von Jeanette Richter | 03/05/2026 | Spirituelles Stressmanagement |
Ich weiß, dass Du das auch kennst … das mit dem „Bin ich gut genug?“. Das allein ist ja schon eine witzige Frage, wenn sie so solo da steht ohne Kontext. Aber manchmal haben wir tatsächlich ganz tief in uns vergrabene Glaubenssätze, die erst ans Licht befördert werden, wenn der Kontext passt.
Wenn wir echten inneren Frieden finden wollen, müssen wir verstehen, dass dieser Wert nicht im Außen liegt. In meiner Arbeit begegnet mir diese Suche ständig. Es geht darum, den Suchfehler im System zu finden und zu bemerken, dass wir eigentlich schon am Ziel sind.
Die Suche in der Altpapiertonne
Stell Dir das mal so vor. Die Frage, ob Du gut genug bist oder nicht, ist ungefähr so, als würdest Du seit Stunden mit hochrotem Kopf in einer riesigen Altpapiertonne wühlen. Kopfüber steckst Du in der Tonne. Du suchst verzweifelt nach einer Quittung, einer Bestätigung oder irgendeinem Beweis dafür, dass Du „gut genug“ bist.
Um Dich herum fliegen Rechnungen, alte To-Do-Listen und die Erwartungen anderer Leute. Du bist verschwitzt, völlig gestresst und denkst: „Wenn ich dieses eine Blatt Papier nicht finde, dann war alles umsonst!“
Und während Du da so im Müll Deiner Sorgen wühlst, steht das Leben oder Dein Geistführer direkt hinter Dir, tippt Dir sanft auf die Schulter und flüstert Dir liebevoll ins Öhrchen:
„Heyyyy Schnuggi, hör auf zu wühlen. Guck mal in Deine Tasche. Da liegt der Jackpot-Schein, nachdem Du so lange gesucht hast. Er gehört Dir schon längst – Du hast ihn nur völlig vergessen, während Du Dich mit dem Altpapier des Lebens beschäftigt hast.“
Warum wir so schwer Seelenfrieden finden
Jaja … wir alle leiden immer mal wieder unter dem „Ich-muss-das-endlich-hinkriegen-Syndrom“. Das ist sehr anstrengend. Wir rackern uns ab wie blöde! Wir glauben, spirituelles Wachstum oder ein ruhiger Geist sei etwas, das wir uns hart erarbeiten müssten. Ohne Fleiß ja bekanntlich kein Preis!
Und so suchen wir unseren Wert im Außen, in unseren Leistungen oder in der Anerkennung anderer – also quasi im Altpapier des Lebens. Obwohl wir eigentlich wissen, dass es dort nicht zu finden ist, tappen wir immer wieder in die gleiche Falle.
Kleiner Tipp: Ärger Dich nicht darüber! Bemerk es einfach und dann lach drüber!
Denn die Wahrheit ist viel entspannter:
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Dein innerer Frieden ist kein Ziel, das Du erreichen musst. Er ist Deine Grundausstattung.
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Du bist nicht hier, um Dich würdig zu schuften, sondern um zu bemerken, dass Du bereits mit allem ausgestattet wurdest, was Du brauchst.
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Was Du in Wahrheit willst, ist bedingungsloser Frieden und Ruhe im Kopp.
Wenn die Realität zuschlägt (Pippi & Politik)
Schön! Leichter gesagt, als getan mit den ganzen Wühlereien. Wenn dann noch der Körper weh tut, das Alter der Haut einen vertrockneten Faltenlook verpasst, Du dreimal nachts raus musst, um Pippi zu machen und dann Dein Nachbar auch noch fiese Kinder hat …
Nicht zu vergessen die ganzen Sorgen und Grübeleien um das Wetter und die Politik und warum eigentlich die Welt vor die Hunde geht oder sollen wir doch wieder zurück zur Atomenergie … Leben ist anstrengend, oder?
Doch was wäre, wenn Dein mentaler Stress eigentlich nur das Geräusch des Wühlens ist, das entsteht, wenn Du versuchst, nach etwas zu suchen oder etwas zu werden, was Du im Kern schon längst bist? Ich rede hier nicht von den Herausforderungen von Krankheit, Alter und Ängsten, sondern von den täglichen Gedanken, die uns unser Leben vermiesen.
Die Strategie: Vom Wühl-Stopp und Cash-Out
Vor ein paar Tagen habe ich einen wundervollen Satz von Guido Ludwigs gehört:
„Nichts ist so vergänglich wie ein Gedanke, der keine Aufmerksamkeit bekommt!“
Der Hit, oder? Anstatt heute zu versuchen, Deine Probleme mit noch mehr Nachdenken zu lösen, probier mal das hier:
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Der „Wühl-Stopp“: Sobald Du merkst, dass Deine Gedanken kreisen (das Altpapier!), sag Dir: „Stopp. Hier drin liegt nichts, was mich wirklich glücklich macht.“
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Die Hilfe annehmen: Du musst dieses Leben nicht allein managen. Es gibt eine Intelligenz, die Deine Zellen steuert. Vertrau darauf, dass sie auch Deinen Alltag hinkriegt. Wie Du das nennst, ist doch wumpe!
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Dankbarkeit als Cash-Out: Dankbarkeit ist der Moment, in dem Du den Lottoschein am Schalter Deiner eigenen Haustür vorzeigst. Wenn Du Danke sagst, erkennst Du an, dass Du bereits reich beschenkt bist. Das verändert Deine Chemie im Körper sofort.
Aber was ist mit den Despoten und Machthabern?
Wenn Du begreifst, dass Du in Wahrheit „safe“ bist, verändert sich Dein Gang. Aber jetzt fragst Du Dich bestimmt: „Aber Jeanette, was ist denn mit all den Despoten, den Mördern und Kriegstreibern?“ Ja … sehr gute Frage.
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Das „Irrenhaus-Gleichnis“: Stell Dir vor, Du gehst durch eine geschlossene Abteilung. Ein Patient hält sich für eine Teekanne und beschimpft Dich. Wärst Du sauer? Wahrscheinlich nicht. Ein Despot ist ein zutiefst geistig verwirrter Mensch, der den Kontakt zu seiner wahren Quelle komplett verloren hat.
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Form vs. Inhalt: In unserer Welt (der Formen) gibt es Taten, die schrecklich sind und die wir stoppen müssen. Aber auf der Ebene des Inhalts (der Seele) gibt es nur zwei Dinge: Liebe oder ein Ruf nach Liebe.
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Groll bestraft nur Dich: Dein Hass bestraft nur Dich selbst. Dein Blutdruck steigt, Dein Frieden ist weg. Wenn Du sagst: „Diese Person ist ein Monster“, dann baust Du eine Welt auf, in der Monster existieren können.
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Sonne und dicke Wolken: Das wahre Wesen jedes Menschen ist die Sonne. Ein Mörder hat dicke, schwarze Gewitterwolken davor geschoben. Die Sonne dahinter ist immer noch da, sie ist nur gerade völlig „unbesuchbar“.
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Sodele … hast Du’s bemerkt? Das war Ein Kurs in Wundern in Alltagssprache. Diese radikal entspannte Sichtweise ist der Kern aus Lektion 123 und genau mit so etwas beschäftigen wir uns jeden 1. und 3. Sonntag um 10 Uhr im Zeitwellen-Café. Willst Du mal dabei sein? Dann klick hier: https://tidycal.com/zeitwellen/zeitwellen-cafe
Alles Liebe
Deine Jeanette 🌸
von Jeanette Richter | 14/10/2025 | Du & Dein Leben |
Wir alle führen sie – oft unbemerkt, manchmal gnadenlos streng, manchmal liebevoll und tröstend: unsere Selbstgespräche. Doch nur wenige wissen, wie machtvoll sie wirklich sind. Liebevolle Selbstgespräche können unser gesamtes Empfinden verändern – körperlich, emotional und geistig. Denn was wir über uns denken und zu uns sagen, beeinflusst unsere Stimmung, unseren Hormonhaushalt und sogar, wie gut unser Gehirn auf Stress reagiert.
Die Sprache Deiner Gedanken
In der Neurowissenschaft weiß man heute, dass jeder Gedanke elektrische und chemische Reaktionen auslöst. Positive, aufbauende Gedanken setzen Botenstoffe wie Dopamin, Serotonin oder Oxytocin frei – jene Substanzen, die uns friedlich, zuversichtlich und verbunden fühlen lassen. Negative oder selbstkritische Gedanken dagegen aktivieren Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin, die Herzschlag, Muskeltonus und Blutdruck erhöhen.
Unser Körper reagiert also, als wäre eine reale Bedrohung da – nur weil wir uns selbst mit harten Worten begegnen. Etwa 60.000 Gedanken ziehen Tag für Tag durch unseren Kopf, und der Großteil davon sind Wiederholungen – alte Denkmuster, Selbstbewertungen, unbewusste Programme. Wenn wir also nicht achtsam sind, erzählen wir uns immer wieder dieselben Geschichten über uns selbst:
- „Ich bin nicht gut genug.“
- „Ich hätte das besser machen müssen.“
- „Ich darf mich nicht so anstellen.“
Doch was wäre, wenn Du stattdessen bewusst wählst, welche Worte in Deinem Inneren erklingen dürfen?
Beispiele aus dem Alltag
Vielleicht kennst Du solche Situationen:
Du verschüttest Deinen Kaffee und hörst sofort den Satz: „Typisch, das passiert nur mir.“
Oder Du schaust in den Spiegel und bemerkst, wie schnell der Gedanke auftaucht: „Ich sehe heute furchtbar aus.“
Genau hier entsteht die Magie des Bewusstseins. Denn in dem Moment, in dem Du den Gedanken bemerkst, hast Du die Möglichkeit, ihn liebevoll zu korrigieren. Du kannst innerlich sagen:
„Ach, wie gut, dass ich es bemerke. Ich bin geduldig mit mir.“
Oder: „Mein Körper ist mein Zuhause, er trägt mich durch mein Leben.“
Auch im Umgang mit anderen Menschen zeigt sich, wie liebevoll Deine inneren Gespräche sind.
Wenn Du Dich oft entschuldigst, obwohl es gar nicht nötig ist, oder Dich klein machst, um zu gefallen, dann spricht Dein inneres Programm von Anpassung und Angst.
Doch sobald Du beginnst, Dir selbst zuzuhören und Worte der Güte zu wählen, verändert sich Deine Ausstrahlung. Du stehst aufrechter, Deine Stimme wird weicher, Deine Entscheidungen klarer.
Psychologische Sicht
In der Psychologie spricht man vom „inneren Dialog“.
Unsere Selbstgespräche, also wie wir mit uns selbst sprechen, prägt unser Selbstbild und unsere Fähigkeit, mit Herausforderungen umzugehen. Menschen, die freundlich mit sich selbst sprechen, zeigen seltener Symptome von Angst und Überforderung.
Sie bewerten Fehler nicht als Beweis ihres Versagens, sondern als Lernmomente.
Wenn Du innerlich sagst: „Ich gebe mein Bestes, und das darf reichen“, beruhigst Du Dein Nervensystem auf natürliche Weise.
Das Gehirn lernt dadurch, Sicherheit mit Selbstakzeptanz zu verknüpfen – und nicht mit Perfektionismus.
Spirituelle Perspektive
In Ein Kurs in Wundern heißt es:
„Lass Dich nicht mit Deiner Kleinheit zufrieden geben. Denn sie ist nicht, was Du bist.“
Und genau das geschieht, wenn wir beginnen, anders mit uns zu sprechen. Wir steigen aus der kleinmachenden Stimme des Ego aus und öffnen uns der Stimme der Liebe – unserer wahren Natur.
Es ist, als würden wir uns selbst an die Hand nehmen und sagen:
„Ich sehe Dich. Ich glaube an Dich. Und ich erinnere Dich daran, wer Du wirklich bist.“
Eine kleine Geschichte: Selbstgespräche
Eine alte Frau kam jeden Morgen zu einem See.
Sie setzte sich ans Ufer und sprach laut zu sich selbst.
Manchmal lobte sie sich, manchmal tröstete sie sich, manchmal lachte sie über sich.
Eines Tages fragte ein Wanderer:
„Mit wem sprichst du da eigentlich?“
Die Frau lächelte und sagte:
„Mit der, die so lange geglaubt hat, sie sei nicht genug.
Ich will, dass sie mich endlich hört.“
Der Wanderer nickte.
„Und hört sie dich?“
Sie antwortete:
„Manchmal ja.
Und an diesen Tagen scheint die Sonne heller.“ 🌞
Kleine Meditation zum Abschluss
Wenn Du magst, nimm Dir jetzt einen Moment Zeit.
Schließe sanft die Augen.
Atme tief ein – und spüre, wie sich Dein Brustkorb hebt.
Atme aus – und lass die Schultern sinken.
Lege eine Hand auf Dein Herz. Unter Deiner Hand schlägt das Leben selbst.
Und nun beginne leise in Dir zu sprechen:
🌸 Ich bin bereit, liebevoll mit mir zu sein.
🌸 Ich darf Fehler machen und daraus lernen.
🌸 Ich bin getragen von etwas Größerem.
🌸 Ich bin fähig, Großartiges zu vollbringen.
🌸 Ich bin Liebe in Bewegung.
Wenn ein Gedanke auftaucht, der Dich klein machen will, sieh ihn an – und lächle ihm zu.
Sag innerlich:
„Danke, dass Du mich so lange begleitet hast. Aber heute wähle ich andere Worte.“
Denn der liebevollste Gedanke, den Du heute denken kannst,
ist immer der, der Dich an Deine wahre Größe erinnert.
von Jeanette Richter | 25/11/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Kennst Du dieses Gefühl, dass Du Dir selbst im Weg stehst? Dass Dich Dein eigener kritischer Geist herunterzieht und ständig an Dir zweifelt? In unserem heutigen Impuls 330 „Ich will mich heute nicht wieder selbst verletzen“ besprechen wir genau dieses Thema und zeigen Wege auf, wie Du Dich selbst aus diesem Kreislauf von negativer Selbstkritik und innerem Kampf befreien kannst. Klingt nach einer Herausforderung, oder? Keine Sorge, Du bist nicht allein auf dieser Reise.
Warum Selbstverletzung nicht immer körperlich ist
Oftmals denken wir bei Selbstverletzung an physische Handlungen, aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Selbstverletzung kann sich vielmehr in der Form von negativen Gedanken und Selbstvorwürfen manifestieren. Hast Du schon mal am Ende eines Tages im Bett gelegen und Deine Gedanken wirbelten nur so um all die Dinge, die Du „hättest besser machen können“? Du fragst Dich, warum Du nicht gut genug bist oder warum Du nicht an dem Punkt bist, an dem Du sein solltest? Das ist mentale Selbstverletzung.
„Selbstverletzung, das können wir immer ganz fein machen, indem wir fiese Gedanken haben.“
Der Kreislauf der Schuldgefühle
Ein großer Teil dieser negativen Spirale sind Schuldgefühle. Diese Schuldgefühle können stark an Dir zehren und führen oftmals zu einer fehlerhaften Selbstwahrnehmung. Du glaubst, Du musst Dich immer weiter optimieren, besser werden und Dich beweisen. Aber wozu eigentlich? Wer sagt denn, dass Du nicht schon gut genug bist, genauso wie Du bist?
„In dem Moment, wo du das tust, hast du den Frieden gewählt, der bereits immer in dir war.“
Vergebung als Schlüssel zur Freiheit
Ein zentrales Thema, das ich in dieser Impuls 330 anspreche, ist die Vergebung – und zwar nicht nur die Vergebung anderen gegenüber, sondern vor allem Dir selbst. Vergebung ist der Schlüssel zur Befreiung aus dem Kreislauf von Schuld, Angst und Zweifeln. Es geht nicht darum, perfektionistisch zu sein oder alles richtig zu machen. Es geht darum, sich selbst zu vergeben und Frieden zu finden. Vergebung basiert auf einer freien Willensentscheidung – Deine Entscheidung.
„Vergebung fällt uns oft dann sehr schwer, wenn echt heftige Sachen passiert sind, traumatische Dinge.“
Der innere Kritiker und das Ego
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der innere Kritiker, oft auch als Ego bezeichnet. Dein Ego erzählt Dir Geschichten, die auf Angst und Zweifel basieren. Es hält Dich gefangen in alten Mustern und Schuldgefühlen. Der Buddhismus nennt diesen ewigen Kreislauf Samsara, in dem immer wieder dieselben negativen Muster ablaufen. Doch Du kannst aus diesem Kreislauf aussteigen.
„Unser Geist projiziert diese negativen Überzeugungen dann nach außen. Das ist das, was wir ja die ganze Zeit tun, und zack, fühlen wir uns von der Welt bestätigt.“
Die Bedeutung von Selbstvergebung
Die Praxis der Selbstvergebung ist ein Weg, den Frieden in Dir wieder zu entdecken. Es bedeutet, die Perfektion loszulassen und Dich selbst so zu akzeptieren, wie Du bist – mit all Deinen Fehlern und Unzulänglichkeiten. Diese Akzeptanz öffnet den Raum für wahre Freude und inneren Frieden.
„Das Selbst, das Gott schuf, kann nicht sündigen und kann daher nicht leiden.“
Ein neuer Blick auf Stress und Resilienz
Stress entsteht oft dann, wenn wir innerlich kämpfen – gegen uns selbst, gegen andere oder gegen das Leben an sich. Doch was wäre, wenn Du beschließen würdest, diesen Kampf zu beenden? Was wäre, wenn Du Dir selbst mehr Leichtigkeit schenkst und einfach mal die Selbstkritik sein lässt?
„Stress entsteht immer dann, wenn wir innerlich kämpfen. Innerlich. Gegen uns selbst, gegen andere. Gegen das Leben. Gegen Gott.“
Der Weg zu einem erfüllten Leben
Indem Du diese inneren Kämpfe eindämmst und Selbstvergebung praktizierst, öffnest Du den Weg zu einem erfüllten Leben. Du musst nicht alles richtig machen, um wertvoll zu sein. Du bist bereits wertvoll, genauso wie Du bist. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt in Richtung eines stressfreieren Lebens.
„Ich will mich selbst nicht mehr verletzen. Ich will mich im Geiste nicht mehr verletzen.“
💫 🎙️ Die ganze Folge 330 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhören oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸
von Jeanette Richter | 29/09/2024 | Ein Kurs in Wundern |
In unserem heutigen Impuls 273 tauchen wir tief ein in das Thema Stille und Geistesfrieden. Ein Kurs in Wundern zeigt uns, wie wir in stressigen Zeiten inneren Frieden finden können.
Stell Dir vor, Du stehst morgens auf, haust Dir das Knie gegen den Bettpfosten und der Tag beginnt schon chaotisch. Ein solch turbulenter Start kann einen echten Wirbelsturm an negativen Gedanken und Gefühlen auslösen. Doch hier kommt unser heutiger Impuls 273 ins Spiel: Eine Erinnerung daran, dass Stille und innere Ruhe selbst in den turbulentesten Zeiten erreichbar sind.
Die Suche nach innerer Stille
Kennst Du das? Ein Tag, an dem nichts klappt? Du fragst Dich, wann es endlich ruhiger wird und sehnst Dich nach einem Moment der inneren Stille. Diese Stille finden wir in uns selbst. Es ist wichtig, innezuhalten und eine kleine Pause zu machen. Dies kann helfen, den inneren Lärm zu reduzieren und den Fokus wieder auf das Wesentliche zu legen.
„Was wäre, wenn alles gut wäre? Wenn das, was gerade so stressig erscheint, bedeutungslos wäre?“, diese Frage beruhigt mich total. Die Vorstellung, dass Stress und Hektik keinen wirklichen Einfluss auf mich haben, gibt mir sofort ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit. In solchen Momenten wird der Frieden Gottes spürbar, eine Weite und eine Ruhe, die allumfassend ist.
Der Friede Gottes in dir
Vielleicht klingt „der Frieden Gottes“ für Dich erst einmal weit entfernt und unerreichbar. Aber glaube mir, er ist näher als Du denkst. Wir alle haben die Fähigkeit, inneren Frieden zu finden.
„Die Stille von Gottes Frieden ist mein“. Wiederhole diesen Satz in Deinem Geist und merke den Unterschied. Es ist, als ob Du eine unsichtbare Pausetaste drückst und alles zur Ruhe kommt. In solchen Momenten spürst Du, dass der innere Friede unantastbar ist. Er ist Teil von Dir, immer und überall.
Herausforderungen überwinden
Stell Dir vor, Du bist inmitten einer stressigen Situation und Dein inneres Kind, Dein Ego, versucht Dich zu überzeugen, dass es Dir unmöglich gut gehen kann. Aber in Wahrheit hast Du immer die Wahl. Du kannst Dich jederzeit entscheiden, glücklich und zufrieden zu sein und Dich von Deiner Vergangenheit zu lösen.
Leo Tolstoy sagte einmal:
„Jeder denkt daran, die Welt zu verändern, aber niemand denkt daran, sich selbst zu verändern.“
Das ist die wahre Macht, die Du besitzt. Veränderung beginnt in Dir. Vergangenheit und Stress dürfen Dich nicht kontrollieren. Dein Geist hat die Kraft, alles zu heilen und Frieden zu finden.
Praktische Tipps für Geistesfrieden
Indem Du regelmäßig innehältst und tief durchatmest, findest Du die nötige Ruhe. Manchmal ist es hilfreich, sich vorzustellen, dass alles um Dich herum einfriert – ein Standbild des Lebens. Das gibt Dir die Möglichkeit, einen Moment der stillen Reflexion und Entspannung zu erleben.
Wenn Dir ein Tag der völligen Stille nicht machbar erscheint, sei nicht entmutigt. Jeder kleine Schritt zählt. Lerne, Störungen loszulassen und immer wieder zum inneren Frieden zurückzukehren. Jeder Moment der Ruhe ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Schlussgedanken
In unserem Impuls 273 haben wir gelernt, dass innerer Frieden selbst in stressigen Zeiten möglich ist. Die Stille und Ruhe, die Du suchst, sind bereits Teil von Dir. Du musst nur den Mut haben, innezuhalten und diese innere Stille zuzulassen.
Erinnere Dich daran:
„Der Frieden, den Du suchst, ist bereits da. Er ist in Dir.“
Nutze diesen Impuls, um Dich daran zu erinnern, dass Du immer die Wahl hast, Deinen inneren Frieden zu finden und zu bewahren. Egal, wie chaotisch Dein Tag oder Deine Vergangenheit auch sein mögen, Frieden ist jederzeit erreichbar.
💫 🎙️ Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhören oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸

von Jeanette Richter | 02/07/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Hallo liebe Zeitwellen-Freunde 😊, Willkommen zu einer neuen Episode unserer gemeinsamen Reise durch Zeit und Bewusstsein. Heute widmen wir uns einem spannenden Thema, das wir im Podcast im Impuls 184 besprochen haben: Wie wir allem und jedem Bedeutung geben. Klingt das kompliziert? Keine Sorge, ich werde es Dir einfach und nachvollziehbar erklären.
Die Macht der Worte und Namen
Alles, was uns umgibt, hat einen Namen. Etwas benennen heißt, ihm Bedeutung zu verleihen. Du trennst es aus der Einheit heraus, machst es zu einem Individuum. Das ist einerseits doof, weil es die Einheit zerreißt, aber andererseits unvermeidlich. Ohne diese Trennung könnten wir Menschen nicht kommunizieren. Schon mal darüber nachgedacht? 💭 Stellen wir uns vor, Du hast einen Kollegen namens Klaus-Dieter, der Dir manchmal wirklich auf die Nerven geht. Indem Du ihm den Namen „Klaus-Dieter“ gibst, Du trennst ihn von Dir. Das gibt Dir die Möglichkeit, Deinen inneren Schmerz und Stress auf ihn zu projizieren. In Wahrheit hat Klaus-Dieter nichts damit zu tun – er ist nur Dein Spiegel.
Unsere Wahrnehmung bestimmt unsere Realität
Alles, was Du siehst, betrachtest Du als wahr. Die Quantenphysik sagt jedoch, dass das, worauf Du Deine Aufmerksamkeit legst, Deine Realität formt. Deine Gedanken bestimmen Deinen Zustand und was Du wahrnimmst. Du bist die Ursache, die Welt um Dich herum ist die Wirkung. 🔄 Es gibt eine übergeordnete Wirklichkeit, die Du vielleicht erahnst, wenn Du ganz ruhig und friedlich bist. Im hektischen Alltag vergisst man das meistens wieder. 🤔
Stress als Lektion und Spiegel
Echter Stress entsteht, wenn wir nicht im Flow sind, sondern uns überfordert fühlen. Im spirituellen Stressmanagement lernst Du, die Ursachen Deines Stresses zu identifizieren und ihnen bewusst Bedeutung zu verleihen: „Ich bin im Stress, wenn…“. Dies hilft Dir, Dein Ego besser kennenzulernen und zu verstehen, dass Dein Ego nicht Deine wahre Natur ist. Ein kleiner Spruch zur Erinnerung: „Stress ist der Wunsch, die Dinge anders haben zu wollen, als sie gerade sind.“ – Eckhart Tolle 📚
Deine Bewertung bestimmt Deine Reaktion
Zwischen Reiz und Reaktion liegt immer die Bewertung. Wie Du etwas bewertest, bestimmt Deine Reaktion darauf. Oft geschieht das so schnell, dass Du es gar nicht merkst. Das nennt man Projektion. 💥 Wenn wir uns zum Beispiel über Klaus-Dieter ärgern, projizieren wir unsere inneren, ungelösten Themen auf ihn. Er ist lediglich unsere Projektionsfläche. Andere Menschen spiegeln nur uns selbst wider.
Einheit und Ganzheit
Es ist verrückt, aber wahr: Wir leben in einer Welt der Symbole und Namen. Aber in Wirklichkeit sind wir alle eins. Eine Lektion aus dem Buch „Ein Kurs in Wundern“ besagt: „Der Name Gottes ist mein Erbe.“ 🌟 Das bedeutet, dass wir – wie auch Klaus-Dieter – göttliche Wesen sind. Sobald Du das erkennst, kannst Du Deinen Frieden mit ihm und Dir selbst finden. Wenn Du Dich also in einem Konflikt befindest, erinnere Dich daran, dass es eigentlich nur ein Konflikt mit Dir selbst ist. Wenn Du nur das Ego und nicht die leuchtende Ganzheit siehst, entsteht Unruhe. Lass die Wut los und versuche, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Übung: Reiz und Reaktion
Probieren wir zusammen eine kleine Übung, um Deine Bewertung von Reizen und Deine Reaktion darauf besser zu verstehen:
Schritt 1: Erkenne den Stressor
Schließe für eine Minute die Augen und denke an eine Situation, in der Du kürzlich gestresst warst. Was hat diesen Stress verursacht? War es ein Mensch, eine Aufgabe oder eine Situation?
Schritt 2: Benenne den Reiz
Schreib diesen Stressor auf. Formuliere den Satz: „Ich gerate in Stress, wenn…“ und fülle ihn aus, zum Beispiel: „Ich gerate in Stress, wenn ich unterbrochen werde.“
Schritt 3: Bewerte den Reiz
Beobachte Deine Gedanken und Gefühle zu diesem Stressor. Welche Bedeutung gibst Du ihm? Mach Dir bewusst, dass Deine Bewertung die Ursache Deiner Reaktion ist.
Schritt 4: Betrachte die Reaktion
Wie hast Du in der Situation reagiert? Kannst Du das nächste Mal anders reagieren? Versuche, die Situation aus einer anderen Perspektive zu sehen – vielleicht als eine Gelegenheit zum Wachsen. Wenn Du diese Übung regelmäßig machst, wirst Du feststellen, dass Du Deinen Stressoren anders begegnen kannst. Sie sind keine Feinde, sondern Möglichkeiten zur Selbstreflexion und zum persönlichen Wachstum.
Alles Liebe und bis zur nächsten Welle, Deine Jeanette 💜