Egoismus Archive | ZEITWELLEN.life I Jeanette Richter
Impuls 167: Du schläfst nur und träumst vom Tod

Impuls 167: Du schläfst nur und träumst vom Tod

Das Gegenteil von Leben – Gibt es das überhaupt? 💡

Die meisten wĂźrden auf die Frage: „Was ist das Gegenteil von Leben?“ vermutlich mit „Der Tod“ antworten. Doch die Lektion 167 aus dem Buch „Ein Kurs in Wundern“ sagt etwas ganz anderes. Es gibt nämlich kein Gegenteil von Leben. Erstaunlich, oder? Heute wollen wir diesen spannenden Gedanken einmal aufdrĂśseln und schauen, was das fĂźr unser Leben bedeutet.

Ein Spiegel auf Zeit 🪞

Wenn Du jetzt in den Spiegel schaust, wirst Du bemerken, wie die Zeit an Dir nagt. Falten, graue Haare oder einfach das Gefühl, sich verändert zu haben. Doch was bedeutet das eigentlich? Bedeutet es, dass wir zwangsläufig auf den Tod zusteuern? Die Lektion 167 sagt: Nein, auf keinen Fall. Das äußere Erscheinungsbild mag sich verändern, aber unsere Essenz bleibt unberührt. Das bestätigten übrigens auch viele spirituelle Schulen und Religionen wie der Buddhismus. Denk mal darüber nach: Wenn der physische Körper den Geist verlässt, ist die Essenz dieser Person wirklich verschwunden? 😊

Vom Irrtum, den Tod zu fürchten 💔

Der Glaube an den Tod ist verbunden mit vielen negativen Gefühlen: Depressionen, Angst, Panikattacken, Trauer und sogar Burn-out. Es ist, als würde dieser Glaube Dich von Deinem inneren Frieden trennen. Doch was wäre, wenn Du einfach diesen Glauben an den Tod ablegst? Nach und nach den Fokus darauf verlierst, lässt Du eine enorme Last fallen. Der heutige Leitgedanke lautet: „Es gibt ein Leben und das teile ich mit Gott.“ Und das „ein“ ist dabei kursiv geschrieben, um klarzumachen, dass es nur eins gibt, das niemals endet. 🌱

Der radikale Gedanke der Non-Dualität 🎈

Jedes Mal, wenn Du nicht zutiefst glücklich oder voller Frieden bist, glaubst Du an den Tod. Ein kursiv geschriebener Gedanke, aber nachvollziehbar. Wenn Du unzufrieden bist auf der Arbeit, Dich über jemanden wie Gisela ärgerst oder einfach gestresst bist – all diese kleinen und großen Unzufriedenheiten sind Ausdruck dessen, dass Du Dich von der Liebe und inneren Balance getrennt fühlst. Die Idee, glücklich zu sein, scheint weit weg. Hier kannst Du beginnen, diese Gedankengänge zu hinterfragen und Dich Schritt für Schritt wieder zur Harmonie führen. 🌟

Träumen und Erwachen 🌜

In Wahrheit sind wir alle Träumer. Der Kurs erklärt, dass das, was wir als Wirklichkeit betrachten, eigentlich nur ein Traum ist. Denk an Deine Träume in der Nacht – das Materielle, das Du darin erschaffst, verschwindet beim Erwachen. Ähnlich ist es mit unserem aktuellen Leben. Das, was Du als Wirklichkeit erlebst, ist von Deinem Geist geschaffen. Der ursprüngliche Geist, Gottes Geist, ist immer wach und unveränderlich. Aber wir können unseren Geist austricksen, glauben, dass das Materielle und der Tod real sind. 🛌💭

Der Gedanke des einsamen Geistes 🧠

Der Gedanke, dass Du getrennt von Deinem Schöpfer bist, ist genau der Gedanke des Todes. Es ist eine Illusion, dass wir Eigenschaften entwickeln können, die nicht von der Liebe oder der Schöpfung selbst stammen. Dieser starre Glaube führt zu dem Gefühl, dass das Leben endlich ist und endet. Dein Ego sagt Dir ständig, dass das Leben hier und jetzt alles ist. Doch wenn Du weißt und verstehst, dass Ideen ihre Quelle nicht verlassen, dann weißt Du auch, dass Du immer in der göttlichen Liebe geborgen bist. 💖

Die Idee einer anderen Form des Lebens 🌀

Der Kurs lehrt, dass der Tod nur eine andere Form von Leben ist. Weil alles, was Gott erschafft, für ewig lebt. Der Geist kann nicht sterben, er kann bloß träumen, dass er schläft. Erwachen bedeutet, wieder zu erkennen, dass Du immer in der Liebe warst und bist. Es ist wie das morgendliche Aufwachen nach einem Traum – alles, was Dir im Traum bedeutend erschien, verliert seine Bedeutung. 🌅

Praktische Übung: Innere Ruhe finden 🧘‍♀️

  • Setz Dich an einen ruhigen Ort und mach es Dir bequem.
  • Atme tief ein und aus. Stell Dir vor, Du bist ein Teil eines großen, unendlichen Lichtes.
  • Dieses Licht umhĂźllt Dich und schĂźtzt Dich. Sage Dir: „Ich bin Teil des ewigen Lebens. Ich bin in der Liebe geborgen.“
  • Mach dies jeden Morgen und spĂźre, wie sich Deine Perspektive auf Leben und Tod verändert. 🌈
  • Denke immer daran, dass das Leben keine Endlichkeit kennt. Die spirituellen Lehren des „Ein Kurs in Wundern“ und andere Weisheitslehren zeigen uns, dass wir mehr sind, als wir im Spiegel sehen.

🌟 Wie Buddha sagte: „Der einzige wahre Weg entsteht im Inneren.“

Erzähle mir doch in den Kommentaren, welche Gedanken Dir zu diesem Thema durch den Kopf gehen. Hast Du ähnliche Erfahrungen gemacht? Lass uns gemeinsam weiter träumen und erwachen! 🌙✨

Alles Liebe

Deine Jeanette

 

Impuls 167 aus Ein Kurs in Wundern nachlesen

Die vollständige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen

Der Minikurs: Raus aus der GrĂźbelfalle

PS: Trag Dich gerne in meinen 0 € Minikurs GrĂźbel-Stopp ein, wenn Du mehr Ăźber den Umgang mit Ärger und das Beenden von lästigen GrĂźbelgedanken lernen mĂśchtest. Ich bin sicher, Du wirst dort viele wertvolle Werkzeuge finden. Hier geht’s lang!

SelbstfĂźrsorge ist SelfCare: Wie Du Dich gut um Dich selbst kĂźmmerst

SelbstfĂźrsorge ist SelfCare: Wie Du Dich gut um Dich selbst kĂźmmerst

Hast Du heute schon gut fßr Dich gesorgt? Ich bin sicher, dass Du das hast. Du hast was gegessen oder getrunken, hast Dich gewaschen oder Dich selbst angelächelt. Also hast Du Selbstfßrsorge praktiziert- ganz selbstverständlich. Doch wahre SelfCare oder Selbstfßrsorge besteht aus mehr als kÜrperlicher Bedßrfnisbefriedigung. Sie ist so essentiell fßr unser Wohlbefinden und unsere psychische wie physische Gesundheit.

Nur wenn wir auch auf uns selbst achten und unsere eigenen BedĂźrfnisse – auf allen Ebenen – stillen, kĂśnnen wir anderen wirklich mit Freude dienen und die Herausforderungen des Alltags meistern.

In diesem Artikel mĂśchte ich Dir ein paar einfache Strategien und Tipps an die Hand geben, mit denen Du Deine eigene SelbstfĂźrsorge stärken kannst. Denn „die stillen Helden des Alltags„, wie ich sie in einem frĂźheren Beitrag genannt habe, verdienen unsere besondere Zuwendung.

Wie immer lade ich Dich ein, auch Deine eigenen Ideen und Erfahrungen mit SelbstfĂźrsorge in den Kommentaren zu teilen. Gemeinsam kĂśnnen wir einander unterstĂźtzen und inspirieren, ein Leben in mehr Ausgeglichenheit und Wohlbefinden zu fĂźhren.

Ich wĂźnsche Dir viel Freude bei der LektĂźre!

ZugehĂśrige Podcastfolge

Was bedeutet das Wort SelfCare genau?

SelfCare bedeutet, dass Du gut für Dich selbst sorgst und Dich gut um Dich kümmerst. Bei dem Wort SelfCare geht es daher nicht nur um Wohlfühlen oder relaxtes Entspannen im heimischen Garten oder im eigenen Wohnzimmer. Das kann zwar auch ganz nett sein, aber hinter SelfCare steckt viel mehr.

Bei SelfCare geht es um Deine wahre Identität. Um ein Gewahrsein Deiner wahren Natur.

Denn sie drückt aus, wie Du zu Dir und Deinem wahren Selbst stehst. Welche Wahrnehmung Du von Dir selbst hast, also wie Du Dich selbst wahrnimmst, wie Du mit Dir selbst umgehst.

Denn von dieser Selbst-Wahrnehmung hängt ab, ob Du ein eher glückliches und damit „leichteres“ Leben oder ein eher stresserfülltes und damit anstrengenderes Leben führst.

SelfCare steht auch für die Art und Weise, wie Du Dein Leben führst (deshalb schreibe ich auch gerne Selbstfü(h)rsorge mit „h“). Du bist also Deine eigene Führungskraft!

Und SelfCare steht auch für Deine Einstellungen zum Leben!

Für Deine Einstellung zu Dir und dem Göttlichen in Dir!

Und von welchen Maximen, Prinzipien, Glaubenssätzen oder Überzeugungen Du Dich in Deinem Leben steuern lassen und wie Du Dich selbst und andere behandeln möchtest.

Und sie beinhaltet auch eine wichtige Komponente: Deine Einstellung zum Tod.

Oder wie Du mit der Tatsache Deiner eigenen Endlichkeit umgehst.

SelfCare drĂźckt aus, WIE Du zu Dir stehst!

SelfCare steht fßr die Art und Weise, wie Du Dein Leben fßhrst. Sie steht fßr Deine Einstellungen zum Leben! Fßr Deine Einstellung zu Dir!

Und von welchen Maximen, Prinzipien, Glaubenssätzen oder Überzeugungen Du Dich in Deinem Leben steuern lassen und wie Du Dich selbst und andere behandeln möchtest.

finger zeitwellen

Deine Einstellung zum Ende

Und sie beinhaltet eben auch eine wichtige Komponente: Deine Einstellung zum Tod. Oder wie Du mit der Tatsache Deiner eigenen Endlichkeit umgehst.

Ignorierst Du sie oder hast Du sie integriert? In Dein kraftvolles Leben, um Dein Leben in FĂźlle zu leben?

SelfCare ist ein (Schein-)Anglizismus! Das Wort entstammt der englischen Sprache und wird aber mehr und mehr auch im deutschen Sprachraum verwendet.

Der Vorteil dieses englischen Wortes SelfCare ist, dass es viele Bedeutungen in sich vereint. Im Deutschen gibt es leider kein adäquates Wort dafßr.

Oder vielleicht doch! Und zwar „Seelsorge“. Denn eigentlich geht es bei Self um den ganzheitlichen Aspekt des Menschsein. Um mentale, emotionale, spirituelle, körperliche und soziale Aspekte. Doch dazu später mehr.

SelfCare setzt sich aus 2 englischen Worten zusammen: Self und Care! Und ich schreibe es auch am liebsten so: SelfCare.

Wörtlich übersetzt bedeutet „Self“ = Selbst oder „selber“ und „Care“ = sich pflegen, sich kümmern, für jemanden sorgen, jemanden versorgen oder pflegen. Oder wie in „do care“: Kümmer’ Dich! oder wie in „take care“: Pass gut auf Dich auf!

SelfCare als SelbstfĂźrsorge

Du kannst also SelfCare im weitesten Sinne als SelbstfĂźrsorge oder Selbstpflege, Selbstannahme oder Selbstverantwortung Ăźbersetzen.

Oder wie ich es eben verstehe:

SelfCare als praktizierte Selbstwertschätzung. Das Wort „Self“ deutet auch darauf hin, dass nur Du selbst es tun kannst und niemand für Dich.

Dass Du selbst fĂźr Dein Wohlergehen und Dein GlĂźck verantwortlich bist und kein anderer. Du siehst also, in dem Wort SelfCare steckt so allerhand und hinter dem Wort verbirgt sich so manches, was dienlich und nĂźtzlich fĂźr Dich ist.

Such’ Dir einfach das Wort aus, das Dir am besten gefällt.

Zusammengefasst lässt sich sagen:

SelfCare drßckt die Art und Weise aus, wie ich mich selbst wertschätzend um mich selbst kßmmern mÜchte, ohne andere dabei zu vernachlässigen.

SelbstfĂźrsorge oder Egoismus?

SelfCare ist eine gesunde Form der Selbstliebe, bei der Du Dich selbst und Deine Mitmenschen im Fokus behältst.

Das unterscheidet Selbstfürsorge vom „starren“ Egoismus.

Egoismus ist eine Haltung, die gekennzeichnet ist durch das Streben nach Erlangung von Vorteilen fßr die eigene Person. Nach Erfßllung der die eigene Person betreffenden Wßnsche, ohne Rßcksicht auf die Ansprßche anderer.

Egoismus wird auch bezeichnet als Selbstsucht, Ichsucht oder Ăźbertriebener Eigenliebe.

Aber ohne Eigenliebe oder Selbstliebe funktioniert keine SelfCare.

Wir kĂśnnen anderen nur geben, was wir selbst besitzen. Und wenn Du keine Energie, keine Kraft, keine Power mehr hast, dann kannst Du auch anderen nichts geben und nicht gut fĂźr andere da sein.

Denn: Zwei Ertrinkende kĂśnnen sich schlecht gegenseitig retten!

Egoismus kann daher auch als eine Art Lehre verstanden werden, nach der alles, auch das altruistische (= selbstlose, uneigennĂźtzige) Handeln, auf Selbstliebe beruht.

Im Buddhismus wird zum Beispiel gelehrt, dass ein Mensch erst dann gut für andere sorgen oder ihnen dienen kann, wenn er selbst sein „ICH“ angenommen und gut für sich gesorgt hat.

Bist Du schon einmal geflogen? Ja? Dann kennst Du das ja sicher. Bevor die Maschine abhebt, verliest die Stewardess oder der Steward (heute heißt das ja FlugbegleiterIn) die Sicherheitsregeln.

Eine Regel lautet wie folgt

… Im Falle eines Druckabfalls setzen Sie sich bitte zuerst selbst die aus der Decke fallende Sauerstoffmaske auf, und kümmern sich dann um ihren Nachbarn!

Also ist ein gesunder Egoismus Bestandteil jeder SelfCare. Sie gehĂśrt zur gesunden SelbstfĂźrsorge!

Erst wenn es uns gut geht, haben wir auch die Kraft uns um andere zu kßmmern. Deshalb ist ein gesunder Egoismus wichtig! Denn wir helfen damit uns und anderen!

Nur wer auch (nicht ausschließlich) an sich und seine Bedürfnisse denkt und diese nicht vernachlässigt, kann in einem Zustand der Fülle leben.

Wer dagegen ständig in einem Zustand des Mangels lebt und glaubt, ihm fehle etwas oder er mßsse ständig aufpassen, nicht zu kurz zu kommen oder ßbervorteilt zu werden, der wird anderen vorwerfen, egoistisch zu handeln.

Du bist also nicht egoistisch oder selbstsĂźchtig, wenn Du Dich gut um Dich selbst kĂźmmerst. Du bist nur zufriedener!

Daher beinhaltet jede SelfCare praktizierte Selbst-Wertschätzung und ist ein effektiver und alltäglicher Hausputz fßr Deine Seele.

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Die 5+1 Aspekte der SelbstfĂźrsorge

SelfCare ist hĂśchstpersĂśnlich und ganz individuell. Daher kann gesunde SelbstfĂź(h)rsorge auch fĂźr jeden anders aussehen.

Das kennen wir schon aus der Stressforschung. Denn genau wie beim Stress ist nicht fßr jeden die gleiche Situation stressig. Jeder erlebt und bewertet Stress anders. Was dem einen gut tut, lässt den anderen ganz kalt.

So ist es auch bei SelfCare: Was dem einen gut tut, lĂśst beim anderen eher Stress aus!

Doch eines ist allen gleich: Es geht immer um den wichtigsten Menschen in Deinem Leben – um DICH!

Daher finde heraus, was DIR gut tut und integriere das dann in Deinen Alltag und mach es Dir zur Gewohnheit.

Deine SelfCare oder SelbstfĂźrsorge kannst Du auf 5 Ebenen bzw. durch 5 +1 Aspekte verbessern.

  1. physischer Aspekt
  2. sozialer Aspekt
  3. mentaler Aspekt
  4. emotionaler Aspekt
  5. spiritueller Aspekt
  6. praktischer Aspekt

1. Der kÜrperliche (physische) Aspekt

Alles was hierunter fällt, dient Deinem kÜrperlichen Wohlergehen.

Beim kÜrperlichen Aspekt geht es um Bewegung jeglicher Art. Dazu zählt bewusstes Treppensteigen ebenso wie Hausputz, Gartenarbeit, Joggen, Walken, Fitnesstraining, Gymnastik, etc.

Auch die Ernährung zählt dazu. Nicht immer nur FastFood essen, sondern auch mal was anderes. Und es geht um Dein Entspannungs- und Ruhebedßrfnis.

Und um den Schlaf bzw. Deine Schlafgewohnheiten. Wer länger als 14 Tage am Stück schlecht schläft, sollte sich darum kümmern. Es geht auch um Dein äußerliches Erscheinungsbild, um Pflege und Hygiene. Auch um Deine Zähne.

Beim körperlichen Aspekt geht es also ganz allgemein gesprochen um das „Haus“ in dem DU wohnst.

Wenn das kein „Heim“ für Dich ist, sondern eher eine Bruchbude, ein gammeliges Kabuff oder eine Notunterkunft, dann leidet Deine SelfCare.

Du merkst, dass dieser Aspekt bei Dir ausgewogen ist, wenn Du genug Energie und Power besitzt, wenn Du Dich entspannt und ausgeruht fĂźhlst oder Du diesen Umstand binnen 1-2 Tagen wieder herstellen kannst.

Und Du merkst das auch daran, wenn Du seltener „normal“ krank bist, weniger Allergien hast und wenn Du weniger stressbedingte Beschwerden aufweist.

2. Der mentale Aspekt

Beim mentalen Aspekt geht es um Deine Einstellungen, Deine mentalen Konstrukte und um Deine Gedanken. Besser gesagt, um die Art und Weise, wie DU denkst.

Hier geht es um Bewertungen, Meinungen und Urteile, die Du ßber Dich selbst oder andere oder die Welt hast bzw. fällst.

Denn wie schon Epiktet vor mehr als 2000 Jahren sagte:

„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Beurteilungen über die Dinge.“ (Epiktet 55 n. Chr. – 135 n. Chr.)

3. Der emotionale Aspekt

Beim emotionalen Aspekt geht es um Deine GefĂźhle und wie Du sie ausagierst.

Wenn Du Deine Gefühle nicht kontrollieren kannst, wirst Du zum Sklaven Deiner eigenen Emotions. Das ist weder prickelnd für Dich, noch für Deine Mitmenschen, noch zeugt es von großer Geistesstärke.

Es geht nicht darum, Deine Gefühle zu unterdrücken, sondern diese liebevoll umzuwandeln, indem Du Deine „negativen“ Gefühle annimmst.

Dein Herz ist genauso wichtig, wie Dein Kopp“.

4. Der spirituelle Aspekt

Beim spirituellen Aspekt der SelbstfĂźrsorge geht es um Dein Eingebundensein in dieser Welt.

Auch um Deinen Glauben, Deine Werte und Normen – all das, was Dir und Deinem Leben Sinn, Halt und Orientierung gibt.

Das kann Deine Ursprungsreligion sein oder Meditation, christliche Arbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit.

Wichtig ist nur, dass Du Dich mit Deiner spirituellen Dimension beschäftigst und klar fßr Dich kriegst, was Du damit verbindest.

Also was fßr Dich Spiritualität bedeutet.

Viele antworten auf die Frage: „Glaubst Du an Gott oder eine übergeordnete Macht oder ein Prinzip?“ mit dem Satz: „Also ich bin kein Kirchgänger, aber ….!“

Spiritualität kann Religiosität beinhalten – muss es aber nicht.

Wenn Du Dir selbst kein Geheimnis bleiben mĂśchtest, frage Dich also:

  • Was ist mir wichtig und warum?
  • Wie schaut mein Wozu im Leben aus?
  • An was orientiere ich mich?
  • Wem oder was habe ich noch nicht vergeben?
  • Was gibt mir Halt, Kraft und Stärke?
  • Welche Rituale praktiziere ich jeden Tag?
  • Wie sieht es aus mit meinem Glauben?
  • Wonach richte ich mich aus?
  • Was bedeutet fĂźr mich das Wort Spiritualität?

5. Der soziale Aspekt

Hier geht es um Ausgewogenheit zwischen Deinem BedĂźrfnis nach Gemeinschaft und Deinem BedĂźrfnis nach Sich-ZurĂźckziehen oder Alleinsein.

Denn wir sind soziale Wesen und brauchen Menschen, die wir lieben kĂśnnen und die uns lieben.

Viele Menschen brauchen das GefĂźhl der ZugehĂśrigkeit, denn sie wollen sich mit anderen Menschen verbunden fĂźhlen und von diesen z. B. gehĂśrt, gesehen und gefĂźhlt werden.

Ich bin gerne Solist – aber nicht nur!

Auch wenn wir gut alleine sein können, heißt das nicht, dass wir komplett auf andere Menschen verzichten können. Wenn wir das tun, dann findet kaum mehr soziales Lernen statt.

Der Mensch wird am Du zum Ich

„Der Mensch wird am DU zum ICH!“, sagte schon Martin Buber. Und jeder von uns kann das bestätigen. Gemeint ist, dass der Mensch seine Identität in Beziehung und Relation zu seiner Umwelt bildet.

Erst die Begegnung mit dem anderen, dem „DU“, ermöglicht die Bildung eines eigenen „ICH“. Und hier muss sich das eigene „ICH“ immer wieder gegenüber dem „DU“ abgrenzen, seine eigenen Grenzen kennen, ausloten oder auch mal überschreiten.

Denn wie oft haben wir gerade erst durch einen anderen Menschen wieder etwas Ăźber uns selbst gelernt.

Wir Menschen adaptieren gerne, ahmen gerne nach und orientieren uns an anderen.

Vergleiche Dich nicht so oft mit anderen

Doch dabei mßssen wir ständig aufpassen, dass wir uns nicht im anderen verlieren oder nur noch fßr ihn oder sie leben. Da mßssen wir aufpassen, dass wir nicht am Vergleich zerbrechen oder uns ständig unwohl fßhlen, weil wir uns mit anderen vergleichen.

Und wenn uns das dann doch passiert, dann dĂźrfen wir vergeben oder lernen, uns mit dem auszusĂśhnen, was uns so stresst.

Das sagt auch folgendes Zitat, dessen Verfasser leider unbekannt ist:

„Wenn es Dir so richtig schlecht gehen soll, dann vergleiche Dich mit anderen!“

Wir lernen von anderen Menschen und entwickeln uns weiter, weil sie uns anstoßen, weiterschubsen, mal sanft, mal nachdrücklich.

Auch spiegeln wir uns in anderen Menschen wider, fĂźhlen mit ihnen, entwickeln Empathie und MitgefĂźhl fĂźr ihre Sorgen und NĂśte.

Und wir kĂśnnten noch einen 5+1, einen 6. Aspekt hinzufĂźgen: den praktischen Aspekt der SelbstfĂźrsorge.

6. Der praktische Aspekt

Alles Wissen bringt nichts, wenn es nicht umgesetzt wird.

Dann sind es nur mentale „Klugscheißereien“.

In der praktischen Dimension geht es um Dein TUN! Um Struktur und Routine. Um die Art und Weise, wie Du es schaffst – ganz konkret und praktisch – Deinen Alltag so zu gestalten, dass alles was Du tust ein Ausdruck dessen bist, was und wer Du bist oder sein willst.

Das bedeutet permanentes Üben. Denn Rom oder andere Städte wurden ja auch nicht an einem Tag erbaut. Und Meister fallen auch nicht vom Himmel.

Aber Du kannst ein Meister Deiner persönlichen Lebensgestaltung werden – wenn Du Dich dafür entscheidest und Dich wieder daran erinnerst, wer oder was Du in Wahrheit sein willst. Rituale können helfen, Deinen Tag zu strukturieren bzw. den Fokus auf das Wesentliche gleich zu Beginn des Tages zu richten.

“Du musst Dein Ändern leben!“

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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