Angst vor dem Tod Archive | Seite 2 von 3 | ZEITWELLEN.life I Jeanette Richter
Raus aus der Angst vor dem Tod: Es gibt nichts zu fĂŒrchten!

Raus aus der Angst vor dem Tod: Es gibt nichts zu fĂŒrchten!

Der Tod ist fĂŒr viele Menschen die grĂ¶ĂŸte Angst. Nicht unbedingt, weil wir konkrete Vorstellungen davon haben, was nach ihm kommt, sondern weil er sich anfĂŒhlt wie das Ende von allem, was wir kennen. Ende von Beziehungen. Ende von IdentitĂ€t. Ende von Kontrolle. Und ganz ehrlich: Unser Kopf mag keine Enden, bei denen er nicht weiß, wie es weitergeht.

Ängstliche Gedanken kommen oft abends

Vielleicht kennst Du diese Gedanken. Sie kommen gern abends. Oder nachts. Oder genau dann, wenn eigentlich alles ruhig ist. TagsĂŒber ist man beschĂ€ftigt, funktioniert, erledigt Dinge, scrollt, arbeitet, lebt. Und dann, wenn es still wird, meldet sich diese leise Unruhe:

  • Was, wenn das alles irgendwann vorbei ist?
  • Wenn ich etwas verpasse?
  • Und was, wenn ich nicht genug gelebt habe?

Und wÀhrend wir versuchen, diese Gedanken schnell wieder wegzuschieben, taucht manchmal eine andere Frage auf. Nicht laut. Eher vorsichtig. So eine Frage, die man nicht googelt und auch nicht beim Kaffee erzÀhlt.

Was, wenn der Tod ganz anders ist, als ich mir das gerade vorstelle? Was, wenn er mir eigentlich etwas zeigen will?

Dieser Artikel ist keine Anleitung, wie man Todesangst „wegmacht“. Simsalabim – und weg is sie! Nein!

Er ist eine Einladung, anders hinzuschauen. Mit mehr Weite. Mit ein bisschen Humor. Und mit der Erlaubnis, menschlich zu sein. Denn vielleicht ist die Angst vor dem Tod weniger ein Problem, das gelöst werden muss, und mehr ein Hinweis darauf, dass etwas im Leben gesehen werden will.

Erich KĂ€stner hat einmal geschrieben:

Erich Kästner

Und je lĂ€nger ich darĂŒber nachdenke, desto wahrer wird dieser Satz.

Wenn wir ehrlich sind, kĂ€mpfen wir oft weniger mit dem Tod selbst als mit dem GefĂŒhl von Kontrollverlust. Der Tod ist nicht planbar. Nicht terminierbar. Nicht absicherbar. Und genau das macht ihn fĂŒr unser SicherheitsbedĂŒrfnis so unerquicklich.

Wir können Versicherungen abschließen, To-do-Listen fĂŒhren, Kalender fĂŒllen und PlĂ€ne machen, aber der Tod hĂ€lt sich nicht an unsere Struktur.

Viele Menschen versuchen deshalb, das Thema möglichst weit wegzuschieben. Man beschĂ€ftigt sich lieber mit „wichtigen“ Dingen. Mit dem nĂ€chsten Projekt. Dem nĂ€chsten Urlaub. Dem nĂ€chsten Ziel.

Und irgendwann merkt man, dass genau dieses Wegschieben die Angst grĂ¶ĂŸer macht. Wie ein Hintergrundrauschen, das nie ganz verschwindet.

Akzeptanz heißt, aufzuhören, so zu tun, als gĂ€be es den Tod nicht

Akzeptanz ist hier kein großes spirituelles Wort, sondern etwas sehr BodenstĂ€ndiges. Akzeptanz heißt nicht, den Tod toll zu finden. Akzeptanz heißt, aufzuhören, so zu tun, als gĂ€be es ihn nicht. Es ist ein bisschen so wie mit schlechtem Wetter. Wenn ich mich den ganzen Tag darĂŒber aufrege, dass es regnet, werde ich nass und schlecht gelaunt. Wenn ich akzeptiere, dass es regnet, ziehe ich mir eine Jacke an und gehe trotzdem raus.

Viele Menschen berichten, dass allein der Gedanke „Ja, ich werde sterben“ zunĂ€chst Angst macht, dann aber etwas Überraschendes auslöst. NĂ€mlich Ruhe. Nicht sofort. Nicht dramatisch. Aber schleichend. Weil man aufhört, innerlich gegen etwas zu kĂ€mpfen, das ohnehin Teil des Lebens ist.

Spannend wird es, wenn wir einen Schritt weitergehen und uns fragen, was diese Endlichkeit eigentlich mit unserem Alltag macht. Oft merken wir dann: Die Angst vor dem Tod ist eng verbunden mit der Angst, nicht richtig zu leben. Nicht klar zu sein. Nicht mutig zu sein. Sich zu verbiegen. Dinge aufzuschieben, von denen man insgeheim weiß, dass sie wichtig wĂ€ren.

Ganz alltÀgliche Beispiele

Der Job, der schon lange nicht mehr passt, aber „man kann ja nicht einfach“.
Die Beziehung, in der man sich selbst verloren hat.
Die GesprĂ€che, die man nie fĂŒhrt, weil man keinen Streit will.
Die TrĂ€ume, die man irgendwann auf „spĂ€ter“ verschoben hat, ohne zu merken, dass spĂ€ter kein fester Termin ist.

Wenn wir uns unserer Endlichkeit bewusst werden, bekommen diese Dinge plötzlich Gewicht. Und zwar nicht im Sinne von Druck, sondern im Sinne von Klarheit. Viele Menschen berichten, dass sie im Angesicht der eigenen VergÀnglichkeit ehrlicher werden. Mit sich selbst. Mit anderen. Mit dem, was ihnen wirklich wichtig ist.

Das heißt nicht, dass man plötzlich alles hinschmeißt und mit einem Rucksack nach Indien reist. FĂŒr manche mag das stimmen, fĂŒr die meisten nicht. Oft sind es die kleinen Verschiebungen, die den Unterschied machen.

Zum Beispiel:

  • öfter Nein sagen, ohne sich zu rechtfertigen

  • Zeit mit Menschen verbringen, bei denen man nicht funktionieren muss

  • Dinge tun, die keine ProduktivitĂ€t haben, aber Freude machen

  • aufhören, sich stĂ€ndig selbst zu optimieren, als wĂ€re man ein Projekt

 

Todesangst fĂŒhlt sich oft einsam an

Ja tatsĂ€chlich. Wenn man Angst vor dem Tod hat, dann traut man sich kaum, drĂŒber zu reden. Das kann dann innerlich ganz schön einsam machen. Man glaubt, man sei komisch, sensibel oder „zu viel“.

Dabei ist diese Angst zutiefst menschlich. Der Austausch mit anderen kann unglaublich entlastend sein. Zu merken, dass auch andere nachts wachliegen. Dass auch andere diese Fragen haben. Dass man nicht repariert werden muss.

Gemeinschaft bedeutet nicht, Lösungen zu bekommen. Gemeinschaft bedeutet, nicht allein zu sein mit dem, was schwer ist. Und manchmal reicht genau das schon, um innerlich wieder Boden unter den FĂŒĂŸen zu bekommen.

Hoffnung spielt dabei eine besondere Rolle. Nicht als billige Vertröstung nach dem Motto „Wird schon alles gut“. Sondern als innere Haltung. Hoffnung heißt: Ich muss nicht alles wissen. Ich darf vertrauen, dass das Leben grĂ¶ĂŸer ist als meine Angst. FĂŒr manche entsteht diese Hoffnung aus spirituellen Überzeugungen, fĂŒr andere aus Erfahrungen, aus Begegnungen, aus Momenten tiefer Verbundenheit.

Menschen mit einer Nahtoderfahrung haben eine andere Sicht auf den Tod und damit das Leben bekommen

Und dann gibt es Menschen, die durch Nahtoderfahrungen oder Berichte darĂŒber eine neue Sicht auf den Tod bekommen. Nicht als Beweis, sondern als Möglichkeit. Als Perspektive. Viele dieser Berichte erzĂ€hlen von Frieden, von Weite, von Verbundenheit. Und selbst wenn man skeptisch bleibt, können sie etwas bewirken: Sie lockern die starre Vorstellung, dass mit dem Tod alles einfach aufhört.

Am Ende geht es vielleicht gar nicht darum, den Tod zu verstehen. Vielleicht geht es darum, das Leben nicht lÀnger aufzuschieben. Die Angst vor dem Tod kann uns daran erinnern, dass dieses Leben jetzt stattfindet. Nicht spÀter. Nicht nach dem nÀchsten Projekt. Nicht nach der nÀchsten Krise.

Sie kann uns lehren, mutiger zu sein. Sanfter mit uns selbst. Und ehrlicher darĂŒber, was wir brauchen und was nicht mehr.

Und wenn Du Dir aus diesem Text nur eine Sache mitnimmst, dann vielleicht diese:
Du musst Deine Angst vor dem Tod nicht loswerden, um gut zu leben. Es reicht oft schon, ihr zuzuhören. Denn manchmal zeigt sie Dir nicht das Ende, sondern den Weg zurĂŒck ins Leben.

Alles Liebe
Deine Jeanette 💛

Die Angst vor dem Tod reduzieren: Praxis-Beispiele

Die Angst vor dem Tod reduzieren: Praxis-Beispiele

Jeder kennt das GefĂŒhl von Angst und diese heimliche Beklommenheit, die sich im ganzen Körper ausbreitet, wenn wir an bestimmte angstauslösende Dinge, Situationen oder z. B.: an den eigenen Tod denken. Der Gedanke an den Tod kann ĂŒberwĂ€ltigend sein, und es ist völlig natĂŒrlich, dass wir eine gewisse Furcht davor empfinden. Doch was, wenn ich Dir sage, dass es Wege gibt, die Angst vor dem Tod nicht nur mildern, sondern ihr auch mit einer neuen Perspektive zu begegnen?

In diesem Beitrag möchte ich Dir liebevoll und einfĂŒhlsam aufzeigen, wie Du Deine Sichtweise auf das Lebensende sanft verĂ€ndern und somit die Angst vor dem Tod reduzieren kannst. Gemeinsam werden wir uns auf eine Reise begeben, die uns erlaubt, unsere tiefsten Ängste zu erkunden und Schritt fĂŒr Schritt in ein GefĂŒhl des Friedens und der Akzeptanz zu verwandeln.

Was ist eigentlich Angst?

Das Wort Angst (griech.: agchein: lat: angere) bedeutet soviel wie „Enge“, „wĂŒrgen“ oder „die Kehle zuschnĂŒren“. Etwas scheint uns zu erdrĂŒcken. Wohingegen sich das Wort „Furcht“ auf ein konkretes Ereignis bezieht, ist die Angst eher diffus und daher „unkonkret“.

Das GefĂŒhl der Angst zeigt sich im Körper

  • durch beschleunigten Herzschlag,
  • vermehrte Schweißabsonderung,
  • schnellerem oder gestocktem Atemfluss
  • erweiterte Pupillen
  • die Sinne sind geschĂ€rft

Unser Körper stellt sich auf Kampf, Flucht oder Totstellen ein.

Doch die Angst ist nĂŒtzlich, denn sie warnt uns vor möglichen Risiken oder initiiert schon mal Handlungsalternativen fĂŒr die Zukunft. Ohne Angst hĂ€tte die Menschheit evolutionsbiologisch nicht ĂŒberlebt.

Woher kommt die Angst vor dem Tod?

Es gibt viele GrĂŒnde, warum Menschen Angst vor dem Tod haben und eines ist wichtig zu wissen: Jeder hat in seinem Leben schon einmal Angst vor dem Tod gehabt!

Die Angst vor dem Tod resultiert oft aus der Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten. Und sie ist ja nicht unbegrĂŒndet, denn wir wissen alle, dass wir sterben werden.

Da beißt die Maus keinen Faden ab! Letzten Endes wissen wir nicht wirklich, was uns auf der „anderen Seite“ erwartet oder wie unser Übergang sein wird oder ob danach noch was kommt. Daher liegt es in der Natur des Menschen, dass wir uns vor dem FĂŒrchten, was wir nicht kennen.

Wenn die Angst vor dem Tod jedoch krankhafte ZĂŒge annimmt, spricht man von Thanatophobie (Thanatos = Tod; Phobie = Angst, Furcht). Das ist eine gesteigerte Angst und Beklemmung vor dem Tod im allgemeinen oder dem Sterben.

Die Thanatophobie ist eine Form der Angststörung und deren Behandlung gehört in professionelle HĂ€nde. Kurz gesagt: Jemand, der unter Thanatophobie leidet, stirbt bereits zu Lebzeiten – psychisch und sozial, denn er kann das Leben nicht mehr genießen und die Lebensfreude kommt abhanden.

 

 

6 mögliche GrĂŒnde, warum Menschen den Tod fĂŒrchten

  • Angst vor dem Unbekannten
  • Angst vor der Auslöschung der Person, also Angst vor der Nicht-Existenz.
  • Emotionale Distanz zum Tod: der Tod wird verdrĂ€ngt und tabuisiert.
  • Sorge um die Hinterbliebenen, gerade wenn es sich zum Beispiel um kleine Kinder oder um schutzbedĂŒrftige Angehörige handelt.
  • Angst vor einem strafenden Gott oder vor einem Urteil ĂŒber die „LebensfĂŒhrung“.
  • Angst vor Krankheit und Siechtum oder dass man vor dem Tod Schmerzen erleiden muss.

Welche „Strategien“ nicht wirklich funktionieren

Es hilft wenig, den Tod zu „verklĂ€ren“ oder zu romantisieren, noch ist es hilfreich, den Tod zu negieren. Der Tod ist eine Tatsache, an der keiner vorbeikommt.

Die folgenden „Strategien“ sind zwar durchaus verstĂ€ndlich, tragen jedoch nicht wirklich dazu bei, Ängste in Bezug auf Sterben und Tod zu reduzieren:

  • das Thema wird totgeschwiegen – man redet nicht darĂŒber
  • der Tod wird romantisiert oder verklĂ€rt
  • der Tod wird negiert
  • das wirkliche „Leben“ wird auf „spĂ€ter“ verschoben (also auf das Jenseits)
  • starke WissenschaftsglĂ€ubigkeit: der Tod ist das Ende!
  • starke ReligiositĂ€t: der Tod ist der Eintritt ins Paradies!

Selbst religiöse Menschen können zu Lebzeiten Angst vor dem Sterben und dem Tod entwickeln, wenn sie es bislang vermieden haben, sich mit dem Tod bewusst auseinanderzusetzen. Denn vor diesem kleinen Zweifel, was wann und wie kommen wird, ist keiner gefeit.

Was daher am ehesten Erfolg verspricht, ist eine bewusste, rationale und auch emotionale Auseinandersetzung mit der Tatsache der Endlichkeit:

offen, mitfĂŒhlend und neugierig.

So gelingt es Dir Schritt fĂŒr Schritt, Deine Angst vor dem Tod zu reduzieren.

Was Du konkret tun kannst, um Deine Angst vor dem Tod zu reduzieren

  1. Wir mĂŒssen akzeptieren, dass der Tod zum Leben dazugehört, sozusagen ein elementarer Bestandteil des Lebens selbst ist.
  2. Viele Millionen Menschen vor uns haben es bereits geschafft! Das sollte Mut machen!
  3. Dem Tod ins Angesicht schauen: Wenn wir den Tod allerdings verdrĂ€ngen und ihn aus unserem Leben ausklammern, dann kommt er irgendwann – ĂŒber kurz oder lang – mit Gepolter durch die HintertĂŒr wieder herein.
  4. Wir können ihm nicht entkommen und daher ist es mehr als vernĂŒnftig, sich schon zu Lebzeiten mit dem Unvermeidlichen zu beschĂ€ftigen. Sich ganz bewusst mit seiner Angst auseinanderzusetzen.
  5. Und jeder auf seine Art. Manche gehen auf den Friedhof, andere sprechen mit Sterbenden und wieder andere meditieren ĂŒber den Tod.
  6. Was auch immer fĂŒr Dich geeignet ist: TU es!
  7. Denn eine Tatsache bleibt bestehen: Du wirst sterben! Das ist todsicher!
  8. Doch wir dĂŒrfen unserer Angst mit MitgefĂŒhl begegnen.

Erfolgsbeispiele aus der Praxis

Eine meiner Klientinnen, Claudia S. (Name geÀndert) hatte zeit ihres Lebens Angst:

  • Angst vor Krankheit,
  • Angst vor Siechtum und
  • Angst vor dem Tod.

Doch sie wollte sich ihrer Angst stellen und war bereit, sich mit ihrer Angst auseinanderzusetzen.

Nach vielen GesprĂ€chen ĂŒber ihre Ängste, dem Erlernen von Entspannungstechniken und dem „Sich-Stellen“ der eigenen VergĂ€nglichkeit absolvierte sie erfolgreich einen Hospizbegleiterkurs. So konnte sie ihre Angst vor dem Tod reduzieren, sodass sie spĂ€ter sogar ihre Mutter beim Sterben auf mitfĂŒhlende Art und ohne Angst begleiten durfte.

Sie sagte spÀter lÀchelnd: 

„Das soll jetzt nicht morbide oder abgefahren klingen, aber das Begleiten meiner Mutter in den Tod war fĂŒr mich das Schönste und BerĂŒhrendste, was ich jemals erlebt habe und ich bin dankbar fĂŒr jeden Augenblick des Dabeiseins!“

Eine andere Klientin – Andrea W. (Name geĂ€ndert) hatte Angst vor dem Verlust der Eltern

Sie entwickelte zunehmend eine Depression, weil ihr mittlerweile ihre destruktiven Gedanken enormen Stress verursachten.

Als sie sich mit ihrer Gedankenwelt, ihren Überzeugungen und Grundannahmen ĂŒber das Leben und den Tod beschĂ€ftigte, erhielt sie die Kontrolle ĂŒber ihr Leben zurĂŒck.

SpÀter sagte sie: 

„Ich war gefangen in mir selbst. Heute lass ich mich nicht mehr so leicht durch Dinge, die ich eh nicht Ă€ndern kann, aus der Fassung bringen! Das entspannt total!“

Also bleib entspannt und denk daran: Die Angst vor dem Tod ist immer auch die Angst vor dem Leben.

11 Strategien, wie Du die Angst vor dem Tod ĂŒberwinden kannst

11 Strategien, wie Du die Angst vor dem Tod ĂŒberwinden kannst

Viele Menschen suchen zeit ihres Lebens nach Strategien oder Impulsen, wie sie ihre Angst vor dem Tod ĂŒberwinden oder die Angst wenigstens in den Griff bekommen können. Ich gehörte auch zu ihnen.

Bis, ja bis ich mich dazu entschloss, mich intensiv mit meiner Angst auseinanderzusetzen.

Und das verÀnderte einfach alles! Diese Entscheidung verÀnderte nicht nur mich, sondern auch meine Einstellung zum Leben und damit zum Tod grundlegend.

Also: Wenn auch Du öfters Bammel vor dem “Ende” oder Angst vor dem Tod hast, dann ist das hier fĂŒr DICH!

Denn ich will Dir mit diesem Artikel Mut machen und Dir ein bisschen Trost und Hoffnung schenken.

Du bist nicht allein!

Weißt Du, Du bist nicht allein!

Du bist NICHT allein mit Deiner Angst, denn die Angst vor dem Tod ist eine der tiefgreifendsten Ängste der Menschheit.

Aber 
 es gibt Hoffnung, denn in diesem Blogbeitrag werden ich Dir 11 Strategien vorstellen, die mir seinerzeit dabei geholfen haben, meine Ängste zu ĂŒberwinden und die auch Dir dabei helfen können, Deine Angst vor dem Tod zu ĂŒberwinden.

Vielleicht gelangst Du sogar zu einer positiveren Sicht und Perspektive auf den Tod und damit aufs Leben. Das wĂ€re fein und wĂŒrde mich riesig freuen.

Also: Wenn ich das geschafft habe, dann kannst Du das auch.

Podcastfolge zum Artikel

Der Angst vor dem Tod begegnen

Ja, ich weiß, das klingt vielleicht ein bisschen gruselig und ungemĂŒtlich, aber keine Sorge, wir werden hier nicht in dĂŒsteren Gedanken versinken.

Lass uns mal ehrlich sein – wir alle denken ab und zu ĂŒber den Tod nach, oder?

Sei es, wenn wir eine traurige Nachricht hören, von einem lieben Menschen Abschied nehmen oder einfach nur, wenn wir abends im Bett liegen und unsere Gedanken umherschweifen. Es ist eine dieser grundlegenden Fragen des Lebens, die uns alle irgendwann beschÀftigt.

Aber weißt Du was? Sich mit dieser Angst auseinanderzusetzen kann unglaublich bedeutsam sein!

Es mag sich im ersten Moment vielleicht seltsam anfĂŒhlen, darĂŒber zu lesen oder zu reden, aber es kann uns helfen, das Leben bewusster zu leben und eine tiefere WertschĂ€tzung fĂŒr die Zeit zu entwickeln, die wir haben.

Keine dĂŒsteren Theorien, bitte!

Ich will hier keine dĂŒsteren Theorien aufstellen oder Dir Angst einjagen. Im Gegenteil, mein Ziel ist es, das Thema in einer offenen, zugĂ€nglichen und sogar unterhaltsamen Art zu behandeln.

Wir werden uns mit verschiedenen Aspekten befassen – von philosophischen Überlegungen bis hin zu wissenschaftlichen Erkenntnissen ĂŒber Nahtoderfahrungen und Sterbeforschung.

Und hey, vielleicht findest du hier auch einige Tipps und Inspirationen, wie man mit der Angst umgehen kann und wie man das Leben voller Leichtigkeit und Freude genießen kann – denn das ist schließlich das, worum es letztendlich geht, oder?

Also, schnapp Dir eine Tasse Tee oder Kaffee (oder was auch immer Du gerne trinkst), mach es Dir gemĂŒtlich und lass uns gemeinsam dieses Thema erkunden. Ich verspreche Dir, dass wir es mit einem Augenzwinkern angehen und Dich mit neuen Perspektiven ĂŒberraschen werden.

Bist Du bereit, Dich auf diese Reise der Selbstreflexion einzulassen?

Super, dann lass uns starten!

“Der Tod bedeutet nur, dass man fĂŒr eine Weile die Welt verlĂ€sst, bevor man an einen anderen Ort zurĂŒckkehrt.” Francis Scott Key Fitzgerald

Der Umgang mit der Angst: 11 hilfreiche Strategien

1. BeschĂ€ftige Dich mit dem Tod – Lesen hilft

Als ich in jungen Jahren damit begann, mir Fragen ĂŒber das Leben und den Tod zu stellen, jagte mir der Tod und sein Ende eine Heidenangst ein. Oftmals erschaffen wir in unseren Köpfen ja wahre Horrorszenarien rund um den Tod.

Aber ich wollte diese Angst nicht verdrÀngen, sondern begann, mich selbstbewusst mit ihr auseinanderzusetzen 
 nun ja ich tat, was ich schon immer gerne tat: ich las.

Je mehr ich ĂŒber den Tod las, desto mehr lernte ich! Über den Tod 
 und desto mehr Zweifel bekam ich, ob das mit dem Tod tatsĂ€chlich das Ende ist. Denn dann hĂ€tten sich ja alle Autoren und Autorinnen, alle Nahtoderfahrenen und Co. einfach nur geirrt.

Und das konnte ich dann doch nicht ganz glauben.

Statt also meine Todesfurcht zu verdrĂ€ngen, habe ich gelernt, mich ihr zu beschĂ€ftigen. Und mit diesem Annehmen lernte ich auch sie zu aktzeptieren – sie als das anzuerkennen, was sie war: menschlich. Zutifest menschlich!

Durch diese Akzeptanz konnte ich auch mich besser verstehen, zum Beispiel warum ich mich manchmal so Ă€ngstlich oder selbstunsicher fĂŒhlte.

Ich erkannte: Hinter der Angst steckt noch eine andere Angst – die Angst vor dem Leben.

2. Nahtoderfahrungen als Beweis – So lebt es sich leichter!

FĂŒr mich sind Berichte ĂŒber Nahtoderfahrungen der Beweis fĂŒr ein Leben nach dem Tod.

Da gibts fĂŒr mich nix dran zu rĂŒtteln. Die Geschichten von Menschen, die in der NĂ€he des Todes waren und wieder ins Leben zurĂŒckkehrten, haben mir gezeigt, dass es etwas Jenseitiges gibt, das ĂŒber unsere irdische Existenz hinausgeht. Und das spendet nicht nur mir, sondern auch vielen Menschen auf der ganzen Welt Hoffnung und Trost.

ABER und das ist mir ganz wichtig: Du musst keine Nahtoderfahrung gemacht haben, um von den Erkenntnissen zu profitieren. Es reicht völlig, wenn Du Dich damit beschĂ€ftigst, darĂŒber liest oder Dir Berichte anhörst – und dann Dein Leben danach ausrichtest. VoilĂ !

3. Meditation und Achtsamkeit – Die SchlĂŒssel zur Selbsterkenntnis

Meditation gehört seit mehr als 20 Jahren zu meiner tĂ€glichen Morgen-Routine der Psychohygiene. Sie hilft mir, einen tieferen Zugang zu meinen Gedanken und GefĂŒhlen zu finden und meinem Leben achtsam zu begegnen. NatĂŒrlich gelingt mir das nicht immer, aber indem ich mich regelmĂ€ĂŸig in die Stille zurĂŒckziehe und meine Aufmerksamkeit auf den gegenwĂ€rtigen Moment lenke, kann ich Ängste und Sorgen einfach besser erkennen, annehmen und dann verwandeln.

Ich habe verschiedene achtsame Praktiken wie Gebet, Meditation, Autogenes Training und AtemĂŒbungen in meinen Alltag integriert. Diese helfen mir dabei, Stress abzubauen und meinen Geist zu beruhigen.

Und Hermann Hesse hat mir mit seinem Buch “Siddhartha” ĂŒbrigens auch sehr dabei geholfen 
;)

“Meditation ist die tĂ€gliche Versöhnung zwischen Verstand und Seele.” Hermann Hesse

4. Reflektion der eigenen Sterblichkeit – Ein Perspektivwechsel

Sich bewusst mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen, mag zunĂ€chst beĂ€ngstigend klingen, hat aber tatsĂ€chlich einen befreienden Effekt. Wenn ich weiß, dass es mit mir oder anderen schon morgen zu Ende sein kann, dann lass ich mich nicht mehr so stressen, wenn der andere was gesagt oder getan hat, was mich verletzt oder verĂ€rgert hat.

Ja, ich Àrgere mich dann auch, aber halt nict mehr so lange. Schade um meine Lebenszeit!

So lebe ich bewusster und erfĂŒllter und kann die Momente mehr genießen.

5. Das Leben in vollen ZĂŒgen genießen – Carpe Diem!

Carpe Diem – nutze den Tag! Diese Lebensphilosophie hat mir geholfen, meine Angst vor dem dem Leben und damit dem Tod in eine positive Energie umzuwandeln. Ich habe erkannt, dass ich jeden Moment nutzen möchte, um das Leben zu feiern, meine TrĂ€ume zu verwirklichen, meine Beziehungen zu pflegen und meine Mission zu erfĂŒllen.

Aus dieser Motivation heraus ist ja auch der ZEITWELLEN.life-Blog und der Podcast entstanden und bald auch die ZEITWELLEN-Akademie und ja, es hat Jahre gedauert, bis ich endlich soweit war 
 also nur Mut, wenn Du Dir selbst auch manchmal im Weg stehst.

6. Mit dem Unbekannten Frieden schließen – Spirituelle AnsĂ€tze

Der Psychomarkt ist voll von spirituellen AnsĂ€tzen und Glaubenssysteme. Doch in jedem habe ich etwas gefunden, dass mir dabei geholfen hat, mit dem Unbekannten Frieden zu schließen. Sie waren und sind nach wie vor fĂŒr mich eine Quelle der Kraft und Inspiration.

Doch manchmal erschien mir der Tod gar nicht mehr so unbekannt, sondern eher vertraut – fast wie ein guter Freund.

Durch ihn konnte ich lernen und wachsen und so viel ĂŒber das Leben lernen und bin immer noch nicht durch damit.

Schon allein die Vorstellung von einem grĂ¶ĂŸeren Ganzen, sei es ein höheres Bewusstsein, eine kosmische Ordnung oder ein Leben nach dem Tod, hate auf mich eine mega tröstliche Wirkung. Es gibt mir ein GefĂŒhl von Verbundenheit und Sinnhaftigkeit.

Da hat dann die Angst vor dem Tod keinen Platz mehr! Sie sagt einfach: “TschĂŒss!”

Und das ent-stresste mich enorm!

“Der Tod ist nicht der grĂ¶ĂŸte Verlust, den man im Leben erleiden kann. Der grĂ¶ĂŸte Verlust ist, was in uns stirbt, wĂ€hrend wir leben.” Norman Cousins

7. Gemeinschaft und GesprĂ€che – Der Austausch mit anderen

Das Thema Tod kann oft als Tabu betrachtet werden, aber ich habe festgestellt, dass es hilfreich ist, sich mit anderen darĂŒber auszutauschen. Über seine Ängste zu reden. Sie aber nicht kaputtreden oder zerreden, sondern einfach offen und ehrlich zur Sprache bringen, was man fĂŒhlt und wie es einem damit geht.

Doch die Angst in Worte zu fassen ist oft nicht leicht. Denn meistens verbirgt sich ja hinter der Angst vor dem Tod ein ganzes Universum an anderen Ängsten.

Deshalb sind GesprĂ€che und das Teilen von Erfahrungen und GefĂŒhlen so wichtig. Sie können Dir zeigen, dass Du mit Deinen Ängsten nicht allein bist und dass andere Ă€hnliche Herausforderungen bewĂ€ltigt haben.

Das schafft Verbundenheit und VerstÀndnis und hilft mir, mit der Angst vor dem Tod besser umzugehen.

“Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.” Albert Schweitzer

8. Die Kraft des Jetzt – Sich auf den Moment fokussieren

Das Hier & Jetzt hat eine enorme Kraft. Doch unser Ego kann mit der Gegenwart nichts anfangen. Überhaupt nichts!

Im Gegenteil! Wenn es noch undiszipliniert ist, dann langweilt es sich im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode.

Aber Dein Ego ist ja lernfÀhig. Wenn Du Dich also mal still hinsetzt oder nur das tust, was Du gerade tust und das auch noch gerne tust, ja dann hat auch die Angst vor dem Tod keinen Platz mehr, denn dann lebst Du ein bewusstes und achtsames Leben und bist ganz im Hier und Jetzt. Aber sowas von!

Denn die Angst VOR dem Tod ist immer etwas, das Dein Kopf in die Zukunft schickt. Selten haben wir ja Angst davor, genau in diesem Moment plötzlich tot umzufallen. Also ist es eine Zukunftsangst.

Gegenwartsbewusstsein zu trainieren ist also auch eine echt hilfreiche Strategie, um der Angst vor dem Tod den Garaus zu machen.

Indem Du Dich auf den gegenwÀrtigen Moment konzentrierst, kannst Du Dir nicht gleichzeitig Sorgen um die Zukunft machen oder Angst vor dem Tod haben. Das geht einfach nicht!

Und wenn Du im Hier und Jetzt bist, dann hast Du auch keine Probleme, denn die entstehen ja erst dann, wenn Du wieder mit Gedanken ĂŒber die Zukunft beschĂ€ftigt bist. Also eine Win-Win-Situation mit dem Leben im Moment.

9. Naturverbundenheit – Eins mit allem!

Ich liebe es, in dei Natur zu gehen. Nun hab ich das große GlĂŒck, dass mich das Leben an einen See und einen nahegelegenen Wald verschlagen hat. So muss ich nicht weit fahren, um die Natur genießen zu können. Egal ob Wasser, Meer, Wald oder Berge 
 alles hat eine heilende Wirkung auf mich.

Und außerdem erinnert mich die Schönheit der Natur auch immer wieder daran, dass Alles einem Zyklus unterliegt – mein GĂ€rtchen erinnert mich ĂŒbrigens auch im daran.

Wir leben in der Zeit 
 im Wechsel der Jahrezeiten, wir nennen das Alter, und alles was entsteht, muss auch wieder vergehen. Das ist in der Natur so und bei uns Menschen auch.

Nichts, was hier auf dieser Welt wieder vergehen kann, bleibt ewig.

Ewig erhalten bleibt “nur” Dein wahres Selbst. Dein göttlicher Spirit und alle Erfahrungen, die Du hier jemals gemacht hast.

So ist alles, was Du hier auf der erde erlebst ein 


  • Kommen und Gehen
  • Entstehen und Vergehen
  • Einatmen und Ausatmen
  • Geboren werden und Sterben
  • 


Doch letzten Endes ist alles eingebettet in das Leben – in ein grĂ¶ĂŸeres Bewusstsein, das kein Anfang und kein Ende hat.

10. Ein Kurs in Wundern – Ein Weg der Selbsterkenntnis

Seit vielen Jahren begleitet mich das psychologisch-spirituelle Werk “Ein Kurs in Wundern” auf meinem Weg. Die Lehren des Kurses haben mir eine andere Perspektive auf das Leben und den Tod eröffnet und sind mein tĂ€glicher Begleiter geworden.

Einige Lektionen kannst Du Dir auch kostenfrei auf meinem Telegram-Kanal ZEITWELLEN anhören. Klick hier, wenn Du den Kanal abonnieren möchtest. Oder direkt hier auf diesem Blog in der Kategorie „Wunderimpulse & DenkanstĂ¶ĂŸe“.

11. BĂŒcher ĂŒber Sterbeforschung – Lesen bildet!

Lesen bildet – und was noch viel besser ist – viele BĂŒcher konnten mir dabei helfen, meine Angst vor dem Tod in Liebe zum Leben zu verwandeln.

Wie gesagt, ich lese viel 
 sehr viel was nicht immer gut sein muss.

Doch BĂŒcher schenken mir einfach Trost, wenn ich welche nötig habe und erweitern meinen Horizont, wenn ich mal wieder kleingeistig unterwegs bin und stĂ€rken mein Vertrauen ins Leben. Und damit in mich 
 und ins andere 
 und ins Göttliche.

Eine Auswahl meiner 15 liebsten BĂŒcher findest Du hier.

Sodele 
 das war’s jetzt erstmal.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar hilfreiche Sichtweisen oder Wrgweiser zur Seite stellen und Dich ermutigen, Dich auch mit dem Tod zu beschĂ€ftigen – auf Deine Weise, so wie es zu Dir passt.

Let’s go!

Weitere Buchtipps zu Leben&Tod

  1. “Die Kunst, kein Egoist zu sein: Warum wir gerne gut sein wollen und was uns davon abhĂ€lt” von Richard David Precht. Dieses Buch untersucht die menschliche Natur und unsere Motivation, Gutes zu tun. Es bietet eine tiefgrĂŒndige Reflexion ĂŒber den Tod und wie wir durch Selbstlosigkeit und Verbundenheit mit anderen unsere Ängste ĂŒberwinden können.
  2. “Das Tibetanische Buch vom Leben und vom Sterben” von Sogyal Rinpoche. Dieses Buch liebe ich. Es ist ein Klassiker der spirituellen Literatur und beleuchtet die buddhistische Sichtweise auf den Tod und das Sterben. Es bietet Weisheiten und Praktiken, um die Angst vor dem Tod zu transformieren und den Übergang ins Jenseits bewusst zu gestalten.
  3. “Die Tunnel der Angst: Nahtoderfahrungen – eine neue Sicht des Todes” von Dr. Raymond A. Moody. In diesem Buch erforscht der Autor Nahtoderfahrungen und wie sie das Leben von Menschen verĂ€ndert haben. Es bietet Einblicke in die spirituellen Dimensionen des Todes und zeigt, dass der Tod nicht das Ende, sondern nur ein Übergang ist.
  4. “Ein Kurs in Wundern” von Helen Schucman und William Thetford. Dieses Buch ist eine umfassende spirituelle Lehrerfahrung, die Themen wie Vergebung, Liebe und die Bedeutung des Lebens behandelt. Es kann helfen, eine tiefere Perspektive auf den Tod zu entwickeln und die Angst davor zu ĂŒberwinden.

 

Und zum Schluss noch ‘ne Zusammenfassung

Die Angst vor dem Tod ist ein universelles Thema, das uns alle betrifft. Doch durch die Annahme unserer Ängste, den Zugang zur SpiritualitĂ€t, den Austausch mit anderen und achtsame Praktiken können wir lernen, mit dieser Angst umzugehen und innere Gelassenheit zu finden.

Die vorgeschlagenen Zitate und Buchempfehlungen können Dich dabei unterstĂŒtzen, Deine Perspektive zu erweitern und Dich auf dem Weg zur BewĂ€ltigung der Angst vor dem Tod zu begleiten.

Im Laufe meiner persönlichen Reise habe ich gelernt, dass es normal ist, Angst vor dem Tod zu haben, aber es nicht normal sein muss, dass es so bleibt.

Angst ist eine Emotion, die uns nur beschĂŒtzen will. Sie erinnert uns an unsere Endlichkeit und konfrontiert uns mit unserer Unsicherheit, unseren Fragen und unserem BedĂŒrfnis nach Antworten.

Aber die Angst zeigt uns auch den Weg. Sie ruft uns zu: “Hier geht’s lang!” um uns zu sagen: Der Tod ist eine Illusion. Alles nur Show 
 eigentlich ist alles gaaanz anders!

Der Tod gehört zum Leben, und indem wir uns mit ihm auseinandersetzen und uns mit der Tatsache der “Endlichkeit” beschĂ€ftigen, können wir unser Leben bewusster und erfĂŒllter gestalten.

Also lasst uns gemeinsam die Angst vor dem Tod ĂŒberwinden und das Leben in seiner ganzen Schönheit genießen!

Ganz nach dem Motto:

  • Wat mutt, dat mutt! oder
  • Relax and be happy! oder
  • Et hĂ€tt noch immer jot jejange

Wie hat Dir dieser Artikel gefallen? Schreib mir gerne Deine Sichtweise oder was Schönes und Ermutigendes in die Kommentare. Ich danke Dir!

Alles Liebe

Deine Jeanette

21 Fragen, die Du Dir stellen solltest, bevor der Tod anklopft

21 Fragen, die Du Dir stellen solltest, bevor der Tod anklopft

Viele schockt der Gedanke an das eigene Ende und daher wird der Umgang mit dem eigenen Tod oft tabuisiert. Das erscheint zunĂ€chst völlig logisch und menschlich, schließlich weiß keiner so genau, wie das am Ende nun wirklich ablĂ€uft.

Und das soll ja auch bei jedem anders sein. Schließlich sind wir ja alle verschieden. Oder doch nicht?

Nunja 
 wĂ€hrend ich das schreibe, warte ich 
 auf den Schnee. 


Doch noch tut sich nix!

Aber wenn er kommt, dann bin ich gerĂŒstet 


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Vorbereitung ist alles

Gerade habe ich den Gasofen mit einer neuen Gasflasche befĂŒllt und dieser wĂ€rmt in seiner Testphase so vor sich hin. Check!

Sollte also mal wieder der Strom ausfallen, bin ich vorbereitet. Denn meine Heizungen laufen allesamt nur ĂŒber Strom.

Eigentlich braucht fast alles Strom:

  • Pelletofen braucht Strom.
  • Heizung braucht Strom.
  • Achja 
 und der Wasserkocher braucht auch Strom.
  • Duschen geht auch nur mit Strom, außer ich will kalt duschen, brrrr.

Also habe ich mich vorbereitet:

  • WĂ€rmflaschen befĂŒllt,
  • Thermosflaschen mit heißem Wasser befĂŒllt,
  • geduscht (man weiß ja nie),
  • Vogelfutterstation befĂŒllt,
  • Kerzen aufgefĂŒllt,
  • Akkus vollgeladen,
  • iPads geladen,
  • Gasofen betankt,
  • KĂŒhlschrank voll 
 Check!
  • 



 und weiter ging’s

  • Testament geschrieben,
  • Bankdaten an sicherem Ort deponiert,
  • Zugangsdaten hinterlegt,
  • PatientenverfĂŒgung aktualisiert,
  • gebetet, meditiert, GeistfĂŒhrer(in) kontaktiert,
  • Organspendeausweis kopiert,
  • Beeerdigungswunschliste ĂŒberarbeitet 
 check!

Waaaaaas? Du denkst ich spinne? Dass das doch nun ein bisschen zu weit geht?

Ja! 
 Stimmt!

Du hast recht. Die Beerdigungswunschliste muss ich noch ĂŒberarbeiten. 😉

Ok Scherz. Aber mal Hand auf’s Herz!

Umgang mit dem eigenen Tod

Wir bereiten uns auf so Vieles im Leben vor 
 auf den Umzug, die neue Arbeitsstelle, die neue Beziehung, die Neugestaltung des Gartens im FrĂŒhjahr, das EntrĂŒmpeln des Hauses oder der Wohnung, den FrĂŒhjahrsputz 
 und irgendwann auch wieder auf den nĂ€chsten Urlaub, die Spritztour zu Freunden etc.

Nur das eigene Ableben und das, was danach bzw. DAVOR kommt, ĂŒberlassen wir zumeist den anderen. Darauf wollen wir uns nicht vorbereiten. Das verschieben wir lieber auf spĂ€ter. Wenn ĂŒberhaupt 


Doch Du kannst Dich ja schneller auf der anderen Seite befinden, als Du gedacht hast. Wenn Du dran bist, geht das ruckzuck oder auch gar nicht ruckzuck.

Aber vielleicht kannst Du dann nicht mehr das sagen, was Du immer schon mal sagen wolltest oder noch klÀren wolltest. Dann ist es zu spÀt. Schade!

Ok, Du wirst zwar ziemlich schnell entdecken, dass das mit dem Tod doch nicht so ganz dem entsprach, was Du hier auf der Erde gelernt hast, aber mit der Kommunikation zu Deinen Liebsten hapert’s dann.

Vielleicht glaubst Du nicht an SOWAS, wie ein Leben danach. Das ist ok.

Doch irgendwann ist Schicht im Schacht

Und dennoch ist es eine Tatsache, dass wir irgendwann alle diesen Körper verlassen dĂŒrfen oder mĂŒssen.

Die einen frĂŒher, die anderen spĂ€ter 
 aber sicherlich irgendwann.

Und auch wenn das erschreckt und Du Bammel davor hast oder Dir das den Angstschweiß auf die Stirn treibt und die SchweißdrĂŒsen unter Deinen Achseln so richtig in Fahrt bringt 
 es nutzt ja nix!

Daher: Wie könntest Du dafĂŒr sorgen, dass Du die anderen mit Deinem Ableben nicht noch zusĂ€tzlich beschwerst?

Ihre Trauer wird ja eh schon ziemlich heftig sein. Du wirst betrauert werden. Keine Sorge. Aber warum sie mit etwas beschweren, was Du ihnen schon vorab ein bisschen abnehmen könntest, damit sie sich nicht auch noch darum kĂŒmmern mĂŒssen?

Also mach’ den Check.

Checkliste: 21 Fragen, bevor der Tod anklopft

Vielleicht wissen Deine Angehörigen ja gar nicht, was Du Dir fĂŒr Deine eigene Beerdigung wĂŒnschst?

  1. Friedwald, Urne, “normal” oder Seebestattung? Und wo willst Du beerdigt werden?
  2. Welche Musik soll gespielt werden? Heavy Metal oder doch lieber Schlager?
  3. Soll jemand was ĂŒber Dich erzĂ€hlen? Und was sollen sie denn ĂŒber Dich sagen?
  4. Deine eigene Grabrede: wie wĂŒrde diese denn aussehen?
  5. Was soll auf Deinem Grabstein stehen und wie soll er aussehen?
  6. Vielleicht willst Du aber auch ohne großes Gedöns und ohne große Feier oder Abschiedsparty gehen. Dann schreib das auf!
  7. Wer soll den PC kriegen und wer das Haus? Wer die Porzellansammlung und wer die Briefmarken?
  8. Hast Du eine PatientenverfĂŒgung?
  9. Oder ein Testament geschrieben?
  10. Willst Du Organe spenden oder lieber behalten?
  11. Was willst Du unbedingt noch sagen und zu wem?
  12. Mit wem willst Du baldmöglichst sprechen? Vielleicht magst Du auch einen Brief schreiben und schon mal DANKE sagen 
 nur fĂŒr den Fall der FĂ€lle
  13. Was schiebst Du schon seit Jahren vor Dir her?
  14. Ist da noch ein altes AUA, dass Du bestimmt nicht mit ins Grab nehmen möchtest? Dann red’ drĂŒber. Das erleichtert.
  15. Was wolltest Du schon immer mal tun?
  16. Welchen Traum wolltest Du Dir schon seit langem erfĂŒllen?
  17. Wo befinden sich Deine Zugangsdaten fĂŒr die Bankkonten?
  18. Und die Passwörter fĂŒr Instagram, Facebook und Co?
  19. Hat Dein PC oder Dein Laptop ein Passwort? Wo steht das?
  20. Hast Du ein Konto fĂŒr die Kosten der Beerdigung? Oder willst mal damit anfangen. Kleinvieh macht ja auch Mist.
  21. Was passiert mit all’ Deiner Knete?

Puuuh, ganz schön viel zu tun

Du kannst doch das Alles so nach und nach bei einem Menschen Deines Vertrauens deponieren 
 nur fĂŒr den Fall der FĂ€lle. Und es ist ja nix in Stein gemeißelt und kann immer wieder geĂ€ndert werden;)

Nur so als Idee 
 is ja kein Muss;)

NatĂŒrlich kann man sich nicht auf alles vorbereiten, dass wĂŒrde ja am eigentlichen Menschsein und den WechselfĂ€llen des Lebens vorbei gehen, aber ein bisschen Vor-BEREIT-ung kann ja nicht schaden.

Auch hier bewegte CORONA was, denn sie drĂŒckte direkt auf die offene Wunde der eigenen Sterblichkeit und die der anderen und schießt aus dem oftmals VerdrĂ€ngten mit Karacho ins Bewusstsein.

Check!

Den Tod nicht tabuisieren

Außerdem beschĂ€ftigst Du Dich mit der Tatsache Deiner Endlichkeit und schulst Dich schon mal ein bisschen im Umgang mit dem eigenen Tod und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem es Dir noch ganz gut geht.

Wenn Du Dich noch etwas intensiver mit der Thematik auseinandersetzen möchtest, dann empfehle ich Dir, mein kostenfreies Ebook END:LICH! weniger Stress mit Leben&Tod herunterzuladen. Klick dazu einfach auf diesen Link, trag Dich in meinen Verteiler ein und dann kannst Du gleich damit beginnen, die Wahrheit ĂŒber Deinen Stress mit Leben&Tod herauszufinden.

Buch-Tipp

Auch BĂŒcher können dabei helfen, sich intensiver mit Leben&Tod zu beschĂ€ftigen und die Angst vor dem Tod zu reduzieren. Dabei kann zum Beispiel folgendes Buch helfen: Sterben fĂŒr AnfĂ€nger – wie wir den Umgang mit dem Tod neu lernen können von Susanne Conrad.

„Die Welt, die Du zu sehen glaubst, ist Deine Wahl.“

Ein Kurs in Wundern

Übrigens:


 hier tut sich immer noch nix. Keine Flocke. Jetzt ist es 17:37 Uhr.

Ich wĂŒnsche Dir erstmal einen voll-bewussten, intensiven, glĂŒcklichen, innigen und freudvollen Sonntag 
 oder was Du Dir gerade fĂŒr Dich am allermeisten wĂŒnschst.

Enjoy your life!

Du lebst.Du bist wundervoll.

Deine

Jeanette

(Anmerkung: Am 07.02.2021 hat es dann doch noch ordentlich geschneit und das schöne Emsland wurde auch mal wieder weiß;)

 

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Die Angst als Kompass sehen

Die Angst als Kompass sehen

Menschen die Angst vor dem Tod haben, sich aber dessen bewusst sind, haben einen entscheidenden Vorteil: sie wissen um ihre Angst.

Und dieses Wissen ist sehr wertvoll. Daher können diese Menschen ihre Angst vor dem Tod als eine Art Kompass sehen, der ihnen zeigt, wo es lang geht. Dadurch gelingt es ihnen nach und nach, ihre Ängste zu überwinden oder zumindest zu reduzieren.  

Vom guten Umgang mit der Angst

Menschen die Angst vor dem Tod haben und wissen, dass es diese Angst ist, die ein zufriedenes Leben oftmals verhindert, haben also einen entscheidenden Vorteil.

Denn sie wollen ihre Angst nicht umgehen. Sie wollen lernen mit ihr anders umzugehen.

Schließlich ist die Angst ja immer da. Sie lauert in dunklen Ecken und springt Dich an, wenn Du es am wenigsten erwartest. Und sie ist eine Meisterin im Tarnen und Täuschen. Sie gaukelt Dir vor, dass Du erst noch dies oder jenes erreichen musst, um glücklich zu werden. Oder erst noch dies oder jenes haben musst, um zufrieden zu sein. Vielleicht sogar auch, dass Du erst gut sein musst, um Anrecht auf ein glückliches Leben zu haben.

Die Angst als Kompass sehen

Erinnere Dich daran, dass das vorrangigste Gefühl des Ego’s die Angst ist. Und hier ist sie. In ihrer reinster Form. Dein Ego flüstert Dir zu:

„Beschäftige Dich doch nicht mit dem Tod. Das bringt doch nix. Mach lieber was Schönes in Deinem Leben und dann ist eh Schicht im Schacht, also wozu der ganze Aufwand!“

Doch genau darin liegt auch der Antrieb. Denn in der Angst liegt bereits die Befreiung verborgen. Jede Frage enthält bereits die Antwort. Und jedes Suchen beinhaltet das Finden.

Die Angst kannst Du also auch als eine Art Kompass verstehen, die Dir den Weg weist. Diesem Kompass kannst Du vertrauen.

Deine Ängste zeigen Dir, wo Du vielleicht noch nicht lebst. Wo Du möglicherweise noch etwas unterdrückst. Sie weisen Dich auf die Angst hinter der Angst hin: auf die Angst vor dem Leben.

Wenn Du Dich also mit Deiner Angst vor dem Tod beschäftigst, kommst Du an der Angst vor dem Leben nicht vorbei.

Du kommst an Dir selbst nicht vorbei, denn die Angst weist direkt mit dem Finger auf DICH!

Dann kann es schon mal passieren, dass Du Deine Umwelt plötzlich ganz anders wahrnimmst oder Dir auf einmal Fragen über den Sinn Deines Lebens stellst oder Du Dich selbst fragst: „Warum lebe ich eigentlich gerade so, wie ich jetzt lebe und nicht anders?“

Du beginnst vielleicht auch damit, Deine Werte zu überprüfen, also das Fundament, auf dem Dein Leben basiert. Indem Du Dein Leben vom Ende aus betrachtest, zäumst Du das „Pferd“ quasi von hinten auf. Und damit ändert sich alles. Du wirst zu einem Sucher!

Zunächst einmal scheint es Dir aber so vorzukommen, als würdest Du nach der Devise leben: „Ich suche, aber finde nicht!“ Weil Du vermutlich (noch) an der „falschen“ Stelle suchst.

Wie in dem Witz mit dem Polizisten und dem Betrunkenen:

Es ist Nacht. Unter einer hellen Laterne steht ein Betrunkener und sucht verzweifelt den Boden nach etwas ab.

Da kommt ein Polizist vorbei und fragt:

„Entschuldigen Sie, kann ich Ihnen helfen? Was suchen Sie denn?“

Und der Betrunkene antwortet: „Oh, dasch isch nett. Isch hab meinen Schlüssel verlorn.“

Und beide beginnen, noch einmal alles genau abzusuchen, allerdings ohne Erfolg. Nach circa 30 Minuten fragt der Polizist den Betrunkenen: „Sagen Sie mal 
 sind Sie sicher, dass Sie Ihren Schlüssel hier verloren haben?“

Der Betrunkene schaut den Polizisten ganz verdutzt an und sagt dann: „Nööö, aber hier isch es so schön hell!“

 

Die Moral von der Geschicht`?

Auch uns geht es manchmal wie dem Betrunkenen in dem Witz. Auch wir suchen häufiger an Stellen, wo sich definitiv keine Lösung für unser Problem finden lässt.

Wir arbeiten zum Beispiel wie die Bekloppten, um uns nur ja nicht mit uns selbst zu beschäftigen. Vielleicht fliehen wir auch in eine wie auch immer geartete Sucht, um uns nicht mit unseren Themen auseinandersetzen zu müssen.

Oder wir laden uns selbst so viel auf die Schultern, das wir fast zusammenbrechen, aus Angst sonst in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Schließlich sollen die anderen ja auch merken, wenn man mal nicht mehr da ist.

Doch in Wahrheit wohnt jeder anfänglichen „Fehl-Suche“ bereits das Finden inne.

Wie bereits gesagt, beinhaltet jede Frage bereits die Antwort.

Manchmal kann es sich allerdings auch so anfühlen, als würden Deine Ängste zunächst einmal zunehmen und schlimmer werden, als würde sie sich verdichten und alles eng in Dir machen.

Aber das ist nur der Sturm auf den die Ruhe folgt.

Wenn Du Dich mit der Angst vor dem Tod beschäftigst, rührst Du an Dein wahres Menschsein und erkennst, dass Du viel mehr bist, als nur Dein Körper, Deine Gedanken und Deine Gefühle.

Du erkennst, dass Du einen Körper hast, aber mehr bist als Dein Körper.
Oder wie Kenneth Wapnick es einmal ausdrückte:

„Die Geburt ist nicht der Anfang und der Tod ist nicht das Ende.“

Oder wie es Max Winterthur beschrieb:

„Wenn du geboren wirst, weinst Du und alle um Dich herum lachen. Wenn du stirbst, lachst Du und alle um Dich herum weinen.“

Die Angst vor Auslöschung Deines Seins ist eine Illusion. Du gibst nur Deinen Körper ab, der sterblich ist bzw. vergänglich, aber Dein wahres Sein bleibt davon unberührt.

 

 

 

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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