Geschichte: Der Tod und das Knäckebrot

Geschichte: Der Tod und das Knäckebrot

Der Tod und das Knäckebrot

Es war einmal – oder war es nicht? Es muss doch etwas gewesen sein, wenn man davon erzählt.

Es war einmal ein Mann und eine Frau, die hatten ein einziges Kind, einen Jungen.

Arm waren sie!

Der Mann plackte sich ab von früh bis spät, und doch konnten sie ihr Leben nur mit Müh‘ und Not von einem Tag zum andern fristen.

Wie es war und wie es nicht war – eines Tages wurde der Mann krank.

Seine Frau pflegte ihn, so gut sie konnte, sie arbeitete für zwei, aber dem Mann ging es nur immer schlechter.

„Ach“, sagte die Frau da, „der Tod macht sich bereit. Was soll ich nur anfangen?“

Mutter und Kind wachten des nachts bei dem Kranken. Der schlief.

„Mutter, wacht er nicht bald auf? Er schläft schon so lange?“ –

„Ich weiß nicht, mein Kind.“ Nachdem sie eine kleine Weile still dagesessen hatten, sagte der Kleine: “Mutter?“ – „Ja?“ – „Hast du ein bisschen Knäckebrot für mich?“ – „Ach nein, ich habe rein gar nichts im Hause. Bist du hungrig?“ – „Nein, aber wenn ich Knäckebrot knabbere, hört es der Vater vielleicht und wacht auf!“ – „Liebes Kind, wir wollen abwarten. Vielleicht morgen. Aber nun geh schlafen!“

 

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Der Junge aber ging nicht zu Bett, er stahl sich aus dem Haus, nur das Nachthemd auf dem Leib.

Es war Winter und bitter kalt. Von Hof zu Hof ging er: „Liebe Leute, gebt mir ein Stück Knäckebrot! Mein Vater schläft so fest, ich muss ihn wecken.“

Aber wohin er auch kam – nirgends gab man ihm etwas: “Mach, dass du fortkommst! Jetzt ist nicht die rechte Zeit zum Betten! Alle sind wir arm.“

Endlich kam er zu einem Hof, da gab man ihm ein Stück Brot.

Aber das war weiches Brot: „Nein“, sagte er, „das ist nicht das Richtige. Ich muss Knäckebrot haben, so dass mein Vater es hört, wenn ich daran knabbere. Vielleicht wacht er dann auf. Er schläft so fest.“

Und damit ging er weiter.

Bald war er in allen Häusern des Dorfes gewesen und hatte doch nichts bekommen.

Traurig wollte er schon nach Hause gehen, da entdeckte er noch ein Licht weit in der Ferne.

Und frohen Mutes ging er darauf zu. Er fand ein kleines Haus und trat ein.

Drinnen saß ein alter Mann und schärfte seine Sense. „Guten Tag, lieber Mann!“ sagte der Junge. – „Guten Tag.“ – „Was willst du denn mit einer Sense mitten im Winter. Jetzt gibt es doch nichts zu ernten?“ – „Meine Ernte reift im Winter wie im Sommer. „ – „Du musst ein sonderbarer Mann sein. Aber sag, willst du mir ein Stückchen Knäckebrot geben? Mein Vater schläft so fest. Aber wenn ich Knäckebrot knabbere – vielleicht wacht er dann auf und will auch ein Stück.“ –

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„So, so. Nun gut! Vor einiger Zeit kam eine alte Frau zu mir, die ließ diese Tüte mit Knäckebrot hier. Die kannst du nehmen.“ – „Aber was ist, wenn die Frau zurückkommt und ihre Tüte wiederhaben will?“ – „Nein, die kommt nicht zurück.“, sagte der Mann und schaute auf seine Sense. „Die nimm nur. Aber komm, jetzt müssen wir gehen. Wir haben den gleichen Weg.“

Sie gingen, und bald schon waren sie zu Haus bei dem Kranken.

Und gleich kniete der Junge nieder neben dem Bett des Vaters und fing an, Knäckebrot zu knabbern.

Das knisterte und knackte, aber der Kranke rührte sich nicht. „Da, lieber Ohm, nimm du doch auch ein Stück von dem Brot und beiß‘ ab! Vielleicht hört der Vater das und wacht auf!“

Und der Tod nahm ein Stück Brot, setzte sich und aß.

Das knisterte und knackte so herrlich lebendig in dem ganzen Zimmer.

Der Sand in der Lebensuhr des Kranken aber rann und rann – und mit dem Sand zerrann seine Lebenszeit. Das eine der Gläser war fast leer, schon rannen die letzten Körner hinaus.

Der Tod aber war so beschäftigt, sein Knäckebrot zu knabbern, dass er ganz vergaß, just in dem Augenblick mit seiner Sense zuzuschlagen, als der letzte Sand aus dem Stundenglas rann, und da hatte er die rechte Zeit verpasst, wo der Kranke sterben sollte.

Und nun hatte er keine Macht mehr über ihn, und er stand auf, ging leise hinaus und verschwand in der Nacht. Und da, ganz allmählich erwachte der Mann. Sein Leben kehrte zurück.

„Mein lieber Junge. Wie gut sich das anhört, wenn du Knäckebrot knabberst.“ sagte er.

„Gib mir doch auch ein Stück.“ Nur zu gern brach der Junge ein Stück von dem Brot und gab es dem Vater, und glücklich knabberten sie miteinander.

„Siehst du, Mutter, hab‘ ich nicht recht gehabt? Der Vater ist aufgewacht! Jetzt ist es schon wieder von dem guten Brot!“ Ja, und damit ist das Märchen zu Ende.

 

 

Zigeuner-Märchen aus Schweden, Erzähl-Fassung Heinrich Dickerhoff, nach: Taikon erzählt.

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Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Gibt es ein Leben nach der Geburt

Eine meiner Lieblingsgeschichten hilft uns, die Dinge mal wieder etwas anders zu sehen. Hier die Geschichte über Zwillinge im Mutterleib, die einen interessanten Dialog führen:

Zwillinge

Im Mutterleib wuchsen Zwillinge heran. In dem Maße wie ihr Bewusstsein sich entwickelte, stieg auch ihre Freude:

„Ist es nicht wunderbar, dass wir leben?“, sagte eines Tages der eine zum anderen.

„Oh ja“, meinte der Angesprochene, und plantschte ein wenig mit seinen kleinen Händchen durch das Wasser, in dem sie schwammen, so dass es kleine Wellen schlug.

Die Zwillinge begannen im Laufe der Zeit ihre Welt zu entdecken.

Dabei fanden sie auch die Schnur, die sie mit ihrer Mutter verband und ihnen Nahrung gab.

Beglückt sagten sie: „Wie groß ist doch die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes Leben mit uns teilt!“ So vergingen die Wochen und sie bemerkten, wie sie sich veränderten. „Was bedeutet es, dass wir uns im Laufe der Zeit so verändern?“ fragte der eine den anderen.

Der antwortete: „Das bedeutet, dass unser Aufenthalt in dieser Welt bald dem Ende zugeht.“

„Aber ich will doch gar nicht gehen,“ entgegnete der zweite, und fügte hinzu: “Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?” “Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das was uns erwartet.”

“Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?”.

“Das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird sicher heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?”.

“So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee! Es gibt doch eine Nabelschnur, die uns ernährt und die ist ja jetzt schon zu kurz zum Herumlaufen.“

“Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders!”.

„Wir werden unsere Lebensschnur verlieren. Wie aber sollen wir ohne sie leben? Vielleicht haben andere vor uns schon diesen Mutterschoß verlassen, doch keiner von ihnen ist zurückgekommen und hat uns gesagt, dass es ein Leben nach der Geburt gibt. Nein, die Geburt ist das Ende, da bin ich mir ganz sicher!“

“Es ist noch nie einer zurückgekommen von “nach der Geburt“. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende, danach ist alles dunkel und Quälerei“.

So fiel der eine, der Pessimistische von beiden, in einen tiefen Kummer und sagte: „Wenn die Empfängnis mit der Geburt endet, welchen Sinn hat dann das Leben im Mutterschoß? Es ist sinnlos. Vielleicht gibt es gar keine Mutter?“

„Aber sie muss doch existieren“, protestierte der andere, „wie sollten wir sonst hierher gekommen sein? Und wie könnten wir am Leben bleiben? Auch wenn ich nicht genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen“.

“Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Sag mir, hast du je unsere Mutter gesehen?“ fragte der erste,

„Möglicherweise lebt sie nur in unserer Vorstellung, und wir haben sie uns bloß ausgedacht, damit wir unser Leben dann besser verstehen können. Wo ist sie denn bitte?“

“Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht sein“.

“Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht“.

„Doch! Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt…“

So waren die letzten Tage im Schoß der Mutter gefüllt mit vielen Fragen und großen Ängsten.

Schließlich kam der Moment der Geburt.

Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie die Augen und was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume und Vorstellungen.

Verfasser unbekannt

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Welche Sicht hast Du auf die „Welt“?

Bist Du auch eher ein Skeptiker oder hältst Du Dir einige Optionen offen. Ganz nach dem Motto: Man weiß ja nie?

Was bedeutet denn die Geschichte für Dich?

Ich freue mich, wenn Du mir Deine Meinungen unten im Kommentar zukommen lässt.

 

Alles Liebe.

P. S.: Ich freue mich auch sehr, wenn Du mir Deine persönliche Lieblingsgeschichte zukommen lässt, die Du irgendwann mal, irgendwo gefunden hast. Denn ich sammle und liebe Geschichten.;). Schreib‘ mir einfach an kontakt@zeitwellen.life

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remember: Da müssen wir mal „anbohren“!

remember: Da müssen wir mal „anbohren“!

Nein, wir sind nicht beim Zahnarzt! Falls Du Dich das gerade bei der Überschrift gefragt haben solltest. Aber vielleicht bist Du ja schon ganz neugierig, was aus den zwei Ringen vom letzten Mal geworden ist? … Tut mir leid. Ich kann es Dir leider noch nicht sagen, denn die Ringe liegen noch beim Juwelier. Sie müssen noch ANGEBOHRT werden … Aber vermutlich ist es eh NUR Messing;)

Und schwupp die wupp sind wir beim Thema:

Stell‘ Dir doch mal vor, irgendwann in der Zukunft, könnte man DICH „anbohren“, um z. B. Deinen wahren Wesenskern oder Deine versteckten Talente und Potentiale offenzulegen.

Da wäre dann Schluß mit Verstellen oder Fassade aufbauen. Schluß mit Rollenspiel oder Maskerade. Finito mit Ängsten, Selbstzweifeln oder Selbstsabotage. Oder Ende im Gelände mit Selbstbetrug.

Doch wie auch immer das Ergebnis der „Anbohrung“ bei jedem einzelnen aussehen würde, jeder bekäme quasi eine Art Gütesiegel:

„Von Geburt an wertvoll!“

Und das würde den ein oder anderen dann doch ziemlich erschrecken oder auch überraschen: „Waaas? Ich? Wertvoll? Neee, bei der besch…. Kindheit!“

Schließlich haben wir ja viel Zeit und Mühe investiert, um von unserem wahren Wesenskern abzulenken.

Von unseren wahren Wünschen, und Träumen.

Von unseren Bedürfnissen und tiefsten Sehnsüchten.

Manche behaupten ja sogar, wir hätten unsere wahre Schönheit schlichtweg vergessen!

Und manchmal ist es ja auch viiiel einfacher, der doofen Kindheit oder den unfähigen Eltern oder den miserablen Umständen die Schuld für die eigene Unzufriedenheit in die Schuhe zu schieben.

Wenn dann einer mit so nem doofen „Bohrer“ vorbeikommt und bei uns ne „Probe-Bohrung“ durchführen will, um uns vom Gegenteil zu überzeugen, können wir zuweilen recht ungehalten reagieren.

Wenn er uns dann auch noch um die Öhrchen haut: „Hey, das mit Deinem Unglück is ne einzige Illusion!“, dann ist echt Schluss mit lustig.

Dann verteidigen wir unser Recht auf Unglück!

Dann hauen wir dem anderen unsere ganzen guten Gründe für all den Stress in unserem Leben um die Öhrchen. Plong!

Nunja!

So ein „Face-Lifting“ stresst den einen eben etwas mehr, als den anderen, denn Stress hat ja bekanntlich viele Gesichter. 😉

 

Und gerade diesem Stress will ich ein ganz neues Gesicht verpassen:

Mit meinem zweiten Onlinekurs re:member! Erinnere Dich an’s Wesentliche! Stress verstehen. Entspannter leben.

In diesem 8-wöchigen Online-Kurs lernst Du, Deinen Stress mal auf eine etwas andere Art zu betrachten und mit all‘ Deinen „Naja-Schätzchen und Schatten-Schätzen“ in Deinem Leben entspannter umzugehen.

Wenn Du am Onlinekurs re:member! interessiert bist, klick‘ einfach auf diesen Link und trage Dich in die Interessiertenliste ein. Ich werde Dich dann in den nächsten Wochen immer mal wieder über Neuerungen auf dem Laufenden halten, Dich einen Blick hinter die Kulissen werfen lassen oder Dich um Deine Erfahrungen und größten Herausforderungen in Sachen Stress & Co. bitten. So bist Du live und in Farbe bei der Entstehung dieses Kurse dabei!

Aber nun weiter im Text …

Vielleicht müssen wir ja gar nicht auf die „Zukunft“ warten, denn irgendwann kommt sowieso alles ans „Licht“. Zumindest sagt das immer wieder ein befreundeter Gärtner:

„Weißt Du Jeanette, egal was die Leute auch immer in ihren Gärten verbuddeln, irgendwann kommt alles ans Licht!“ Recht hat er. Irgendwann kommt eh alles ins, äh an’s Licht?!

Oder wie Schopenhauer sagte: „Aber ich glaube, dass, wann der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Licht stehn, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.“

Was hab‘ ich da eigentlich alles in MEINEM Garten verbuddelt??? …

Unsere Trigger

Also immer dann, wenn uns jemand unsanft „anbohrt“, z. B. unsere Knöpfe drückt, uns antriggert oder uns auf die Palme schickt … schmeißen wir unsere hübschen Verkleidungen über Bord und werden plötzlich ganz authentisch. Ganz klar und echt.

Oder wenn wir vor Herausforderungen stehen, wo wir dachten, dass wir sie niemals bewältigen könnten, belehrt uns das Leben eines besseren.

Wir sind eben doch besser, als wir glauben und in uns steckt auch mehr, als wir ahnen. Wir haben es eben, wie gesagt, nur vergessen. Wir müssen uns nur wieder re:member’n!

Das erinnert mich gerade an eine Geschichte, in der ein Bettler auf einer verrosteten Truhe sitzt. Da kommt ein Wanderer vorbei, der den Bettler fragt: „Hey, auf was sitzt Du denn da?“ Und der Bettler antwortet: „Och das ist nur so ne olle Kiste!“ „Hast Du denn schon mal reingeschaut?“ will der Wanderer wissen. „Nö, wozu?… Da is ja eh nix drin!“ Der Wanderer ermuntert den Bettler nach langem hin und her, doch mal einen Blick in die Kiste zu werfen und siehe da … sie ist über und über mit „Gold“ gefüllt.

Nun wünsche ich Dir eine interessante Woche, in der Du ungeahnte Schätze heben oder Dich zumindest für deren Existenz öffnen kannst.

Ich freue mich sehr, wenn Du diesen Blog-Artikel mit Deinen Freunden teilst.

Und hier nochmal der Link für die Interessentenliste zum Onlinekurs re:member!

Alles Liebe

 

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Kann man die Angst vor dem Tod eigentlich überwinden?

Kann man die Angst vor dem Tod eigentlich überwinden?

zeitwellen-Blog

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Was ist eigentlich Angst?

Jeder kennt das Gefühl von Angst und diese heimliche Beklommenheit, die sich im ganzen Körper ausbreitet, wenn wir an bestimmte angstauslösende Dinge, Situationen oder z.B: an den eigenen Tod denken.

Das Wort Angst (griech.: agchein: lat: angere) bedeutet soviel wie „Enge“, „würgen“ oder „die Kehle zuschnüren“. Etwas scheint uns zu erdrücken. Wohingegen sich das Wort „Furcht“ auf ein konkretes Ereignis bezieht, ist die Angst eher diffus und daher „unkonkret“.

Das Gefühl der Angst zeigt sich im Körper durch beschleunigten Herzschlag, vermehrte Schweißabsonderung, schnellerem oder gestocktem Atemfluss. Die Pupillen sind erweitert. Die Sinne geschärft. Unser Körper stellt sich auf Kampf, Flucht oder Totstellen ein.

Doch die Angst ist nützlich, denn sie warnt uns vor möglichen Risiken oder initiiert schon mal Handlungsalternativen für die Zukunft. Ohne Angst hätte die Menschheit evolutionsbiologisch nicht überlebt.

 

Doch woher kommt die Angst vor dem Tod?

Es gibt viele Gründe, warum Menschen Angst vor dem Tod haben und eines ist wichtig zu wissen: jeder hat in seinem Leben schon einmal Angst vor dem Tod gehabt!

Die Angst vor dem Tod resultiert oft aus der Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten. Und sie ist ja nicht unbegründet, denn wir wissen alle, dass wir sterben werden. Da beißt die Maus keinen Faden ab! Letzten Endes wissen wir nicht wirklich, was uns auf der „anderen Seite“ erwartet oder wie unser Übergang sein wird oder ob danach noch was kommt. Daher liegt es in der Natur des Menschen, dass wir uns vor dem fürchten, was wir nicht kennen.

Wenn die Angst vor dem Tod jedoch krankhafte Züge annimmt, spricht man von Thanatophobie (thantos = Tod; phobie = Angst, Furcht). Das ist eine gesteigerte Angst und Beklemmung vor dem Tod im allgemeinen oder dem Sterben. Die Thanatophobie ist eine Form der Angststörung und deren Behandlung gehört in professionelle Hände. Kurz gesagt: Jemand der unter Thanatophobie leidet stirbt bereits zu Lebenzeiten – psychisch und sozial, denn er kann das Leben nicht mehr genießen und die Lebensfreude kommt abhanden.

6 mögliche Gründe, warum Menschen den Tod fürchten:

  • Angst vor dem Unbekannten

  • Angst vor der Auslöschung der Person, also Angst vor der Nicht-Existenz.

  • Emotionale Distanz zum Tod: der Tod wird verdrängt und tabuisiert.

  • Sorge um die Hinterbliebenen, gerade wenn es sich zum Beispiel um kleine Kinder oder um schutzbedrüftige Angehörige handelt.

  • Angst vor einem strafenden Gott oder vor einem Urteil über die „Lebensführung“.

  • Angst vor Krankheit und Siechtum oder dass man vor dem Tod Schmerzen erleiden muss.

Welche „Strategien“ nicht wirklich funktionieren

Es hilft wenig, den Tod zu „verklären“ oder zu romantisieren, noch ist es hilfreich, den Tod zu negieren. Der Tod ist eine Tatsache, an der keiner vorbeikommt. Die folgenden „Strategien“ sind zwar durchaus verständlich, tragen jedoch nicht wirklich dazu bei, Ängste in Bezug auf Sterben und Tod zu reduzieren:

  • das Thema wird totgeschwiegen – man redet nicht darüber

  • der Tod wird romantisiert oder verklärt

  • der Tod wird negiert

  • das wirkliche „Leben“ wird auf „später“ verschoben (also auf das Jenseits)

  • starke Wissenschaftsgläubigkeit: der Tod ist das Ende!

  • starke Religiosität: der Tod ist der Eintritt ins Paradies!

Selbst religiöse Menschen können zu Lebzeiten Angst vor dem Sterben und dem Tod entwickeln, wenn sie es bislang vermieden haben, sich mit dem Tod bewusst auseinanderzusetzen. Denn vor diesem kleinen Zweifel, was wann und wie kommen wird, ist keiner gefeiht. Was daher am ehesten Erfolg verspricht, ist eine bewusste, rationale und emotionale Auseinandersetzung mit der Tatsache der Endlichkeit:

offen, mitfühlend und neugierig.

 

Was Du konkret tun kannst, um Deine Angst vor dem Tod zu überwinden

  1. Wir müssen akzeptieren, dass der Tod zum Leben dazugehört, sozusagen ein elementarer Bestandteil des Lebens selbst ist.

  2. Viele Millionen Menschen vor uns haben es bereits geschafft! Das sollte Mut machen!

  3. Dem Tod ins Angesicht schauen: Wenn wir den Tod allerdings verdrängen und ihn aus unserem Leben ausklammern, dann kommt er irgendwann – über kurz oder lang – mit Gepolter durch die Hintertür wieder herein.

  4. Wir können ihm nicht entkommen und daher ist es mehr als vernünftig, sich schon zu Lebzeiten mit dem Unvermeidlichen zu beschäftigen. Sich ganz bewusst mit seiner Angst auseinanderzusetzen.

  5. Und jeder auf seine Art. Manche gehen auf den Friedhof, andere sprechen mit Sterbenden und wieder andere meditieren über den Tod.

  6. Was auch immer für Dich geeignet ist: TU es!

  7. Denn eine Tatsache bleibt bestehen: Du wirst sterben! Das ist totsicher!

  8. Doch wir dürfen unserer Angst mit Mitgefühl begegnen.

Du willst Dich noch intensiver mit Deiner Angst vor dem Tod beschäftigen? Dann trag’ Dich in meinen Infoletter ein und als Dankeschön erhältst Du meine 37 Tipps für einen entspannteren Umgang mit dem Tod inklusive Buch-Tipps.

Erfolgsbeispiele aus der Praxis

Eine meiner Klienten, Claudia S. (Name geändert) hatte Zeit ihres Lebens Angst: Angst vor Krankheit, Angst vor Siechtum und Angst vor dem Tod. Doch sie wollte sich ihrer Angst stellen und war bereit sich mit ihrer Angst auseinanderzusetzen. Nach vielen Gesprächen über ihre Ängste, dem Erlernen von Entspannungstechniken und dem „Sich-Stellen“ der eigenen Vergänglichkeit absolvierte sie einen Hospizbegleiterkurs und verlor ihre Ängste vor dem Tod, sodass sie später sogar ihre Mutter beim Sterben auf mitfühlende Art und ohne Angst begleiten durfte. Sie sagte später lächelnd: „Das soll jetzt nicht morbide oder abgefahren klingen, aber das Begleiten meiner Mutter in den Tod war für mich das Schönste und Berührendste, was ich jemals erlebt habe und ich bin dankbar für jeden Augenblick des Dabeiseins!“

Eine andere Klientin – Andrea W. (Name geändert) hatte Angst vor dem Verlust der Eltern. Sie entwickelte zunehmend eine Depression, weil ihr mittlerweile ihre destruktiven Gedanken enormen Stress verursachten. Als sie sich mit ihrer Gedankenwelt, ihren Überzeugunnge und Grundannahmen (sog.: MIND-SET) über das Leben und den Tod beschäftigte, erhielt sie die Kontrolle über ihr Leben zurück. Später sagte sie: „Ich war gefangen in mir selbst. Heute lass ich mich nicht mehr so leicht durch Dinge, die ich eh nicht ändern kann, aus der Fassung bringen! Das entspannt total!“

Also bleib entspannt und denk daran: Die Angst vor dem Tod ist immer auch die Angst vor dem Leben.

 

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Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben

Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben

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Deine Zeit für's Wesentliche!

Hast Du Dich schon einmal mit der Tatsache Deiner eigenen Endlichkeit beschäftigt? Und was löste das für Gefühle in Dir aus? Können wir vom Tod tatsächlich lernen, erfüllter zu leben? 

Heute möchte ich Dir das Buch „Die fünf Einladungen – Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben“ von Frank Ostaseski vorstellen, welches den Tod auf eine mitfühlende und hoffnungsvolle Art und Weise in unser Leben integrieren hilft. Der Autor beginnt sein Buch mit den folgenden Zeilen:

„…Leben und Tod kommen immer im Paket – das eine erhält man nicht ohne das andere. So wird der japanische Zen-Begriff shoji für den Kreislauf von Geburt und Tod wörtlich als »Geburt-Tod« übersetzt. Die einzige Trennung zwischen den beiden besteht in dem kleinen Bindestrich, einer schmalen Linie, die sie wiederum verbindet: Ohne Gewahrsein für den Tod können wir nicht wirklich lebendig sein. Der Tod wartet nicht am Ende eines langen Weges auf uns. Er ist immer da, im Innersten jedes einzelnen Augenblicks. Er ist der heimliche Lehrer, versteckt, aber dennoch für alle sichtbar. Er hilft uns zu entdecken, was am wichtigsten ist im Leben. Und das Gute daran ist: Wir brauchen nicht bis ans Ende unserer Tage zu warten, um die Weisheit zu finden, die der Tod uns zu bieten hat.“

Den Tod als Lehrer begreifen?

Auch wenn uns der Tod an allen Ecken und Enden begegnet, ob im Fernsehen, im Radio, in der Zeitung… so ist es doch immer der Tod der anderen. Unser Tod dagegen scheint noch in weiter Ferne zu liegen – so hoffen wir jedenfalls. Doch das Beschäftigen mit dem eigenen Tod kann uns zu wahrer Freiheit, Demut und Großherzigkeit verhelfen, wenn wir ihn einladen, Gast „unseres Hauses“ zu sein und ihn nicht draußen vor der „Tür unseres Lebens“ unbeachtet stehen lassen. Denn der Tod ist geduldig. Er kann warten! Aber wir sollten nicht warten! Nicht warten auf die Rente oder den nächsten Urlaub, um endlich erfüllter zu leben. Wir könnten jetzt damit beginnen, genau in diesem Moment, erfüllt zu leben. Indem wir uns umschauen, …wirklich hinschauen, auf das, was wir haben, … was bereits da ist!

Die 5 Einladungen:

1. Warte nicht.
2. Heiße alles willkommen, wehre nichts ab.
3. Gib dich ganz in die Erfahrung.
4. Finde mitten im Chaos einen Ort der Ruhe.
5. Kultiviere den Geist des Nicht-Wissens.

Hier kannst Du Dir den Buch-Trailer auf YouTube anschauen.

Und für die ganz Mutigen habe ich einen Fragebogen erstellt, der Dir mehr Klarheit über Deine Einstellungen zum Leben, dem Sterben, dem Tod & dem Danach bringen soll. Ein 1. Schritt sozusagen, um den Tod in Dein Leben einzuladen. Du kannst diesen Fragebogen auch ausgefüllt an mich schicken. Darüber würde ich mich sehr freuen. Ich würde diesen als Grundlage für ein neues Kurskonzept nutzen, das gerade in Arbeit ist.

Hier kannst Du den Fragebogen herunterladen.

Alles Liebe!
Jeanette

P.S.: Wie gefällt Dir eigentlich meine Website zeitwellen.life? Magst Du mir Feedback geben, indem Du auf diesen Link klickst?

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