Gedanken Archive | Seite 6 von 6 | ZEITWELLEN.life I Jeanette Richter
Impuls 19: Verabschiede Dich von Deiner Privatsphäre

Impuls 19: Verabschiede Dich von Deiner Privatsphäre

Tschüss … denn in Wahrheit haben wir überhaupt keine „privaten Gedanken“. Das mag dem Ego-Verstand gar nicht gefallen, den unsere Privatsphäre ist uns ja heilig.

Doch den „Beweis“ für diese ungeheuerliche Behauptung liefern Menschen, die dem Tod nahe waren und eine Lebensrückschau erlebten. Da war dann plötzlich gar nix mehr privat.

Jeder Gedanke, jedes Gefühl und jede Handlung wurde gespeichert.

Sie erlebten, wie sich andere Menschen dabei fühlten, wenn sie das taten, was sie taten. Sowohl im positiven, als auch im weniger netten Sinne. Doch diese „Rückschau“ wurde liebevoll begleitet durch geistige Wesen und diente einzig und allein dem Erkennen – und dem Erinnern, dass nichts ohne Wirkung bleibt.

Aber relax – Du bist ja hier, um Erfahrungen zu machen. Deshalb sind WIR alle hier.

Lektion 19

Die vollständige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen

Hier anhören

 

Impuls 11: Deine Gedanken bestimmen die Welt, die Du siehst

Impuls 11: Deine Gedanken bestimmen die Welt, die Du siehst

In diesem Impuls zur Lektion 11 aus Ein Kurs in Wundern werden wir genauer darauf eingehen, wie unsere Gedanken unsere Wahrnehmung formen und wie wir diese Erkenntnis nutzen können, um eine positivere Sicht auf die Welt zu entwickeln.

Zurzeit befinde ich mich ja auf Teneriffa und genieße die wundervollen Sonnenuntergänge, grandiose Wellenspiele und einzigartige Geräuschkulissen. Ich genieße die Wärme, meine Seele tankt auf.  Es geht mir gut. Danke!

Am ersten Tag musste sich mein Ego tatsächlich erst einmal eingrooven. Alles war unbekannt. Alles unvertraut. Meine Spanischkenntnisse kamen sehr, sehr holprig und zögerlich über die Lippen – ich traute mich noch nicht so richtig.

Das waren sie: die Gedanken!

Zum Anhören

Deine Gedanken bestimmen die Welt

Sicherlich hast Du auch schon einmal darüber nachgedacht, wie sehr Deine Gedanken Deine Wahrnehmung der Welt beeinflussen.

Oftmals neigen wir dazu zu glauben, dass die äußeren Umstände und Ereignisse die Art und Weise bestimmen, wie wir die Welt sehen. Doch in Wahrheit sind es unsere Gedanken, die die Brille formen, durch die wir die Welt betrachten.

Es sieht nur so aus, als würde die Welt bestimmen, was Du wahrnimmst, aber in Wirklichkeit bestimmen Deine Gedanken, wie Du die Welt wahrnimmst.

Zugegeben ein echter Klopper und Dein Ego hat daran erstmal tüchtig zu knabbern.

1000 Fragen – keine Antworten?

Das kenne ich nur zu gut, denn auch mein Ego hatte früher 1000 Fragen und bekam so wenige Antworten, die ihm gefielen.

Kaum passierte etwas „Schönes“ ging es mir supi. Erlebte ich aber etwas nicht so Nettes, ging es mir schlecht. Wie ein Pingpongball war ich den Umständen ausgeliefert.

Erst eine behutsame Veränderung meiner Sichtweise auf die Welt, auf mich, die anderen, das Leben und den Tod, ließ mein Ego versöhnlicher werden.

Und Du kennst das bestimmt auch: Denk nur mal an das erste Mal, als Du verliebt warst. Da sahst Du die Welt in rosaroten Farben und nichts schien Deine Stimmung zu trüben. Egal, was passierte – Du warst einfach nur happy.

Doch dann kennst Du auch Tage, da ging es Dir gar nicht gut. Selbst der tollste Sonnenschein konnte nichts an Deiner miesen Laune ändern.

Wir projizieren also das, was in uns ist – unsere Stimmung, unsere Gefühle, unsere Glaubenssätze und Annahmen auf die Welt da draußen.

Die Welt kann da nix für! Sie ist, wie sie ist – auf der dualen Ebene.

Eine bedeutungslose Welt?

Erinnere Dich daran, dass Deine derzeitigen Gedanken aber bedeutungslos sind. Und deshalb zeigen Dir Deine Gedanken auch eine „bedeutungslose“ Welt.

Wie jetzt? Die Welt bedeutet nix?

Ja genau! Die Welt hat nur die Bedeutung, die Du ihr gibst.

Wenn Du die Welt als bedrohlich wahrnimmst, dann erscheint Dir die Welt nur in Deinem Kopf als bedrohlich. Andere Menschen mögen ein und dasselbe Ereignis komplett anders sehen.

Reiz und Reaktion

Im Stressmanagement erklärt man dies wie folgt: Irgendetwas passiert. Das ist dann ein Reiz, den Du über Deine 5 Sinne wahrnimmst. Dann reagierst Du auf diesen Reiz durch Gefühle, Gedanken oder eine Handlung.

Du denkst jetzt, dass der Reiz Deine Reaktion ausgelöst hat. Aber das ist nicht wahr!  Zwischen dem Reiz und Deiner Reaktion liegt die Bewertung des Reizes. Deshalb ist auch nicht der Reiz verantwortlich für Deine Reaktion, sondern Deine Bewertung des Reizes.

Wenn es Dir gerade nicht gut geht oder Dir etwas sehr Schlimmes widerfahren ist, dann bitte gehe behutsam mit Dir um. Sei sanftmütig zu Dir.

Befrei Dich vom Kummer

Der Kurs mit Lektion 11 ist eine Einladung an Dich. Er will Dich von all dem Schmerz und dem Kummer befreien und Dir Frieden schenken. Daher überfordere Dich nicht. Mach nur 1 Schritt nach dem anderen.

Je mehr Du übst, desto größer wird Dein Vertrauen in Dich selbst – Deine Herzensweisheit.

Wir wissen oft nicht, warum irgendetwas geschieht. Das können wir auch gar nicht wissen. Nenne es Karma oder Seelenplan oder wie auch immer.

Wenn etwas geschieht, dann geschieht es, weil es geschieht.

Und nur WIE wir damit umgehen ist wichtig, denn wir haben oft keinen Einfluss darauf, WAS geschieht in der Welt.

Wenn Du erkennst, dass Du mit Deinen Gedanken die Welt bestimmst, die Du siehst, kannst Du Dir vergeben, wenn Du keine nette Sicht auf die Welt hast. Aber das ist ein Prozess!

Die „Welt“ kann nichts dafür, wenn Du Dich schlecht fühlst

Egal, was in der Welt auch gerade vermeintlich abzugehen scheint – Krieg, Klimawandel, Naturkatastrophen etc. – all das ist nicht für Deine Gefühle verantwortlich.

Deshalb liegt in der Lektion 11 „Meine bedeutungslosen Gedanken zeigen mir eine bedeutungslose Welt“ auch ein Schlüssel zur Vergebung.

Du vergibst Dir selbst Deine fiesen Gedanken über Deine Sicht auf die Welt.

Und wenn Du das tust, dann gelangst Du nach und nach zu immer mehr Frieden, Freiheit und lebst entspannter.

Bedeutet das jetzt, dass Du die Welt ablehnen sollst oder dass Du es nicht genießen darfst, was sich Dir in der Welt zeigt?

Nein! Natürlich nicht! Aber nochmal … Du lebst scheinbar in dieser Welt, aber Du bist nicht von dieser Welt.

„Die“ Welt existiert nur in Deinem Kopf. Die wirkliche Welt ist bereits erlöst – der gehts gut. Alles ist bereits gut!

Übung zu Lektion 11

Die komplette Lektion 11 zum Nachlesen findest Du hier

Also schau Dich um in Deiner Welt und mach Dir bewusst, dass nichts so ist, wie es scheint.

Danke der Welt, dass sie Dich an etwas sehr Wertvolles erinnert.

Danke Deiner Welt, dass Du durch sie zu Dir selbst finden darfst.

Denn in Dir steckt mehr, als Du ahnst und Du bist auch besser, als Du glaubst – Du hast das einfach nur vergessen.

Heute hast Du Dich wieder ein Stück mehr daran erinnert.

Also danke Dir, dass all Deine Selbstzweifel, Deine Minderwertigkeitsgefühle, Deine Enttäuschungen und Ängste auch bedeutungslos sind.

Du bist genau da, wo Du jetzt gerade sein sollst – um endlich aufzuwachen.

Denn in Dir steckt mehr, als Du ahnst und Du bist auch besser, als Du glaubst – Du hast es einfach nur vergessen. RE:MEMBER pleeeeeaaase!

Alles Liebe
Deine Jeanette


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Impuls 10: Glaub nicht alles, was Du denkst

Impuls 10: Glaub nicht alles, was Du denkst

Die meisten unserer Gedanken sind vollkommen bedeutungslos. Das mag zunächst einmal heftig erscheinen – doch auf den zweiten Blick magst Du dem vielleicht sogar zustimmen.

Wir denken jeden Tag mehr als 60.000 Gedanken! Mehr oder weniger …

Und die meisten dieser Gedanken sind uns nicht einmal bewusst. Und wenn sie uns dann bewusst sind, dann erkennen wir: „Ach herrje … war kein so netter Gedanke über mich oder die Situation oder XY!“  Au backe!

Die gute Nachricht ist: All diese Art von Gedanken bedeuten nicht wirklich etwas – sie sind bedeutungslos und haben tatsächlich überhaupt keine Bedeutung. Da brennt also nichts an und daher musst Du Dich auch nicht grämen oder Dich irgendwie schuldig fühlen. Das ist nicht nötig!

Denn: Du hast nur diese Gedanken, aber Du bist nicht diese Gedanken.

Ok … jetzt die schlechte Nachricht (schmunzel): Blöd wird es nur, wenn Du Deinen Gedanken – besonders den unangenehmen – die ganze Zeit über glaubst. Also wenn Du tatsächlich glaubst, dass Du nicht gut genug oder zu doof oder zu dies oder zu das bist.

Das ist nämlich ebenso unwahr, wie es die meisten Deiner „jetzigen“ Gedanken sind.

REMEMBER! Wenn Du lieblose Gedanken denkst, dann sind diese im übergeordneten Sinne bedeutungslos – da sie unwahr sind. Unwahr bedeutet, dass Du über „Dinge“ nachdenkst, die nicht wirklich sind, sondern nur so erscheinen. 😉

Hier kannst Du Dir den ganzen Impuls #10 anhören:

https://t.me/zeitwellen/427

Alles Liebe

Deine Jeanette

 

Wie Dir Stress hilft, Dein Überleben zu sichern!

Wie Dir Stress hilft, Dein Überleben zu sichern!

Wusstest Du schon, dass Stress eine absolut geniale Erfindung der Natur ist? Denn die Stressreaktion Deines Körpers ist ein kleines physiologisches „Wunder“.

Sie ist ein lebensnotwendiges Reaktionsmuster, bei dem Dein Organismus durch die Ausschüttung vieler Hormone, z. B. Adrenalin und Nor-Adrenalin innerhalb von Sekunden in Abwehr- und Alarmbereitschaft versetzt wird.

Diese Stressreaktion ermöglicht es Dir, blitzschnell zu handeln, ohne erst lange darüber nachdenken zu müssen.

Und diese „Einrichtung der Natur“ ist durchaus sinnvoll.

Gäbe es sie nicht, hätten unsere Vorfahren vermutlich schon längst „den Löffel“ abgegeben, weil sie noch mit der richtigen Strategie beschäftigt waren, während bereits eine Büffelherde anrollte.

 Die Fight-or-Flight-Reaktion

In Gefahrensituationen haben wir oft nur 2 Möglichkeiten:

Nix wie weg oder doch nich’ weg! Also Flucht oder KampfFight or Flight!

Unter der Fight-or-Flight-Reaktion versteht man eine sog. „Kampf-oder-Flucht-Reaktion“ welches eine rasche körperliche und seelische Anpassung von Lebewesen in Gefahrensituationen als Stressreaktion ermöglicht.

Im Fight-or-Flight-Modus benötigst Du eine Unmenge an Energien.

Während der Kampf-oder-Flucht-Reaktion wird unfassbar schnell Adrenalin ausgeschüttet, wodurch sich Dein Herzschlag und Deine Atmung erhöht und Deine Körperkraft ansteigt.

Du entwickelst kurzfristig Bärenkräfte.

Bleibt die Belastung bestehen, wird noch Cortisol „hinzugeschüttet“.

Doch andere, jetzt gerade weniger wichtige Körperfunktionen, wie z. B. die Verdauung, die Bereitstellung von Sexualhormonen oder die Infektabwehr sowie die Schmerzempfindung werden gezielt herunter reguliert, da sie für das Lösen der konkreten Situation nicht erforderlich sind.

Die Steuerung dieser Prozesse übernehmen die Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin und werden vom Zwischenhirn reflexartig, also ruckzuck, koordiniert. 

WICHTIG: Wenn die „Gefahr“ vorüber ist, senkt sich alles wieder ab und pegelt sich im Normalbereich ein. So sollte es zumindest sein!

Du siehst: Eine geniale Erfindung der Natur!

Aber leider bauen wir das ganze „Hormon-Gemixe“ in unserem Körper nicht mehr ordentlich ab.

Wir verharren sozusagen im Kampf-oder-Flucht-Modus!

Das ist schlecht.

Denn zu lang andauernder Stress kann zu Schäden oder zum Zusammenbruch des Organismus führen.

Und dann ist Ende im Gelände!

Diese Vorgänge spielen sich aber nicht nur in unmittelbaren Gefahrensituationen ab, sondern auch bei jeder Form von Belastung. Selbst wenn sie nur in Gedanken stattfindet.

Es ist daher leicht verständlich, dass sich bei permanenter Überforderung entsprechende Stress-Symptome und Stresskrankheiten entwickeln können.

Stress und Gehirn

Gehirn

 

Unser Gehirn mit Stammhirn, Limbischen System, Amygdala, Großhirn etc.

Unser Gehirn besteht eigentlich aus 3 Gehirnen

  1. dem Stammhirn (sog. Reptiliengehirn, dem ältesten Teil unseres Gehirns)
  2. dem Zwischenhirn oder Emotionalen Gehirn bzw. Limbischen System (mit Amygdala, Hippocampus und Hypothalamus) und
  3. dem Großhirn oder sog. Neokortex (jüngster Teil unseres Gehirns)

Das Stammhirn regelt Atmung, Fortpflanzung, Nahrungsaufnahme und Verdauung. Hier ist auch das vegetative Nervensystem (VNS) eingebettet.

Das Zwischenhirn mit dem Limbischen System regelt alles, wo es in irgendeiner Form um Emotionen und deren Verarbeitung geht. Teile des limbischen Systems fallen auch in den Bereich des Neokortex.

Das Großhirn macht den Hauptteil aus und besteht aus einer rechten und einer linken Gehirnhälfte.

Dein Großhirn macht Dich zu dem Menschen, der Du in diesem Leben bist. 

Es ist die höchste Instanz, sozusagen die „Geschäftsleitung“ und managt alle eingehenden Infos und handelt entsprechend.           

Ist unser Bewusstsein im Gehirn?

Das menschliche Gehirn besitzt etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neurone), die durch etwa 100 Billionen Schaltstellen (Synapsen) miteinander verbunden sind. Der Waaahnsinn!

Das sind mehr Blätter, als der gesamte Amazonas-Regenwald zusammen hat!!!

Ob in Deinem Gehirn auch Dein Bewusstsein angesiedelt ist, ist allerdings fraglich.

Ich persönlich glaube das nicht!

Du kannst Dir Dein Gehirn eher wie eine Art Empfangsgerät z. B. ein Radio vorstellen. Du empfängst Signale bzw. Frequenzen von außen, doch „gesendet“ wird von anderer Stelle.

Auch die Radiowellen kannst Du nicht sehen, aber sie sind dennoch da.

Diese Hypothese, dass das Bewusstsein unabhängig von unserem Gehirn existiert, ist eine der Schlussfolgerungen, die Neurologen und Wissenschaftler aus den sog. Nahtoderfahrungen gezogen haben.

Denn nur so konnten sie erklären, warum ein Mensch noch zu Wahrnehmungen fähig war, obwohl sein „Hirn“ vorübergehend komplett außer Kraft gesetzt wurde.

Wenn das Empfangsgerät, also das Gehirn wieder lief, empfing es weiterhin normale „Frequenzen“ und eben auch andere Frequenzen, die nur sie empfangen konnten, andere aber nicht.

Sollte Dich das mehr interessieren, empfehle ich Dir folgendes Buch:

BUCH-TIPP: Endloses Bewusstsein – Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung von Dr. Pim van Lommel

Die 2 Gegenspieler

Tief unten in unserem Gehirn liegt das vegetative Nervensystem VNS mit einem Bereich, der uns stresst bzw. anspannt und einem Bereich der uns beruhigt:

  • dem Sympathikus (S) und dem Para-Sympathikus (P)

Das VNS, auch autonomes Nervensystem genannt, steuert viele lebenswichtige Körperfunktionen, z. B. die Atmung, die Verdauung und den Stoffwechsel.

Die Nervenbahnen des VNS übertragen wichtige Nervenimpulse (Reflexe) aus den Organen zum Gehirn, beispielsweise aus der Blase, dem Herzen oder dem Darm.

Unser gesamtes neuronales Gleichgewicht wird überwiegend durch diese 2 Gegenspieler geregelt: den Sympathikus und den Para-Sympathikus.

Ich nenne sie häufig vereinfacht „Sympi“ und „Para“. Wie 2 Brüder. Beide sind wichtig. Beide sind notwendig. Manchmal ergänzen sie sich und manchmal arbeiten sie konträr.

Der eine ist weder besser oder schlechter, als der andere. Sie sind einfach.

Und vereinfacht kann man sagen:

  • Sympi ist für die Aktivierung und die Anspannung zuständig.
  • Para ist für die Ruhe und die Entspannung zuständig.

oder anders ausgedrückt …

  • Stress/Belastung aktiviert den Sympathikus
  • Ruhe/Entlastung aktiviert den Para-Sympathikus

 

Das „Problem“ mit unserer Leistungsgesellschaft

Doch in unserer Leistungsgesellschaft hat „Sympi“ oft mehr Macht bzw. mehr zu sagen, als „Para“. Ihm wird sozusagen mehr Bedeutung zugesprochen:

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ ist die Devise.

Doch wenn wir mehr Stress, Aufregung, Anspannung und Unruhe in unserem Alltag erleben, wird „Sympi“ mit der Zeit immer stärker ausgebildet.

Er hat also mehr Gewicht, wie in der Abbildung mit der Wippe.

Das liegt hirnphysiologisch an folgendem Grund, den ich Dir hier mal als Bild veranschaulichen möchte:

Ein Beispiel

Nehmen wir einmal an, Du stehst vor einer tollen Wiese. Sie steht in voller Pracht und ist unberührt.

Und jetzt läuft eine einzige Person quer durch diese Wiese.

Du siehst ihre Spur zunächst nur ganz schwach, vielleicht anhand einiger umgeknickter Grashalme oder plattgetretener Blumen.

Doch nun gehen noch weitere Personen genau den gleichen Weg durch diese Wiese. Der Pfad wird nun schon deutlicher sichtbar.

Und wenn immer mehr Menschen, in unserem Falle mehr „Aktivierer“ z. B. in Form von Mobbing, Frust, Ärger, Arbeitsplatzunsicherheit, sorgenvollen Gedanken, Selbstzweifeln, Selbstkritik … um nur einige zu nennen, den immer gleichen „Wanderweg“ durch Dein Gehirn nehmen, dann prägt sich dieses deutlicher ein und eine „Spur“ wird förmlich sichtbar.

Mit der Zeit entsteht vielleicht sogar ein richtiger Highway.

So kann es sein, dass schon das kleinste Ereignis in Dir eine gehörige Portion Anspannung auslöst, Dich in Angst, Wut oder Trauer bringt und Deinen Sympi sofort aktiviert.

Sympathikus  – und was ist mit Para?

Ja, der hat in der ganzen Zeit, in der sein Bruder „Sympi“ zugange ist, nichts zu melden.

Er kommt einfach nicht gegen ihn an.

Dabei will er doch für den Ausgleich sorgen.

Para wird dann aktiviert, wenn es um Entspannung und Beruhigung geht.

Also immer dann, wenn Du Dir Pausen gönnst, etwas genießt oder ein Mittagsschläfchen machst.

Ungleichgewicht zwischen Sympi und Para: Stress hilft!

In diesem Ungleichgewicht zwischen Sympi und Para liegen viele Probleme unserer derzeitigen Leistungsgesellschaft begründet.

Wir haben in uns selbst eine Art „Durazell-Hasen“ (falls Du den nicht mehr kennen solltest, schau Dir das Video unten an;) heran gezüchtet, der in unserem eigenen Haus – oder im Garten, oder im Wohnzimmer, bei der Arbeit, im Bett etc. –  ohne Pause herum rattert und permanent auf Hochtouren läuft.

Kein Wunder, dass viele unter Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinwerten, Angst- oder Panikattacken, Wutausbrüchen, Erschöpfungszuständen oder Schlafstörungen leiden.

Sympi ist immer „in the house“.

Selbst nachts liegt er neben Dir und „trommelt“ Dir was vor.

Und Para?

Ja, Para sitzt gemütlich in der Ecke und wartet auf seinen Einsatz.

Und warten kann er. Denn er ist sehr geduldig. Aber er will aktiviert bzw. eingeladen werden.

Er kommt erst, wenn Sympi das Feld räumt bzw. Du ihm die Erlaubnis gibst, jetzt zu übernehmen.

Dann darf sich Sympi hinsetzen und Para übernimmt. So hilft Dir Dein Stress tatsächlich!

So geht es also bei jedem effektiven Stress- und Selbstmanagement IMMER um einen Ausgleich zwischen diesen beiden ungleichen Brüdern: von der Anspannung zur Entspannung, von der Entspannung zur Anspannung, von der Anspannung zur Entspannung usw. …

VIDEO-TIPP:Der Durazell-Hase – Werbung aus den 80ern??

Alles Liebe

Deine Jeanette

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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