Buddhismus Archive | Praxis ZEITWELLEN I Jeanette Richter
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Kann die Seele wirklich krank werden?

Kann die Seele wirklich krank werden?

Viele Menschen sagen im Alltag: „Meine Seele ist verletzt“ oder „Meine Seele ist krank“. Doch wenn wir genauer hinschauen, merken wir: Stimmt das überhaupt? Oder sprechen wir da von etwas ganz anderem – vielleicht unserer Psyche, unserem kleinen Ich oder unserem verletzten Herzen?

Was sagt „Ein Kurs in Wundern“ dazu?

Im „Kurs“ wird deutlich: Dein wahres Selbst kann nicht krank sein. Krankheit ist nie eine Eigenschaft der Seele, sondern eine Entscheidung des Geistes, der an Trennung glaubt. Krankheit ist, so heißt es, „ein Ruf nach Heilung auf der Ebene des Geistes“. Das bedeutet: Wir haben vergessen, wer wir wirklich sind – vollkommen, heil, verbunden – und diese Vergesslichkeit spiegelt sich in Körper und Psyche wider.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Wenn Du ständig denkst „Ich muss perfekt funktionieren, sonst bin ich nichts wert“, erzeugt dieser Gedanke Stress, vielleicht sogar körperliche Symptome. Doch der Gedanke betrifft nur Dein Ego-Selbstbild, nicht Dein wahres Wesen. Dein innerster Kern bleibt davon unberührt.

Der Heilige Geist oder das Höhere Selbst wird im Kurs als liebevolle Brücke beschrieben, die uns sanft an die Wahrheit erinnert: Du bist heil. Du bist unberührt. Du bist Liebe.

Spirituelle Traditionen: Das Licht hinter den Wolken

Auch andere Wege erzählen das Gleiche mit eigenen Worten. Der Buddhismus spricht von der Buddha-Natur – der unveränderlichen Essenz, die frei von Leid ist. Im Christentum finden wir die Vorstellung des Christus-Bewusstseins, das in jedem Menschen wohnt und immer rein bleibt. Mystische Wege vergleichen die Seele oft mit einer Sonne hinter den Wolken: Die Wolken (Angst, Schmerz, Schuld) können die Strahlen verschleiern, aber niemals zerstören.

Vielleicht kennst Du das aus dem Alltag: Du gehst durch eine Phase, in der scheinbar alles schief läuft. Du fühlst Dich niedergeschlagen und denkst: „Meine Seele ist am Boden.“ Dann erlebst Du plötzlich einen stillen Moment – beim Spaziergang, beim Hören von Musik oder im Blick eines Menschen, der Dich versteht. Für einen Augenblick lichtet sich der Vorhang, und Du spürst: Unter all dem Schmerz ist etwas in Dir, das ruhig, heil und unverändert bleibt.

Was bedeutet „Essenz“?

Wenn wir von Essenz sprechen, meinen wir genau diesen unveränderlichen Kern in uns. Essenz ist das, was bleibt, wenn wir alle Rollen, Masken und Gedanken einmal beiseitelassen. Manche nennen es das wahre Selbst, andere die Seele, wieder andere die göttliche Funke oder das höhere Bewusstsein.

Ein Bild dazu: Stell Dir ein Glas Wasser vor, in dem Sand aufgewirbelt ist. Solange das Wasser trüb ist, siehst Du nicht hindurch. Doch wenn der Sand sich setzt, erkennst Du die Klarheit, die immer da war. So ist es auch mit unserer Essenz: Sie ist unverändert da, auch wenn unsere Gedanken und Gefühle sie manchmal verdecken.

Nahtoderfahrungen: Erinnerung an die Unversehrtheit

Menschen mit Nahtoderfahrungen berichten fast einstimmig: „Ich habe mich vollkommen, heil und unendlich geliebt gefühlt.“ Niemand erzählt, dass ihre Seele dort „krank“ gewesen wäre. Im Gegenteil: Viele beschreiben es als ein Wiedererkennen dessen, wer sie in Wahrheit sind – frei, lichtvoll und ganz.

Diese Erfahrungen zeigen uns: Krankheit betrifft unsere Form-Ebene (Körper, Gedanken, Emotionen), nicht aber unsere Essenz.

Seelische Resilienz: Sinn, Bedeutung, Verbundenheit

In der Resilienzforschung gibt es den Begriff der seelischen Resilienz. Gemeint ist nicht, dass die Seele trainiert werden muss, sondern dass wir unser Leben in einen größeren Zusammenhang stellen können. Menschen, die Sinn, Vision und ein Gefühl von Verbundenheit erleben, sind widerstandsfähiger gegenüber Krisen.

Ein Beispiel: Zwei Menschen verlieren gleichzeitig ihre Arbeitsstelle. Der eine zerbricht fast daran und denkt: „Ich bin wertlos, ohne Arbeit bin ich nichts.“ Der andere sieht dieselbe Situation als Wendepunkt, um herauszufinden, was ihm wirklich wichtig ist. Der Unterschied liegt nicht in der Seele – die bleibt bei beiden heil –, sondern darin, ob sie sich mit einem größeren Sinn verbinden können.

Fazit: Die Seele bleibt heil

Wenn wir also sagen „die Seele ist krank“, meinen wir meist: „mein Herz ist schwer, mein Geist ist verwirrt, mein Leben fühlt sich brüchig an.“ Doch die Seele selbst bleibt unversehrt. Sie ist unser innerstes Wesen, unser wahres Selbst, das sich nicht verändern lässt – weder durch Krankheit, noch durch Angst, noch durch den Tod.

Die gute Nachricht: Wir können lernen, uns wieder an diese Wahrheit zu erinnern.

🌸 Reflexionsfragen für Dich

  • Wann habe ich das Gefühl, meine Seele sei „krank“ oder „verletzt“?

  • Was unterscheidet dieses Gefühl von dem, was ich in mir als unveränderlich, heil und stark wahrnehme?

  • Wo in meinem Leben schenkt mir Sinn und Verbundenheit Halt, auch wenn es schwierig wird?

  • Wie könnte ich heute üben, die Sonne hinter den Wolken wieder zu spüren?

 

Alles Liebe – Deine Jeanette

Ein Kurs in Wundern & das Ego

Ein Kurs in Wundern & das Ego

Hast Du jemals das Gefühl gehabt, dass in Deinem Kopf zwei Stimmen miteinander streiten? Eine Stimme ist sanft, ruhig und voller Vertrauen. Sie erinnert Dich daran, dass Du genau richtig bist und dass Liebe die Antwort auf jede Frage ist. Und dann gibt es diese andere Stimme. Die laute. Die kritische. Die, die Dir einflüstert, dass Du nicht genug bist, dass andere besser sind oder dass die Welt ein gefährlicher Ort ist.

Herzlichen Glückwunsch – Du hast gerade das Ego kennengelernt.

Doch was ist das Ego laut Ein Kurs in Wundern (EKiW) wirklich? Und wie gehen wir damit um, wenn sich die Angst und der Schmerz in unserem Leben verdammt real anfühlen? Lass uns gemeinsam eintauchen.


1. Was ist das Ego laut Ein Kurs in Wundern?

Die meisten Menschen denken bei „Ego“ an Arroganz. Doch im Kurs bedeutet es etwas viel Grundlegenderes:

„Das Ego ist die Überzeugung, dass Du von Gott getrennt bist.“

Es ist der Teil in uns, der an Trennung glaubt. Es sieht uns als isolierte Individuen, die in einem verletzlichen Körper ums Überleben kämpfen müssen.

Die zwei Ebenen der Realität

Hier ist ein wichtiger Punkt, um das Ego zu verstehen, ohne unser menschliches Leid zu verleugnen. Wir müssen zwischen zwei Ebenen unterscheiden:

  1. Die menschliche Ebene (Ebene der Form): Hier erleben wir Schmerz, Konflikte und vielleicht sogar traumatische Erfahrungen. Auf dieser Ebene ist das Leid eine physiologische und psychologische Realität, die Mitgefühl und oft auch therapeutische Hilfe braucht.

  2. Die Ebene des Geistes (Ebene der Wahrheit): Hier lehrt der Kurs, dass Dein wahres Selbst – so wie Gott es schuf – niemals verletzt, getrennt oder zerstört werden kann.

Das Ego existiert nur auf der ersten Ebene. Es ist wie ein schwerer Albtraum: Solange wir schlafen, zittern und schwitzen wir vor Angst. Der Schmerz im Traum fühlt sich echt an. Aber sobald wir aufwachen, erkennen wir, dass unserem wahren Kern nichts geschehen ist.


2. Wie manipuliert uns das „Egolinchen“?

Ich nenne diese Stimme oft liebevoll „Egolinchen“, um ihr den Schrecken zu nehmen. Aber ich weiß auch: Wenn dieses Egolinchen das Ruder übernimmt, kann es das Leben zur Hölle machen. Seine Strategien sind raffiniert und es hat jede Menge Abwehrmechanismen:

  • Angst und Sorgen: „Was, wenn Du scheiterst? Was, wenn Du nicht geliebt wirst?“

  • Vergleiche und Mangel: „Schau Dir die anderen an – sie haben mehr, sie sind glücklicher.“

  • Schuld und Urteil: „Du bist schuld an Deiner Lage“ oder „Die anderen sind schuld an Deinem Unglück.“

Das Ego liebt Drama, denn solange wir mit Problemen beschäftigt sind, schauen wir nicht nach innen, wo der Frieden wartet.


3. Wie entlarven wir das Ego?

Der Kurs sagt: „Das Ego kann nicht überleben, wenn es durchschaut wird.“ Sobald wir beginnen, die Gedanken des Egos zu hinterfragen, verlieren sie ihre Macht über unsere Identität.

Drei praktische Schritte:

  1. Beobachte ohne Urteil: Frage Dich bei einem angstvollen Gedanken: „Bringt mich das in den Frieden?“ Wenn nicht, ist es das Ego. Du musst den Gedanken nicht bekämpfen – es reicht, ihn als „nicht wahr“ zu identifizieren.

  2. Werde still: Das Ego ist laut, aber die Wahrheit spricht in der Stille. Ein paar tiefe Atemzüge helfen, das „Ego-Radio“ leiser zu drehen.

  3. Die entscheidende Frage: „Will ich recht haben oder glücklich sein?“ Das Ego will immer recht haben (auch mit seinem Schmerz!). Frieden finden wir nur, wenn wir bereit sind, unsere Sichtweise loszulassen.


4. Heilung und Vergebung: Der Weg in die Freiheit

In Ein Kurs in Wundern ist Vergebung das zentrale Werkzeug. Aber Achtung: Das bedeutet nicht, Schreckliches gutzuheißen.

Vergebung bedeutet zu erkennen, dass das, was wir in Wahrheit SIND, durch keine weltliche Erfahrung jemals beschädigt werden konnte.

Es ist der Weg aus der Opferrolle zurück in die Kraft. Wir sagen nicht: „Es ist nichts passiert“, sondern wir sagen: „Es ist passiert, aber es definiert nicht meine Ewigkeit. Ich entscheide mich heute für das Licht in mir, statt für die Schatten meiner Vergangenheit.“

„Ich könnte das auch anders sehen“

Dies ist einer der kraftvollsten Sätze aus dem Kurs. Er erlaubt uns, in Momenten der Angst innezuhalten. Was, wenn ich nicht das Opfer meiner Gedanken bin? Was, wenn ich Frieden wählen könnte – genau jetzt?


Fazit: Du bist viel mehr als Deine Geschichte

Das Ego ist nicht Dein Feind, den Du „besiegen“ musst. Es ist eine falsche Idee, die verblasst, je mehr Du Dich Deinem wahren Licht zuwendest.

Frage Dich heute:

  • Welche Gedanken kommen aus der Angst (Ego) und welche aus der Liebe?

  • Bin ich bereit, einen Raum in mir zu finden, der größer ist als mein Schmerz?

Du bist nicht Deine Angst. Du bist nicht Dein Trauma. Du bist reiner, unverletzlicher Geist. Und je mehr Du Dich daran erinnerst, desto leiser wird das Egolinchen – bis Du schließlich erkennst, dass es nie die Macht hatte, Dein wahres Glück zu verhindern.

Bist Du bereit, heute einen Schritt in Richtung Frieden zu gehen? 😊


Übrigens: Die ganze Folge zu diesem Thema kannst Du Dir auch in meinem ZEITWELLEN-Podcast auf YouTube anhören => https://youtu.be/I_nPsEo_a6k

Alles Liebe,

Deine Jeanette

360 Geistige Gesundheit: Der Frieden beginnt in Dir

360 Geistige Gesundheit: Der Frieden beginnt in Dir

Heute wollen wir uns mit einem Thema beschäftigen, das uns alle tief berührt und oft schwer zu erreichen scheint: Frieden. Besonders in Zeiten von Stress und Unsicherheit sehnen wir uns danach, inneren Frieden zu finden. In unserem heutigen Impuls 360 sprechen wir darüber, wie wichtig es ist, Frieden in sich selbst zu entdecken, um diesen auch in unserer Umgebung zu verbreiten.

Bestimmt kennst Du diese Aussage: “Friede sei mit Dir.”

Das ist jetzt vielleicht nicht Dein bevorzugter Gruß, wenn Du jemandem begegnest, aber im Kern steckt da immer drin, dass Du jemandem einen guten Tag wünschst. Was wünschen wir uns alle am sehnlichsten? Seelenfrieden, Geistesfrieden und Ruhe im Kopf.

Stell Dir heute mal vor, die Welt wäre ein riesiger Raum voller Menschen, und alle diese Menschen hätten ein gemeinsames Ziel. Welches Ziel? Frieden. Auch wenn das im Außen oft nicht so erscheint, sei Dir sicher, dass der Wunsch nach Frieden tief in jedem von uns verankert ist.

Die Quelle des Friedens bist Du

“Der Friede beginnt immer bei Dir. Dieser Frieden, das ist Deine innere Flamme. Wenn sie in Dir brennt, leuchtet sie automatisch in die Welt hinaus.”

Das bedeutet, Frieden ist nichts, was wir uns mühsam erarbeiten müssen. Er ist bereits da, in uns, immer. Wir müssen ihn nur akzeptieren. 💖

Aber ja, mal ehrlich: Wie oft vergessen wir das? Ich vergesse das regelmäßig. Wie sieht es bei Dir aus? Oft lassen wir uns von Stress, Sorgen und Konflikten gefangen nehmen, dann fühlt sich der Frieden wie ein ferner Wunsch oder Traum an.

Genau da liegt der Schlüssel: Frieden kommt nicht von außen. Das ist etwas in Dir. Deswegen kannst Du Dich jetzt sofort dazu entscheiden, dort hinzugehen, wo der Frieden wächst.

Wir müssten doch erst etwas dafür erarbeiten oder in äußeren Umständen herumbasteln. Das ist Quatsch und geht gar nicht. Manche Dinge können wir nicht verändern. Wären wir immer abhängig von äußeren Umständen, wäre das ja auch kein Zustand.

Was haben wir also festgestellt? Der Frieden ist in uns. Und es beginnt mit einer Entscheidung, damit wir ihn fühlen können. Dein Bruder ist eins mit Dir. Das bedeutet? Alles ist mit allem verbunden. Nichts existiert getrennt voneinander.

In der Theorie können wir das vielleicht noch akzeptieren. Doch das wirklich zu fühlen, ist eine andere Sache. Aber Du hast es längst erfahren. Dein Bruder, das kann ein Kollege sein, der Dir auf die Nerven geht, die Nachbarin, die immer laute Musik hört, oder der Laubbläser. 😉

Verhalten und Reaktion

“Dein Frieden hängt nicht davon ab, wie andere sich verhalten. Der Frieden hängt davon ab, wie Du reagierst.“

Wenn Du Deinen inneren Frieden bewahrst, beeinflusst Du auch Deine Umgebung. Das ist wie ein Dominoeffekt der Gelassenheit. Cool, oder? Dasselbe gilt für mich: Mein Frieden hängt nicht davon ab, wie andere sich verhalten.

Er hängt davon ab, wie ich reagiere. Und wenn Du jetzt denkst, „Ja, klar, wissen wir ja irgendwie…“, macht nichts. Lass alle Welt durch uns gesegnet sein mit Frieden.

Das bedeutet nicht, dass Du gleich eine weltweite Bewegung starten musst. Es geht um die kleinen Momente im Alltag. Im Streit, statt zurückzuschießen, atmest Du tief durch und hörst wirklich zu. Hörst wirklich hin. Im Stress, statt Dich abzuhetzen, hältst inne und erinnerst Dich daran: Ich wähle jetzt den Frieden.

Und im Umgang mit anderen? Sei die Person, die Freundlichkeit und Verständnis zeigt, auch wenn es manchmal schwerfällt. Denn Frieden ist die Grundlage von allem.

Frieden ist nicht nur ein schöner Zustand, sondern die Basic, die Basisstation für alles. Ohne Frieden sind viele Dinge schwer zu begreifen und auszuhalten. Doch mit Frieden in Deinem Herzen wird selbst der hektischste Tag viel leichter.

Erinnerung an Dein wahres Wesen

“In Heiligkeit wurden wir erschaffen, in Heiligkeit bleiben wir, und deswegen gibt es auch manchmal heilige Momente.”

Das ist eine kraftvolle Erinnerung daran, wer wir wirklich sind: Hüter des Lichts, Träger des Lichts, egal wie chaotisch das Leben erscheint. In chaotischen Momenten vergessen wir oft das Wesentlichste, unser wahres Wesen. Bis wir uns daran erinnern: In uns steckt immer Heiligkeit, unerschütterlicher Frieden.

Deshalb, Friede sei mir, Friede sei Dir und Friede sei der ganzen Welt. Lass uns heute danach leben. Amen.

💫 🎙️ Die ganze Folge 360 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhören oder dort, wo’s Dir gefällt!

Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸

358 God is calling: Glaubst Du, Deine „Anrufe“ werden nicht gehört?

358 God is calling: Glaubst Du, Deine „Anrufe“ werden nicht gehört?

357 Es reicht! Verlasse endlich Dein inneres Gefängnis

357 Es reicht! Verlasse endlich Dein inneres Gefängnis

Wahrheit und Wunder – Dein Weg aus dem inneren Gefängnis

Gestern haben wir darüber gesprochen, dass Du nur zu rufen brauchst, um Dich besser zu fühlen. Heute, in Impuls 357, geht es um die faszinierende Idee, dass die Wahrheit auf jeden Ruf antwortet, den Du an Gott richtest. Die Wahrheit reagiert zuerst mit Wundern und kehrt dann zurück, um sie selbst zu sein. Was für ein magischer Gedanke, oder? Aber lass uns das mal ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen und schauen, wie das in der Realität aussehen kann.

Wunderlieferkette: Nicht Pizza, sondern spirituelle Wegweiser

Stell Dir eine riesige Party vor. Alle sind da, jeder hat Spaß, aber Du stehst in der Küche und machst Dir Gedanken über den Abwasch oder ob alle genug zu trinken haben. Klingt bekannt? Das kennen wir alle. Das passiert auch im Alltag ohne Party. Und jetzt sagt der heutige Impuls aus Impuls 357, dass die Wahrheit immer antwortet. Du fragst Dich jetzt vielleicht: „Antwortet die Wahrheit mit einem Pizza-Lieferdienst oder einem Lotto-Ticket?“ Nö, das wäre zu einfach und profan.

Die Wahrheit schickt Dir was viel Besseres – Wunder! Diese Wunder sind wie kleine Wegweiser, die Dich sanft aus dem inneren Durcheinander herauslotsen. Sie weisen Dir den Weg aus Deinem Gefängnis. Ein Wunder kann viele Formen annehmen: Ein Lächeln, ein zwitschernder Vogel, ein inspirierender Gedanke oder der Moment, in dem Du Frieden spürst, obwohl der Tag chaotisch war. Alles das sind Wunder. Sie sagen Dir: „Ich bin hier, Du bist nicht allein und ja, ich habe Licht für Deinen Weg.“ Und jetzt wird es spannend.

Die Lektion sagt: „Sieh seine Sündenlosigkeit und sei geheilt.“ Das klingt erstmal schwer verständlich. Besonders, wenn Du von dem Nachbarn genervt bist, der morgens um sieben den Laubbläser anwirft. Oder wenn die Hunde im Haus gegenüber wieder mächtig krach machen. Wie sollst Du da die Sündenlosigkeit sehen?

Die Magie der Vergebung und der innere Frieden

Hier kommt die Magie ins Spiel. Wenn Du Dich entscheidest, den Fehler nicht zu sehen – nicht den Laubbläser, nicht den nervigen Nachbarn – dann passiert etwas Unglaubliches. Lass das Urteil los. Sieh das Gute in jedem. Und dann, in diesem Moment, geschieht ein Wunder. Das Gebell hört auf, der Laubbläser wird leise und plötzlich ist es still. Was ist passiert? Ein Wunder!

Denn in dem Moment, in dem Du die Sündenlosigkeit eines anderen anerkennst, erkennst Du auch Deine eigene. Es ist wie ein Spiegel. Wir alle leben in unserem eigenen, selbstgebauten Gefängnis. Alte Geschichten, die wir uns erzählen wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Warum passiert immer mir das?“ formen unser Ego.

Aber die Tür dieses Gefängnisses steht sperrangelweit offen. Der Schlüssel? Vergebung.

Vergebung ist nicht das Opfer, das Dein Ego denkt. Du vergibst nicht dem anderen, sondern Dir selbst. Du vergibst Dir, dass Du gedacht hast, der andere sei verantwortlich für Dein Glück oder Leid. Und in diesem Moment befreist Du Dich selbst. Du nimmst Deinen inneren Schrank unter die Lupe und räumst ihn auf. Du vergibst Dir die Unachtsamkeit und findest zu Dir selbst zurück.

Marc Aurel sagte mal: „Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.

Den Lichtschalter betätigen: Wunder empfangen und weitergeben

Ein Wunder ist wie ein Lichtschalter in einem dunklen Raum. Dein Ego sagt: „Ich finde den Schalter nie. Lass uns hier sitzen und jammern.“ Die innere Stimme jedoch sagt: „Steh auf, fühle die Wand, dort ist der Schalter. Klick!“ Und zap – plötzlich ist es hell.

Du kannst das Licht in den Raum bringen. Jedes Mal, wenn Du Liebe statt Ärger wählst, drückst Du diesen Lichtschalter. Dein Wunder strahlt nicht nur in Deinem Raum, sondern auch in die Welt hinaus.

Also, wie wäre es, wenn Du heute jeden Moment als Gelegenheit siehst, ein Wunder zu schenken oder eins zu empfangen? Geben und Empfangen sind ein und dasselbe. Sieh die Sündenlosigkeit in jedem Menschen, der Dir heute begegnet.

Egal, was sie sagen oder tun – sehe das Wunder. Und Du wirst Wunder erleben. Öffne Dein Herz und lass das Wunder direkt hineinfließen. Mach Dich bereit für Wunder, denn heute gibt es jede Menge davon.

💫 🎙️ Die ganze Folge 357 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhören oder dort, wo’s Dir gefällt!

Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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