Vergebung Archive | Seite 19 von 20 | ZEITWELLEN I Jeanette Richter
Lektion 86: Angriff ist nicht die beste Verteidigung.

Lektion 86: Angriff ist nicht die beste Verteidigung.

Hast Du in letzter Zeit mal jemanden angegriffen? Ich meine jetzt nicht körperlich, sondern in Gedanken oder durch eine schnippische Bemerkung? Vielleicht hast Du auch „nur“ mit den Augen gerollt, ein Wortscharmützel vom Stapel gelassen, Groll gehegt und bist dann einfach weggegangen?

Angriff ist nie die Antwort

Weißt Du, es ist so leicht, in alten Verhaltensmustern zu verharren und auf Autopilot zu schalten, wenn uns jemand auf die Nerven geht. Ein bissiger Kommentar hier, ein genervter Blick da – zack, schon ist es passiert.

Aber mal ehrlich, bringt uns das wirklich weiter? Nein, ganz im Gegenteil!

Jedes Mal, wenn wir verbal oder in Gedanken angreifen, schaden wir in Wahrheit nur uns selbst. Wir vergiften unseren eigenen Seelenfrieden und unsere innere Ruhe.

Das ist ungefähr so, als würden wir Gift trinken und hoffen, dass der andere daran stirbt. Ziemlich absurd, oder?

Die Macht der Vergebung

Stattdessen lädt uns Ein Kurs in Wundern mit Lektion 86 dazu ein, einen anderen Weg zu gehen: den Weg der Vergebung.

Wenn wir dem anderen und auch uns selbst vergeben, lösen wir uns aus dem Teufelskreis von Angriff und Gegenangriff. Wir erkennen, dass wir alle eins sind und dass das, was wir anderen antun, immer auf uns zurückfällt.

Natürlich ist Vergebung nicht immer leicht – vor allem, wenn uns jemand wirklich verletzt hat.

Aber es ist der einzige Weg zu wahrem Frieden und innerer Freiheit. Und glaub mir, es lohnt sich!

Übung macht den Meister

Also, das nächste Mal, wenn Du kurz davor bist auszurasten, halte einen Moment inne.

Atme tief durch und erinnere Dich daran, dass Angriff nie die Lösung ist.

Stattdessen öffne Dein Herz für Mitgefühl und Vergebung – für den anderen und für Dich selbst.

Du wirst sehen, es macht einen riesigen Unterschied!

Lektion 86 nachlesen

Die vollständige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen

Und vielleicht hilft Dir auch diese Weisheit dabei:

Wenn Du die Wahl hast, zwischen recht haben wollen und im Frieden sein, dann entscheide Dich für letztere.

Alles Liebe für Dich!

Deine Jeanette

 

Lektion 79: Jedes Problem beinhaltet bereits die Lösung.

Lektion 79: Jedes Problem beinhaltet bereits die Lösung.

Herzlich willkommen zu einem weiteren Impuls aus Ein Kurs in Wundern: Heute Lektion 79. Was für eine kraftvolle Lektion. Ich habe es ja gesagt, da drin liegt die Antwort auf alle unsere Fragen. Deinem Ego wird es allerdings nicht schmecken, einerseits. Weil dein Ego meint, es wird ja bedroht von all dem, was passiert, von allen Problemen, von allen Kümmernissen, von allen Sorgen.

Alles, was wir als Problem definieren, oder was das Ego, dein Egon, wie auch immer du den nennst, was das als Problem definiert. Ein jeder scheint in dieser Welt seine eigenen besonderen Probleme zu haben. Aber das stimmt so nicht, denn eigentlich gibt es nur ein Problem und damit eine Lösung.

Darum gehts in Folge 79.

Viel Freude beim Anhören.

Hier anhören

Überall nur Probleme

Wir schauen in die Welt hinaus und denken, wie furchtbar alles ist. Es gibt mannigfaltige Probleme. Es scheint nicht gelöst werden zu können.

Wir brauchen nur nach Israel, in den Gaza-Streifen, in die Ukraine, nach Palästina gucken, nach Afghanistan, Klimakrise, Finanzkrise usw. Alles Krisen, wo wir auf der weltlichen Ebene sagen: „Das ist doch alles Wahnsinn – wie soll das jemals gelöst werden.“, und du weißt nicht, wie das gelöst werden kann.

Und dann entsteht Hoffnungslosigkeit. Dann kommt eine Form von, wie wahnsinnig und irrsinnig, ist doch die Welt.

Doch wenn das Deine einzige Sicht auf die Welt ist, dann ist Verzweiflung und Depression vorprogrammiert.

Wenn das die einzige Sicht ist, die wir haben, wenn es da nicht mehr gibt, dann macht sich Mutlosigkeit breit.

Im Alptraum gefangen? Nein!

Aber wir sehen nur ein Teil von dem, was ist, wie der Kurs das bezeichnet. Das ist der Traum.

Oftmals auch der Alptraum von vielen. Es gibt schöne Träume, dann hast du ein entspanntes, zufriedenes, glückliches, erfülltes Leben und dann passieren wieder Dinge und dann denkst du, du bist in einem Alptraum gefangen.

Fakt ist: Traum ist Traum. Traum ist nicht real, Traum ist eine Sicht auf die Dinge und die nicht wahr ist.

Nichts Wirkliches kann bedroht werden, nichts Unwirkliches existiert. Hierin liegt der Frieden Gottes. Ein Kurs in Wundern

Das heißt: Es gibt etwas, was wahr ist und etwas, was nicht wahr ist.

Das, was wir als Problem definieren, ist nicht wahr. Es ist nicht das eigentliche Problem. Wir rennen einem offenen Ende hinterher, weil wenn dieses Problem gelöst ist, dann kommt ja gleich das nächste Problem.

Es passiert ja immer wieder irgendetwas. Der Kurs sagt aber hier ganz klar, wenn du erkennst, dass dein einziges Problem die Trennung ist, dann bist Du er-löst.

Wenn du also glaubst, du bist getrennt vom Göttlichen, von deiner Quelle, dann enden deine Probleme nie.

Denn dann erscheint dir das, was dein Ego mit seinen fünf Sinnen wahrnimmt, als die einzige Wahrheit.

Dann hast du tatsächlich ein Problem, denn wie sollst du das jemals lösen?

Dann kannst vielleicht entweder nur in die Verleugnung gehen oder in die Verdrängung, oder du fängst dann an, radikal zu werden, weil du musst ja diese Probleme irgendwie lösen.

Das sind dann Menschen, die versuchen, mit ihrer Energie und ihrer Art an der Weltproblematik etwas zu verändern und sie werden radikal. Und sie fangen an, rigide, hart und schonungslos zu werden, aber sie empfinden in dem Moment, wo sie für etwas kämpfen, nicht wirklich Frieden in sich.

Wenn du so denkst, und das kannst du absolut nachvollziehen, deswegen ist der Kurs auch so praktisch, gibt es keinen Moment, in dem du dich völlig frei vom Problemen und in Frieden fühlst. Weil es dir so erscheint, als hättest du eine Aneinanderreihung von Problemen, scheinbar.

Wenn eins gelöst ist, sagt der Kurs, stellt sich ja ein paar Tage später vielleicht schon wieder das nächste ein und dann wieder das nächste.

Wie beim Putzen: Wenn du einmal angefangen hast, zu putzen, dann könntest du gleich ein paar Tage schon wieder anfangen.

Die Versuchung, Probleme als zahlreich anzusehen, ist die Versuchung, das Problem der Trennung ungelöst zu lassen.

Noch mal als Erinnerung, die Trennung bedeutet, dass du glaubst, du bist vom Göttlichen getrennt.

Du möchtest deinen eigenen Stiefel machen. Du möchtest dich an Gottes Stelle setzen.

Dein Ego möchte auf den Thron. Es steht in Opposition zur Quelle. Das ist es wovon immer wieder gesprochen wird.

Es will alles selber machen, alleine seine Sachen lösen.

Und ja, manchmal entdecken wir das auch in uns:

  • wir fragen nicht um Hilfe,
  • wir wollen alles alleine machen,
  • Beten oder Manifestieren ist auch voll uncool
  • …

Irgendwann machen wir dann viele Dinge oder Fragen, die wir so haben, erstmal mit uns selber aus.

Je nach innerem Antreiber, auch Stressverstärker genannt, kann es dann schon mal vorkommen, dass du deine Probleme mit dir selbst ausmachst. Du fragst niemand, vielleicht liest du noch ein Buch, aber ansonsten versuchst du nicht, um Hilfe zu bitten, weil du möchtest ja die Sachen kontrollieren. Möglichst allein! Und wenn das jemand anderer macht, weiß „man“ ja nie, was dabei rauskommt. 😉

Aber irgendwann vielleicht, … wird der Schmerz dann so stark, dass du doch mal denkst: „Äh, ich könnt ja mal über den Tellerrand hinaus gucken und vielleicht doch mal jemanden fragen.“

Und dann kann es passieren, dass du denkst: „Mensch, ich hätte ja schon mal viel früher jemanden fragen können, weil das Problem war ja so einfach zu lösen. So ein Mist, da hab ich Wochen und Monate damit zugebracht und die Lösung lag so nah.“

Der Kurs besagt, dass die Trennung nur eine Illusion ist. Du aber glaubst, dass Du vom Göttlichen getrennt bist.

Du willst es auch nicht glauben, weil es viel zu einfach wäre.

Und wenn Du das glaubst, dann lehnst du etwas ab, und zwar deinen göttlichen Teil in dir.

Du negierst, was du in Wahrheit bist.

Dabei bist du das sowieso, ob du es ablehnst oder nicht, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Die Sühne bedeutet eine andere Geisteshaltung

Der Kurs nennt das die Sühne. Die Sühne bedeutet letzten Endes, dass du dich öffnest für eine andere Sicht auf dich und die Welt.

Dass du ein anderes Gedankensystem glaubst, dass du mehr dem Höheren Selbst, deiner Seele, dem Heiligen Geist, … wie auch immer du das bezeichnest, glaubst.

Der Kurs nennt das jetzt den Heiligen Geist. Dass du ihm oder Jesus das übergibst, all das, was dich da quält.

Dass du aber auch zugänglich wirst, zu der Tatsache, dass deine Probleme als ein einziges Problem angesehen werden könnten.

Aber Du glaubst, du müsstest all das alleine lösen. Nur du, also dein Ego und du.

Und der Kurs sagt hier in dieser Lektion, das ist nicht wahr.

Und wenn du, ich, wir alle das Ganze, also alles, was wir wahrnehmen, in der kleinen Welt, in der großen Welt, innen wie außen, als ein einziges Problem begreifen könnten, wenn wir das begreifen könnten und dauerhaft auch aufrechterhalten könnten – ja, dann wären wir quasi erwacht.

Schritt für Schritt

Gut, da das jetzt noch nicht der Fall ist, müssen wir zumindest kleine Schritte machen in diese Richtung.

Wir sind auf dem Weg … Scheitern inbegriffen. Immer wieder hängen wir irgendwo dazwischen und denken, ich habe alles wieder vergessen, als ich jemals gelernt habe.

Das Glück macht gerade einen Ausflug nach Nimmerland. Scheint auch überhaupt nicht mehr zurückzukommen. Rückflugticket hat es anscheinend auch nicht gebucht. Es ist einfach gerade Lost -Zeit, Depri -Zeit, Wut-Zeit, Groll -Zeit, wie auch immer.

Jedes Problem beinhaltet bereits die Lösung

Aber jedes Problem beinhaltet bereits die Lösung, die Lösung. Jede Frage beinhaltet bereits die Antwort. Jedes Suchen, das Finden, da ist beides gehört zusammen.

Und das soll dir Mut machen, diese heutige Lektion wirklich mal in dein Herz aufzunehmen. Nicht in deinen Verstand.

Der Verstand kann einfach mal zuhören und schauen, welcher Widerstand da aufsteigt, den auch ernst nehmen oder zumindest berücksichtigen, ihn lassen.

Und gleichzeitig machst du dein Herz ganz weit auf und fragst dich: „Könntest das nicht auch wahr sein, was ich da höre?“

Ich wünsche ich dir erstmal ganz viele tolle Herzmomente. Bei Lektionen 79 „Lasst mich das Problem erkennen, damit es gelöst werden kann“.

Alles Liebe für dich. Tschüss.

Jeanette

Lektion 79

Die vollständige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen

Lektion 70: Alles geht von Dir aus. Wirklich alles!

Lektion 70: Alles geht von Dir aus. Wirklich alles!

Bist Du gestresst? Fühlst Du Dich manchmal von allem und jedem überfordert? Lass mich Dir helfen, Deinen Stress zu reduzieren und Dein Leben mit neuen Augen zu sehen. In diesem Blog-Artikel werde ich Dir wichtige Erkenntnisse und Einsichten aus Lektion 70 Ein Kurs in Wundern präsentieren, die Dir helfen können, Deinen Stress zu bewältigen und Dein Leben positiver zu gestalten.

Worum geht’s?

Heute gehen wir auf eine Reise in die Tiefen Deines Geistes, um die Themen Schuld, Erlösung und die Quelle Deines inneren Friedens zu erkunden. Wenn es um unser Wohlbefinden und unsere Spiritualität geht, gibt es nichts Wichtigeres als zu verstehen, dass die Lösung in uns selbst liegt.

Ich zeige Dir, wie Du durch die Erkenntnis, dass Schuld und Erlösung am selben Ort sind, Frieden und Gelassenheit in Deinem Leben finden kannst.

Schuld und Erlösung am selben Ort

Jede Versuchung ist letztlich nur ein Versuch, den heutigen Leitgedanken nicht zu glauben – nämlich, dass Deine Erlösung von Dir selbst kommt. Wow, das ist keine leichte Kost, oder?

Ich kann Dir aber sagen, dass in Dir weit mehr steckt, als Du ahnst und Du bist auch besser, als Du glaubst. Du hast das nur vergessen. Meine Aufgabe ist es lediglich, Dich an diesen Umstand zu erinnern. Verstehst Du?

Erkenntnis für Dich

  • Die Erlösung kommt von Dir selbst.
  • Die Versuchung, dies nicht zu glauben, ist lediglich eine Ablenkung.

Die Suche im Außen

Hast Du schon bemerkt, dass wir oft im Außen nach Lösungen für unsere Probleme suchen? Wir denken, dass unser Glück von äußeren Umständen abhängt – sei es ein toller Job, eine glückliche Beziehung oder materieller Besitz.

Aber hey, Spoiler-Alarm! Das Glück kannst Du im Außen nicht finden. Nichts außerhalb von uns kann uns erlösen. Das bedeutet aber auch, dass nichts außerhalb von Dir Dir wahren Frieden bringen kann.

Erkenntnis für Dich

  • Suche nicht im Außen nach Frieden und Erlösung.
  • Äußere Umstände können Dein inneres Glück nicht dauerhaft beeinflussen.

Die Macht der Selbstvergebung

Schuldgefühle können uns oft belasten, selbst wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen. Jeder Fehler oder jedes Bedauern kann sich in Schuldgefühlen äußern, die uns davon abhalten, uns selbst zu vergeben.

Aber, und das ist das große Aber, Schuld und Erlösung sind beide in Deinem Geist zu finden. Die Macht der Selbstvergebung liegt in Deiner Hand, und sie kann Dir zu innerem Frieden verhelfen.

Erkenntnis für Dich

  • Selbstvergebung ist der Schlüssel zur inneren Heilung.
  • Schuld und Erlösung befinden sich beide in Deinem Geist.

Die Macht der Selbstreflexion

Die Arbeit an sich selbst ist ein ständiger Prozess. Alles, was in Dir ist, projizierst Du nach außen. Die angenehmen Dinge, die unangenehmen Dinge. Das bedeutet, dass Du der Projektor Deiner Realität bist.

Wenn Du bereit bist, die Dinge anders zu sehen und weg von alten Konzepten zu treten, kannst Du Dich von innerem Stress befreien.

Erkenntnis für Dich

  • Selbstreflexion und Selbstarbeit sind essenziell für inneren Frieden.
  • Die Wahrnehmung Deiner Realität liegt in Deiner Hand.

Die Erlösung der Welt

Der heutige Gedanke aus Lektion 70 übergibt Dir die Obhut über das Universum. Du trägst die Verantwortung für Deine eigene Erlösung und letztendlich auch für die Erlösung der Welt. Wie krass ist das bitte?!

Die Erlösung der Welt liegt in Dir. Wenn das mal keine megacoole Einsicht ist. Ja, echt krass.

Erkenntnis für Dich

  • Die Verantwortung für Deine Erlösung liegt bei Dir.
  • Dein innerer Frieden trägt zur Erlösung der Welt bei. Am Ende der Aufzeichnung regt Jeanette Richter an, die Erkenntnisse in Form einer Übung zu vertiefen.

Übung für Dich

Nimm Dir einige ruhige Minuten und wiederhole den Leitsatz:

„Meine Erlösung kommt von mir.“

Lass dabei bewusst Bilder und Gedanken an äußere Einflüsse los, und erinnere Dich daran, dass Deine Erlösung aus Deinem Inneren kommen kann.

Insgesamt bietet diese erstaunliche Lektion die Möglichkeit, sich intensiv mit der Quelle von Schuld, Erlösung und innerem Frieden auseinanderzusetzen, um letztendlich zu erkennen, dass all dies in Dir selbst zu finden ist.

Freue Dich auf eine spannende Reise zu Deinem inneren Frieden!

Bis zum nächsten Mal und denke daran: Du bist wichtig und Dein Stress kommt aus Dir selbst! 

Alles Liebe und fühle Dich umarmt,

Jeanette

Lektion 70

Die vollständige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen

Hier anhören:

Fehler vergeben: Mit der Methode Ho´opponopono sich selbst verzeihen

Fehler vergeben: Mit der Methode Ho´opponopono sich selbst verzeihen

Wann ist Dir das letzte Mal so ein richtiger Fehler unterlaufen? Ein Schnitzer, ein Fauxpas, ein Hammer, ein Malheur, ein Missgeschick, ein Klops, ein Patzer, eine Panne …? Und konntest Du Dir sofort Deinen Fehler vergeben?

Es gibt so viele Bezeichnungen für FEHLER. Und obwohl es so viele unterschiedliche Begriffe für ein und dieselbe Sache gibt, sind unsere Handlungsvarianten zumeist auf wenige beschränkt. Das sieht dann oft so aus: zugeben oder vertuschen!

Von klein auf haben wir gelernt, Fehler abzuschieben:

  • Im Kindergarten: „Die hat angefangen!“
  • In der Schule:: „Das war ich nicht.“
  • Zu Hause haben wir die zu Bruch gegangene Vase schnell wieder zusammengeklebt und an ihren Platz gestellt.

Und jetzt im Berufsleben? Welche Erfahrungen machst Du dort im Umgang mit Fehlern? Fällt es Dir licht, Fehler zu vergeben?

Podcast Zeitwellen: Artikel anhören

Unser (alter) Umgang mit Fehlern und Missgeschicken

Wenn uns selbst ein Fauxpas unterläuft oder wir Kenntnis von einem vermeintlichen Fehler erhalten, tun wir meistens ganz automatisch eine Sache: wir urteilen!

Entweder über uns selbst oder den anderen. Das haben wir so gelernt. Das ist uns in Fleisch und Blut übergegangen. Aber ist das hilfreich? Nützt es wirklich uns oder dem anderen? Wird dadurch irgendetwas besser?

Fehler sind absolut menschlich und sie machen uns erst menschlich. Hätten wir als Menschheit niemals welche gemacht, würde es uns vermutlich überhaupt nicht mehr geben.

Doch was macht einen Fehler eigentlich zu einem?

Die Definition von Fehler ist sehr spannend. Der Begriff kommt aus dem französischen „faillier“ und heißt soviel wie „etwas verfehlen“ oder „sich irren“. Das Wort stammt aus der früheren Militärsprache und bedeutet hier, dass eine Kanonenkugel ihr angestrebtes Ziel verfehlt hat.

Es wird also das Erstrebenswerte bzw. „Richtige“ verfehlt, wer auch immer die Norm hierfür aufgestellt hat. Nach der ISO 900 bedeutet ein Fehler, die Nichterfüllung einer Anforderung.

Der Umgang mit sog. „Klöpsen“ ist in unserer Gesellschaft, gelinde gesagt, „grottig“! Denn wir halten diese für fatal.

  • Ein Politiker macht einen Fehler und wird geschasst, also aus dem Amt gejagt.
  • Ein Fußballtrainer der seine Mannschaft nicht zum angestrebten Erfolg führt, wird ausgetauscht.
  • …

Und wir? Wie gehen wir damit um, wenn uns ein Fehler unterläuft?

Fehler oder „böse Tat“?

Schon Aristoteles unterschied zwischen einem Fehler und einer „bösen Tat“. Nach seiner Ansicht gilt für Fehler folgendes:

  • Ein Fehler passiert; er unterläuft.
  • Ein Fehler geschieht – ohne Absicht!!!
  • Ein Fehler ist oft ein Versehen.
  • Ein Fehler ist eine „Fehlleistung“.

Ein „böse Tat“ jedoch wird verschuldet. Sie geschieht mit schlechter Absicht. Hierbei nimmt man Schaden billigend in Kauf. Man handelt vorsätzlich oder mit bedingtem Vorsatz und daher schuldhaft.

Wer also im Zusammenhang mit Fehlern von Schuld spricht, vermischt zwei verschiedene Kategorien. Der Satz: „Der Mitarbeiter ist an dem Fehler schuld!“ oder „Ich bin schuld, dass …“ enthält daher einen gravierenden Denkfehler!

Am schlimmsten gehen aber die meisten mit sich selbst ins Gericht, wenn ihnen ein Fehler unterläuft. Da sitzt dann schon einmal der gesamte Bundesgerichtshof vor einem (unserem Ego) und urteilt, was das Zeug hält: „Schuldig, im Sinne der Anklage!“


Der Selbstlernkurs RE:MEMBER!®  Erinnere Dich ans Wesentliche!

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Neuer Umgang mit Fehlern

Mir selbst hat es seit einigen Jahren sehr geholfen, wenn ich mich bei der Ausübung eines Fehlers auf Vergebung konzentrierte. Wenn ich mir für etwas vergab, was ich als „Fehlleistung“ sehen konnte. Wenn ich also meine Wahrnehmung oder meine Sicht auf die Dinge anfing zu verändern.

Das ist kein leichter Weg und schon gar kein „Easy-Going-Weg“, den man einfach mal so nebenbei geht.

Es ist eher eine Art Haltung, die es von Tag zu Tag neu einzuüben gilt, damit man, wenn der Shit mal wieder happens, sein göttliches Lichtlein nicht selbst ausknipst. 😉

Vergebung mit Ho´opponopono

Die hawaiianische Vergebungsübung Ho’opponopono kann uns hier allen einen segensreichen Dienst erweisen und uns in Vergebung schulen, damit wir uns selbst von der Last der Schuld befreien und von der Angst zur Liebe wechseln können.

Ho´opponopono bedeutet soviel wie „etwas richtig stellen“ oder auch „Rückkehr zum perfekten Zustand“.

Die folgende Übung ist eine Kurzfassung des klassischen Familien-Rituals, lässt sich gut in den Alltag integrieren und ist daher sehr beliebt. Sie ist sehr einfach in der Durchführung, braucht keinerlei Vorbereitung und kann überall durchgeführt werden.

Ich habe sie aus dem Buch: „Das große Praxisbuch der Vergebung“ von Manuela Tornow entnommen. Wer mehr über die wahre Kraft der Vergebung im Zusammenhang mit ein Kurs in Wundern erfahren möchte, dem lege ich dieses Buch wärmstens ans Herzchen.

Die Übung geht wie folgt:

1. Schritt – Einstimmung

Denke an eine Situation, an einen Menschen, eine Begebenheit, einen Zustand oder Problem, mit dem Du Dich nicht in Frieden fühlst, ärgerlich bist und Dich oder andere be- und verurteilst. Vielleicht ist es etwas, womit Du gerade jetzt konfrontiert bist.

2. Schritt – Sage und fühle: „Es tut mir leid.“

Mit dieser Aussage übernimmst Du Verantwortung für Deine Wahrnehmung. Alles, was in Deinem Umfeld auftaucht, hat etwas mit Dir zu tun. Dieser Satz bezeugt Deinen Wunsch, dass alle Beteiligten stattdessen lieber Frieden erfahren sollen.

3. Schritt – Sage und fühle: „Vergib mir.“

Du willst Deine Urteile loslassen und frei von Negativität in Deinem Geist werden. Auch wenn scheinbar jemand anderes etwas tut, was aus Deiner Sicht nicht ok ist, sage in dieser Übung:
„Vergib mir – was auch immer in meinem Geist dazu führt, dass dies jetzt geschieht, vergib mir.“
Übergib dem göttlichen Geist in Dir die Situation im Wissen und Glauben, dass die göttliche Liebe jeden Groll überwindet.

4. Schritt – Sage und fühle: „Ich liebe Dich.“

Hinter jedem alten Groll liegt Liebe!!! Jeder kann um seines inneren, unschuldigen Kindes willen geliebt werden. Sei bereit, von Deinem wahren Selbst aus diese Liebe fließen zu lassen, auch wenn Dein Ego sie nicht fühlt. Dieser Teil der Übung ersetzt langfristig Deinen Glauben an Urteile und Bestrafung durch den Wunsch, hilfreich sein zu wollen. Denke so oft „Ich liebe Dich“, bis sich Dein Herz in Mitgefühl öffnet.

5. Schritt – Sage und fühle: „Danke.“

Bedanke Dich dafür, dass dies jetzt heilen kann, dass Du Erleichterung spürst, dass sich Dein Herz öffnet oder dafür, dass Du etwas lernen durftest.
Du kannst diese Übung im Alltag immer dann anwenden, wenn sich Urteile in Deinem Geist bilden.

Ich wünsche Dir eine vergebungsreiche Woche.
Sei nicht so streng mit Dir selbst. Dann klappt’s auch mit den Mitmenschen besser.

Alles Liebe … denn darum geht’s in Wahrheit!

Deine

Jeanette

NAIKAN – eine Methode der Versöhnung

NAIKAN – eine Methode der Versöhnung

In diesem Artikel möchte ich einen besonderen Ansatz für mehr inneren Frieden vorstellen: die japanische Methode Naikan. Naikan bedeutet übersetzt „innere Betrachtung“ und zielt darauf ab, unser Verhältnis zu anderen Menschen, unserer Umwelt und dem Leben selbst durch Dankbarkeit zu vertiefen.

Ich lade Dich ein, Dich mit Naikan auseinanderzusetzen und bin gespannt auf Dein Feedback. Vielleicht entdeckst ja auch Du die Kraft der Dankbarkeit und Versöhnung durch diese Methode?

Viel Freude beim Lesen!

 

 

Zugehörige Podcastfolge

Versöhnung

Bist Du eher der versöhnliche Typ oder reißt Dir ziemlich schnell die Hutschnur?

Nun ja, versöhnt zu sein mit sich selbst und der Welt, dankbar zu sein und offen für die „Geschenke“ des Lebens – wer wünscht sich das nicht?

Im normalen Sprachgebrauch nutzen wir das Wort Versöhnung ja eher selten.
Dabei hat es dieses Wort in sich, denn es trägt viel Heilsames mit sich im Gepäck.

Da geht’s um …

  • Aussöhnen,
  • Verzeihen und Heilen,
  • einen anderen Umgang mit der Vergangenheit
  • neue Denk- und Sichtweisen
  • … und sogar um Sühne.

Versöhnung ist ein Akt der Vergebung, der uns ermöglicht, alte Wunden zu heilen und einen Neuanfang zu wagen.

Es geht darum, Konflikte und Differenzen beizulegen, um Harmonie und Einheit wiederherzustellen.

Manchmal scheint Versöhnung unerreichbar, besonders wenn die Verletzungen tief sind und die Emotionen hochkochen. Doch ich glaube fest daran, dass wir als Menschen die Fähigkeit haben, uns zu versöhnen und unsere Differenzen zu überwinden.

Doch jedes „Problem“ kann durch eine veränderte Sichtweise gelöst werden.

Wir tragen diese Fähigkeit in unserem Geist!

Mut und Bereitwilligkeit

Doch Versöhnung erfordert Mut und Bereitwilligkeit, denn sie bedeutet, unsere stolzen Barrieren niederzureißen und uns verletzlich zu zeigen.

Sie erfordert auch Geduld und Empathie, um die Perspektive des anderen zu verstehen und zu akzeptieren. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht und mit dem Willen einhergeht, sich selbst und anderen zu vergeben.

Wenn wir uns mit unseren Lieben aussprechen und unsere Beziehungen stärken, als auch auf gesellschaftlicher Ebene geschehen, wenn wir uns als Gemeinschaft zusammenschließen und nach Wegen suchen, um Spaltungen zu überwinden und den Frieden zu fördern.

Versöhnung bringt Heilung und ermöglicht es uns, die Vergangenheit loszulassen und mit offenem Herzen in die Zukunft zu blicken.

Brücke Wald

Sie eröffnet uns die Möglichkeit, Brücken zu bauen und ermutigt uns, aus unseren Fehlern zu lernen und gemeinsam zu wachsen.

In einer Welt, die oft von Konflikten und Uneinigkeit geprägt ist, ist Versöhnung ein kostbares Geschenk.

Sie zeigt uns, dass wir die Macht haben, uns zu ändern und die Welt um uns herum positiv zu beeinflussen.

  • Mögen wir den Mut finden, uns zu vergeben.
  • Mögen wir bereit sein, anderen zu vergeben.
  • Mögen wir die Kraft der Versöhnung nutzen, um Frieden und Einheit zu schaffen.

In diesem Moment, während ich draußen das Rauschen der Blätter höre und die letzten Strahlen der Sonne beobachte, die durch mein Fenster scheinen, wünsche ich mir Versöhnung.

Für Dich. Auch für mich. Ja, für uns alle.

Und es ist möglich, diese Versöhnung zu erreichen, und zwar durch eine besondere Form der Innenschau, die aus Japan stammt.

NAIKAN – eine Methode der Versöhnung

Die Methode könnte auch heißen:

„Wie Du Deiner Opferrolle Lebwohl sagst!“ oder „Wie Du Dich mit Dir selbst und anderen aussöhnst!“.

Übrigens: Das Verb „versöhnen“ entwickelte sich aus dem mittelhochdeutschen Wort „versuenen“, das zum Stammwort Sühne gehört.

Sühne bedeutet hier einfach eine Berichtigung Deiner üblichen Denkweise.

Du versöhnst Dich mit Dir selbst und anderen. Das ist elementar wichtig!!!

Versöhnung und Sühne?

Sühne hat nichts mit Sünde oder Schuld zu tun!

Wenn Du die Sühne annehmen kannst, d. h. Du erkennst, dass Du ein geliebtes Kind Gottes bist oder ein mega wichtiger Bestandteil des Universums, dann hast Du’s!

Dann wechselst Du von der Angst zur Liebe und änderst Deine Sichtweise komplett.

Du söhnst Dich aus mit Deiner Vergangenheit und Dingen, die Du eh nicht mehr ändern kannst. Das ist wahre Selbst- oder Eigenverantwortung.

NAIKAN = Innenschau

NAIKAN ist eine besondere Methode der stillen und intensiven Betrachtung der eigenen Lebensgeschichte in Form meditativer Selbstbefragung.

Die Methode NAIKAN stammt ursprünglich aus Japan und wurde in den 1970er Jahre von Ishin Yoshimoto als 7-tägige Meditationspraxis entwickelt.

  • Nai steht hierbei für „Inneres“ und
  • kan für „betrachten“ oder „schauen“.
  • Somit eine Form der Innenschau.

NAIKAN als eine Methode der Versöhnung vereint sowohl meditative, als auch psychologische Aspekte und beruht auf der zentralen Erkenntnis, dass wir uns unsere äußere und innere Welt selbst kreieren bzw. selbst bestimmen, wir wir auf dies äußere Welt reagieren.

Und daher sind wir auch selbst dafür verantwortlich, wie wir diese erleben.

Die folgenden 3 Fragen werden in Form einer meditativen Selbstbefragung gestellt. Hierbei wird ausschließlich die eigene Erinnerung genutzt, die dann zu einer Neubewertung der Situation führt.

Welche Personen wir wählen und wie tief wir in die inneren Bilder eintauchen, bestimmen wir selbst.

Die 3 zentralen Fragen im NAIKAN

  1. Was hat eine bestimmte Person (z. B. Mutter, Vater, …) für mich getan?
  2. Was habe ich für diese Person getan?
  3. Was habe ich dieser Person für Schwierigkeiten oder Probleme bereitet?

WICHTIG: Die Frage, was andere Personen uns für Schwierigkeiten oder Probleme bereitet haben, wird ausdrücklich nicht thematisiert!!!

Dadurch überprüft der Praktizierende seine bisherige Sicht auf die “Dinge” und gelangt durch eine Art der Selbstbefragung zu neuen Einsichten, die letzten Endes heilsam und befreiend wirken.

Wissenschaftlich erprobt

Die Methode ist wissenschaftlich erprobt, kultur-unabhängig und wird in zahlreichen Ländern der Welt angewandt. Seit einigen Jahren wird sie auch im Strafvollzug Niedersachsen in der JVA Sehnde und anderen JVA’en durchgeführt.


Tipp

Wenn Du mehr über die Methode erfahren möchtest, dann trag Dich gerne in meinen SelfCare-Letter ein. Nach Deiner Anmeldung kannst Du Dir das Arbeitsblatt inkl. Links und weitere Informationen kostenfrei direkt aus meiner GRATIS-BOX herunterladen. GRATIS-BOX HOLEN


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