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Empathische Todeserlebnisse: Eine Reise in die Welt der Sterbeforschung

Empathische Todeserlebnisse: Eine Reise in die Welt der Sterbeforschung

Empathische Todeserlebnisse sind ein faszinierendes, wenn auch oft missverstandenes PhĂ€nomen. Sie bieten einen tiefen Einblick in die letzten Momente des menschlichen Lebens und berĂŒhren das Herz der Sterbeforschung. Sie sind noch nicht besonders gut erforscht, kommen allerdings hĂ€ufiger vor, als man denkt.

Der Sterbeforscher Raymond Moody hat sich intensiver mit ihnen beschÀftigt und ihm verdanken wir auch den Namen.

Was sind Empathische Todeserlebnisse?

Empathische Todeserlebnisse beschreiben das PhÀnomen, bei dem Menschen, die einem Sterbenden nahestehen, Àhnliche Erfahrungen wie der Sterbende selbst durchleben. Diese können visuelle, emotionale oder spirituelle Elemente enthalten.

Moody erklÀrt, dass solche Erfahrungen nicht einfach zu kategorisieren sind. Sie liegen oft an der Schnittstelle zwischen Psychologie, Neurologie und spirituellen Studien.

Zitat zum Nachdenken:
„Der Tod ist nicht das Ende, sondern eine Transformation.“ – Raymond Moody

Was bedeuten Empathische Todeserlebnisse?

Empathische Todeserlebnisse sind ein Spiegelbild der KomplexitÀt und Tiefe menschlicher Verbindungen. Sie erinnern uns daran, dass das Leben und der Tod untrennbar miteinander verbunden sind, in einer Weise, die wir vielleicht nie vollstÀndig verstehen werden, aber immer bewundern können.

Wenn ein Mensch gerade stirbt, kann es vorkommen, dass Angehörige im Raum den Ablöseprozess der Seele vom Körper „live“ mitbekommen.

Sie erleben selbst in einer Art außerkörperlichen Zustand empathisch genau das mit, was der Verstorbene in diesem Moment „sieht“ und „fĂŒhlt“.

Sie bekommen den Übergang mit und können ebenfalls bereits Verstorbene wahrnehmen oder die LebensrĂŒckschau des Betreffenden mitverfolgen. Es scheint, als könnten sie dem Verstorbenen beim HinĂŒbergehen ĂŒber die „Schulter“ schauen.

Im Moment des irdischen Todes wird die Ausdehnung des Bewusstseins von vielen Angehörigen als ein GefĂŒhl von Enge im Sterbezimmer wahrgenommen. Manche Menschen spĂŒren auch, dass sich die AtmosphĂ€re oder die Temperatur im Raum verĂ€ndert.

Diese Wahrnehmungen werden zumeist als positiv und eindrucksvoll beschrieben.

Solche Erlebnisse können fĂŒr Hinterbliebene eine Quelle des Trostes sein, indem sie ein GefĂŒhl der Verbundenheit ĂŒber den Tod hinaus vermitteln.

Raymond Moody, ein renommierter Forscher in diesem Bereich, hat mit seinen bahnbrechenden Arbeiten wesentlich zum VerstĂ€ndnis dieser Erlebnisse beigetragen. Sein Buch „Life After Life“ (1975) gilt als Meilenstein in der Erforschung von Nahtoderfahrungen.

„In ‚Life After Life‘ erforschte ich, was Menschen erleben, wenn sie dem Tod nahe sind. Diese Erlebnisse sind tiefgreifend und verĂ€ndern oft ihr Leben.“ – Raymond Moody

Ein Beispiel fĂŒr ein empathisches Todeserlebnis

Eine besonders eindrĂŒckliche Erfahrung von einer Louise, die beim Tod ihres Vaters anwesend war, stammt aus dem Buch „Begegnungen mit dem Jenseits – Zum PhĂ€nomen der Nachtodkontakte“ von Bernard Jakoby:

„
 Seine Energie strömte aus seiner Hand in meine Hand, meinen Arm hinauf,  (
) dann sah ich, wie eine große, schlanke, blonde Frau vor mich trat.

â€čWie taktlos von dieser Frau, sich zwischen mich und meinen Papa zu drĂ€ngen, gerade jetzt, wo er gestorben ist!â€ș, dachte ich. â€čWer ist sie?â€ș (
)

â€čOje! Das bin ja ich!â€ș, erkannte ich schließlich (
). Dann hörte ich meinen Vater herzhaft lachen. Als ich mich umdrehte, sah ich ihn neben mir stehen, vollkommen verjĂŒngt.

Er drĂŒckte mich (
), und im selben Augenblick strömten endlose Informationen von ihm zu mir rĂŒber. Blitzartig erzĂ€hlte er mir alles, was man ĂŒber das Leben, die Liebe und den Tod wissen muss.

Dann wurden wir von einem mĂ€chtigen Sog emporgezogen und fortgerissen, zu einem Durchgang, der in die Unendlichkeit zu fĂŒhren schien.

Wir flogen beide sanft, (
), auf ein Licht zu, aus dem menschliche Gestalten hervortraten. (
) ich konnte meine Großeltern, Tanten und Onkel ausmachen. (
)

Als er sich auf ihrer Seite befand, umringten sie ihn und begrĂŒĂŸten ihn in ihrem Kreis der Liebe. Dann wurde ich zurĂŒckgezogen.“

Warum nehmen einige das wahr und andere nicht?

Es ist sehr schön zu sehen, dass wir auch als Außenstehende den Tod des Sterbenden miterleben können. Warum einige Angehörige dies allerdings so intensiv miterleben und andere wiederum nicht, bleibt noch unklar.

Es ist ĂŒbrigens nicht wahr, dass nur Menschen, die den Verstorbenen besonders geliebt haben, diese Erfahrungen machen.

Bernard Jakoby schreibt dazu:

„Wenn Menschen sterben, mit denen uns eine tiefe Liebe verbindet, kommen empathische Todeserlebnisse besonders hĂ€ufig vor.

Es gibt aber auch Berichte, in denen Menschen, die mit dem Sterbenden nicht direkt bekannt waren, ein solches Mitsterben erleben.

Wenn die Seele den Körper verlĂ€sst, kann die dabei frei werdende Lebensenergie durchaus einen fremden Menschen erreichen und zu einer außerkörperlichen Erfahrung fĂŒhren.

Gleichzeitig kann sich das WohlgefĂŒhl des Sterbenden auf die fremde Person ĂŒbertragen.“

Was sind Deine Erfahrungen?

Hast Du auch schon einmal eine solche Erfahrung gemacht? Dann schreib mir das gerne unten in die Kommentare, damit noch mehr Menschen davon erfahren. Ich danke Dir.


YouTube-Tipp:

Peter Fenwick spricht hier auch ĂŒber Empathische Todeserlebnisse.

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Raus aus der Angst vor dem Tod: Es gibt nichts zu fĂŒrchten!

Raus aus der Angst vor dem Tod: Es gibt nichts zu fĂŒrchten!

Der Tod ist fĂŒr viele Menschen die grĂ¶ĂŸte Angst. Nicht unbedingt, weil wir konkrete Vorstellungen davon haben, was nach ihm kommt, sondern weil er sich anfĂŒhlt wie das Ende von allem, was wir kennen. Ende von Beziehungen. Ende von IdentitĂ€t. Ende von Kontrolle. Und ganz ehrlich: Unser Kopf mag keine Enden, bei denen er nicht weiß, wie es weitergeht.

Ängstliche Gedanken kommen oft abends

Vielleicht kennst Du diese Gedanken. Sie kommen gern abends. Oder nachts. Oder genau dann, wenn eigentlich alles ruhig ist. TagsĂŒber ist man beschĂ€ftigt, funktioniert, erledigt Dinge, scrollt, arbeitet, lebt. Und dann, wenn es still wird, meldet sich diese leise Unruhe:

  • Was, wenn das alles irgendwann vorbei ist?
  • Wenn ich etwas verpasse?
  • Und was, wenn ich nicht genug gelebt habe?

Und wÀhrend wir versuchen, diese Gedanken schnell wieder wegzuschieben, taucht manchmal eine andere Frage auf. Nicht laut. Eher vorsichtig. So eine Frage, die man nicht googelt und auch nicht beim Kaffee erzÀhlt.

Was, wenn der Tod ganz anders ist, als ich mir das gerade vorstelle? Was, wenn er mir eigentlich etwas zeigen will?

Dieser Artikel ist keine Anleitung, wie man Todesangst „wegmacht“. Simsalabim – und weg is sie! Nein!

Er ist eine Einladung, anders hinzuschauen. Mit mehr Weite. Mit ein bisschen Humor. Und mit der Erlaubnis, menschlich zu sein. Denn vielleicht ist die Angst vor dem Tod weniger ein Problem, das gelöst werden muss, und mehr ein Hinweis darauf, dass etwas im Leben gesehen werden will.

Erich KĂ€stner hat einmal geschrieben:

Erich Kästner

Und je lĂ€nger ich darĂŒber nachdenke, desto wahrer wird dieser Satz.

Wenn wir ehrlich sind, kĂ€mpfen wir oft weniger mit dem Tod selbst als mit dem GefĂŒhl von Kontrollverlust. Der Tod ist nicht planbar. Nicht terminierbar. Nicht absicherbar. Und genau das macht ihn fĂŒr unser SicherheitsbedĂŒrfnis so unerquicklich.

Wir können Versicherungen abschließen, To-do-Listen fĂŒhren, Kalender fĂŒllen und PlĂ€ne machen, aber der Tod hĂ€lt sich nicht an unsere Struktur.

Viele Menschen versuchen deshalb, das Thema möglichst weit wegzuschieben. Man beschĂ€ftigt sich lieber mit „wichtigen“ Dingen. Mit dem nĂ€chsten Projekt. Dem nĂ€chsten Urlaub. Dem nĂ€chsten Ziel.

Und irgendwann merkt man, dass genau dieses Wegschieben die Angst grĂ¶ĂŸer macht. Wie ein Hintergrundrauschen, das nie ganz verschwindet.

Akzeptanz heißt, aufzuhören, so zu tun, als gĂ€be es den Tod nicht

Akzeptanz ist hier kein großes spirituelles Wort, sondern etwas sehr BodenstĂ€ndiges. Akzeptanz heißt nicht, den Tod toll zu finden. Akzeptanz heißt, aufzuhören, so zu tun, als gĂ€be es ihn nicht. Es ist ein bisschen so wie mit schlechtem Wetter. Wenn ich mich den ganzen Tag darĂŒber aufrege, dass es regnet, werde ich nass und schlecht gelaunt. Wenn ich akzeptiere, dass es regnet, ziehe ich mir eine Jacke an und gehe trotzdem raus.

Viele Menschen berichten, dass allein der Gedanke „Ja, ich werde sterben“ zunĂ€chst Angst macht, dann aber etwas Überraschendes auslöst. NĂ€mlich Ruhe. Nicht sofort. Nicht dramatisch. Aber schleichend. Weil man aufhört, innerlich gegen etwas zu kĂ€mpfen, das ohnehin Teil des Lebens ist.

Spannend wird es, wenn wir einen Schritt weitergehen und uns fragen, was diese Endlichkeit eigentlich mit unserem Alltag macht. Oft merken wir dann: Die Angst vor dem Tod ist eng verbunden mit der Angst, nicht richtig zu leben. Nicht klar zu sein. Nicht mutig zu sein. Sich zu verbiegen. Dinge aufzuschieben, von denen man insgeheim weiß, dass sie wichtig wĂ€ren.

Ganz alltÀgliche Beispiele

Der Job, der schon lange nicht mehr passt, aber „man kann ja nicht einfach“.
Die Beziehung, in der man sich selbst verloren hat.
Die GesprĂ€che, die man nie fĂŒhrt, weil man keinen Streit will.
Die TrĂ€ume, die man irgendwann auf „spĂ€ter“ verschoben hat, ohne zu merken, dass spĂ€ter kein fester Termin ist.

Wenn wir uns unserer Endlichkeit bewusst werden, bekommen diese Dinge plötzlich Gewicht. Und zwar nicht im Sinne von Druck, sondern im Sinne von Klarheit. Viele Menschen berichten, dass sie im Angesicht der eigenen VergÀnglichkeit ehrlicher werden. Mit sich selbst. Mit anderen. Mit dem, was ihnen wirklich wichtig ist.

Das heißt nicht, dass man plötzlich alles hinschmeißt und mit einem Rucksack nach Indien reist. FĂŒr manche mag das stimmen, fĂŒr die meisten nicht. Oft sind es die kleinen Verschiebungen, die den Unterschied machen.

Zum Beispiel:

  • öfter Nein sagen, ohne sich zu rechtfertigen

  • Zeit mit Menschen verbringen, bei denen man nicht funktionieren muss

  • Dinge tun, die keine ProduktivitĂ€t haben, aber Freude machen

  • aufhören, sich stĂ€ndig selbst zu optimieren, als wĂ€re man ein Projekt

 

Todesangst fĂŒhlt sich oft einsam an

Ja tatsĂ€chlich. Wenn man Angst vor dem Tod hat, dann traut man sich kaum, drĂŒber zu reden. Das kann dann innerlich ganz schön einsam machen. Man glaubt, man sei komisch, sensibel oder „zu viel“.

Dabei ist diese Angst zutiefst menschlich. Der Austausch mit anderen kann unglaublich entlastend sein. Zu merken, dass auch andere nachts wachliegen. Dass auch andere diese Fragen haben. Dass man nicht repariert werden muss.

Gemeinschaft bedeutet nicht, Lösungen zu bekommen. Gemeinschaft bedeutet, nicht allein zu sein mit dem, was schwer ist. Und manchmal reicht genau das schon, um innerlich wieder Boden unter den FĂŒĂŸen zu bekommen.

Hoffnung spielt dabei eine besondere Rolle. Nicht als billige Vertröstung nach dem Motto „Wird schon alles gut“. Sondern als innere Haltung. Hoffnung heißt: Ich muss nicht alles wissen. Ich darf vertrauen, dass das Leben grĂ¶ĂŸer ist als meine Angst. FĂŒr manche entsteht diese Hoffnung aus spirituellen Überzeugungen, fĂŒr andere aus Erfahrungen, aus Begegnungen, aus Momenten tiefer Verbundenheit.

Menschen mit einer Nahtoderfahrung haben eine andere Sicht auf den Tod und damit das Leben bekommen

Und dann gibt es Menschen, die durch Nahtoderfahrungen oder Berichte darĂŒber eine neue Sicht auf den Tod bekommen. Nicht als Beweis, sondern als Möglichkeit. Als Perspektive. Viele dieser Berichte erzĂ€hlen von Frieden, von Weite, von Verbundenheit. Und selbst wenn man skeptisch bleibt, können sie etwas bewirken: Sie lockern die starre Vorstellung, dass mit dem Tod alles einfach aufhört.

Am Ende geht es vielleicht gar nicht darum, den Tod zu verstehen. Vielleicht geht es darum, das Leben nicht lÀnger aufzuschieben. Die Angst vor dem Tod kann uns daran erinnern, dass dieses Leben jetzt stattfindet. Nicht spÀter. Nicht nach dem nÀchsten Projekt. Nicht nach der nÀchsten Krise.

Sie kann uns lehren, mutiger zu sein. Sanfter mit uns selbst. Und ehrlicher darĂŒber, was wir brauchen und was nicht mehr.

Und wenn Du Dir aus diesem Text nur eine Sache mitnimmst, dann vielleicht diese:
Du musst Deine Angst vor dem Tod nicht loswerden, um gut zu leben. Es reicht oft schon, ihr zuzuhören. Denn manchmal zeigt sie Dir nicht das Ende, sondern den Weg zurĂŒck ins Leben.

Alles Liebe
Deine Jeanette 💛

Nahtoderfahrungen: Ein Weckruf fĂŒr das Leben

Nahtoderfahrungen: Ein Weckruf fĂŒr das Leben

Hast Du Dich schon mal gefragt, was passiert, wenn der Vorhang fĂ€llt? Der Tod ist in unserer Gesellschaft oft das große Tabu, der Stressfaktor Nummer eins. Doch was wĂ€re, wenn wir den Spieß umdrehen? Was, wenn der Blick ĂŒber die Schwelle uns nicht das FĂŒrchten lehrt, sondern uns zeigt, wie wir hier und jetzt wirklich leben können?

Menschen mit Nahtoderfahrungen (NTE) sind wie Pioniere, die von einer fernen Reise zurĂŒckkehren. Sie bringen Erkenntnisse mit, die nicht nur ihr eigenes Dasein, sondern auch Deins tiefgreifend verĂ€ndern können. Es geht dabei um weit mehr als nur ein „helles Licht“ – es geht um eine völlig neue Definition unseres Seins.

Zugehörige Podcastfolge

Was ist eigentlich eine Nahtoderfahrung?

Stell Dir vor, Du stehst am „Exit-Schalter“. Der Körper streikt, das Herz steht still – Du bist klinisch tot. Doch statt „Ende im GelĂ€nde“ passiert etwas Unglaubliches: Dein Bewusstsein wird klarer als je zuvor. Viele berichten von einem GefĂŒhl der Schwerelosigkeit, einer unendlichen Liebe und dem Wissen, dass alles miteinander verbunden ist.

Eine Betroffene beschreibt es so:

„Die Welt um Dich herum verschwimmt und Du hast das GefĂŒhl, als wĂŒrdest Du besser sehen und hören können. Viel besser! Doch Du merkst, dass mit Deinem Körper etwas anders ist. Ja, richtig! Da liegt er ja – unter Dir.“

Die pure Lebens-Einsicht

Der Kardiologe Pim van Lommel nennt es treffend: „LebensEINSICHTerfahrungen“. Wer dort war, kommt oft mit einem „Wissensdownload“ zurĂŒck. Sie begreifen die großen ZusammenhĂ€nge, treffen verstorbene Herzensmenschen oder spĂŒren eine göttliche Energie.

Wissenschaftlich wird das Ganze immer spannender: Die „AWARE-II-Studie“ (2023) bestĂ€tigte, dass das Gehirn selbst wĂ€hrend eines Herzstillstands noch hochgradig organisierte AktivitĂ€t zeigen kann. Das deutet darauf hin, dass unser Bewusstsein nicht einfach „ausgeht“, wenn die Hardware versagt. Es ist fast so, als wĂŒrde ein Filter wegfallen und wir bekĂ€men Zugriff auf eine erweiterte RealitĂ€t.

Jede Reise ist ein Unikat

Es gibt kein „Schema F“ fĂŒr den Übergang. Jede NTE ist so individuell wie der Mensch, der sie erlebt. Sie ist geprĂ€gt von der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen Hintergrund.

Kurzer RealitĂ€tscheck: Nein, ich selbst hatte keine klassische Nahtoderfahrung. Aber ich durfte vor Jahren in Meditationen tiefgreifende Transzendenzerfahrungen machen, die mir eines unmissverstĂ€ndlich klargemacht haben: Wir sind so viel mehr als diese HĂŒlle aus Fleisch und Blut. Wir sind reines Bewusstsein!

Zudem durfte ich selbst drei Nachtod-Kontakte erleben. Diese Erlebnisse sind so intensiv und lebensverĂ€ndernd, dass ich ihnen einen ganz eigenen Beitrag gewidmet habe. Es ist ĂŒbrigens der am meisten geklickte Artikel auf dieser Seite mit den meisten Kommentaren – die Menschen spĂŒren einfach, dass da mehr ist. Wenn Dich dieses spezielle Thema interessiert: [Mehr zu meinen Nachtod-Kontakten erfĂ€hrst Du hier].

ZurĂŒck in der Welt der DualitĂ€t: Ein harter Job

Man darf das nicht unterschĂ€tzen: Eine NTE ist kein Wellness-Wochenende. Die RĂŒckkehr in den Körper fĂŒhlt sich fĂŒr viele an, als mĂŒsste man sich in einen viel zu engen, nassen Taucheranzug zwĂ€ngen.

Man kommt aus einer Welt der bedingungslosen Liebe zurĂŒck in eine Welt, in der man oft auf UnverstĂ€ndnis stĂ¶ĂŸt oder fĂŒr „verrĂŒckt“ erklĂ€rt wird. Es kann Jahrzehnte dauern, dieses Erlebnis zu integrieren. Viele denken am Anfang: „Ich will wieder nach Hause!“ Es ist echte Transformationsarbeit, das Unfassbare in Worte zu fassen und die neuen Werte – wie bedingungslose Liebe und MitgefĂŒhl – in einem „normalen“ Alltag zu leben.

Eine Millionen-Bewegung: Zeit fĂŒr ein neues Weltbild

Dank der modernen Medizin kommen immer mehr Menschen „zurĂŒck“. SchĂ€tzungen gehen davon aus, dass weltweit Millionen Menschen bereits NTE oder Nachtod-Kontakte erlebt haben. Sie leben mitten unter uns – als Lehrer, Handwerker, Ärzte oder Nachbarn. Wenn wir bereit wĂ€ren, ihnen wirklich zuzuhören, könnten wir unsere Gesellschaft von Grund auf heilen.

Studien belegen: Die BeschĂ€ftigung mit diesen PhĂ€nomenen (auch als „Stellvertretende NTE“ bekannt) reduziert die Todesangst massiv. Wer versteht, dass das Leben eine Fortsetzung hat, lebt im Hier und Jetzt mutiger, freier und gĂŒtiger.

Vision: Tod zurĂŒck ins Bildungssystem

Ich wĂŒnsche mir eine Welt, in der wir offen darĂŒber sprechen – und zwar schon in der Schule! In LĂ€ndern wie England wird „Death Education“ bereits diskutiert. Warum bringen wir unseren Kindern bei, wie man eine Kurvendiskussion fĂŒhrt, aber lassen sie völlig allein, wenn es um die grĂ¶ĂŸte existenzielle Frage geht?

Studien zeigen, dass Kinder, die frĂŒhzeitig einen gesunden Umgang mit dem Thema Sterben lernen, eine höhere emotionale Resilienz entwickeln. Wenn das Wissen aus Nahtoderfahrungen und Nachtod-Kontakten zur „Basis-Ausstattung“ in der Ausbildung von Medizinern, Psychologen und PĂ€dagogen gehören wĂŒrde, könnten wir eine Kultur der Hoffnung statt der Angst erschaffen. Wir sind auf dem besten Weg dazu – der Tod verlĂ€sst allmĂ€hlich seine Tabuzone.

Deine Chance: Der Trip Deines Lebens

Was fĂŒr eine Wahnsinnszeit, um hier auf der Erde zu sein! Lass Dich von den weltweiten Krisen nicht kirre machen. Ich glaube, das gehört zum Plan.

Andere Seelen stehen da oben quasi Schlange, um eine „Eintrittskarte“ fĂŒr diese Zeit zu ergattern. Aber Du hast es geschafft! Du hast eingecheckt im Erdenkleid. Du bist hier, um Erfahrungen zu sammeln, um an Herausforderungen zu wachsen, um Fehler zu machen, wĂŒtend zu sein, zu lieben und Dich wieder daran zu erinnern, wer Du eigentlich bist.

Die wichtigste Botschaft fĂŒr Dich: Du kannst es nicht vermasseln! Alles, wirklich alles, was Du erlebst, ist wertvoll. Und wenn Deine Exkursion hier irgendwann vorbei ist, checkst Du einfach wieder aus. Du bist nie allein. Deine vorausgegangenen Lieben sind da und helfen Dir beim „Ausziehen“ Deines Erdenkleides.

Und wenn Du dann ganz raus bist, wirst Du Dich erinnern und denken: „Was fĂŒr ein Trip! Und… tschĂŒss. Bis zum nĂ€chsten Mal!“


Buch-Tipps ĂŒber Nahtoderfahrungen

Ein kleiner Hinweis von Herzen: Die Links zu den Buch-Tipps sind sogenannte Affiliate-Links. Das bedeutet: Wenn Dir ein Buch gefĂ€llt und Du es ĂŒber diesen Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision von Amazon. FĂŒr Dich Ă€ndert sich am Preis natĂŒrlich ĂŒberhaupt nichts! Du unterstĂŒtzt damit einfach nur meine Arbeit und diesen Blog. Vielen Dank fĂŒr Dein Vertrauen und Deine UnterstĂŒtzung!

Wenn Du tiefer eintauchen willst, kann ich Dir diese Klassiker ans Herz legen:

Ein inspirierendes Beispiel

Schau Dir auch unbedingt das Video von Sabine Mehne an. Sie erlebte 1995 eine NTE und bereitet sich mit einer beeindruckenden Klarheit auf ihren „Abflug“ vor. Ihre Kernbotschaft: „Ich habe erlebt, dass ich auch ohne Körper existiere!“ Grandios, inspirierend & mutmachend!

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In diesem Video erklĂ€rt der Kardiologe Pim van Lommel sehr fundiert, wie Bewusstsein ĂŒber den physischen Tod hinaus existieren kann und was seine jahrzehntelange Forschung darĂŒber verrĂ€t.

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Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Gibt es ein Leben nach der Geburt

Eine meiner Lieblingsgeschichten hilft uns, die Dinge mal wieder etwas anders zu sehen. Hier die Geschichte ĂŒber Zwillinge im Mutterleib, die einen interessanten Dialog fĂŒhren:

Zwillinge

Im Mutterleib wuchsen Zwillinge heran. In dem Maße wie ihr Bewusstsein sich entwickelte, stieg auch ihre Freude:

„Ist es nicht wunderbar, dass wir leben?“, sagte eines Tages der eine zum anderen.

„Oh ja“, meinte der Angesprochene, und plantschte ein wenig mit seinen kleinen HĂ€ndchen durch das Wasser, in dem sie schwammen, so dass es kleine Wellen schlug.

Die Zwillinge begannen im Laufe der Zeit ihre Welt zu entdecken.

Dabei fanden sie auch die Schnur, die sie mit ihrer Mutter verband und ihnen Nahrung gab.

BeglĂŒckt sagten sie: „Wie groß ist doch die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes Leben mit uns teilt!“ So vergingen die Wochen und sie bemerkten, wie sie sich verĂ€nderten. „Was bedeutet es, dass wir uns im Laufe der Zeit so verĂ€ndern?“ fragte der eine den anderen.

Der antwortete: „Das bedeutet, dass unser Aufenthalt in dieser Welt bald dem Ende zugeht.“

„Aber ich will doch gar nicht gehen,“ entgegnete der zweite, und fĂŒgte hinzu: “Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?” “Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind fĂŒr das was uns erwartet.”

“Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das ĂŒberhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?”.

“Das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird sicher heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?”.

“So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee! Es gibt doch eine Nabelschnur, die uns ernĂ€hrt und die ist ja jetzt schon zu kurz zum Herumlaufen.“

“Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders!”.

„Wir werden unsere Lebensschnur verlieren. Wie aber sollen wir ohne sie leben? Vielleicht haben andere vor uns schon diesen Mutterschoß verlassen, doch keiner von ihnen ist zurĂŒckgekommen und hat uns gesagt, dass es ein Leben nach der Geburt gibt. Nein, die Geburt ist das Ende, da bin ich mir ganz sicher!“

“Es ist noch nie einer zurĂŒckgekommen von “nach der Geburt“. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende, danach ist alles dunkel und QuĂ€lerei“.

So fiel der eine, der Pessimistische von beiden, in einen tiefen Kummer und sagte: „Wenn die EmpfĂ€ngnis mit der Geburt endet, welchen Sinn hat dann das Leben im Mutterschoß? Es ist sinnlos. Vielleicht gibt es gar keine Mutter?“

„Aber sie muss doch existieren“, protestierte der andere, „wie sollten wir sonst hierher gekommen sein? Und wie könnten wir am Leben bleiben? Auch wenn ich nicht genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird fĂŒr uns sorgen“.

“Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Sag mir, hast du je unsere Mutter gesehen?“ fragte der erste,

„Möglicherweise lebt sie nur in unserer Vorstellung, und wir haben sie uns bloß ausgedacht, damit wir unser Leben dann besser verstehen können. Wo ist sie denn bitte?“

“Na hier, ĂŒberall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht sein“.

“Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht“.

„Doch! Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spĂŒren, wenn sie unsere Welt streichelt
“

So waren die letzten Tage im Schoß der Mutter gefĂŒllt mit vielen Fragen und großen Ängsten.

Schließlich kam der Moment der Geburt.

Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie die Augen und was sie sahen, ĂŒbertraf ihre kĂŒhnsten TrĂ€ume und Vorstellungen.

Verfasser unbekannt

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Welche Sicht hast Du auf die „Welt“?

Bist Du auch eher ein Skeptiker oder hĂ€ltst Du Dir einige Optionen offen. Ganz nach dem Motto: Man weiß ja nie?

Was bedeutet denn die Geschichte fĂŒr Dich?

Ich freue mich, wenn Du mir Deine Meinungen unten im Kommentar zukommen lÀsst.

 

Alles Liebe.

P. S.: Ich freue mich auch sehr, wenn Du mir Deine persönliche Lieblingsgeschichte zukommen lĂ€sst, die Du irgendwann mal, irgendwo gefunden hast. Denn ich sammle und liebe Geschichten.;). Schreib‘ mir einfach an kontakt@zeitwellen.life

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Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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