge besser zu meistern, damit Körper, Geist und Seele schneller heilen können.

Es bedeutet auch, den Widrigkeiten Deines Lebens aktiv und zuversichtlich zu begegnen.

Resilienz ist Deine seelische Widerstandskraft, die Dir hilft, Krisen und Probleme zu bewĂ€ltigen und trotz widriger UmstĂ€nde seelisch stabil und gesund zu bleiben. Sie wird daher auch als das „Immunsystem der Seele“ bezeichnet.

Und jeder Mensch hat sie bzw. kann lernen, sie wieder aufzubauen.

Kennst Du dieses MĂ€nnchen? Das immer wieder von einer Seite zur anderen schwingt, wenn es angeschubst wird? Und das – nach einer Weile – wie selbstverstĂ€ndlich wieder in seinen Ausgangszustand zurĂŒckkehrt?

Dieses StehaufmĂ€nnchen ist eine hĂ€ufig verwendete Metapher fĂŒr Resilienz.

Das Wort Resilienz (lat.: resilire = zurĂŒckspringen, abprallen) kommt, wie so viele Begriffe im Bereich des Stressmanagements, aus der Physik. Dort bedeutet es, dass Materialien besonders biegsam, strapazierfĂ€hig und elastisch sind und nach Beanspruchung wieder in ihren Ausgangszustand zurĂŒckkehren.

Das ist wie beim Stress und dem Bild mit der Plastikflasche:

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Wenn Du Druck auf die Flasche ausĂŒbst, verformt sich diese. Nimmst Du den Druck wieder weg, kehrt sie in ihren Ausgangszustand zurĂŒck. Dass die Flasche ĂŒberhaupt in ihren Ausgangszustand zurĂŒckkehren kann, nennt man Resilienz.

Selbsttest Resilienz: Test Deine seelische Widerstandskraft

Mach doch gleich mal selbst den Test und schau, wie gut Deine ResilienzfÀhigkeit derzeit ausgeprÀgt ist. Trag Dich dazu einfach in den Verteiler ein und lade Dir direkt aus meiner Gratisbox den kostenlosen Resilienz-Test herunter.

Resilienz ist erlernbar

Resilienz ist erlernbar und mit ein bisschen Training lĂ€sst sich diese FĂ€higkeit tatsĂ€chlich immer weiter ausbauen.  Aber Du musst wissen, dass Resilienz immer ein Weg ist, ein Prozess und ein stetes BemĂŒhen im lebenslangen Leben. Doch sie lĂ€sst sich grob in 3 Bereiche unterteilen:

  1. Umgang mit eigenen Ressourcen: Du weißt um Deine eigenen StĂ€rken und Werte. Du bist fĂ€hig, Dich selbst zu motivieren und verfĂŒgst ĂŒber ein einigermaßen stabiles SelbstwertgefĂŒhl im Sinne eines: „Das bin ich und dazu steh ich!“
  2. Umgang mit anderen Menschen: Du bist neugierig auf Deine Mitmenschen und hast ein grundsÀtzliches Interesse an ihrem So-Sein. Dabei möchtest Du aufkommende Konflikte lieber lösen, statt diese zu ignorieren. Beziehungen sind Dir sehr wichtig.
  3. Umgang mit Ereignissen und Dingen: Du handelst ĂŒberwiegend proaktiv und musst nicht auf jeden Ă€ußeren Reiz stereotyp mit der immer gleichen Verhaltensweise reagieren, sondern nimmst Deinen eigenen Handlungsspielraum wahr.

Die 6 SchlĂŒssel der Resilienz

Um Deine Resilienz, also Deine seelische Widerstandskraft zu stĂ€rken bzw. auf- oder auszubauen, können Dir folgende 6 SchlĂŒssel helfen.

In der Literatur findest Du auch andere SÀulen bzw. Faktoren, wie z. B. die Zielorientierung und die Zukunftsplanung, aber ich habe mich auf diese hier beschrÀnkt, da sie mir zunÀchst ausreichend erschienen:

  1. Akzeptanz: Du akzeptierst, was ist!
  2. Optimismus: Du glaubst an das Gute & den Sinn!
  3. Selbstwirksamkeit: Du kennst Deine StÀrken & Potenziale!
  4. Eigenverantwortung: Du bist aktiv & verlÀsst die Opferrolle!
  5. BeziehungsfÀhigkeit: Du bist Dein bester Freund &  nutzt Dein hilfreiches Netzwerk!
  6. Lösungsorientierung: Du kennst den Weg & gehst ihn!
 

1. AKZEPTANZ: Du akzeptierst, was ist!

Akzeptanz zu lernen, gehört mit zu den wichtigsten Aufgaben des Lebens. Sie zu erwerben ist nicht leicht, aber durch sie wird Dein Leben leichter.

Akzeptanz bedeutet, eine Person oder Situation so anzunehmen, wie sie ist, ohne gegen sie anzukĂ€mpfen oder Widerstand zu leisten. Durch Deine Akzeptanz (von lat. accipere fĂŒr gutheißen, annehmen, billigen) erklĂ€rst Du Dich mit einem Sachverhalt, einer Verhaltensweise oder Person einverstanden und billigst diese.

Du nimmst etwas so hin, wie es ist. Du akzeptierst das UnabÀnderliche und bist zuversichtlich, dass sich manche Dinge auch ohne Dein drÀngendes Zutun verÀndern. Dabei zeigst Du Dich geduldig.

Was unterscheidet die Toleranz von der Akzeptanz? Die Toleranz (von lat. tolerare = ertragen, (er)dulden) ist eher eine Art der Duldung. Wenn Du etwas tolerierst, dann akzeptierst Du es nicht, sondern duldest es. Du musst etwas nicht unbedingt gutheißen.

  • Akzeptanz ist ein eher aktiver Prozess.
  • Toleranz ist ein eher passiver Prozess.

[Tweet „Akzeptanz beruht daher immer auf einer freiwilligen Entscheidung. Du hast die Wahl! Keiner kann Dich zwingen etwas zu akzeptieren. Die Akzeptanz muss aus Dir selbst heraus entstehen.“]

Wenn Du etwas akzeptierst, dann drĂŒckt das eine Art Werturteil aus. Manchmal sogar Deine Wert-SchĂ€tzung. Du drĂŒckst damit aus, wie Du die Welt und deren Mitbewohner siehst, was Deine Werte sind und auf welcher „Basis“ Du lebst. Byron Katie hat daraus ja sogar eine eigene Methode entwickelt und ein Buch darĂŒber geschrieben. Es heißt: „The Work – Lieben, was ist!“

Das Gegenteil von Akzeptanz ist Ablehnung oder Widerstand.

Wenn wir dauerhaft Widerstand leisten gegenĂŒber Dingen, UmstĂ€nden oder Personen, die wir eh nicht Ă€ndern können, dann werden wir irgendwann krank. Dann leidet unsere „Seele“. Wenn wir mit der RealitĂ€t streiten, dann leiden wir, denn jeder Widerstand ist Leiden! Es ist dann fast so, als wĂŒrden wir gegen WindmĂŒhlen kĂ€mpfen, d. h. wir fĂŒhren ein unsinniges und aussichtsloses Unterfangen. Und dennoch tun wir das immer und immer wieder.

Wir wollen 
:

  • dass jener dies oder jenes tun oder XY sich Ă€ndern sollte.
  • dass dieser Umstand anders sein sollte, als er jetzt gerade ist.
  • dass sich die Welt unseren Vorstellungen anpasst.

Geschieht das alles nicht, dann fĂŒhlen wir uns ohnmĂ€chtig und handlungsunfĂ€hig, denn wir wollen gerne die Kontrolle behalten. Da wir spĂŒren, dass wir eine bestimmte Situation nicht kontrollieren können, fangen wir an, uns selbst zu verurteilen und fĂŒhlen wir uns jetzt so richtig mies: unser SelbstwertgefĂŒhl leidet.

Da wir das kaum aushalten können, beginnen wir damit, andere abzuwerten und zu verurteilen. Jetzt leiden alle: Du und die anderen! Wie können wir das Àndern?

In 4 Schritten zu mehr Akzeptanz:

1. Akzeptiere Deinen Widerstand!

Bevor Du ĂŒberhaupt etwas Unangenehmes akzeptieren kannst, musst Du zuerst einmal bemerken, dass Du es ĂŒberhaupt ablehnst.

Also stell Dich mutig Deiner Ablehnung.

Bemerke, dass Du im Widerstand bist und nimm all Deine Gedanken und GefĂŒhle zunĂ€chst einmal einfach nur wahr.

SpĂŒre Deine negativen Gedanken und AblehnungsgefĂŒhle. FĂŒhle sie.

Mach sie Dir bewusst. Hab keine Angst vor diesen unangenehmen Emotionen.

Sie weisen Dich lediglich darauf hin, dass Du eine Situation ablehnst.

Egal, ob Du Dich wĂŒtend, irritiert, verletzt oder machtlos fĂŒhlst, nimm Deine GefĂŒhle und Gedanken an und akzeptiere sie, als zu Dir zugehörig. Sie gehören Dir.

Frage Dich also:

  • Was denke ich ĂŒber diese Situation? Welche GlaubenssĂ€tze habe ich, z. B. Das darf so nicht sein! Das ist ungerecht! Der andere sollte 
! etc.
  • Wie fĂŒhle ich mich in dieser Situation?
2. Akzeptiere Dich in Deinem SoSein!

Nimm Dich so an, wie Du bist – mit ALLEM, was derzeit zu Dir gehört. Zu jeder Akzeptanz gehört auch immer die Selbstakzeptanz. Sag JA zu Dir und bring Dir dadurch SelbstmitgefĂŒhl entgegen.

3. Frage nach dem WOZU, nicht nach dem WARUM?

Die Frage nach dem: „WOZU dient etwas?“ eröffnet Dir einen Zugang zum Sinn. Denn durch das WOZU machst Du Dir Deine Lernerfahrungen bewusst.

4. Lege Deinen Widerstand ab und lass los!

Wende das folgende Gebet fĂŒr eine Weile tĂ€glich an und ĂŒbe Dich in Gelassenheit.

„Lieber Gott (liebes Leben), gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht Ă€ndern kann. Den Mut, Dinge zu Ă€ndern, die ich Ă€ndern kann. Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Reinhold Niebuhr

2. OPTIMISMUS: Du glaubst an das Gute & den Sinn!

Optimismus (von lat.: optimum, „das Beste“) ist eine Lebensauffassung, in der eine bestimmte Sache, Person, Verhaltensweise oder ein Ereignis von der bestmöglichen Seite betrachtet wird.

Hier ist ein realistischer Optimismus gemeint, der die RealitÀt weder verleugnet noch ignoriert, sondern das Bestmögliche aus dem UnabÀnderlichen macht und eine Chance in neuen Situationen sieht.

Denn wie wir auf eine stressige Situation reagieren, hĂ€ngt ja von unseren Einstellungen ab. Und „die RealitĂ€t“ gibt es so ja gar nicht, denn sie gestaltet sich fĂŒr jeden etwas anders. Sie ist nicht objektiv so oder so, sondern wir erleben diese subjektiv nur so oder so. Unsere Wahrnehmung spielt dabei eine zentrale Rolle!

Welche Haltung hat ein Optimist?

Ein Optimist hat eine positive Grundhaltung dem Leben gegenĂŒber. Seine Basis ist Vertrauen. Er weiß, dass ihm nicht alles gelingt, was er sich vornimmt und dass EnttĂ€uschungen ein unumgĂ€nglicher Bestandteil des Lebens sind, den er aber akzeptieren und in sein Weltbild, in seinen Erfahrungsschatz, integrieren kann.

Als Optimist bist Du zuversichtlich, erwartest positive Ergebnisse in der Zukunft und hast eine eher lebensbejahende Grundhaltung sowie ein positives Welt-, Menschen und Selbstbild.

Du hĂ€ltst den Menschen grundsĂ€tzlich fĂŒr gut und wandelbar und glaubst, dass in Allem etwas Gutes und ein Sinn steckt.

Doch als Optimist bist Du weder naiv, noch doof. Wenn es brennt, dann denkst Du nicht: “Ach, das wird schon gut gehen!” Du rufst die Feuerwehr.

[Tweet „Als Optimist erkennst Du, dass auch jede Schwierigkeit ihren Sinn hat.“]

Wenn Du Dich zudem fĂŒr die Tatsache öffnest, dass Du viele Herausforderungen in Deinem Leben selbst kreiert hast und nun versuchst, den Lerninhalt bzw. Sinn zu ergrĂŒnden, dann wĂ€chst Du ĂŒber Deine instinktiven Reaktionen wie EnttĂ€uschung, Angst, Ärger, Wut oder Groll hinaus.

Welche Haltung hat ein Pessimist?

Der Gegenspieler zum Optimist ist der Pessimist. Dieser hĂ€lt alles fĂŒr eher schlecht und glaubt, seine EinschĂ€tzung sei lediglich realistisch. Er möchte sich vor EnttĂ€uschungen schĂŒtzen und malt daher eher „rostige” Zukunftsperspektiven, als rosige.

Doch das hatte evolutionsbiologisch durchaus seinen Sinn. Vielleicht verdanken wir den Pessimisten sogar unser Überleben. Aber wir haben uns als Menschheit, trotz aller derzeitigen Herausforderungen, weiterentwickelt.

Optimist = positive Erwartungshaltung

Typische SĂ€tze: „Es wird seinen Sinn haben!“ oder „Wer weiß, wofĂŒr es gut ist!“

Pessimist = negative Erwartungshaltung

Typische SĂ€tze: „Die Welt ist ein schlechter Ort!“ oder „Wo soll das noch alles enden!“

ÜBUNG: WIE SCHÄTZT DU DICH DERZEIT EIN?

  • Ich bin eher ein Optimist und mein Lieblingssatz lautet 
.
  • Ich bin eher ein Pessimist und mein Lieblingssatz lautet 

 

3. SELBSTWIRKSAMKEIT: Du kennst Deine StÀrken & Potenziale!

Selbstwirksamkeit ist ein sperriges Wort. Aber wenn Du verstehst, was sich dahinter verbirgt, wirst Du es lieben 
 und vielleicht Dein eigenes Wort kreieren.

Bei der Selbstwirksamkeit geht es um Deinen Glauben an Dich und Deine StĂ€rken. Du weißt, was Du gut kannst und kennst Dich gut. Du bist selbst Dein bester Wirkstoff! Du glaubst an Dich!

Das Konzept der Selbstwirksamkeit wurde von dem Psychologen Albert Bandura in den 1970er Jahren entwickelt und manche Psychologen gehen sogar davon aus, dass die Selbstwirksamkeit ein ganz natĂŒrliches BedĂŒrfnis des Menschen ist. Untersuchungen haben gezeigt, dass Personen mit einem starken Glauben bzw. Erwartung an die eigene Kompetenz grĂ¶ĂŸere Ausdauer bei der BewĂ€ltigung von Aufgaben und eine niedrigere AnfĂ€lligkeit fĂŒr Angststörungen und Depressionen haben sowie erfolgreicher in Ausbildung und Berufsleben sind.

Höhere Selbstwirksamkeitserwartung:

Wenn Du glaubst, dass Du aufgrund Deiner eigenen FÀhigkeiten eine Situation meistern kannst, dann hast Du eine höhere Selbstwirksamkeitserwartung.

  • Ich kann echt was bewirken.
  • Ich schaffe das allein oder weiß, wo und wie ich UnterstĂŒtzung bekomme.
  • Ich glaube an mich.
  • Ich kann Einfluss nehmen (auf die Welt, auf Ereignisse oder Denkweisen).

Niedrigere Selbstwirksamkeitserwartung:

Wenn Du glaubst, dass Du aufgrund Deiner eigenen FĂ€higkeiten eine Situation nicht oder ungenĂŒgend meistern kannst, dann hast Du eine niedrigere Selbstwirksamkeitserwartung.

  • Ich fĂŒhle mich ausgeliefert.
  • Das bringt doch nichts.
  • Das schaffe ich niemals.
  • Ich kann das nicht.

4. EIGENVERANTWORTUNG: Du bist aktiv & verlÀsst die Opferrolle!

Wie Du bereits gelesen hast, fĂŒhrt ein Leben in Eigenverantwortung zwangslĂ€ufig zu einem Leben gedanklicher und emotionaler Freiheit. So kannst Du Dein Leben proaktiv gestalten und empfindest Dich nicht mehr als Opfer der UmstĂ€nde.

Du gibst anderen nicht die Macht ĂŒber Dein Leben, sondern verlĂ€sst die Opferrolle.

Du wechselst hĂ€ufiger von der Schuldfrage zur VerantwortungsĂŒbernahme.

Du tilgst die Worte „Schuld“ und „schuldig“ fast gĂ€nzlich aus Deinem Wortschatz und ĂŒbernimmst stattdessen Verantwortung fĂŒr DEIN Denken, FĂŒhlen und Handeln.

Um die Opferrolle zu verlassen, mĂŒssen wir uns aber zuerst einmal bewusst werden, dass wir uns ĂŒberhaupt in einer befinden. Das bedeutet, dass wir auch bereit sein mĂŒssen, uns mit unserem Verhalten zu befassen.

Wenn Du Dich hĂ€ufiger in der Opferrolle verfĂ€ngst, kann Dir die Übung mit den 2 Pfeilen helfen und das Thema Sinn im allgemeinen, besonders Viktor Frankl’s Sicht darauf.

Übung: FĂŒr was trĂ€gst Du die Verantwortung?

FĂŒr was fĂŒhlst Du Dich eigentlich verantwortlich? Schreibe das hier auf und begrenze die Zeit am besten auf 5 Minuten. Dann wird’s effektiver:

„Ich bin verantwortlich fĂŒr 
!“ oder „Ich trage/habe die Verantwortung fĂŒr 
!“:

Und wofĂŒr bist Du nicht (mehr) verantwortlich?

Könntest Du die Verantwortung  auch abgeben, z. B. weil Du Dich dafĂŒr nicht mehr zustĂ€ndig fĂŒhlst?

Oder weil das frĂŒher mal so war, aber jetzt nicht mehr?:

„Ich bin nicht mehr verantwortlich fĂŒr 
!“ oder „Ich trage keine Verantwortung mehr fĂŒr 
!“:

Übrigens: Du bist auch fĂŒr die Bewertung derjenigen Werte verantwortlich, die Du einfach so ĂŒbernommen hast:

„Wenn ich nach Werten lebe, die ich einfach so und ohne nachzudenken von anderen ĂŒbernommen habe, ist es gut denkbar, dass ich mir vormache, sie seien ein Teil „meiner Natur“ und dessen, „wer ich bin“, und so kann ich geschickt die Tatsache umgehen, dass sie sehr wohl eine Frage der Wahl sind.

Wenn ich bereit bin anzuerkennen, dass meine Werthaltungen im Wesentlichen eine Frage der Wahl und Entscheidung sind, dann kann ich meine Werte neu in Augenschein nehmen, sie hinterfragen und gegebenenfalls revidieren. Auch hier gilt wiederum, dass die Übernahme der Verantwortung mich befreit.“ (Nathaniel Branden)

Du kannst erst aufhören, ĂŒber andere zu urteilen, wenn Du aufhörst, ĂŒber Dich selbst zu urteilen. Denn das, was Du in Dir selbst ablehnst, wird Dir als Spiegel in der Außenwelt prĂ€sentiert, damit Du Dich darin erkennen kannst. Das kennst Du auch unter dem Begriff „Resonanzprinzip“ oder „Spiegelgesetz“.

Wie Du in den Wald reinrufst, so schallt es zurĂŒck. Wie außen so innen. Die Welt das draußen ist die exakte Widerspiegelung Deiner Innenwelt, also wie Du ĂŒber Dich selbst denkst und fĂŒhlst und wie Du das bewertest.

Du kannst die anderen nicht Ă€ndern. Du kannst nur Dich selbst und Deine Einstellung zu den anderen Ă€ndern. Du hast die Macht. TschĂŒĂŸ Ohnmacht!

Sich seiner eigenen SchwÀchen und UnzulÀnglichkeiten bewusst zu werden und diese schonungslos und ehrlich ins Visier zu nehmen, erfordert schon etwas Mut.

Und es ist auch nicht immer angenehm, das zu tun. Es macht auch keinen Spaß. Manchmal tut’s auch weh! Aber es ist NOT-WENDIG, denn dadurch wendest Du Dich Deiner Not zu und langfristig von ihr wieder ab.

Jeder Mensch hat Baustellen, Neuröschen, Macken, einen Spleen oder Marotten. JEDER! Du, ich, Dein Chef, Deine Eltern, Dein Partner, Deine Freunde 
 jeder!

Das ist es, was uns menschlich, sympathisch und liebenswert macht. Du bist interessant, weil Du einzigartig bist! Deshalb bist Du auch besonders. Und deshalb feiert Dich das ganze Universum, weil Du so bist, wie Du bist.

Wenn Du das vollstĂ€ndig erkennst, dann ĂŒbernimmst Du auf großartige Art und Weise Verantwortung fĂŒr Dein Handeln, Denken und FĂŒhlen und anerkennst Deine unendliche  Schöpferkraft. Dann beginnst Du zu erwachen, indem Du Dich erinnerst! Remember pleeease 
.!

„Dein GlĂŒck ist Einstellungssache!“

Jeanette Richter

5. BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT: Du bist Deiner bester Freund & nutzt Dein kraftvolles Netzwerk!

Die wichtigste Beziehung ist diejenige, die Du zu Dir selbst hast, denn Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben. Um Dich geht es bei allem und gerade hier in RE:MEMBER! geht es ja ĂŒberwiegend um Dich und Deine Sicht auf Dich. Dabei hilft Dir auch die Metta-Übung.

Du kannst Dir selbst nicht entfliehen und das ist auch gut so. Du nimmst Dich selbst ĂŒberall hin mit.

Denn es geht immer und ĂŒberall um Deine persönliche und spirituelle Entwicklung und dafĂŒr brauchst Du Deine Mitmenschen, die Dir als Lehrer auf Deinem Lebensweg dienen können. Dabei eignen sich besonders Liebesbeziehungen ganz hervorragend zum Lernen und Wachsen, auch wenn diese Lektionen manchmal sehr schmerzhaft sein können.

Im besten Falle hast Du ein Netzwerk, das Dir in unterschiedlichen Situationen Kraft, Hilfe und UnterstĂŒtzung bietet und Du dieses aktiv nutzt. Dabei hast Du auch mindestens 1 – 2 gute und verlĂ€ssliche Freunde, die Du jederzeit anrufen kannst. Und 
:

Du weißt, welche Kollegen oder Freunde Du jederzeit um Hilfe bitten kannst.

Und Du weißt, wen Du um Rat fragen kannst, wenn Du mal nicht weiter weißt.

Dir ist auch bewusst, wer sich in der Not  um Dich, Deine Kinder oder auch Deine Haustiere kĂŒmmert.

6. LÖSUNGSORIENTIERUNG: Du kennst den Weg & gehst ihn!

Wenn wir ein Problem haben, fokussieren wir uns zumeist ausschließlich auf das Problem. Das ist dann ungefĂ€hr so, als wĂŒrden wir direkt mit der Nase vor einer Wand (dem Problem) stehen und uns fragen: „Wo ist denn hier die TĂŒr?“ Also wo ist die Lösung? Trittst Du aber ein paar Schritte zurĂŒck, dann erkennst Du, dass sich z. B. die TĂŒr nur ein paar Meter rechts von Dir befindet.

Auch stellen wir uns oft die falschen Fragen in der Hoffnung, die richtigen Antworten zu finden. Doch das ist erstens komplett irrsinnig und zweitens total unvernĂŒnftig. Ohne Herzensweisheit fĂŒhrt Dich Dein Kopf komplett in die Irre und damit in Ego-HĂ€nde, die manchmal direkt ins Leid fĂŒhren. Vernunft bedeutet hier, sich der Illusionen und TĂ€uschungen des Ego-Verstandes bewusst zu werden und diesen nicht zu erliegen.

Bei der herzbasierten Lösungsorientierung fokussierst Du Dich also nicht auf das, was eh nicht geht, sondern auf das, was möglich ist. Du wechselst von der Problem- zur Lösungssicht. Du Ànderst Deine Perspektive bzw. Deine Sicht- und Denkweise.

[Tweet „Erinnere Dich: Ob Du etwas als Problem oder als Chance wahrnehmen kannst, hat etwas mit der Art Deines Denkens zu tun.“]

Du erkennst, dass jede Situation verdrĂ€ngte oder nicht gesehene Lösungen beinhaltet, die Du lediglich (wieder)finden darfst. Dadurch wirst Du zu einem kreativen Denker, der sogar um die Ecken denken kann. Du bist offen fĂŒr neue Ideen und Möglichkeiten und akzeptierst auch vorlĂ€ufige Lösungen. Du baust Stress ab, indem Du Dich auf die Lösung und nicht auf das Problem fokussierst.

Dabei willst Du aber nicht unbedingt das Problem lösen, sondern Dich eher vom Problem lösen. Auch Goethe durfte damit wohl ein Thema gehabt haben, als er sagte:

„Ein Problem zu lösen heißt, sich vom Problem zu lösen.“

So verÀnderst Du Deine Wahrnehmung und erweiterst Dein Handlungsspektrum.

Eine ganz wundervolle Übung, um Dich vom Problem zu lösen, ist Reframing. Wie Du das machen kannst erfĂ€hrst Du im Artikel: Reframing – die Macht der Umdeutens.

Hat Dir dieser Artikel gefallen? Dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar. Das wĂŒrde mich sehr freuen, denn dieser ist der Lohn der Blogger;)  
Resilienz: Wie Dir lösungsorientiertes Denken hilft, Probleme zu lösen

Resilienz: Wie Dir lösungsorientiertes Denken hilft, Probleme zu lösen

Lösungsorientiertes Denken bedeutet, sich auf die Suche nach Lösungen zu konzentrieren, anstatt sich zu sehr in Problemen zu verstricken. Dabei konzentrierst Du Dich nicht so sehr auf das Problem, sondern eher auf die Lösung. Ganz nach dem Motto: Jedes Problem beinhaltet bereits die Lösung.

Aber lass mich das mal an einem Beispiel festmachen.

Das „Problem“

Es ist 13.30 Uhr:  Ich liege gemĂŒtlich im Wintergarten 
 bin kurz vorm Einschlafen 
 und dann 
 bellt’s. Ja, ein Hund bellt.

„Ok, wird schon vorbeigehen!“ denke ich. „Dann mach ich halt erstmal was anderes 
!“

Nach ca. 1 Stunde bellt es noch immer. GefĂŒhlt direkt neben mir.

Ich hadere und lamentiere und 
:

  1. frage nach der Ursache: „Wo sind denn nur die Nachbarn?“
  2. suche nach Schuldigen: „Die können den Hund doch nicht draußen so lange alleine lassen
, die wissen doch 
 das geht doch nicht 
“
  3. rĂ€kle mich in der Opferrolle: „Typisch, da will man einmal seine Ruhe haben 
 und wieder is nix 
 war ja klar!“
  4. baue VerstĂ€ndnis auf: „Ja, Jeanette, Du weißt doch, wie das ist. Du hattest doch auch mal einen Hund und wenn Du weg warst, bellte der auch 
 vermutlich noch lĂ€nger 
 also relax!“

Die Lösung

Doch der Wauzi hörte nicht auf und ich drehte in Gedanken meine Kreise. Da kam mir ein wahnwitzige, völlige absurde und einfach völlig unerwartete IDEE (Scherz): „Ich geh rĂŒber und schau, was Phase is!“

Gedacht. Getan!

Ich also rĂŒber und begrĂŒĂŸe den Fuzzi.

„Feiner Hund! Siiiitz! Braaaver Hund!“ 
 „Nich bellen 
 braaaav 
.(tĂ€tschel, tĂ€tschel) 
 Siiiiitz 
. suuuper (tĂ€tschel, tĂ€tschel) 
. Plaaaaatz! 
 priiima 
. (tĂ€tschel, tĂ€tschel) 
“

Ich entferne mich einige Schritte und geh außer Sicht 
 wieder zurĂŒck 
 „Braver Hund (denn er war ja ruhig) 
 tĂ€tschel, tĂ€tschel!“

Geh wieder weg 
 wieder hin tÀtschel, tÀtschel usw. 2 Minuten lang.

Ich geh ganz weg! Ruhe! Problem gelöst!

DER HAMMER! Was fĂŒr ein Hund! Eine liebevolle Zuwendung und der Stress war weg 
 auf beiden Seiten.

StressCare Coaching Remember

Lösungsorientiertes Denken & Resilienz

Das ist praktizierte Lösungsorientierung nach dem Resilienzkonzept, das aus 6 weiteren SÀulen besteht, auf die ich in den nÀchsten Lettern nÀher eingehen werde.

Lösungsorientiertes Denken und Handeln bedeutet, den Fokus auf das zu lenken, was funktioniert oder funktionieren könnte und nicht versucht, die Ursache von Problemen zu ergründen. (siehe Nr. 1)

Lösungsorientierte Menschen richten ihre Aufmerksamkeit auf Chancen und Alternativen und probieren immer wieder neue Möglichkeiten aus, wenn etwas nicht funktioniert. (Erst jammern, klagen, dann Ideen reinlassen;)

So ist Lösungsorientierung eine Fähigkeit, die in jeder Situation hilfreich ist und proaktives Handeln einleitet. => Ich geh rĂŒber!

Lösungsorientierte Menschen 


  • streben danach, in Problemsituationen mögliche Lösungen bzw. Auswege aus einer schwierigen Situation zu finden. (manchmal dauert’s halt bisschen lĂ€nger)
  • lassen das zurück, was hinter ihnen liegt und konzentrieren sich auf das, was vor ihnen liegt. (Ach die Vergangenheit ist ja manchmal einfach zu schön 
 aber leider vergangen 
 also auf in die Zukunft)
  • lenken ihre Aufmerksamkeit vorwiegend auf den Weg, der aus der Problemsituation hinausführt und nicht darauf, was ihre Situation so schwierig gemacht hat oder wer ihnen welche Steine in den Weg gelegt hat. => Weg vom Jammer-Modus und raus aus der Ursachen-Analyse

Dabei ist es wichtig, ein klares Ziel zu definieren, auf das man hinarbeiten möchte. (In meinem Falle RUHE!)

Der Entschluss, die schwierige Situation hinter sich zu lassen bzw. diese zu verändern, gibt bereits neue Kraft: „YES! Tschakkkkaaaaa!“

Um nach möglichen Lösungen zu suchen, ist es unumgänglich, offen für neue Ideen zu sein und ungewohnte Perspektiven einzunehmen, sowie kreativen und originellen Gedankengängen freien Lauf zu lassen und sie ernst zu nehmen.

„Aber HALLO! Vor allem, da der Fuzzi jetzt nur noch kurz laut gab, wenn Nachbarn grölten und er dann wieder ganz ruhig war! Feiner Hund!“

Akzeptiere auch Teil-Lösungen

Lösungsorientiertes Denken heißt auch, Teillösungen oder vorläufige Lösungen annehmen und umsetzen zu können.

“Ok, bellen tut er immer noch, aber deshalb heißt er ja auch Hund und nich Mietze!”

Was fĂŒr eine coole Lernerfahrung fĂŒr mich und den Hund.
So lernte ich, dass ich Teil der Lösung sein möchte und nicht Teil des Problems.

Wie sieht es mit Deiner Resilienz, also Deiner psychischen Widerstandskraft aus? Wenn Du das nicht weißt, dann kannst Du nach Deiner Anmeldung einen kostenlosen Test machen. Klick hier!

Viele tolle Erkenntnisse und „Aha’s!“ wĂŒnsche ich Dir!

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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