tod Archive | Seite 6 von 7 | ZEITWELLEN I Jeanette Richter
Raus aus der Angst vor dem Tod: Es gibt nichts zu fĂŒrchten!

Raus aus der Angst vor dem Tod: Es gibt nichts zu fĂŒrchten!

Der Tod ist fĂŒr viele Menschen die grĂ¶ĂŸte Angst. Nicht unbedingt, weil wir konkrete Vorstellungen davon haben, was nach ihm kommt, sondern weil er sich anfĂŒhlt wie das Ende von allem, was wir kennen. Ende von Beziehungen. Ende von IdentitĂ€t. Ende von Kontrolle. Und ganz ehrlich: Unser Kopf mag keine Enden, bei denen er nicht weiß, wie es weitergeht.

Ängstliche Gedanken kommen oft abends

Vielleicht kennst Du diese Gedanken. Sie kommen gern abends. Oder nachts. Oder genau dann, wenn eigentlich alles ruhig ist. TagsĂŒber ist man beschĂ€ftigt, funktioniert, erledigt Dinge, scrollt, arbeitet, lebt. Und dann, wenn es still wird, meldet sich diese leise Unruhe:

  • Was, wenn das alles irgendwann vorbei ist?
  • Wenn ich etwas verpasse?
  • Und was, wenn ich nicht genug gelebt habe?

Und wÀhrend wir versuchen, diese Gedanken schnell wieder wegzuschieben, taucht manchmal eine andere Frage auf. Nicht laut. Eher vorsichtig. So eine Frage, die man nicht googelt und auch nicht beim Kaffee erzÀhlt.

Was, wenn der Tod ganz anders ist, als ich mir das gerade vorstelle? Was, wenn er mir eigentlich etwas zeigen will?

Dieser Artikel ist keine Anleitung, wie man Todesangst „wegmacht“. Simsalabim – und weg is sie! Nein!

Er ist eine Einladung, anders hinzuschauen. Mit mehr Weite. Mit ein bisschen Humor. Und mit der Erlaubnis, menschlich zu sein. Denn vielleicht ist die Angst vor dem Tod weniger ein Problem, das gelöst werden muss, und mehr ein Hinweis darauf, dass etwas im Leben gesehen werden will.

Erich KĂ€stner hat einmal geschrieben:

Erich Kästner

Und je lĂ€nger ich darĂŒber nachdenke, desto wahrer wird dieser Satz.

Wenn wir ehrlich sind, kĂ€mpfen wir oft weniger mit dem Tod selbst als mit dem GefĂŒhl von Kontrollverlust. Der Tod ist nicht planbar. Nicht terminierbar. Nicht absicherbar. Und genau das macht ihn fĂŒr unser SicherheitsbedĂŒrfnis so unerquicklich.

Wir können Versicherungen abschließen, To-do-Listen fĂŒhren, Kalender fĂŒllen und PlĂ€ne machen, aber der Tod hĂ€lt sich nicht an unsere Struktur.

Viele Menschen versuchen deshalb, das Thema möglichst weit wegzuschieben. Man beschĂ€ftigt sich lieber mit „wichtigen“ Dingen. Mit dem nĂ€chsten Projekt. Dem nĂ€chsten Urlaub. Dem nĂ€chsten Ziel.

Und irgendwann merkt man, dass genau dieses Wegschieben die Angst grĂ¶ĂŸer macht. Wie ein Hintergrundrauschen, das nie ganz verschwindet.

Akzeptanz heißt, aufzuhören, so zu tun, als gĂ€be es den Tod nicht

Akzeptanz ist hier kein großes spirituelles Wort, sondern etwas sehr BodenstĂ€ndiges. Akzeptanz heißt nicht, den Tod toll zu finden. Akzeptanz heißt, aufzuhören, so zu tun, als gĂ€be es ihn nicht. Es ist ein bisschen so wie mit schlechtem Wetter. Wenn ich mich den ganzen Tag darĂŒber aufrege, dass es regnet, werde ich nass und schlecht gelaunt. Wenn ich akzeptiere, dass es regnet, ziehe ich mir eine Jacke an und gehe trotzdem raus.

Viele Menschen berichten, dass allein der Gedanke „Ja, ich werde sterben“ zunĂ€chst Angst macht, dann aber etwas Überraschendes auslöst. NĂ€mlich Ruhe. Nicht sofort. Nicht dramatisch. Aber schleichend. Weil man aufhört, innerlich gegen etwas zu kĂ€mpfen, das ohnehin Teil des Lebens ist.

Spannend wird es, wenn wir einen Schritt weitergehen und uns fragen, was diese Endlichkeit eigentlich mit unserem Alltag macht. Oft merken wir dann: Die Angst vor dem Tod ist eng verbunden mit der Angst, nicht richtig zu leben. Nicht klar zu sein. Nicht mutig zu sein. Sich zu verbiegen. Dinge aufzuschieben, von denen man insgeheim weiß, dass sie wichtig wĂ€ren.

Ganz alltÀgliche Beispiele

Der Job, der schon lange nicht mehr passt, aber „man kann ja nicht einfach“.
Die Beziehung, in der man sich selbst verloren hat.
Die GesprĂ€che, die man nie fĂŒhrt, weil man keinen Streit will.
Die TrĂ€ume, die man irgendwann auf „spĂ€ter“ verschoben hat, ohne zu merken, dass spĂ€ter kein fester Termin ist.

Wenn wir uns unserer Endlichkeit bewusst werden, bekommen diese Dinge plötzlich Gewicht. Und zwar nicht im Sinne von Druck, sondern im Sinne von Klarheit. Viele Menschen berichten, dass sie im Angesicht der eigenen VergÀnglichkeit ehrlicher werden. Mit sich selbst. Mit anderen. Mit dem, was ihnen wirklich wichtig ist.

Das heißt nicht, dass man plötzlich alles hinschmeißt und mit einem Rucksack nach Indien reist. FĂŒr manche mag das stimmen, fĂŒr die meisten nicht. Oft sind es die kleinen Verschiebungen, die den Unterschied machen.

Zum Beispiel:

  • öfter Nein sagen, ohne sich zu rechtfertigen

  • Zeit mit Menschen verbringen, bei denen man nicht funktionieren muss

  • Dinge tun, die keine ProduktivitĂ€t haben, aber Freude machen

  • aufhören, sich stĂ€ndig selbst zu optimieren, als wĂ€re man ein Projekt

 

Todesangst fĂŒhlt sich oft einsam an

Ja tatsĂ€chlich. Wenn man Angst vor dem Tod hat, dann traut man sich kaum, drĂŒber zu reden. Das kann dann innerlich ganz schön einsam machen. Man glaubt, man sei komisch, sensibel oder „zu viel“.

Dabei ist diese Angst zutiefst menschlich. Der Austausch mit anderen kann unglaublich entlastend sein. Zu merken, dass auch andere nachts wachliegen. Dass auch andere diese Fragen haben. Dass man nicht repariert werden muss.

Gemeinschaft bedeutet nicht, Lösungen zu bekommen. Gemeinschaft bedeutet, nicht allein zu sein mit dem, was schwer ist. Und manchmal reicht genau das schon, um innerlich wieder Boden unter den FĂŒĂŸen zu bekommen.

Hoffnung spielt dabei eine besondere Rolle. Nicht als billige Vertröstung nach dem Motto „Wird schon alles gut“. Sondern als innere Haltung. Hoffnung heißt: Ich muss nicht alles wissen. Ich darf vertrauen, dass das Leben grĂ¶ĂŸer ist als meine Angst. FĂŒr manche entsteht diese Hoffnung aus spirituellen Überzeugungen, fĂŒr andere aus Erfahrungen, aus Begegnungen, aus Momenten tiefer Verbundenheit.

Menschen mit einer Nahtoderfahrung haben eine andere Sicht auf den Tod und damit das Leben bekommen

Und dann gibt es Menschen, die durch Nahtoderfahrungen oder Berichte darĂŒber eine neue Sicht auf den Tod bekommen. Nicht als Beweis, sondern als Möglichkeit. Als Perspektive. Viele dieser Berichte erzĂ€hlen von Frieden, von Weite, von Verbundenheit. Und selbst wenn man skeptisch bleibt, können sie etwas bewirken: Sie lockern die starre Vorstellung, dass mit dem Tod alles einfach aufhört.

Am Ende geht es vielleicht gar nicht darum, den Tod zu verstehen. Vielleicht geht es darum, das Leben nicht lÀnger aufzuschieben. Die Angst vor dem Tod kann uns daran erinnern, dass dieses Leben jetzt stattfindet. Nicht spÀter. Nicht nach dem nÀchsten Projekt. Nicht nach der nÀchsten Krise.

Sie kann uns lehren, mutiger zu sein. Sanfter mit uns selbst. Und ehrlicher darĂŒber, was wir brauchen und was nicht mehr.

Und wenn Du Dir aus diesem Text nur eine Sache mitnimmst, dann vielleicht diese:
Du musst Deine Angst vor dem Tod nicht loswerden, um gut zu leben. Es reicht oft schon, ihr zuzuhören. Denn manchmal zeigt sie Dir nicht das Ende, sondern den Weg zurĂŒck ins Leben.

Alles Liebe
Deine Jeanette 💛

Die Angst vor dem Tod reduzieren: Praxis-Beispiele

Die Angst vor dem Tod reduzieren: Praxis-Beispiele

Jeder kennt das GefĂŒhl von Angst und diese heimliche Beklommenheit, die sich im ganzen Körper ausbreitet, wenn wir an bestimmte angstauslösende Dinge, Situationen oder z. B.: an den eigenen Tod denken. Der Gedanke an den Tod kann ĂŒberwĂ€ltigend sein, und es ist völlig natĂŒrlich, dass wir eine gewisse Furcht davor empfinden. Doch was, wenn ich Dir sage, dass es Wege gibt, die Angst vor dem Tod nicht nur mildern, sondern ihr auch mit einer neuen Perspektive zu begegnen?

In diesem Beitrag möchte ich Dir liebevoll und einfĂŒhlsam aufzeigen, wie Du Deine Sichtweise auf das Lebensende sanft verĂ€ndern und somit die Angst vor dem Tod reduzieren kannst. Gemeinsam werden wir uns auf eine Reise begeben, die uns erlaubt, unsere tiefsten Ängste zu erkunden und Schritt fĂŒr Schritt in ein GefĂŒhl des Friedens und der Akzeptanz zu verwandeln.

Was ist eigentlich Angst?

Das Wort Angst (griech.: agchein: lat: angere) bedeutet soviel wie „Enge“, „wĂŒrgen“ oder „die Kehle zuschnĂŒren“. Etwas scheint uns zu erdrĂŒcken. Wohingegen sich das Wort „Furcht“ auf ein konkretes Ereignis bezieht, ist die Angst eher diffus und daher „unkonkret“.

Das GefĂŒhl der Angst zeigt sich im Körper

  • durch beschleunigten Herzschlag,
  • vermehrte Schweißabsonderung,
  • schnellerem oder gestocktem Atemfluss
  • erweiterte Pupillen
  • die Sinne sind geschĂ€rft

Unser Körper stellt sich auf Kampf, Flucht oder Totstellen ein.

Doch die Angst ist nĂŒtzlich, denn sie warnt uns vor möglichen Risiken oder initiiert schon mal Handlungsalternativen fĂŒr die Zukunft. Ohne Angst hĂ€tte die Menschheit evolutionsbiologisch nicht ĂŒberlebt.

Woher kommt die Angst vor dem Tod?

Es gibt viele GrĂŒnde, warum Menschen Angst vor dem Tod haben und eines ist wichtig zu wissen: Jeder hat in seinem Leben schon einmal Angst vor dem Tod gehabt!

Die Angst vor dem Tod resultiert oft aus der Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten. Und sie ist ja nicht unbegrĂŒndet, denn wir wissen alle, dass wir sterben werden.

Da beißt die Maus keinen Faden ab! Letzten Endes wissen wir nicht wirklich, was uns auf der „anderen Seite“ erwartet oder wie unser Übergang sein wird oder ob danach noch was kommt. Daher liegt es in der Natur des Menschen, dass wir uns vor dem FĂŒrchten, was wir nicht kennen.

Wenn die Angst vor dem Tod jedoch krankhafte ZĂŒge annimmt, spricht man von Thanatophobie (Thanatos = Tod; Phobie = Angst, Furcht). Das ist eine gesteigerte Angst und Beklemmung vor dem Tod im allgemeinen oder dem Sterben.

Die Thanatophobie ist eine Form der Angststörung und deren Behandlung gehört in professionelle HĂ€nde. Kurz gesagt: Jemand, der unter Thanatophobie leidet, stirbt bereits zu Lebzeiten – psychisch und sozial, denn er kann das Leben nicht mehr genießen und die Lebensfreude kommt abhanden.

 

 

6 mögliche GrĂŒnde, warum Menschen den Tod fĂŒrchten

  • Angst vor dem Unbekannten
  • Angst vor der Auslöschung der Person, also Angst vor der Nicht-Existenz.
  • Emotionale Distanz zum Tod: der Tod wird verdrĂ€ngt und tabuisiert.
  • Sorge um die Hinterbliebenen, gerade wenn es sich zum Beispiel um kleine Kinder oder um schutzbedĂŒrftige Angehörige handelt.
  • Angst vor einem strafenden Gott oder vor einem Urteil ĂŒber die „LebensfĂŒhrung“.
  • Angst vor Krankheit und Siechtum oder dass man vor dem Tod Schmerzen erleiden muss.

Welche „Strategien“ nicht wirklich funktionieren

Es hilft wenig, den Tod zu „verklĂ€ren“ oder zu romantisieren, noch ist es hilfreich, den Tod zu negieren. Der Tod ist eine Tatsache, an der keiner vorbeikommt.

Die folgenden „Strategien“ sind zwar durchaus verstĂ€ndlich, tragen jedoch nicht wirklich dazu bei, Ängste in Bezug auf Sterben und Tod zu reduzieren:

  • das Thema wird totgeschwiegen – man redet nicht darĂŒber
  • der Tod wird romantisiert oder verklĂ€rt
  • der Tod wird negiert
  • das wirkliche „Leben“ wird auf „spĂ€ter“ verschoben (also auf das Jenseits)
  • starke WissenschaftsglĂ€ubigkeit: der Tod ist das Ende!
  • starke ReligiositĂ€t: der Tod ist der Eintritt ins Paradies!

Selbst religiöse Menschen können zu Lebzeiten Angst vor dem Sterben und dem Tod entwickeln, wenn sie es bislang vermieden haben, sich mit dem Tod bewusst auseinanderzusetzen. Denn vor diesem kleinen Zweifel, was wann und wie kommen wird, ist keiner gefeit.

Was daher am ehesten Erfolg verspricht, ist eine bewusste, rationale und auch emotionale Auseinandersetzung mit der Tatsache der Endlichkeit:

offen, mitfĂŒhlend und neugierig.

So gelingt es Dir Schritt fĂŒr Schritt, Deine Angst vor dem Tod zu reduzieren.

Was Du konkret tun kannst, um Deine Angst vor dem Tod zu reduzieren

  1. Wir mĂŒssen akzeptieren, dass der Tod zum Leben dazugehört, sozusagen ein elementarer Bestandteil des Lebens selbst ist.
  2. Viele Millionen Menschen vor uns haben es bereits geschafft! Das sollte Mut machen!
  3. Dem Tod ins Angesicht schauen: Wenn wir den Tod allerdings verdrĂ€ngen und ihn aus unserem Leben ausklammern, dann kommt er irgendwann – ĂŒber kurz oder lang – mit Gepolter durch die HintertĂŒr wieder herein.
  4. Wir können ihm nicht entkommen und daher ist es mehr als vernĂŒnftig, sich schon zu Lebzeiten mit dem Unvermeidlichen zu beschĂ€ftigen. Sich ganz bewusst mit seiner Angst auseinanderzusetzen.
  5. Und jeder auf seine Art. Manche gehen auf den Friedhof, andere sprechen mit Sterbenden und wieder andere meditieren ĂŒber den Tod.
  6. Was auch immer fĂŒr Dich geeignet ist: TU es!
  7. Denn eine Tatsache bleibt bestehen: Du wirst sterben! Das ist todsicher!
  8. Doch wir dĂŒrfen unserer Angst mit MitgefĂŒhl begegnen.

Erfolgsbeispiele aus der Praxis

Eine meiner Klientinnen, Claudia S. (Name geÀndert) hatte zeit ihres Lebens Angst:

  • Angst vor Krankheit,
  • Angst vor Siechtum und
  • Angst vor dem Tod.

Doch sie wollte sich ihrer Angst stellen und war bereit, sich mit ihrer Angst auseinanderzusetzen.

Nach vielen GesprĂ€chen ĂŒber ihre Ängste, dem Erlernen von Entspannungstechniken und dem „Sich-Stellen“ der eigenen VergĂ€nglichkeit absolvierte sie erfolgreich einen Hospizbegleiterkurs. So konnte sie ihre Angst vor dem Tod reduzieren, sodass sie spĂ€ter sogar ihre Mutter beim Sterben auf mitfĂŒhlende Art und ohne Angst begleiten durfte.

Sie sagte spÀter lÀchelnd: 

„Das soll jetzt nicht morbide oder abgefahren klingen, aber das Begleiten meiner Mutter in den Tod war fĂŒr mich das Schönste und BerĂŒhrendste, was ich jemals erlebt habe und ich bin dankbar fĂŒr jeden Augenblick des Dabeiseins!“

Eine andere Klientin – Andrea W. (Name geĂ€ndert) hatte Angst vor dem Verlust der Eltern

Sie entwickelte zunehmend eine Depression, weil ihr mittlerweile ihre destruktiven Gedanken enormen Stress verursachten.

Als sie sich mit ihrer Gedankenwelt, ihren Überzeugungen und Grundannahmen ĂŒber das Leben und den Tod beschĂ€ftigte, erhielt sie die Kontrolle ĂŒber ihr Leben zurĂŒck.

SpÀter sagte sie: 

„Ich war gefangen in mir selbst. Heute lass ich mich nicht mehr so leicht durch Dinge, die ich eh nicht Ă€ndern kann, aus der Fassung bringen! Das entspannt total!“

Also bleib entspannt und denk daran: Die Angst vor dem Tod ist immer auch die Angst vor dem Leben.

Der Tod hat keine Lobby! Stimmt das?

Der Tod hat keine Lobby! Stimmt das?

Hat der Tod tatsĂ€chlich keine Lobby? Nun ja … zumindest tun wir uns in unserem Kulturkreis noch immer etwas schwer mit dem Thema Tod.

Da gilt das BeschĂ€ftigen mit der Endlichkeit in gesunden Zeiten eher als morbide. Obwohl …

Tatort & der Tod

Es gibt ein paar Ausnahmen: z. B. den Tatort. Hier fasziniert uns der Tod am Sonntagabend und erschreckt uns gleichermaßen. Wir schalten ein! Und die Einschaltquoten beim Tatort am Sonntagabend sind nach wie vor hoch. Denn der Tatort oder auch Polizeiruf 110 ist ein Gemeinschaftserlebnis, welches Generationen verbindet.

Auch ich schaue das gerne. Aber warum ist das so? Was fasziniert uns an Krimis?

Der Tod fasziniert und erschreckt zugleich

Der Tod ĂŒbt auf uns eine Faszination aus. Denn einerseits wissen wir immer noch nicht genau, was beim Tod eigentlich passiert und ab wann ein Mensch eigentlich tot ist und andererseits schwingt beim Tod auch die Angst mit: die Angst vor unserer eigenen Sterblichkeit.

Krimis decken also eine große Spannbreite von Emotionen ab.

Und sie befriedigen unser BedĂŒrfnis nach Spannung, Abenteuer und Nervenkitzel.

Denn im Tatort & Co. gehts ja auch immer um „Gerechtigkeit“, ums Menschsein, um Verantwortung und oft genug um tiefstes Leid, um Verzweiflung, Schuld, Kummer und einen Blick in die tiefsten menschlichen AbgrĂŒnde.

Es geht um Angst und Liebe. Und es geht um den Tod … das Thema, welches wir nur von der sicheren Sofaecke aus betrachten wollen.

Sterben tun immer die anderen

Aber gut, da sterben ja auch immer nur die anderen. Wir selbst bleiben davon verschont. Bis jemand aus unserem Bekanntenkreis das Zeitliche segnet. Dann rĂŒckt der Tod nah an uns heran. So nah, dass uns etwas bewusst wird:

auch wir werden eines Tages sterben.

Zu der Angst gesellt sich noch die Trauer, der Schmerz ĂŒber den Verlust. Wir haben einen wichtigen Menschen aus unserem Blickfeld verloren. Doch wo ist er hin? Novalis wĂŒrde jetzt sagen, dass dieser Mensch einfach nur nach Hause gegangen ist. Dorthin wirst auch Du spĂ€ter gehen …

Das mag uns trösten, doch der Mensch fehlt trotzdem. Alles erinnert an ihn, gerade dann, wenn wir einen Haushalt mit diesem Menschen teilten oder einen Großteil unseres Lebens mit diesem Menschen an unserer Seite verbrachten.

remember Selbstlernkurs

Du wirst geliebt. Immer.

Heute wirst Du an Deinen besonderen Menschen denken. Und zwar an einen, der noch lebt.

Es ist kein besonderer Tag. Es ist nicht Weihnachten und nicht Volkstrauertag. Es ist ein normaler Tag!

Aber dieser Tag kann fĂŒr Dich ein besonderer Tag werden, denn Du wirst Dich daran erinnern, wen Du liebst und wer Dich liebt. Und das wirst Du feiern!

Du wirst feiern, dass Du diesen Mensch kennst – mit all seinen Schrullen und Macken. Mit seinen Marotten, die Dich manchmal zur Weißglut treiben.

Du wirst feiern, dass Du geliebt wirst und liebst und dass daran auch der „Tod“ nichts Ă€ndern kann. Und damit bekommt der Tod eine Lobby. Deine!

Und vielleicht … ja vielleicht ist das ja alles ganz anders … mit dem Tod!

Alles Liebe fĂŒr Dich!

Und viel Spaß beim Tatort … aber denk dran … das alles passiert nicht wirklich.;)

Deine

Jeanette

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die DatenschutzerklÀrung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Wenn das Leben scheinbar zu kurz kommt

Wenn das Leben scheinbar zu kurz kommt

„Angst vor dem Tod tritt zumeist dann auf, wenn das Leben zu kurz gekommen ist.“

Manchmal sind die „Dinge“ ganz einfach … und manchmal, ja manchmal, da sind sie es eben nicht. Zumindest nicht im ersten Moment.

Da mĂŒssen wir dann etwas tiefer bohren oder etwas genauer hinschauen, damit Dein Leben nicht zu kurz kommt.

Aber dieser Blick und der Akt des „Bohrens“ lohnt sich allemal.

Zeitwellen Blog Wenn das Leben scheinbar zu kurz kommt

KLICK AUF DAS BILD

Was Dir winkt, ist ein glĂŒckliches und erfĂŒlltes Leben, denn Deine Seele will, dass Du glĂŒcklich bist. Darum geht’s! Ging es immer!

Wenn Du Dir UnterstĂŒtzung bei Deiner Überwindung der Angst vor dem Tod wĂŒnschst, dann melde Dich gerne bei mir.

Und vergiss nicht: Du gibst Dein Bestes. Jeden Tag! Nur Dein Ego findet, dass das nicht reicht. Es irrt sich!

Do all things with love!

 

 

Alles Liebe!
Deine Jeanette

Die LebensrĂŒckschau (NTE): Was bedeutet das fĂŒr Dich?

Die LebensrĂŒckschau (NTE): Was bedeutet das fĂŒr Dich?

Aber was ist das genau und welche Erkenntnisse können wir aus dieser RĂŒckschau fĂŒr unser eigenes Leben gewinnen?

Zugehörige Podcastfolge

Was ist die LebensrĂŒckschau?

In der LebensrĂŒckschau durchlebt der Mensch noch einmal sĂ€mtliche Gedanken, GefĂŒhle und Erinnerungen, welche er in seinem jetzigen Leben hatte: von der Geburt bis zum Moment seines Ausstiegs aus dem Körper.

Aber das ist kein passives Betrachten eines Films, als wĂŒrde man in einem Kino sitzen, sondern der Betroffene durchlebt viele Begegnungen und Ereignisse seines bisherigen Lebens erneut.

Das mag fĂŒr uns kaum vorstellbar sein, da wir normalerweise alle Ereignisse linear betrachten, also in einer zeitlichen Abfolge.

Doch in dieser anderen „Dimension“ gibt es weder Zeit noch Raum. Es geschieht alles jetzt!

WĂ€hrend der Mensch sein Leben noch einmal Revue passieren lĂ€sst, wird er dabei von einer Art „Lichtwesen“ oder „PrĂ€senz“ liebevoll begleitet und angeleitet.

Manche Menschen beschreiben diese RĂŒckschau als eine Art „Panoramablick“ auf alle Ereignisse, die in irgendeiner Form bedeutsam gewesen waren. Als hĂ€tten sie einen „360-Grad-Rundum-Blick“. Es ist eine Art „holografischer Schau“.

Dabei können sie sogar einzelne Szenen herauspicken oder in bestimmte Szenen hinein zoomen, um diese noch einmal genauer zu betrachten.

Und alles wĂŒrde zeitgleich stattfinden, so als wĂ€re Vergangenheit, Gegenwart und sogar die Zukunft in einem einzigen Moment erlebbar.

TatsĂ€chlich erleben und erfahren die Menschen jeden einzelnen Moment ihres Daseins auf Erden noch einmal selbst. Sie fĂŒhlen, was sie gefĂŒhlt haben und denken, was sie in dem Moment des Ereignisses gedacht haben.

Dabei wird ihnen oft bewusst, dass sie an bestimmten Stellen ihres Lebens nicht gerade liebevoll gehandelt oder aus irgendeinem Grund ihre Liebe zurĂŒckgehalten haben.

Kein Urteil – keine Verurteilung

Doch gibt es niemanden, der sie dafĂŒr verurteilt oder bestraft. In der LebensrĂŒckschau bewertest Du Dein Leben selbst und Deine geistigen Begleiter helfen Dir dabei, das Gesehene, GefĂŒhlte und erneut Durchdachte in Liebe zu betrachten.

AllmÀhlich wird dem Mensch klar, dass alles in seinem Leben eine Bedeutung hatte, und zwar wirklich ALLES.

Jedes verletzende Wort, jede hasserfĂŒllte Äußerung, sogar jeder missbilligende Gedanke wird gespeichert und kann erneut abgerufen werden.

Aber auch jede liebevolle Geste, jedes selbstlose Dienen oder jede Nettigkeit bleibt erhalten.

Und hierbei sind es eher die scheinbaren Kleinigkeiten, die bedeutsam sind und nicht so sehr die großen „Dinge“.

Hier mal ein Beispiel aus dem Buch von Kenneth Ring und Evelyn Elsaesser „Was wir aus Nahtoderfahrungen fĂŒr das Leben gewinnen“:

„Ganz egal, was ich einer Person antat – ganz egal, welche Art von Handlung das sein mochte, ob gut oder schlecht –, diese Handlung nicht nur auf mich zurĂŒckwirkte, sondern auch auf andere in meinem Umfeld. Ich wusste, dass jede Handlung, jede Aktion ihre eigene Re­aktion war. Was wir fĂŒr oder gegen einen anderen tun, wir tun es im­mer uns selbst. Ich verstand voll und ganz, was Jesus meinte, als er sagte: »Was ihr dem Geringsten meiner BrĂŒder getan habt, das habt ihr mir getan.«

Du fĂŒhlst, was andere fĂŒhlten

Du kannst Dir vielleicht vorstellen, dass es schon sehr heftig sein kann, wenn Du plötzlich nicht nur Deine eigenen GefĂŒhle in einer Situation noch einmal ganz bewusst wahrnehmen kannst, sondern auch die der anderen Person.

Wenn Du zum Beispiel als Kind einem anderen Kind auf dem Spielplatz das Förmchen weggenommen hast, erlebst Du jetzt, wie sich das fĂŒr das andere Kind angefĂŒhlt hat.

Und da wir ja pausenlos in unserem Erwachsenenleben anderen Menschen im ĂŒbertragenen Sinne ihre „Förmchen“ wegnehmen oder sie in Gedanken verurteilen, bewerten und in kleine HĂ€ppchen zerschnippeln, kann es schon echt heftig sein, in der LebensrĂŒckschau auch die andere Seite kennenzulernen.

Das gibt es also eine ultimative Ausbalancierung. Wir wĂŒrden hier von dem Wort Gerechtigkeit sprechen, aber in himmlischen Gefilden scheint es wohl nur um ein Bewusstwerden zu gehen.

Die Auswirkungen einer LebensrĂŒckschau

Wenn der Mensch wieder in seinem Körper landet, oftmals ohne vorherige AnkĂŒndigung und meistens recht unsanft, dann verĂ€ndert sich fĂŒr diese das eigene Leben radikal.

Das Erlebte muss aber jetzt erst einmal verdaut werden.

Stell Dir das mal vor: Du hast gerade die wunderschönste Erfahrung Deines Lebens gemacht und möchtest diese Erfahrung natĂŒrlich mit jemandem teilen und darĂŒber sprechen, merkst aber ziemlich schnell, dass Du dafĂŒr nicht die „richtigen“ Worte findest oder Dir eh kaum einer wirklich zuhört 


Wie schlimm ist das denn!

Die meisten hören nach einigen Kommunikationsversuchen auf, darĂŒber zu sprechen.

Dazu kommt, dass sie eigentlich gar nicht mehr hier sein wollen und empfinden es als absolute Zumutung wieder hier auf der Erde in diesem „engen“ Körper zu sein.

Gerade warst Du noch Licht und Liebe und Weite und jetzt spĂŒrst Du nur mehr Enge, Schmerzen und Frust. Nicht gerade sehr prickelnd.

Kein Wunder, dass sehr viele zunĂ€chst in eine absolute depressive Phase abrutschen oder in Wut und Trostlosigkeit versinken. Sie kommen sich vor, als wĂ€ren sie aus dem Himmel „gekickt“ worden.

Erst nach und nach lernen sie, das Erlebte in ihr Leben zu integrieren und fĂŒr die Erfahrungen dankbar zu sein.

Das Erlebte integrieren

Doch wenn das Erlebte in das alltĂ€gliche Sein integriert werden konnte, Ă€ndert sich fĂŒr den Menschen alles.

Er lernt sein Leben wirklich zu leben und traut sich mehr, sein Sosein der Welt zu zeigen, mit all seinen Gaben, Talenten und seinem Potenzial. Er weiß mehr und mehr, warum er hier ist und warum es gut ist, dass er ĂŒberhaupt noch hier ist.

Menschen mit einer Nahtoderfahrung, die auch eine LebensrĂŒckschau hatten, berichten u. a. ĂŒber folgende VerĂ€nderungen in ihrem Leben:

  • Die Angst vor dem Sterben und dem Tod wird weniger oder löst sich ganz auf.
  • Auch die Angst vor dem Leben oder davor, sich zu zeigen, schwindet.
  • Die Bedeutung von MitgefĂŒhl und Liebe steht ĂŒber dem Besitz von materiellen GĂŒtern oder Geld.
  • Die Selbstakzeptanz erhöht sich und das eigene Verhalten wird liebevoller betrachtet.
  • Die FĂ€higkeit zu Toleranz und Akzeptanz erhöht sich um ein Vielfaches.
  • Die Verbundenheit mit allem Lebendigen steigt.
  • Der Glaube an die Sinnhaftigkeit von allem Erlebten wandelt sich in Gewissheit.
  • Alles zĂ€hlt, wirklich alles.
  • 


Ein Geschenk fĂŒr uns

Du musst selbst keine Nahtoderfahrung erlebt haben, um von den Erfahrungen dieser Menschen zu profitieren.

Neuesten Studien zufolge reicht es schon aus, wenn wir uns mit diesen beschÀftigen und neugierig und mutig dieses Erfahrungswissen versuchen in unserem eigenen Leben anzuwenden.

Und seien wir mal ehrlich: Wir haben es doch schon immer gewusst!

Alle Lehren und Schulen haben es gesagt: Das einzige, was letzten Endes wirklich zÀhlt, ist die Liebe und wie liebevoll wir in unserem Leben mit Situationen oder Ereignissen umgehen konnten.

Wir sind hier auf dieser Erde, um menschliche Erfahrungen zu machen. Unser Geist möchte sich weiter entwickeln und sich in die Ganzheit – also in Deine Seele – hineinentwickeln.

Daher geht es immer wieder darum, zu werden, wer wir in Wahrheit sein wollen und bereits schon sind: Liebe!

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die DatenschutzerklÀrung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Pack Dein Geschenk aus

Also unterziehe Dein Leben einer eingehenden ÜberprĂŒfung ohne Urteil und frage Dich:

  • Lebe ich das Leben, das ich in Wahrheit fĂŒhren möchte?
  • Was brĂ€uchte ich, um mich der Welt mit meinem Sosein, meinen Gaben und Talenten zu zeigen?
  • Welche Themen begegnen mir immer und immer wieder in meinem Leben und soll ich daraus nicht vielleicht etwas lernen?
  • Wo bin ich noch in alten Verletzungen gefangen oder wo hege ich noch Groll?
  • Wem will ich noch vergeben oder wo halte ich meine Liebe zurĂŒck?
  • Wie kann ich die „Welt“ ein StĂŒckchen besser machen?
  • Wie kann ich mir selbst mit mehr MitgefĂŒhl, WertschĂ€tzung und Respekt begegnen?
  • Wie kann ich der Welt am besten dienen?
  • 


Und denk daran:

“Wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht zu Ende!” (Oskar Wilde)

 

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

An welche E-Mail darf ich Dir die GRATIS-BOX schicken?

Nach Deiner Anmeldung kannst Du Dir die BOX mit Checklisten, Fragebögen, Meditationen u.v.m. herunterladen, damit Du gleich loslegen kannst.

Völlig gratis und exklusiv fĂŒr meine Abonnenten und Klienten!

Danke! Eine BestÀtigungsmail ist an Dich unterwegs.

Dein StressCare-Video wartet schon auf Dich:

Trag Dich hier mit Deinem Vornamen und Deiner E-Mail-Adresse ein und dann kannst Du Dir gleich das Video kostenfrei anschauen.

Danke! Eine BestÀtigungsmail ist an Dich unterwegs.