Hallo liebe Zeitwellen-Community, es freut mich riesig, mit euch eine meiner absoluten Lieblingslektionen aus Ein Kurs in Wundern zu teilen. Sie heißt „Die Liebe hegt keinen Groll“ und wird alle spirituell Interessierten, die ihren Stress mit Leben und Tod reduzieren wollen, sicherlich begeistern.
In dieser Lektion werden wir gemeinsam entdecken, wie wir durch die Abkehr vom Groll die Liebe in unser Leben lassen können. Hier sind fünf Schlüsselpunkte, die ihr aus dieser Episode mitnehmen werdet:
Das Hegen von Groll führt dazu, dass wir uns von unserer wahren Natur und der Liebe abwenden.
Groll hat viele Facetten, die sich in Form von Unzufriedenheit, Ärger, und anderen negativen Gefühlen zeigen.
Der Groll führt dazu, dass wir das Ego über unseren Geist herrschen lassen und den Körper verurteilen.
Durch Vergebung und das Loslassen von Groll können wir uns wieder an unsere wahre Natur erinnern und Frieden finden.
Die Liebe hegt keinen Groll – wenn wir den Groll loslassen, erkennen wir unsere Vollkommenheit und Sicherheit.
Ein interessanter Fakt aus der Episode ist, dass Groll so viele Facetten hat, ähnlich wie Stress und Angst. Es ist faszinierend, wie wir manchmal gar nicht erkennen, dass wir Groll in uns tragen.
Lasst uns den Tag mit positiven Energien starten, indem wir uns gemeinsam auf eine Reise zu innerem Frieden und Liebe begeben!
Am Ende der Episode erwartet euch ein inspirierender Aufruf, der euch dazu ermutigt, die Lehren in eurem Alltag anzuwenden und zu versuchen, euch ohne Groll zu fühlen.
Hört euch die Episode an und teilt sie mit euren Freunden und der Familie, die sich ebenfalls auf der Suche nach spiritueller Erkenntnis befinden. Ich bin mir sicher, dass es euch genauso beeindruckt und berührt wie mich.
Lasst uns unsere Herzen für die Liebe öffnen und gemeinsam einen stressfreien Weg zu Frieden und Glück finden!
In Liebe, Jeanette
P.S. Vergesst nicht, euren Groll loszulassen und euch der Liebe zuzuwenden. Denkt daran, die Liebe hegt keinen Groll!
Im heutigen Tagesimpuls 13 geht’s um zwei ungleiche Schwestern: Angst und der Liebe. Und es geht um das Konzept der Bedeutungslosigkeit und warum diese Tatsache soviel Angst macht.
Eigentlich gehört auch noch der Bruder Mr. Stress dazu, denn er ist der Zwillingsbruder von Mademoiselle Angst.
Das Spannende ist: Nur eine ist wirklich, die anderen sind alle ausgedacht.
Na, wer hat sich denn sowas ausgedacht? Das liebe Ego.
Wie Du vielleicht schon mitbekommen hast, drückt Dein Ego gerne allem und jedem seinen Stempel auf, indem es bewertet, urteilt und die „Dinge“ mit einem Etikett versieht. Ok, eher einer ganzen Etikettensserie!
Aber warum tut es das? Nun ja … unser Ego-Verstand kann es nicht leiden, wenn die Dinge bedeutungslos erscheinen. Es hat regelrecht Angst, wenn nix von Bedeutung ist und darum gibt es zu allem seinen Senf ab.
„Das Erkennen der Bedeutungslosigkeit ruft in allen Getrennten intensive Angst hervor.“ Ein Kurs in Wundern
Und weil das Ego Angst hat, möchte es also allem und jedem eine Bedeutung verleihen – und zwar seine, nicht die von GOTT. Daher steht es auch scheinbar in Konkurrenz zu GOTT.
Da sich Angst aber nicht angenehm anfühlt, versucht es der Angst zu entrinnen, indem es scheinbar die Kontrolle behält. Daher pflastert es alles und jedes mit SEINEN Meinungen und Ansichten zu, wie eine Litfaßsäule, an der man am Ende gar nicht mehr erkennen kann, worum es eigentlich geht.
Lektion 13 aus Ein Kurs in Wundern greift genau diesen Umstand auf und zeigt, was es mit dieser Bedeutungslosigkeit auf sich hat.
Für den Verstand ist eine bedeutungslose Welt grotesk und erzeugt eines – nämlich Angst.
Nun die gute Nachricht …
„Tatsächlich ist eine bedeutungslose Welt unmöglich! Nichts ohne Bedeutung existiert!“
Aber: Du gibst den Dingen die Bedeutung, die sie für Dich bzw. Dein Ego haben.
Eigentlich bedeutet nix einfach nix. Der Buddhismus nennt das ebenso wie Ein Kurs in Wundern Leerheit.
Aber die Frage ist: Wessen Bedeutung soll jetzt in den leeren Raum geschrieben werden? Die vom Ego oder die vom Göttlichen?
Das Ego entscheidet sich für: ICH!
Leere Flaschen müssen befüllt werden
Doch mit der Leere haben wir ja alle so unsere Probleme. Wenn etwas leer ist, dann wollen wir es auffüllen, und zwar mit unseren Bildern oder Vorstellungen.
Stell Dir einfach eine leere Flasche vor: Dein Geist will jedoch nicht, dass die Flasche leer ist. Leer is doof! Hat man ja nix von!“ denkt das Ego und befüllt sie flux mit seiner Gedankensoße.
Leerheit und Bedeutungslosigkeit kannst Du synonym verwenden.
Buddhismus und Leerheit
Ich habe ja ein paar Semester tibetischen Buddhismus studiert und da gibt es einige Parallelen zum Kurs. Denn dem Buddhismus zufolge ist Leerheit folgendes: (aus BuddhaStiftung)
“ In einer bekannten Lehrrede zeigte der Buddha auf einen Wagen und fragte: “Wo ist die Essenz (der “Wesenskern”) des Wagens? Ist sie in den Rädern? Dem Sitz? Der Achse?” Natürlich enthält keines der Einzelteile die Essenz des Wagens, und auch kein anderes Teil, das in kleinere Bestandteile zerlegt wird, verfügt über eine einzigartige Essenz, sie sind alle „leer“.“
Hierbei ist es aber wichtig zu betonen, dass es sich um Existenzen in der Welt handelt.
Deshalb heißt es auch weiter: …
„Spätere buddhistische philosophische Schulen erweiterten das Konzept der Leerheit, um alle in der Welt existierenden Phänomene einzuschließen. Das berühmteste Beispiel hierfür ist das Herz-Sutra, eine Schrift aus der Tradition des Mahayana.
Da alles von etwas anderem abhängig ist, existiert nichts in irgendeiner autonomen, dauerhaften Weise. Einige Schulen gehen sogar noch weiter: Alles, was wir wahrnehmen, hängt vom Geist ab, der etwas als “existent” wahrnimmt, und ist daher leer im Sinne einer fehlenden eigenen Existenz oder Substanz.
Nichts – nicht einmal die kleinsten vorstellbaren Teilchen oder der Geist selbst – hat irgendeine substantielle Realität. Es ist alles relativ, alles “leer”. Manche Menschen sind in diesem Zusammenhang fasziniert, dass diese alte erfahrungsbasierte Erkenntnis übereinstimmt mit der modernen Physik, insbesondere der Quantenphysik.“
Du siehst … ziemlich ähnlich, oder?
Übung zu Lektion 13
Versuche, das Bedeutungslose zu akzeptieren – ohne Angst.
Wenn Angst in Dir aufsteigt, wirst Du etwas, das Dich gerade umtreibt, mit Etiketten versehen. Bemerke das!
Du wirst z. B. Klaus-Dieter, mit dem Du Dich gerade gezofft hast, mit Eigenschaften ausstatten, die er mit Sicherheit nur in Deiner Vorstellung hat. Der arme Dieter! 😉 Schmunzle darüber und der Groll verflüchtigt sich sofort. Du kannst das auch dermaßen übertreiben, dass es selbst Deinem Ego zu viel wird. Humor hilft immer!
Oder Du denkst an das Finanzamt. Auch hier wird klar, dass es ja DAS Finanzamt gar nicht gibt. Es gibt nur Gebäude, Tische, Fenster, Klos, Mitarbeiter und so fort und so fort.
Angst vor Strafe und der Tod als schlimmster Alptraum
Und um dem Fass noch gänzlich den Boden auszuschlagen, kommt als Krönung die Sterblichkeit on top dazu.
„So ein Mist aber auch!“ denkt das Ego. „Alles umsonst!“
Am Ende ist Ende im Gelände. Der Tod des Ego steht an. Doch bevor es so weit ist, will das Ego den „leeren Raum“ noch mit Bedeutung anfüllen. Und es gibt wirklich alles!
Aber jetzt schlottern Deinem Ego noch mehr die Knie, weil es Angst vor der „Rache des Schöpfers“ hat, da es glaubt, für seine vermeintlichen Missetaten und Zuschreibungen bestraft zu werden. Au Backe!
„So könnte es gehen,“ denkt das Ego und beschließt aus Angst vor Bestrafung seinen eigenen Schöpfer schon mal vorab „abzustrafen“. Es greift also seinen eigenen Schöpfer an – aber nicht GOTT, sondern Dich.
Dadurch versucht es, der Strafe vor dem „Höchsten“ zu entkommen – völlig irre, aber es funktioniert.
In der Psychologie nennt man das auch Abwehrmechanismen – sehr spannend.
Daher greift es Dich an, z. B. durch Krankheit, Schuld- und Schamgefühle, Angriffsgedanken, Groll, um GOTT gnädig zu stimmen.
Du denkst jetzt: „Neeee, also echt, das stimmt doch nicht!“
Ok! Ein Beispiel …
Du glaubst, dass Du was ganz Schlimmes getan hast. Etwas, das man nicht verzeihen kann.
Da Du Dich derzeit noch mit Deinem Ego gleichsetzt, bzw. Dein Ego Dir vorgaukelt, es sei Du und dass es da nichts anderes gäbe – produzierst Du z. B. eine somatoformem Störung. Du kannst auch was anderes produzieren, aber in unserem Beispiel „somatisierst“ Du.
Was ist eine somatoforme Störung?
Von einer somatoformen Störung spricht man, wenn körperliche Beschwerden wiederholt oder dauerhaft auftreten, über längere Zeit bestehen und sich trotz intensiver Diagnostik keine ausreichend erklärenden organischen Befunde feststellen lassen.
Du stehst also mit etwas in Konflikt. Dieser Konflikt in Dir ist Dir aber nicht bewusst, und so rutscht er ins Unbewusste.
Da Du diesen Konflikt nicht bewusst wahrnehmen kannst, drückst Du diesen unbewusst auf der körperlichen Ebene aus.
Diesen Umstand versuchten Autoren wie z. B. Louise Hay und Rüdiger Dahlke durch ihre Bücher ins Bewusstsein zu heben, indem sie jeder Krankheit einen inneren Antrieb bzw. eine seelisch-psychische Grundlage gaben. Auch bei jeder psychosomatischen Erkrankung sind immer innerpsychische Konflikte mit beteiligt. Unverarbeitete Konflikte führen häufig zu körperlichen Beschwerden, z. B. zu Kopf- oder Magenschmerzen.
Leitgedanke zu Lektion 13
„Ich betrachte eine bedeutungslose Welt! Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst, weil ich denke, ich sei in Konkurrenz mit GOTT.“
Lass mich das noch ein bisschen aufdröseln bzw. anschaulicher machen: Statt GOTT kannst Du auch Deine beste Freundin nehmen oder jemand, der scheinbar besser ist, als Du und mit dem Du Dich vergleichst.
Du denkst, dass Du mit der LIEBE = GOTT um die Liebe konkurrierst.
Wenn Du Dich zum Beispiel von jemandem angegriffen fühlst oder Dich jemand kritisiert hat, dann wirst Du ziemlich schnell merken, wie sich da Widerstand in Dir regt. Du fängst nun an, Dich zu verteidigen oder schmollst still und leise für Dich hin und zerhackst den anderen im Geiste.
Warum glaubst Du in Konkurrenz zum Göttlichen zu stehen?
Weil DU bzw. Dein Ego GUT dastehen will. Es will geliebt werden, anerkannt, geliked, gefeiert – es will auf den Thron.
Doch der ist ja schon besetzt – durch das Göttliche in Dir.
Doof für das Ego – gut für Dich, denn Du bist nicht Dein Ego, Du bist göttlich!
Der Begriff der „Abwehrmechanismen“ kommt aus der Psychoanalyse. Es sind unbewusste Strategien unseres Egos zum Schutz des ICH vor der Außenwelt. Sie treten immer dann auf, wenn wir auf irgendeiner Ebene einen Konflikt haben und noch nicht wissen, wie wir diesen lösen sollen.
Doch Abwehrmechanismen ergeben Sinn. Sie sind weder gut noch schlecht, sondern gehören einfach zum Menschsein dazu.
Je weiter wir uns aber entwickeln, d. h. je bewusster wir werden, desto weniger müssen wir auf diese Abwehrmechanismen zurückgreifen. Stattdessen entwickeln wir bewusstere Problemlösungs- oder Bewältigungsstrategien. Um Dich selbst und Deine Mitmenschen besser zu verstehen, ist es daher hilfreich, einige Abwehrmechanismen Deines Egos zu kennen.
Verdrängung: Es gibt hier ein breites Spektrum, das vom einfachen „Wegdrücken“ unangenehmer Ereignisse bis zum kompletten Ausblenden traumatischer Erlebnisse reicht. Hierbei ist es wichtig, einen gesunden Mittelweg zu finden, um die unverarbeiteten Gefühle und das Erlebte ganzheitlich zu integrieren.
Verleugnung: Hier wird ein Teil der Realität verleugnet und in seiner Bedeutung nicht anerkannt. Wir tun einfach so, als sei das, was andere behaupten, einfach nicht wahr. Zum Beispiel, wenn ein Sohn beim Klauen oder Drogen verkaufen erwischt wird und dann die Mutter behauptet: „So etwas tut mein Junge nicht!“ Verleugnung kommt auch sehr häufig in Trauerphasen vor.
Reaktionsbildung: Gefühle, die unangebracht erscheinen, werden durch gegenteilige Gefühle ersetzt. Zum Beispiel wird Mitgefühl gezeigt, obwohl auch Aggressivität oder Wut da ist. Oder jemand findet eine Person äußerst attraktiv und anziehend, verhält sich dieser aber gegenüber so, als könne er sie nicht leiden.
Regression: Du verhältst Dich unbewusst wie ein Kleinkind und legst frühkindliche Verhaltensweisen an den Tag, scheinst Dich demnach plötzlich zurückzuentwickeln. Zum Beispiel, wenn Du in einem Streitgespräch plötzlich anfängst, zu weinen oder beginnst, wie ein Kleinkind zu reden. Auch wenn wir mit Trotzverhalten reagieren oder unser Tonfall eher dem eines kleinen Jungen oder kleinen Mädchens ähnelt, fallen wir in eine frühe Entwicklungsstufe zurück. Wir tun dies, um etwas zu bekommen oder um etwas zu vermeiden, was uns ängstigt.
Progression: Das ist das Gegenteil von Regression. Wenn sich z. B. eine 10-Jährige nach dem Tod der Mutter wie eine 30-Jährige benimmt, um die Mutter zu ersetzen.
Vermeidung: Aus Angst vor unangenehmen Handlungen oder Gefühlen werden auslösende Situationen oder Personen einfach gemieden. Das taucht recht häufig bei Phobien auf, aber auch bei alltäglichen Situationen.
Verschiebung: Der eigentliche Impuls wird auf eine andere Person, ein Objekt oder Lebewesen verschoben, von dem weniger Gefahr ausgeht. Beispiel: Herr Müller wird von seinem Vorgesetzten heftig und unangebracht kritisiert. Das löst bei Herrn Müller Wut und Aggression aus, die er sich aber nicht traut, gegenüber seinem Vorgesetzten zu zeigen, aus Angst den Arbeitsplatz zu verlieren. Der Aggressionsimpuls ist aber noch aktiv und wird nun an anderer Stelle rausgelassen, zum Beispiel durch Treten gegen einen Papierkorb, dem Anschreien der eigenen Ehefrau etc.
Ungeschehen machen: Du tust Dinge, um etwas ungeschehen zu machen, z. B. auf Holz klopfen, um etwas Unheilsames zu verhindern. Dieser Abwehrmechanismus tritt häufig bei Zwängen auf, wo zum Beispiel durch das Waschen der Hände versucht wird, das Unglück wegzuwaschen oder nur jeder 3. Pflasterstein betreten wird, um Unglück nicht heraufzubeschwören.
Rationalisierung: Sie taucht immer dann auf, wenn wir logische Gründe, Erklärungen und Rechtfertigungen heranziehen, um einen Umstand zu erklären, dabei aber eigene Bedürfnisse oder Impulse ausblenden. Wir erschaffen „Ausreden“, um der Wahrheit nicht ins Gesicht blicken zu müssen. Beispiel: Jemand rasselt durch eine Prüfung und sagt: „Diese Prüfungen werden eh überbewertet!“. Oder: „Nicht ich habe zu wenig gelernt, sondern der Lehrer ist einfach unfähig, das Thema ordentlich zu erklären.“
Sublimierung: Du verlagerst Dein eigentliches Bedürfnis oder eine Emotion, die Dir Unbehagen verursacht, auf eine „höhere Ebene“. Wenn Dich z. B. jemand ärgert, drückst Du das nicht direkt aus, sondern gehst lieber joggen, malst Bilder oder meditierst. Jemand, der starke sexuelle Impulse verspürt, gründet stattdessen vielleicht ne Rockband. 😉
Somatisierung: Du kannst einen Konflikt nicht wahrnehmen und drückst diesen unbewusst auf der körperlichen Ebene aus. Diesen Umstand versuchten Autoren wie z. B. Louise Hay und Rüdiger Dahlke durch ihre Bücher ins Bewusstsein zu heben, indem sie jeder Krankheit einen inneren Antrieb bzw. eine seelisch-psychische Grundlage gaben. Auch bei jeder psychosomatischen Erkrankung sind immer innerpsychische Konflikte mit beteiligt. Unverarbeitete Konflikte führen häufig zu körperlichen Beschwerden, z. B. zu Kopf- oder Magenschmerzen.
Hast Du das auch schon mal erlebt? Du liegst flach, das Thermometer klettert, der Kopf dröhnt, und irgendwo in den hintersten Winkeln Deines Geistes schleicht sich die Frage ein: „Was habe ich bloß falsch gemacht?“
Ja, wer kennt das nicht. Aber ich muss Dir sagen: Das ist einer der größten Trugschlüsse, die wir uns einreden können – ein wahrer Egotrip!
Seien wir doch mal ehrlich: Krankheit ist kein Zeichen für persönliches Versagen.
Dein Körper ist ein wunderbares, aber auch komplexes System, das manchmal einfach ein wenig ins Stocken kommt.
Das ist so natürlich wie der Wechsel der Jahreszeiten. Dein Ego mag Dir einflüstern, dass Du die Kontrolle verloren hast, dass Du an diesem Schnupfen, dieser Grippe oder was auch immer Dich niederstreckt, selbst schuld bist. Aber das ist, mit Verlaub, kompletter Unsinn!
Es ist an der Zeit, dass wir diesen unsinnigen Glaubenssatz hinter uns lassen und stattdessen lernen, auf unseren Körper zu hören.
Er sendet uns Signale, wenn er Ruhe braucht, wenn es Zeit ist, das Tempo zu drosseln und vielleicht auch mal ein wenig mehr Fürsorge zu zeigen.
Das hat nichts mit Schuld zu tun – es ist vielmehr ein Akt der Selbstliebe und des Respekts Dir selbst und Deinem physischen Gefährten, Deinem Körper, gegenüber.
Also, das nächste Mal, wenn Du Dich nicht wohlfühlst und Dein Ego mit der Schuldkeule um die Ecke kommt, lächle es freundlich an und sage:
„Danke für Deine Meinung, aber diesmal liegst Du falsch.“
Gönn Dir die Ruhe, die Du verdienst, und erinnere Dich daran, dass Krankheit kein Versagen ist, sondern ein natürlicher Teil unseres menschlichen Seins.
Bleib gesund im Körper und munter im Geist – und lass Dich nicht von Deinem Ego auf Abwege bringen!
In der heutigen Folge Lektion 85 geht es um die Liebe und warum wir so oft weglaufen vor ihr, beziehungsweise, warum wir es zulassen, dass der Groll die Sicht auf die Liebe und Dein wahres Selbst versperrt.
“Mein Groll verbirgt das Licht der Welt in mir.”
So heißt es in Lektion 69 aus Ein Kurs in Wundern und mit Lektion 85 wird die Wiederholung eingeleitet.
Ja, und da geht es genau darum, … wenn Du Dich angegriffen fühlst, wenn Du mit Wut reagierst oder mit Groll, dann hast Du Angst.
Du hast Angst, etwas falsch gemacht zu haben, entwickelst vielleicht Schuld- oder Schamgefühle und fühlst Dich nicht ganz bei Dir.
Und dieser Groll, diese Wut lässt Deine Gedanken dunkel werden.
Dein Groll verbirgt das Licht, das Du bist. Die Wut verbirgt das Licht der Welt in Dir.
Doch Du willst ja sehen, Du willst wirklich sehen.
Sehen bedeutet, über das hinauszusehen, was jemand anderer Dir vermeintlich gerade in diesem Moment angetan hat oder was Du glaubst, jemand anderem angetan zu haben, wo Du gemerkt hast, der versteht es nicht ganz so, wie Du es vielleicht gemeint hast.
“Groll und Licht kann es nicht zusammen geben, Licht und die Schau, jedoch müssen verbunden sein, damit ich sehe!”,
Ja, Du kannst durch das, was Dir momentan widerfährt, widerfahren ist, was Du getan hast oder nicht getan hast, hindurchschauen.
Tatsächlich hindurchschauen.
Ein Kurs in Wundern: Lektion 85
Du kannst den Groll weglegen, beiseitelegen, so als würdest Du etwas, was sich sowieso schon lange nicht mehr gut anfühlt, einfach zur Seite legen. Du kannst es ablegen, Du kannst es einfach weglegen.
Als würdest Du ein Stück heiße Kohle, an der Du Dir ja nur Deine eigenen Fingerlein verbrennst, einfach zur Seite legen.
Vielleicht musst Du es auch irgendwo hinlegen, wo es nicht weiter durchbrennen kann, z. B. auf einen Teller oder wie auch immer.
Denn Du möchtest Dich nicht weiter umtreiben lassen, von irgendwelchen sorgenvollen Gedanken, die Deinen Geist verfinstern, denn, wenn Du das tust und das tun wir immer wieder, dann übernimmt das Ego die Regie.
Dann macht es sich breit in Deinem Oberstübchen – das muss Dir klar sein.
Aber dadurch lernst Du Dein Ego sehr gut kennen. Denn sobald Du Dich angegriffen fühlst, merkst Du oftmals auch, dass da wieder ein Thema aus der Dunkelheit, aus Deinem Unterbewusstsein hervorgekrochen kommt, um jetzt – ja vielleicht jetzt – endlich im Licht der Liebe anders gesehen zu werden.
Und es ist nicht leicht, das beiseite zu legen oder anders zu sehen, aber es kann leicht werden, wenn Du Dich entscheidest, das anders sehen zu wollen.
“Lasst mich dies nicht als Hindernis gegen die Sicht benutzen.”
Und die Sicht heißt eine liebevollere Sicht, eine andere Denkweise.
Lass das, was Dir momentan widerfährt, Dir dazu verhelfen, dazu dienen, dass Du die Liebe in Dir erfahren kannst.
Das Licht der Welt wird all dies hinwegleuchten. Vertrau dem Prozess. So mies oder fies oder gemein oder schuldbeladen oder aggromäßig oder grollig oder wütend Du das gerade auch erleben magst.
Egal wie unverstanden Du Dich momentan gerade fühlen magst, lasst nicht zu, dass das, was da gerade passiert, Deinen Geist verfinstert.
Lass Liebe den Groll ersetzen
Es ist wieder hervorgekommen, um Dir zu zeigen, wo die Reise hingehen darf.
Es ist deswegen wieder hochgekommen, weil Du weißt und ganz tief in Dir spürst und das schon immer wusstest, dass dieses Thema vielleicht noch nicht geheilt ist, aber vielleicht ist es jetzt möglich.
Vielleicht bist Du jetzt so weit und kannst es jetzt heilen.
Möglicherweise kannst Du jetzt tatsächlich Dein inneres Licht anknipsen und all das hinwegleuchten, was Dich jetzt momentan gerade in den Unfrieden treibt oder getrieben hat.
Du brauchst es dann nicht mehr hervorzuholen, weil Du jetzt endlich sehen willst!
Was willst Du sehen?
Frieden. Endlich Frieden. Und Du willst Liebe sehen in der Situation.
Egal, was Du momentan gemacht hast, gedacht hast, gesagt hast oder in der Vergangenheit getan, gemacht oder nicht getan hast.
Du willst Frieden sehen und Du lässt der Situation, der Person Frieden angedeihen, Du lässt sie los.
Denn in Lektion 70 heißt es
“Meine Erlösung kommt von mir.”
Du kannst Dich erlösen. Die Kraft, die Quelle in Dir, kann Dir dabei helfen, zu einer anderen Sicht zu gelangen.
Heute will ich begreifen, wo meine Erlösung ist. Sie ist in mir, weil ihre Quelle dort ist.
Das Göttliche ist in Dir. Du bist Dein eigener Schöpfer.
Du hast Deinen Vater, Deine Mutter, Deinen besten Freund, Papa, oder wie auch immer Du es benennen magst, niemals verlassen.
In Wahrheit ist alles gut
Nochmal: Du hast Deine Quelle niemals verlassen.
Und daher kann sie Deinen Geist auch nicht verlassen haben.
Es ist nicht so, dass Du irgendetwas falsch gemacht hast. Selbst wenn das außen Dir sagt, dass Du etwas falsch gemacht hast.
Selbst wenn das außen Dich angreift, wenn es mit Unverständnis auf etwas reagiert, was Du momentan für Dich als ganz wichtig und wesentlicher achtest.
Ja, selbst wenn Du zum Gegenschlag ausholen möchtest und Dich verteidigen oder rechtfertigen, entschuldigen oder Abbitte leisten willst:
Du bist vollkommen. In Dir ist alles gut.
Lass den anderen los. Grolle nicht, Du brauchst nicht außerhalb von Deinem Selbst nach dem zu suchen, was Dir Erlösung bringt.
Den Frieden trägst Du in Dir, da war er immer, wird er immer sein.
Es heißt hier weiter,
…viel mehr wird sie aus meinem Innern, über sich hinausreichen und alles, was ich sehe, wird nur das Licht, das in mir und in ihr leuchtet, widerspiegeln.
Das ist nicht leicht.
Du hast das Ego in Dir, aber Du musst es nicht hassen
Dein Ego ist in Dir, Dein Ego wird Dir dabei helfen, auch aus dieser ganzen Schlamassel, aus Deinen stresserfüllten Gedanken auszusteigen.
Aber Du triffst diese Entscheidung.
Das Ego kann diese Entscheidung nicht treffen.
Das Ego ist nicht für Dein Glück verantwortlich, denn Deine Erlösung kommt von Dir.
Vielleicht kann der folgende Satz helfen:
Möge diese Situation mich nicht versuchen, meine Erlösung fern von mir zu suchen.
Du brauchst nicht irgendwo außerhalb von Dir nach Frieden zu suchen oder dem, was Dich glücklich macht, denn das Glück trägst Du ja in Dir.
Du kannst Dich davon loslösen. Es heißt auch weiter, all das, was hier passiert ist, soll mein Gewahrsein, von der Quelle meines Heils nicht stören.
Lass Dich nicht umtreiben von diesen fiesen, miesen Gedanken, die von Deinem Ego kommen.
Wechsel die Haustür.
Sag Deinem Ego: “Jetzt isses aber auch gut. Ich hab’s verstanden. Ich will diese Situation in Liebe sehen. Ich will Frieden sehen in dieser Situation. Ich segne diese Person, von der ich mich angegriffen gefühlt habe.”
Benutze ruhig die Vergangenheitsform.
Ich will Frieden sehen, was auch immer passieren mag.