Selbstannahme Archive | Praxis ZEITWELLEN I Jeanette Richter
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Spirituelle Missverständnisse: Du bist nicht zu viel

Spirituelle Missverständnisse: Du bist nicht zu viel

Manchmal spĂźrst Du einfach, dass sich innerlich etwas dreht. Nicht im Magen 😉, sondern seelisch. Das etwas anders gesehen werden will. Bei mir war’s diese Woche wieder soweit – emotional, intensiv, ehrlich gesagt: ganz schĂśn viel los. Ein kleiner AuslĂśser, und zack … da war er wieder, dieser alte Gedanke: „Bin ich jetzt Ăźberheblich – oder ist das Lebensfreude?“

Ich weiß gar nicht mehr genau, in welchem Moment das kam. Aber plötzlich war da etwas, das mich tief berührt hat. Ein alter Gedanke taucht plötzlich wieder auf, wie ein ungebetener Besucher. Einer, von dem Du dachtest, er sei längst ausgezogen. Und dann steht er da, lehnt sich lässig an den Türrahmen und sagt:

„Na Schätzelein? Hast Du mich schon vermisst?“

Bei mir war es mal wieder dieser alte Satz:

  • „Ich bin zu viel.“ oder die kleine Schwester davon …
  • „Ich sollte mich lieber ein bisschen runterregeln.“

Und plötzlich war ich wieder zehn Jahre alt. Ich wusste sofort: Diese Sätze gehören nicht ins Jahr 2025. Sie stammten aus dem Jahr XY – irgendwo zwischen langen Haaren, Kinderkirche und meinem Singspiel als „Verlorener Sohn“.

Als das Strahlen eingefroren wurde

Damals war ich nach einem Kirchen-Singspiel stolz wie Bolle – und dann kam ein Kommentar, der meine Freude in Sekunden eingefroren hat. Seitdem trug ich unbewusst einen alten Schutzmechanismus in mir:

Der Schatten: Wenn ich zu lebendig werde, zu sehr strahle, zu sehr ich bin … kommt die Angst, dass es „zu viel“ sein könnte.

Ich darf nicht drßber sein. Nicht prahlerisch wirken. Niemanden beschämen.

Vielleicht kennst Du solche Momente auch: Jemand reagiert kritisch, abwertend oder irritiert – und zack, unser System glaubt wieder, wir müssten uns kleiner machen. Dann bist Du nicht mehr erwachsen, sondern plötzlich ein kleines Kind.

Der heilsame Irrtum

Aber Du musst eines wissen … der Gedanke kommt nicht, um Dich zu quälen. Er kommt, weil er endlich losgelassen werden will. Nicht, weil Du damals was falsch gemacht hast. Auch nicht die anderen. Sondern, weil Du einem Irrtum aufgesessen bist.

Dein Stress war ein spirituelles Missverständnis. 😉

Er ist ein heilsamer Hinweis darauf, dass ein alter Satz sich verabschieden will.

Dass etwas in Dir sagt:

„Hey … Du bist erwachsen. Du darfst strahlen. Du bist sicher.“

Ich teile das heute mit Dir, weil ich Dir Mut machen mĂśchte. Vielleicht fĂźhlst Du Dich gerade eher drunter als drĂźber, vielleicht bist Du auch „auf“ oder einfach irritiert. Egal …

… aber bitte: Sprich darĂźber! Lass es los! Lass zu, dass Du heilen darfst.

Nicht, weil es Dir schnurzegal geworden ist, sondern weil Du merkst, dass es dran ist. So wie bei mir, als ich plĂśtzlich gemerkt habe, wie viele Menschen um mich herum bereit waren, mit mir auf diese alte Wunde zu schauen:

  • Freunde von frĂźher
  • Wegbegleiter
  • liebe Menschen, die einfach da waren
  • selbst Klienten 😉

Eine kleine Selbstcoaching-Übung

Ich hab mir dann eine eigene kleine CoachingĂźbung gebaut. Aus The Work mit einer Mischung aus Ein Kurs in Wundern. Vielleicht hilft Dir das gerade auch:

  1. Nimm wahr, was ist! Stress, Aua, Tränen, alte Sätze … lass sie zu
  2. Nimm den Gedanken zu Dir, der Dir schon lange weh tut: z. B. **„**Ich darf niemanden beschämen!“ „Ich darf nicht so oder so sein!“ etc.
  3. Stell Dir diesen Gedanken wie einen alten Freund vor: Drück nix weg und steig in kein Drama ein! Schau nur hin und sag: „Hallo alter Freund. Da biste ja wieder. Was geht?“
  4. Dann frag ihn echt „Was geht???“: „Was willst Du, dass endlich gehen soll – sonst wärste ja nich‘ hier?“
  5. Und hör auf das, was er sagt: **Stell Dir vor, er holt hinter seinem Rücken plötzlich ein Geschenk hervor und sagt zu Dir: „Da! Nimm!“
  6. … und dann packst Du es aus: Dein schmerzhafter Gedanke liegt oben auf …. aber darunter stehen 4 Fragen in Kursiv:
    1. Ist das wirklich wahr?
    2. KĂśnnte es nicht auch ganz anders gewesen sein?
    3. Welche alte Geschichte erzählst Du Dir schon seit Jahren?
    4. Bist Du jetzt bereit, das endlich anders zu sehen und Dich befreien zu lassen – aus Deinem selbst gebauten Gefängnis?

Und dann nimm das, was kommt. Du wirst erkennen:

„Meine GĂźte … sooo ein altes Missverständnis, dass es fast schon liebevoll ist. Ich habe mich geirrt! Nicht wegen dem, was geschehen ist, sondern wie ich das interpretiert habe!“

Und dann lass los!

☕ Wenn Dich solche Perspektiven berühren …

… und Du spĂźrst, dass Du tiefer eintauchen mĂśchtest in solche Themen … und wie man den alten Schmerz „drehen“ kann, damit er endlich heilen kann, dann komm gerne ins Zeitwellen-CafĂŠ. Dort sprechen wir Ăźber genau sowas … wie ’ne Art spirituelle Psychotherapie in der Gruppe. 😀

🕓 Jeden 1. Sonntag um 10 Uhr und jeden 3. Sonntag um 17 Uhr (online via Zoom)

👉 Zum Zeitwellen-Café

Ich freu mich auf Dich. 🌿💛

Alles Liebe

Deine Jeanette

ZEITWELLEN.life – Mehr Happyness durch weniger Stress mit Leben & Tod

SelbstmitgefĂźhl: Wie Dunkelheit Dich zu Deinem eigenen Licht fĂźhrt

SelbstmitgefĂźhl: Wie Dunkelheit Dich zu Deinem eigenen Licht fĂźhrt

Manchmal geschehen Dinge, die Du nicht mehr rückgängig machen kannst – oder vielleicht auch gar nicht mehr willst.

Ein Gespräch, eine Entscheidung, ein Bruch – und plötzlich ist nichts mehr so, wie es war. Vielleicht war es überfällig, vielleicht kam es überraschend. Aber Du spürst: Das Alte trägt nicht mehr.

Solche Phasen fühlen sich oft an, als würde Dein Leben Dich durchrütteln. Etwas in Dir weiß, dass es so nicht weitergehen kann, und gleichzeitig zieht das Herz noch an dem, was war.

Und genau hier beginnt der Weg in die Dunkelheit – nicht als Strafe, sondern als Schwelle. Ein Moment, in dem Du lernst, mit Dir zu sein – liebevoll, geduldig, voller Selbstmitgefühl. Denn Dunkelheit ist oft der Geburtskanal des Lichts.

Wenn sich Sicherheiten auflĂśsen

In Zeiten des Wandels reagiert Dein ganzer Organismus. Die Stressforschung spricht von einem Übergangszustand, in dem das Nervensystem versucht, sich neu zu kalibrieren. Der Sympathikus – unser innerer Antreiber – hat lange die Kontrolle gehabt. Doch jetzt meldet sich der Parasympathikus und sagt:

„Halt inne. Atme. Lass los.“

Das fßhlt sich paradox an, denn der Kopf will weiter planen, erklären, verstehen. Aber das Herz will erst einmal fßhlen. Und genau da liegt die Heilung. Resilienz bedeutet in solchen Zeiten nicht, stark zu bleiben, sondern weich genug zu sein, um Dich selbst zu halten, während alles wankt.

Die spirituelle Dimension

In Ein Kurs in Wundern heißt es:

„Ich brauche nichts zu tun.“ (Lektion 48)

Das klingt zunächst wie ein Widerspruch – besonders dann, wenn das Leben Dich gerade auffordert, Entscheidungen zu treffen.

Aber der Kurs meint: Tu nichts aus Angst. Tu nichts, um Schmerz zu vermeiden oder Schuld zu kompensieren.

Stattdessen: Sei still. Lausche. Denn in dieser Stille wird Dir gezeigt, was wirklich wahr ist.

Wenn also alles um Dich herum in Bewegung ist, darfst Du lernen, innerlich zu ruhen – nicht, weil Du fliehst, sondern weil Du bereit bist, geführt zu werden.

SelbstmitgefĂźhl

Wie Du lernst, Dich selbst liebevoll zu halten

Vielleicht hast Du eine Entscheidung getroffen, die weitreichende Folgen hat – im Beruf, in einer Freundschaft, in der Liebe. Und jetzt kommt der Moment danach: die Leere, die Zweifel, das Grübeln. Das Ego flüstert:

„Hättest Du nur …“

Doch die innere Stimme sagt:

„Alles geschieht für Dich, nicht gegen Dich.“

Anstatt Dich in Selbstkritik zu verstricken, halte inne und frage Dich: „Kann ich mir selbst jetzt beistehen, so wie ich es für jemand anderen tun würde?“

Denn genau darin beginnt Transformation – nicht, wenn alles klar ist, sondern wenn Du bleibst, obwohl es dunkel ist.

Selbstmitgefühl beginnt dort, wo Du aufhörst, Dich selbst zu verurteilen – und anfängst, Dich zu halten.
Nicht festzuhalten, sondern zu halten: mit Sanftheit, mit Wärme, mit Präsenz. So wird aus innerem Druck allmählich Frieden.

 

Psychologie & Metaphysik

Zwei Sprachen fĂźr dieselbe Wahrheit

  1. Psychologisch: Dein Nervensystem braucht Sicherheit. Du kannst sie ihm geben – durch Atem, Berührung, Präsenz. Das ist Selbstregulation – gelebte Resilienz.
  2. Metaphysisch: Dein Geist sucht Erinnerung. Wenn Du aufhörst, Dich zu verurteilen, öffnet sich der Raum für das Wunder – den Moment, in dem Du erkennst: „Ich bin sicher in der Liebe, die mich trägt.“

Beide Ebenen sprechen miteinander:

Was Du auf der psychischen Ebene heilst, heilt auch im Geist.
Und was Du im Geist erkennst, wirkt trĂśstend auf Deinen KĂśrper.

Übung: Das Herz als Anker

Wenn alles in Bewegung ist, leg Deine Hand auf Dein Herz. Schließe die Augen und sage innerlich:

„Ich bin bereit, mich selbst zu halten. Ich darf traurig sein. Ich darf unsicher sein. Aber ich bleibe in Liebe.“

SpĂźre, wie der Atem Dein Herz sanft bewegt. Mach nichts daraus. Bleib einfach.

Diese einfache Geste verbindet Dich mit Deinem inneren Raum – dem Ort, an dem Licht nicht gesucht, sondern erinnert wird.

Dunkelheit als Geburtsort des Lichts

In der Sterbeforschung berichten viele Menschen, dass kurz vor dem Tod eine große Stille eintritt – ein Moment des Wissens ohne Denken, des Friedens ohne Erklärung. Vielleicht geschieht gerade in Deinem Leben eine kleine Form davon:

Etwas Altes stirbt, damit etwas Neues geboren werden kann.

Dunkelheit ist nicht das Ende. Sie ist der Anfang – wenn Du Dich traust, nicht mehr zu wissen, sondern einfach zu sein.

Selbstmitgefßhl ist keine Flucht. Es ist Deine Rßckverbindung zu dem, was Dich trägt. Es ist das Licht, das bleibt, wenn alle Sicherheiten gehen.

Und vielleicht erkennst Du genau jetzt – mitten im Wandel, mitten im Ungewissen – dass Sanftmut keine Schwäche ist, sondern die tiefste Form von Stärke.

348 Dein mentaler Schutzmantel: Die Freiheit, sich nicht ärgern zu mßssen

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318 Du bist das fehlende PuzzlestĂźck: Finde in Dir das Ziel und den Weg

318 Du bist das fehlende PuzzlestĂźck: Finde in Dir das Ziel und den Weg

Stell Dir vor, Dein Leben wäre wie ein großes Puzzle – ein Puzzle, das komplett wird, wenn alle Teile zueinander finden. Jeder Teil hat seinen Platz und seine Bedeutung, und wenn ein Teil fehlt, bleibt das Bild unvollständig. Der heutige Impuls 318 sagt uns, dass wir selbst sowohl das Mittel als auch das Ziel für die Erlösung, also für ein Leben in Frieden und Freude, sind. Alles, was wir brauchen, um innerlich erfüllt zu sein, ist bereits in uns vorhanden. Wir sind nicht nur auf der Suche nach unserem wahren Selbst – wir sind dieses Selbst.

Der Impuls 318 lehrt uns, dass jeder von uns ein einzigartiges Puzzle-Stück im großen Bild des Lebens ist, und erst wenn wir das akzeptieren, fügt sich unser Leben in Harmonie.

Wie kĂśnnen wir das im Alltag anwenden?

  1. Sei Dein eigener Wegweiser Oft suchen wir nach Antworten und Lösungen im Außen: Bücher, Ratgeber, Ratschläge anderer. Doch der Kurs erinnert uns daran, dass wir in uns selbst all das finden, was wir wirklich brauchen. Egal, ob es darum geht, gelassen zu bleiben, wenn es stressig wird, oder Lösungen für schwierige Situationen zu finden – Du trägst den Schlüssel bereits in Dir.
  2. Akzeptiere Deine Rolle und Deine Stärke Das Puzzle-Bild des Lebens funktioniert nur, wenn Du Deine Einzigartigkeit und Deinen Wert erkennst. Deine Stärken und Schwächen sind Teil dessen, was Dich ausmacht. Versuche heute mal, die inneren Konflikte, die Du vielleicht hast, loszulassen, und schau darauf, was Dich in Deiner Mitte stärkt und friedlich macht. Wenn Du erkennst, dass Du bereits das bist, was Du suchst, ist ein innerer Frieden mÜglich, der sich auf Dein ganzes Leben ßberträgt.
  3. Resilienz: Vertraue auf Deine inneren Ressourcen Im Resilienztraining geht es darum, unsere inneren Ressourcen zu aktivieren. Dieser Impuls lädt uns ein, darauf zu vertrauen, dass wir die Ressourcen bereits haben – wir müssen sie nur erkennen und bewusst nutzen. Wenn eine schwierige Situation auftaucht, erinnere Dich daran, dass in Dir alle Werkzeuge und alle Kraft vorhanden sind, die Du brauchst, um damit umzugehen.
  4. Sühne und Versöhnung als tägliche Praxis Der Kurs spricht von Sühne – aber im Alltag können wir das als Versöhnung mit uns selbst verstehen. Vielleicht ärgerst Du Dich manchmal über Dich selbst oder machst Dir Vorwürfe. Heute geht es darum, dass Du Frieden mit Dir selbst schließt, Deine Fehler akzeptierst und sie als Teil des Ganzen ansiehst. Diese Versöhnung lässt innere Spannungen los und macht Platz für Verständnis und Selbstannahme.

Übung für den Tag: Dein inneres Puzzle entdecken

Nimm Dir heute ein paar Minuten und stell Dir vor, dass Du alle Teile in Dir – Deine Stärken, Schwächen, Erlebnisse und Herausforderungen – wie ein Puzzle vor Dir ausbreitest. Frag Dich: Welches Teil davon fühle ich noch als „Konflikt“? Kann ich diesen Konflikt loslassen und annehmen, dass er ein Teil des Ganzen ist?

Am Ende ist die Botschaft 318 einfach: Du bist das Puzzle-Teil, das die Welt vervollständigt. In Dir sind die Mittel und das Ziel fßr ein Leben in Frieden und Freude. Erkenne das an und lass dieses Wissen Dein Wegweiser sein.

Alles Liebe,

Deine Jeanette von Zeitwellen 🌸

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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