Vergebung Archive | Seite 19 von 20 | ZEITWELLEN I Jeanette Richter
Lektion 79: Jedes Problem beinhaltet bereits die Lösung.

Lektion 79: Jedes Problem beinhaltet bereits die Lösung.

Herzlich willkommen zu einem weiteren Impuls aus Ein Kurs in Wundern: Heute Lektion 79. Was fĂŒr eine kraftvolle Lektion. Ich habe es ja gesagt, da drin liegt die Antwort auf alle unsere Fragen. Deinem Ego wird es allerdings nicht schmecken, einerseits. Weil dein Ego meint, es wird ja bedroht von all dem, was passiert, von allen Problemen, von allen KĂŒmmernissen, von allen Sorgen.

Alles, was wir als Problem definieren, oder was das Ego, dein Egon, wie auch immer du den nennst, was das als Problem definiert. Ein jeder scheint in dieser Welt seine eigenen besonderen Probleme zu haben. Aber das stimmt so nicht, denn eigentlich gibt es nur ein Problem und damit eine Lösung.

Darum gehts in Folge 79.

Viel Freude beim Anhören.

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Überall nur Probleme

Wir schauen in die Welt hinaus und denken, wie furchtbar alles ist. Es gibt mannigfaltige Probleme. Es scheint nicht gelöst werden zu können.

Wir brauchen nur nach Israel, in den Gaza-Streifen, in die Ukraine, nach PalĂ€stina gucken, nach Afghanistan, Klimakrise, Finanzkrise usw. Alles Krisen, wo wir auf der weltlichen Ebene sagen: „Das ist doch alles Wahnsinn – wie soll das jemals gelöst werden.“, und du weißt nicht, wie das gelöst werden kann.

Und dann entsteht Hoffnungslosigkeit. Dann kommt eine Form von, wie wahnsinnig und irrsinnig, ist doch die Welt.

Doch wenn das Deine einzige Sicht auf die Welt ist, dann ist Verzweiflung und Depression vorprogrammiert.

Wenn das die einzige Sicht ist, die wir haben, wenn es da nicht mehr gibt, dann macht sich Mutlosigkeit breit.

Im Alptraum gefangen? Nein!

Aber wir sehen nur ein Teil von dem, was ist, wie der Kurs das bezeichnet. Das ist der Traum.

Oftmals auch der Alptraum von vielen. Es gibt schöne TrĂ€ume, dann hast du ein entspanntes, zufriedenes, glĂŒckliches, erfĂŒlltes Leben und dann passieren wieder Dinge und dann denkst du, du bist in einem Alptraum gefangen.

Fakt ist: Traum ist Traum. Traum ist nicht real, Traum ist eine Sicht auf die Dinge und die nicht wahr ist.

Nichts Wirkliches kann bedroht werden, nichts Unwirkliches existiert. Hierin liegt der Frieden Gottes. Ein Kurs in Wundern

Das heißt: Es gibt etwas, was wahr ist und etwas, was nicht wahr ist.

Das, was wir als Problem definieren, ist nicht wahr. Es ist nicht das eigentliche Problem. Wir rennen einem offenen Ende hinterher, weil wenn dieses Problem gelöst ist, dann kommt ja gleich das nÀchste Problem.

Es passiert ja immer wieder irgendetwas. Der Kurs sagt aber hier ganz klar, wenn du erkennst, dass dein einziges Problem die Trennung ist, dann bist Du er-löst.

Wenn du also glaubst, du bist getrennt vom Göttlichen, von deiner Quelle, dann enden deine Probleme nie.

Denn dann erscheint dir das, was dein Ego mit seinen fĂŒnf Sinnen wahrnimmt, als die einzige Wahrheit.

Dann hast du tatsÀchlich ein Problem, denn wie sollst du das jemals lösen?

Dann kannst vielleicht entweder nur in die Verleugnung gehen oder in die VerdrÀngung, oder du fÀngst dann an, radikal zu werden, weil du musst ja diese Probleme irgendwie lösen.

Das sind dann Menschen, die versuchen, mit ihrer Energie und ihrer Art an der Weltproblematik etwas zu verĂ€ndern und sie werden radikal. Und sie fangen an, rigide, hart und schonungslos zu werden, aber sie empfinden in dem Moment, wo sie fĂŒr etwas kĂ€mpfen, nicht wirklich Frieden in sich.

Wenn du so denkst, und das kannst du absolut nachvollziehen, deswegen ist der Kurs auch so praktisch, gibt es keinen Moment, in dem du dich völlig frei vom Problemen und in Frieden fĂŒhlst. Weil es dir so erscheint, als hĂ€ttest du eine Aneinanderreihung von Problemen, scheinbar.

Wenn eins gelöst ist, sagt der Kurs, stellt sich ja ein paar Tage spÀter vielleicht schon wieder das nÀchste ein und dann wieder das nÀchste.

Wie beim Putzen: Wenn du einmal angefangen hast, zu putzen, dann könntest du gleich ein paar Tage schon wieder anfangen.

Die Versuchung, Probleme als zahlreich anzusehen, ist die Versuchung, das Problem der Trennung ungelöst zu lassen.

Noch mal als Erinnerung, die Trennung bedeutet, dass du glaubst, du bist vom Göttlichen getrennt.

Du möchtest deinen eigenen Stiefel machen. Du möchtest dich an Gottes Stelle setzen.

Dein Ego möchte auf den Thron. Es steht in Opposition zur Quelle. Das ist es wovon immer wieder gesprochen wird.

Es will alles selber machen, alleine seine Sachen lösen.

Und ja, manchmal entdecken wir das auch in uns:

  • wir fragen nicht um Hilfe,
  • wir wollen alles alleine machen,
  • Beten oder Manifestieren ist auch voll uncool

Irgendwann machen wir dann viele Dinge oder Fragen, die wir so haben, erstmal mit uns selber aus.

Je nach innerem Antreiber, auch StressverstĂ€rker genannt, kann es dann schon mal vorkommen, dass du deine Probleme mit dir selbst ausmachst. Du fragst niemand, vielleicht liest du noch ein Buch, aber ansonsten versuchst du nicht, um Hilfe zu bitten, weil du möchtest ja die Sachen kontrollieren. Möglichst allein! Und wenn das jemand anderer macht, weiß „man“ ja nie, was dabei rauskommt. 😉

Aber irgendwann vielleicht, … wird der Schmerz dann so stark, dass du doch mal denkst: „Äh, ich könnt ja mal ĂŒber den Tellerrand hinaus gucken und vielleicht doch mal jemanden fragen.“

Und dann kann es passieren, dass du denkst: „Mensch, ich hĂ€tte ja schon mal viel frĂŒher jemanden fragen können, weil das Problem war ja so einfach zu lösen. So ein Mist, da hab ich Wochen und Monate damit zugebracht und die Lösung lag so nah.“

Der Kurs besagt, dass die Trennung nur eine Illusion ist. Du aber glaubst, dass Du vom Göttlichen getrennt bist.

Du willst es auch nicht glauben, weil es viel zu einfach wÀre.

Und wenn Du das glaubst, dann lehnst du etwas ab, und zwar deinen göttlichen Teil in dir.

Du negierst, was du in Wahrheit bist.

Dabei bist du das sowieso, ob du es ablehnst oder nicht, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Die SĂŒhne bedeutet eine andere Geisteshaltung

Der Kurs nennt das die SĂŒhne. Die SĂŒhne bedeutet letzten Endes, dass du dich öffnest fĂŒr eine andere Sicht auf dich und die Welt.

Dass du ein anderes Gedankensystem glaubst, dass du mehr dem Höheren Selbst, deiner Seele, dem Heiligen Geist, … wie auch immer du das bezeichnest, glaubst.

Der Kurs nennt das jetzt den Heiligen Geist. Dass du ihm oder Jesus das ĂŒbergibst, all das, was dich da quĂ€lt.

Dass du aber auch zugÀnglich wirst, zu der Tatsache, dass deine Probleme als ein einziges Problem angesehen werden könnten.

Aber Du glaubst, du mĂŒsstest all das alleine lösen. Nur du, also dein Ego und du.

Und der Kurs sagt hier in dieser Lektion, das ist nicht wahr.

Und wenn du, ich, wir alle das Ganze, also alles, was wir wahrnehmen, in der kleinen Welt, in der großen Welt, innen wie außen, als ein einziges Problem begreifen könnten, wenn wir das begreifen könnten und dauerhaft auch aufrechterhalten könnten – ja, dann wĂ€ren wir quasi erwacht.

Schritt fĂŒr Schritt

Gut, da das jetzt noch nicht der Fall ist, mĂŒssen wir zumindest kleine Schritte machen in diese Richtung.

Wir sind auf dem Weg … Scheitern inbegriffen. Immer wieder hĂ€ngen wir irgendwo dazwischen und denken, ich habe alles wieder vergessen, als ich jemals gelernt habe.

Das GlĂŒck macht gerade einen Ausflug nach Nimmerland. Scheint auch ĂŒberhaupt nicht mehr zurĂŒckzukommen. RĂŒckflugticket hat es anscheinend auch nicht gebucht. Es ist einfach gerade Lost -Zeit, Depri -Zeit, Wut-Zeit, Groll -Zeit, wie auch immer.

Jedes Problem beinhaltet bereits die Lösung

Aber jedes Problem beinhaltet bereits die Lösung, die Lösung. Jede Frage beinhaltet bereits die Antwort. Jedes Suchen, das Finden, da ist beides gehört zusammen.

Und das soll dir Mut machen, diese heutige Lektion wirklich mal in dein Herz aufzunehmen. Nicht in deinen Verstand.

Der Verstand kann einfach mal zuhören und schauen, welcher Widerstand da aufsteigt, den auch ernst nehmen oder zumindest berĂŒcksichtigen, ihn lassen.

Und gleichzeitig machst du dein Herz ganz weit auf und fragst dich: „Könntest das nicht auch wahr sein, was ich da höre?“

Ich wĂŒnsche ich dir erstmal ganz viele tolle Herzmomente. Bei Lektionen 79 „Lasst mich das Problem erkennen, damit es gelöst werden kann“.

Alles Liebe fĂŒr dich. TschĂŒss.

Jeanette

Lektion 79

Die vollstÀndige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen

Lektion 70: Alles geht von Dir aus. Wirklich alles!

Lektion 70: Alles geht von Dir aus. Wirklich alles!

Bist Du gestresst? FĂŒhlst Du Dich manchmal von allem und jedem ĂŒberfordert? Lass mich Dir helfen, Deinen Stress zu reduzieren und Dein Leben mit neuen Augen zu sehen. In diesem Blog-Artikel werde ich Dir wichtige Erkenntnisse und Einsichten aus Lektion 70 Ein Kurs in Wundern prĂ€sentieren, die Dir helfen können, Deinen Stress zu bewĂ€ltigen und Dein Leben positiver zu gestalten.

Worum geht’s?

Heute gehen wir auf eine Reise in die Tiefen Deines Geistes, um die Themen Schuld, Erlösung und die Quelle Deines inneren Friedens zu erkunden. Wenn es um unser Wohlbefinden und unsere SpiritualitÀt geht, gibt es nichts Wichtigeres als zu verstehen, dass die Lösung in uns selbst liegt.

Ich zeige Dir, wie Du durch die Erkenntnis, dass Schuld und Erlösung am selben Ort sind, Frieden und Gelassenheit in Deinem Leben finden kannst.

Schuld und Erlösung am selben Ort

Jede Versuchung ist letztlich nur ein Versuch, den heutigen Leitgedanken nicht zu glauben – nĂ€mlich, dass Deine Erlösung von Dir selbst kommt. Wow, das ist keine leichte Kost, oder?

Ich kann Dir aber sagen, dass in Dir weit mehr steckt, als Du ahnst und Du bist auch besser, als Du glaubst. Du hast das nur vergessen. Meine Aufgabe ist es lediglich, Dich an diesen Umstand zu erinnern. Verstehst Du?

Erkenntnis fĂŒr Dich

  • Die Erlösung kommt von Dir selbst.
  • Die Versuchung, dies nicht zu glauben, ist lediglich eine Ablenkung.

Die Suche im Außen

Hast Du schon bemerkt, dass wir oft im Außen nach Lösungen fĂŒr unsere Probleme suchen? Wir denken, dass unser GlĂŒck von Ă€ußeren UmstĂ€nden abhĂ€ngt – sei es ein toller Job, eine glĂŒckliche Beziehung oder materieller Besitz.

Aber hey, Spoiler-Alarm! Das GlĂŒck kannst Du im Außen nicht finden. Nichts außerhalb von uns kann uns erlösen. Das bedeutet aber auch, dass nichts außerhalb von Dir Dir wahren Frieden bringen kann.

Erkenntnis fĂŒr Dich

  • Suche nicht im Außen nach Frieden und Erlösung.
  • Äußere UmstĂ€nde können Dein inneres GlĂŒck nicht dauerhaft beeinflussen.

Die Macht der Selbstvergebung

SchuldgefĂŒhle können uns oft belasten, selbst wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen. Jeder Fehler oder jedes Bedauern kann sich in SchuldgefĂŒhlen Ă€ußern, die uns davon abhalten, uns selbst zu vergeben.

Aber, und das ist das große Aber, Schuld und Erlösung sind beide in Deinem Geist zu finden. Die Macht der Selbstvergebung liegt in Deiner Hand, und sie kann Dir zu innerem Frieden verhelfen.

Erkenntnis fĂŒr Dich

  • Selbstvergebung ist der SchlĂŒssel zur inneren Heilung.
  • Schuld und Erlösung befinden sich beide in Deinem Geist.

Die Macht der Selbstreflexion

Die Arbeit an sich selbst ist ein stĂ€ndiger Prozess. Alles, was in Dir ist, projizierst Du nach außen. Die angenehmen Dinge, die unangenehmen Dinge. Das bedeutet, dass Du der Projektor Deiner RealitĂ€t bist.

Wenn Du bereit bist, die Dinge anders zu sehen und weg von alten Konzepten zu treten, kannst Du Dich von innerem Stress befreien.

Erkenntnis fĂŒr Dich

  • Selbstreflexion und Selbstarbeit sind essenziell fĂŒr inneren Frieden.
  • Die Wahrnehmung Deiner RealitĂ€t liegt in Deiner Hand.

Die Erlösung der Welt

Der heutige Gedanke aus Lektion 70 ĂŒbergibt Dir die Obhut ĂŒber das Universum. Du trĂ€gst die Verantwortung fĂŒr Deine eigene Erlösung und letztendlich auch fĂŒr die Erlösung der Welt. Wie krass ist das bitte?!

Die Erlösung der Welt liegt in Dir. Wenn das mal keine megacoole Einsicht ist. Ja, echt krass.

Erkenntnis fĂŒr Dich

  • Die Verantwortung fĂŒr Deine Erlösung liegt bei Dir.
  • Dein innerer Frieden trĂ€gt zur Erlösung der Welt bei. Am Ende der Aufzeichnung regt Jeanette Richter an, die Erkenntnisse in Form einer Übung zu vertiefen.

Übung fĂŒr Dich

Nimm Dir einige ruhige Minuten und wiederhole den Leitsatz:

„Meine Erlösung kommt von mir.“

Lass dabei bewusst Bilder und Gedanken an Ă€ußere EinflĂŒsse los, und erinnere Dich daran, dass Deine Erlösung aus Deinem Inneren kommen kann.

Insgesamt bietet diese erstaunliche Lektion die Möglichkeit, sich intensiv mit der Quelle von Schuld, Erlösung und innerem Frieden auseinanderzusetzen, um letztendlich zu erkennen, dass all dies in Dir selbst zu finden ist.

Freue Dich auf eine spannende Reise zu Deinem inneren Frieden!

Bis zum nÀchsten Mal und denke daran: Du bist wichtig und Dein Stress kommt aus Dir selbst! 

Alles Liebe und fĂŒhle Dich umarmt,

Jeanette

Lektion 70

Die vollstÀndige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen

Hier anhören:

Fehler vergeben: Mit der Methode HoÂŽopponopono sich selbst verzeihen

Fehler vergeben: Mit der Methode HoÂŽopponopono sich selbst verzeihen

Wann ist Dir das letzte Mal so ein richtiger Fehler unterlaufen? Ein Schnitzer, ein Fauxpas, ein Hammer, ein Malheur, ein Missgeschick, ein Klops, ein Patzer, eine Panne 
? Und konntest Du Dir sofort Deinen Fehler vergeben?

Es gibt so viele Bezeichnungen fĂŒr FEHLER. Und obwohl es so viele unterschiedliche Begriffe fĂŒr ein und dieselbe Sache gibt, sind unsere Handlungsvarianten zumeist auf wenige beschrĂ€nkt. Das sieht dann oft so aus: zugeben oder vertuschen!

Von klein auf haben wir gelernt, Fehler abzuschieben:

  • Im Kindergarten: „Die hat angefangen!“
  • In der Schule:: „Das war ich nicht.“
  • Zu Hause haben wir die zu Bruch gegangene Vase schnell wieder zusammengeklebt und an ihren Platz gestellt.

Und jetzt im Berufsleben? Welche Erfahrungen machst Du dort im Umgang mit Fehlern? FĂ€llt es Dir licht, Fehler zu vergeben?

Podcast Zeitwellen: Artikel anhören

Unser (alter) Umgang mit Fehlern und Missgeschicken

Wenn uns selbst ein Fauxpas unterlÀuft oder wir Kenntnis von einem vermeintlichen Fehler erhalten, tun wir meistens ganz automatisch eine Sache: wir urteilen!

Entweder ĂŒber uns selbst oder den anderen. Das haben wir so gelernt. Das ist uns in Fleisch und Blut ĂŒbergegangen. Aber ist das hilfreich? NĂŒtzt es wirklich uns oder dem anderen? Wird dadurch irgendetwas besser?

Fehler sind absolut menschlich und sie machen uns erst menschlich. HĂ€tten wir als Menschheit niemals welche gemacht, wĂŒrde es uns vermutlich ĂŒberhaupt nicht mehr geben.

Doch was macht einen Fehler eigentlich zu einem?

Die Definition von Fehler ist sehr spannend. Der Begriff kommt aus dem französischen „faillier“ und heißt soviel wie „etwas verfehlen“ oder „sich irren“. Das Wort stammt aus der frĂŒheren MilitĂ€rsprache und bedeutet hier, dass eine Kanonenkugel ihr angestrebtes Ziel verfehlt hat.

Es wird also das Erstrebenswerte bzw. „Richtige“ verfehlt, wer auch immer die Norm hierfĂŒr aufgestellt hat. Nach der ISO 900 bedeutet ein Fehler, die NichterfĂŒllung einer Anforderung.

Der Umgang mit sog. „Klöpsen“ ist in unserer Gesellschaft, gelinde gesagt, „grottig“! Denn wir halten diese fĂŒr fatal.

  • Ein Politiker macht einen Fehler und wird geschasst, also aus dem Amt gejagt.
  • Ein Fußballtrainer der seine Mannschaft nicht zum angestrebten Erfolg fĂŒhrt, wird ausgetauscht.
  • 


Und wir? Wie gehen wir damit um, wenn uns ein Fehler unterlÀuft?

Fehler oder „böse Tat“?

Schon Aristoteles unterschied zwischen einem Fehler und einer „bösen Tat“. Nach seiner Ansicht gilt fĂŒr Fehler folgendes:

  • Ein Fehler passiert; er unterlĂ€uft.
  • Ein Fehler geschieht – ohne Absicht!!!
  • Ein Fehler ist oft ein Versehen.
  • Ein Fehler ist eine „Fehlleistung“.

Ein „böse Tat“ jedoch wird verschuldet. Sie geschieht mit schlechter Absicht. Hierbei nimmt man Schaden billigend in Kauf. Man handelt vorsĂ€tzlich oder mit bedingtem Vorsatz und daher schuldhaft.

Wer also im Zusammenhang mit Fehlern von Schuld spricht, vermischt zwei verschiedene Kategorien. Der Satz: „Der Mitarbeiter ist an dem Fehler schuld!“ oder „Ich bin schuld, dass 
“ enthĂ€lt daher einen gravierenden Denkfehler!

Am schlimmsten gehen aber die meisten mit sich selbst ins Gericht, wenn ihnen ein Fehler unterlĂ€uft. Da sitzt dann schon einmal der gesamte Bundesgerichtshof vor einem (unserem Ego) und urteilt, was das Zeug hĂ€lt: „Schuldig, im Sinne der Anklage!“


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Neuer Umgang mit Fehlern

Mir selbst hat es seit einigen Jahren sehr geholfen, wenn ich mich bei der AusĂŒbung eines Fehlers auf Vergebung konzentrierte. Wenn ich mir fĂŒr etwas vergab, was ich als „Fehlleistung“ sehen konnte. Wenn ich also meine Wahrnehmung oder meine Sicht auf die Dinge anfing zu verĂ€ndern.

Das ist kein leichter Weg und schon gar kein „Easy-Going-Weg“, den man einfach mal so nebenbei geht.

Es ist eher eine Art Haltung, die es von Tag zu Tag neu einzuĂŒben gilt, damit man, wenn der Shit mal wieder happens, sein göttliches Lichtlein nicht selbst ausknipst. 😉

Vergebung mit HoÂŽopponopono

Die hawaiianische VergebungsĂŒbung Ho’opponopono kann uns hier allen einen segensreichen Dienst erweisen und uns in Vergebung schulen, damit wir uns selbst von der Last der Schuld befreien und von der Angst zur Liebe wechseln können.

HoÂŽopponopono bedeutet soviel wie „etwas richtig stellen“ oder auch „RĂŒckkehr zum perfekten Zustand“.

Die folgende Übung ist eine Kurzfassung des klassischen Familien-Rituals, lĂ€sst sich gut in den Alltag integrieren und ist daher sehr beliebt. Sie ist sehr einfach in der DurchfĂŒhrung, braucht keinerlei Vorbereitung und kann ĂŒberall durchgefĂŒhrt werden.

Ich habe sie aus dem Buch: „Das große Praxisbuch der Vergebung“ von Manuela Tornow entnommen. Wer mehr ĂŒber die wahre Kraft der Vergebung im Zusammenhang mit ein Kurs in Wundern erfahren möchte, dem lege ich dieses Buch wĂ€rmstens ans Herzchen.

Die Übung geht wie folgt:

1. Schritt – Einstimmung

Denke an eine Situation, an einen Menschen, eine Begebenheit, einen Zustand oder Problem, mit dem Du Dich nicht in Frieden fĂŒhlst, Ă€rgerlich bist und Dich oder andere be- und verurteilst. Vielleicht ist es etwas, womit Du gerade jetzt konfrontiert bist.

2. Schritt – Sage und fĂŒhle: „Es tut mir leid.“

Mit dieser Aussage ĂŒbernimmst Du Verantwortung fĂŒr Deine Wahrnehmung. Alles, was in Deinem Umfeld auftaucht, hat etwas mit Dir zu tun. Dieser Satz bezeugt Deinen Wunsch, dass alle Beteiligten stattdessen lieber Frieden erfahren sollen.

3. Schritt – Sage und fĂŒhle: „Vergib mir.“

Du willst Deine Urteile loslassen und frei von NegativitĂ€t in Deinem Geist werden. Auch wenn scheinbar jemand anderes etwas tut, was aus Deiner Sicht nicht ok ist, sage in dieser Übung:
„Vergib mir – was auch immer in meinem Geist dazu fĂŒhrt, dass dies jetzt geschieht, vergib mir.“
Übergib dem göttlichen Geist in Dir die Situation im Wissen und Glauben, dass die göttliche Liebe jeden Groll ĂŒberwindet.

4. Schritt – Sage und fĂŒhle: „Ich liebe Dich.“

Hinter jedem alten Groll liegt Liebe!!! Jeder kann um seines inneren, unschuldigen Kindes willen geliebt werden. Sei bereit, von Deinem wahren Selbst aus diese Liebe fließen zu lassen, auch wenn Dein Ego sie nicht fĂŒhlt. Dieser Teil der Übung ersetzt langfristig Deinen Glauben an Urteile und Bestrafung durch den Wunsch, hilfreich sein zu wollen. Denke so oft „Ich liebe Dich“, bis sich Dein Herz in MitgefĂŒhl öffnet.

5. Schritt – Sage und fĂŒhle: „Danke.“

Bedanke Dich dafĂŒr, dass dies jetzt heilen kann, dass Du Erleichterung spĂŒrst, dass sich Dein Herz öffnet oder dafĂŒr, dass Du etwas lernen durftest.
Du kannst diese Übung im Alltag immer dann anwenden, wenn sich Urteile in Deinem Geist bilden.

Ich wĂŒnsche Dir eine vergebungsreiche Woche.
Sei nicht so streng mit Dir selbst. Dann klappt’s auch mit den Mitmenschen besser.

Alles Liebe 
 denn darum geht’s in Wahrheit!

Deine

Jeanette

NAIKAN – eine Methode der Versöhnung

NAIKAN – eine Methode der Versöhnung

In diesem Artikel möchte ich einen besonderen Ansatz fĂŒr mehr inneren Frieden vorstellen: die japanische Methode Naikan. Naikan bedeutet ĂŒbersetzt „innere Betrachtung“ und zielt darauf ab, unser VerhĂ€ltnis zu anderen Menschen, unserer Umwelt und dem Leben selbst durch Dankbarkeit zu vertiefen.

Ich lade Dich ein, Dich mit Naikan auseinanderzusetzen und bin gespannt auf Dein Feedback. Vielleicht entdeckst ja auch Du die Kraft der Dankbarkeit und Versöhnung durch diese Methode?

Viel Freude beim Lesen!

 

 

Zugehörige Podcastfolge

Versöhnung

Bist Du eher der versöhnliche Typ oder reißt Dir ziemlich schnell die Hutschnur?

Nun ja, versöhnt zu sein mit sich selbst und der Welt, dankbar zu sein und offen fĂŒr die „Geschenke“ des Lebens – wer wĂŒnscht sich das nicht?

Im normalen Sprachgebrauch nutzen wir das Wort Versöhnung ja eher selten.
Dabei hat es dieses Wort in sich, denn es trÀgt viel Heilsames mit sich im GepÀck.

Da geht’s um 


  • Aussöhnen,
  • Verzeihen und Heilen,
  • einen anderen Umgang mit der Vergangenheit
  • neue Denk- und Sichtweisen
  • 
 und sogar um SĂŒhne.

Versöhnung ist ein Akt der Vergebung, der uns ermöglicht, alte Wunden zu heilen und einen Neuanfang zu wagen.

Es geht darum, Konflikte und Differenzen beizulegen, um Harmonie und Einheit wiederherzustellen.

Manchmal scheint Versöhnung unerreichbar, besonders wenn die Verletzungen tief sind und die Emotionen hochkochen. Doch ich glaube fest daran, dass wir als Menschen die FĂ€higkeit haben, uns zu versöhnen und unsere Differenzen zu ĂŒberwinden.

Doch jedes „Problem“ kann durch eine verĂ€nderte Sichtweise gelöst werden.

Wir tragen diese FĂ€higkeit in unserem Geist!

Mut und Bereitwilligkeit

Doch Versöhnung erfordert Mut und Bereitwilligkeit, denn sie bedeutet, unsere stolzen Barrieren niederzureißen und uns verletzlich zu zeigen.

Sie erfordert auch Geduld und Empathie, um die Perspektive des anderen zu verstehen und zu akzeptieren. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht und mit dem Willen einhergeht, sich selbst und anderen zu vergeben.

Wenn wir uns mit unseren Lieben aussprechen und unsere Beziehungen stĂ€rken, als auch auf gesellschaftlicher Ebene geschehen, wenn wir uns als Gemeinschaft zusammenschließen und nach Wegen suchen, um Spaltungen zu ĂŒberwinden und den Frieden zu fördern.

Versöhnung bringt Heilung und ermöglicht es uns, die Vergangenheit loszulassen und mit offenem Herzen in die Zukunft zu blicken.

BrĂŒcke Wald

Sie eröffnet uns die Möglichkeit, BrĂŒcken zu bauen und ermutigt uns, aus unseren Fehlern zu lernen und gemeinsam zu wachsen.

In einer Welt, die oft von Konflikten und Uneinigkeit geprÀgt ist, ist Versöhnung ein kostbares Geschenk.

Sie zeigt uns, dass wir die Macht haben, uns zu Àndern und die Welt um uns herum positiv zu beeinflussen.

  • Mögen wir den Mut finden, uns zu vergeben.
  • Mögen wir bereit sein, anderen zu vergeben.
  • Mögen wir die Kraft der Versöhnung nutzen, um Frieden und Einheit zu schaffen.

In diesem Moment, wĂ€hrend ich draußen das Rauschen der BlĂ€tter höre und die letzten Strahlen der Sonne beobachte, die durch mein Fenster scheinen, wĂŒnsche ich mir Versöhnung.

FĂŒr Dich. Auch fĂŒr mich. Ja, fĂŒr uns alle.

Und es ist möglich, diese Versöhnung zu erreichen, und zwar durch eine besondere Form der Innenschau, die aus Japan stammt.

NAIKAN – eine Methode der Versöhnung

Die Methode könnte auch heißen:

„Wie Du Deiner Opferrolle Lebwohl sagst!“ oder „Wie Du Dich mit Dir selbst und anderen aussöhnst!“.

Übrigens: Das Verb „versöhnen“ entwickelte sich aus dem mittelhochdeutschen Wort „versuenen“, das zum Stammwort Sühne gehört.

Sühne bedeutet hier einfach eine Berichtigung Deiner üblichen Denkweise.

Du versöhnst Dich mit Dir selbst und anderen. Das ist elementar wichtig!!!

Versöhnung und SĂŒhne?

Sühne hat nichts mit Sünde oder Schuld zu tun!

Wenn Du die Sühne annehmen kannst, d. h. Du erkennst, dass Du ein geliebtes Kind Gottes bist oder ein mega wichtiger Bestandteil des Universums, dann hast Du’s!

Dann wechselst Du von der Angst zur Liebe und änderst Deine Sichtweise komplett.

Du söhnst Dich aus mit Deiner Vergangenheit und Dingen, die Du eh nicht mehr ändern kannst. Das ist wahre Selbst- oder Eigenverantwortung.

NAIKAN = Innenschau

NAIKAN ist eine besondere Methode der stillen und intensiven Betrachtung der eigenen Lebensgeschichte in Form meditativer Selbstbefragung.

Die Methode NAIKAN stammt ursprünglich aus Japan und wurde in den 1970er Jahre von Ishin Yoshimoto als 7-tägige Meditationspraxis entwickelt.

  • Nai steht hierbei für „Inneres“ und
  • kan für „betrachten“ oder „schauen“.
  • Somit eine Form der Innenschau.

NAIKAN als eine Methode der Versöhnung vereint sowohl meditative, als auch psychologische Aspekte und beruht auf der zentralen Erkenntnis, dass wir uns unsere äußere und innere Welt selbst kreieren bzw. selbst bestimmen, wir wir auf dies äußere Welt reagieren.

Und daher sind wir auch selbst dafür verantwortlich, wie wir diese erleben.

Die folgenden 3 Fragen werden in Form einer meditativen Selbstbefragung gestellt. Hierbei wird ausschließlich die eigene Erinnerung genutzt, die dann zu einer Neubewertung der Situation führt.

Welche Personen wir wählen und wie tief wir in die inneren Bilder eintauchen, bestimmen wir selbst.

Die 3 zentralen Fragen im NAIKAN

  1. Was hat eine bestimmte Person (z. B. Mutter, Vater, 
) für mich getan?
  2. Was habe ich für diese Person getan?
  3. Was habe ich dieser Person für Schwierigkeiten oder Probleme bereitet?

WICHTIG: Die Frage, was andere Personen uns für Schwierigkeiten oder Probleme bereitet haben, wird ausdrücklich nicht thematisiert!!!

Dadurch ĂŒberprĂŒft der Praktizierende seine bisherige Sicht auf die “Dinge” und gelangt durch eine Art der Selbstbefragung zu neuen Einsichten, die letzten Endes heilsam und befreiend wirken.

Wissenschaftlich erprobt

Die Methode ist wissenschaftlich erprobt, kultur-unabhĂ€ngig und wird in zahlreichen LĂ€ndern der Welt angewandt. Seit einigen Jahren wird sie auch im Strafvollzug Niedersachsen in der JVA Sehnde und anderen JVA’en durchgefĂŒhrt.


Tipp

Wenn Du mehr ĂŒber die Methode erfahren möchtest, dann trag Dich gerne in meinen SelfCare-Letter ein. Nach Deiner Anmeldung kannst Du Dir das Arbeitsblatt inkl. Links und weitere Informationen kostenfrei direkt aus meiner GRATIS-BOX herunterladen. GRATIS-BOX HOLEN


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Warum es so wichtig ist, sich selbst nicht zu verurteilen

Warum es so wichtig ist, sich selbst nicht zu verurteilen

Sie haben alle ĂŒberlebt! Alle!

Du fragst Dich jetzt bestimmt, wen ich meine und wer denn ĂŒberlebt hat?
Na, meine Goldfische 
 draußen;) Von der TiefkĂŒhlzone zum Freischwimmer.
Alle sind quicklebendig. Mann oh Mann, war ich erleichtert.

Aber wie des Öfteren geht es hierbei meinen Relaxten Impulse (Du kannst den Newsletter ĂŒbrigens hier abonnieren) ja nicht wirklich „nur“ um Goldfische, sondern wie wir unseren Alltag nutzen können, um zu lernen, zu wachsen und uns selbst nicht zu verurteilen.
Und da bietet der Alltag doch so allerhand.
Bevor ich Dir aber die ganze Geschichte zu meinen goldenen Mitbewohnern und dessen wahre Bedeutung schreibe, zunĂ€chst ein kleiner RĂŒckblick:


Der RĂŒckblick

Im letzten Newsletter hatte ich Dir ja von meinem Alptraum berichtet und welche Auswirkungen das fĂŒr mich hatte.
Seit letzter Woche hat sich viel bewegt und das liegt nicht nur daran, dass noch niiiiee so viele den Newsletter geöffnet hatten, sondern dass ich selten so viele spannende Reaktionen auf einen Newsletter erhalten habe.
DafĂŒr danke ich EUCH sehr! DANKE!
Manche erzĂ€hlten mir, dass sie selbst begannen, ĂŒber ihre TrĂ€ume nachzudenken oder dass sie vermehrt nach HINWEISEN Ausschau hielten, die ihnen ihr Leben, der Körper oder andere auf dem Silbertablett servierten.
Viele achteten mehr auf sich!
Das ist doch toll!

Der Alptraum

Nunja.
In der nĂ€chsten Nacht zeigte mir mein Unterbewusstsein, dass ich auf der richtigen „Spur“ war, denn ich verlor alle meine ZahnfĂŒllungen;)
NatĂŒrlich nur im Traum.
Ha, besser hĂ€tte es mein Leben gar nicht ausdrĂŒcken können.
Denn ZahnfĂŒllungen schĂŒtzen den Zahn.
Wenn wir sie verlieren, geht der Schutz verloren.

Das bedeutet: Wenn wir uns nicht an das erinnern, was wirklich wichtig und wesentlich im Leben ist, an das, was uns mentale und emotionale Kraft und StÀrke gibt, dann vergeuden wir unser Potenzial. Dann werden wir zu Getriebenen und verlieren den Halt.

Seitdem gehe ich wieder JEDEN Morgen ZUERST in mich, fokussiere mich und widme mich erst dann den anderen Dingen.

DIE DINGE SIND NIE SO, WIE SIE SCHEINEN

Und es ist gaaanz wichtig, dass Du das verstehst. Die Dinge sind niiie so, wie sie im ersten Moment zu sein scheinen.

Es geht …

  • nie um Drama, auch wenn manche Dinge oder Erlebnisse oder TrĂ€ume dramatisch zu sein scheinen.
  • auch nicht um Strafe oder Schuld.
  • darum, dass Du aufwachst und verstehst. Dass Du aufhörst zu urteilen und Dir selbst vergibst.

Dir was klar wird und Du was Ă€ndern willst. Du wachgerĂŒttelt wirst. Du Vergebung praktizierst.

Folgst Du den „Hinweisen“, dann ist wieder alles tutti.
Und das geht dann oft ganz fix.

Also: Bewusst werden, keine Ängste kultivieren, sich selbst vergeben, achtsam die Dinge Ă€ndern.

Und sofort Àndert sich alles!
Eigentlich ganz einfach!
Denn in den darauffolgenden Tagen (bekennende MittagsschlÀferin) und NÀchten bekam ich echt nice TrÀume;)

Du bekommst Geschenke

Und manchmal passiert es, dass Du, vielleicht aufgrund Deiner BemĂŒhungen oder damit Du bei der „Stange“ bleibst, eine Art Bonus oder ein Geschenk erhĂ€ltst.
Und so sind wir wieder bei den Goldfischen gelandet.
Zur ErklÀrung: Meine Goldfische schwimmen normalerweise bei mir im Teich. Doch der hat ein Loch.
Also die Folie.
Um meine Goldies vor der drohenden WinterkĂ€lte zu schĂŒtzen, mussten alle Fische umziehen, und zwar in einen großen Bottich.
Soweit so gut.
Doch dann kamen die Gefriertemperaturen.
Ich kontrollierte (fast) jeden Tag, wie viel Platz sie noch zum Schwimmen hatten.
Aber einmal hatte ich es vergessen 

Bei Minus 6 Grad.

Das war nun nicht zu Àndern und ich hoffte und baute auf die sinkenden Temperaturen in den nÀchsten Tagen und 
 den Regen.
Am Samstagmorgen wachte ich um 5 Uhr auf. Ich hörte den Regen und mein erster Gedanke war:
„Haben die Fischleins ĂŒberlebt? Wenn nicht, bin ich dafĂŒr verantwortlich!“
Also raus in den Garten, Taschenlampe in den Bottich reingeleuchtet und 
 nichts bewegte sich.
Ich sah nur Eis und orangefarbene Umrisse! „Ooooh nein!“, dachte ich.

Doch dann drĂŒckte ich aufs Eis und alles kam in Bewegung.
Das Eis war nur noch ganz dĂŒnn und der Regen hatte alles aufgetaut.
Die ganze Besatzung von 14 Fischen hatte ĂŒberlebt!

Warum es so wichtig ist, sich selbst nicht zu verurteilen

Grund: Jeder von uns erhĂ€lt immer und immer wieder sog. “Guzzles” (schwĂ€bisch fĂŒr Bonbons; sprich: Gutzle).
Das sind kleine Geschenke, Nettigkeiten oder auch mal große EinfĂ€lle.
Wie auch immer. Sie tun einfach gut!
Und ĂŒbrigens, meiner Erfahrung nach kann man echt drum bitten.

Wenn mal wieder Dinge schief laufen oder ich unzufrieden bin, dann bitte ich um so ein “Guzzle” 
 und meistens noch am gleichen Tag erhalte ich postwendend mein Geschenk.
Grund: Doch was hÀtte ich getan, wenn die Fischleins, aufgrund meines VersÀumnisses alle tiefgefroren gewesen wÀren?
Ich hĂ€tte es bedauert, gelitten, geweint und 
 damit begonnen, mir meine eigene Unvollkommenheit zu verzeihen.

Und dann hĂ€tte ich im nĂ€chsten Newsletter ĂŒber Vergebung und Verantwortung und konsequentes Handeln geschrieben;). 
 wer weiß!

Grund: Wir machen alle Fehler! Wir sind Menschen! Keine Maschinen!

Wir brauchen uns fĂŒr unsere Unvollkommenheit nicht zu verurteilen.
In Wahrheit werden wir – egal was wir gemacht, getan, gesagt oder nicht gesagt haben, unendlich geliebt.
Das bedeutet aber nicht, dass wir tun und lassen sollten, was wir wollen.
Wir sind hier, um zu lernen und zu wachsen und es beim nÀchsten Mal besser zum machen.
Schuld ist eine Illusion des Egos und einfach unwahr.
Ver-ANTWORT-ung ist unsere FĂ€higkeit zu erkennen, wer wir in Wahrheit sind.
Also let’s do it!
Lebe Dein Leben und gib’ Dein Bestes. Den Rest lass’ Dir schenken!
Und noch ein “Guzzle” bekam ich diese Woche. Einen Einfall!

Ich habe die „SelfCare-Helden“ ins Leben gerufen. Eine Facebook-Gruppe
=> Hier geht’s zur Gruppe!

Doch darĂŒber berichte ich Dir ein anderes Mal;)
Nun wĂŒnsche Dir eine wundervolle Woche!
Alles Liebe!

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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