Gelassenheit Archive | Praxis ZEITWELLEN I Jeanette Richter
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Glaubenssätze & Innerer Friede: Warum Du gut genug bist

Glaubenssätze & Innerer Friede: Warum Du gut genug bist

Ich weiß, dass Du das auch kennst … das mit dem „Bin ich gut genug?“. Das allein ist ja schon eine witzige Frage, wenn sie so solo da steht ohne Kontext. Aber manchmal haben wir tatsächlich ganz tief in uns vergrabene Glaubenssätze, die erst ans Licht befördert werden, wenn der Kontext passt.

Wenn wir echten inneren Frieden finden wollen, müssen wir verstehen, dass dieser Wert nicht im Außen liegt. In meiner Arbeit begegnet mir diese Suche ständig. Es geht darum, den Suchfehler im System zu finden und zu bemerken, dass wir eigentlich schon am Ziel sind.

Die Suche in der Altpapiertonne

Stell Dir das mal so vor. Die Frage, ob Du gut genug bist oder nicht, ist ungefähr so, als würdest Du seit Stunden mit hochrotem Kopf in einer riesigen Altpapiertonne wühlen. Kopfüber steckst Du in der Tonne. Du suchst verzweifelt nach einer Quittung, einer Bestätigung oder irgendeinem Beweis dafür, dass Du „gut genug“ bist.

Um Dich herum fliegen Rechnungen, alte To-Do-Listen und die Erwartungen anderer Leute. Du bist verschwitzt, völlig gestresst und denkst: „Wenn ich dieses eine Blatt Papier nicht finde, dann war alles umsonst!“

Und während Du da so im Müll Deiner Sorgen wühlst, steht das Leben oder Dein Geistführer direkt hinter Dir, tippt Dir sanft auf die Schulter und flüstert Dir liebevoll ins Öhrchen:

„Heyyyy Schnuggi, hör auf zu wühlen. Guck mal in Deine Tasche. Da liegt der Jackpot-Schein, nachdem Du so lange gesucht hast. Er gehört Dir schon längst – Du hast ihn nur völlig vergessen, während Du Dich mit dem Altpapier des Lebens beschäftigt hast.“

Warum wir so schwer Seelenfrieden finden

Jaja … wir alle leiden immer mal wieder unter dem „Ich-muss-das-endlich-hinkriegen-Syndrom“. Das ist sehr anstrengend. Wir rackern uns ab wie blöde! Wir glauben, spirituelles Wachstum oder ein ruhiger Geist sei etwas, das wir uns hart erarbeiten müssten. Ohne Fleiß ja bekanntlich kein Preis!

Und so suchen wir unseren Wert im Außen, in unseren Leistungen oder in der Anerkennung anderer – also quasi im Altpapier des Lebens. Obwohl wir eigentlich wissen, dass es dort nicht zu finden ist, tappen wir immer wieder in die gleiche Falle.

Kleiner Tipp: Ärger Dich nicht darüber! Bemerk es einfach und dann lach drüber!

Denn die Wahrheit ist viel entspannter:

  • Dein innerer Frieden ist kein Ziel, das Du erreichen musst. Er ist Deine Grundausstattung.

  • Du bist nicht hier, um Dich würdig zu schuften, sondern um zu bemerken, dass Du bereits mit allem ausgestattet wurdest, was Du brauchst.

  • Was Du in Wahrheit willst, ist bedingungsloser Frieden und Ruhe im Kopp.

Wenn die Realität zuschlägt (Pippi & Politik)

Schön! Leichter gesagt, als getan mit den ganzen Wühlereien. Wenn dann noch der Körper weh tut, das Alter der Haut einen vertrockneten Faltenlook verpasst, Du dreimal nachts raus musst, um Pippi zu machen und dann Dein Nachbar auch noch fiese Kinder hat …

Nicht zu vergessen die ganzen Sorgen und Grübeleien um das Wetter und die Politik und warum eigentlich die Welt vor die Hunde geht oder sollen wir doch wieder zurück zur Atomenergie … Leben ist anstrengend, oder?

Doch was wäre, wenn Dein mentaler Stress eigentlich nur das Geräusch des Wühlens ist, das entsteht, wenn Du versuchst, nach etwas zu suchen oder etwas zu werden, was Du im Kern schon längst bist? Ich rede hier nicht von den Herausforderungen von Krankheit, Alter und Ängsten, sondern von den täglichen Gedanken, die uns unser Leben vermiesen.

Die Strategie: Vom Wühl-Stopp und Cash-Out

Vor ein paar Tagen habe ich einen wundervollen Satz von Guido Ludwigs gehört:

„Nichts ist so vergänglich wie ein Gedanke, der keine Aufmerksamkeit bekommt!“

Der Hit, oder? Anstatt heute zu versuchen, Deine Probleme mit noch mehr Nachdenken zu lösen, probier mal das hier:

  • Der „Wühl-Stopp“: Sobald Du merkst, dass Deine Gedanken kreisen (das Altpapier!), sag Dir: „Stopp. Hier drin liegt nichts, was mich wirklich glücklich macht.“

  • Die Hilfe annehmen: Du musst dieses Leben nicht allein managen. Es gibt eine Intelligenz, die Deine Zellen steuert. Vertrau darauf, dass sie auch Deinen Alltag hinkriegt. Wie Du das nennst, ist doch wumpe!

  • Dankbarkeit als Cash-Out: Dankbarkeit ist der Moment, in dem Du den Lottoschein am Schalter Deiner eigenen Haustür vorzeigst. Wenn Du Danke sagst, erkennst Du an, dass Du bereits reich beschenkt bist. Das verändert Deine Chemie im Körper sofort.

Aber was ist mit den Despoten und Machthabern?

Wenn Du begreifst, dass Du in Wahrheit „safe“ bist, verändert sich Dein Gang. Aber jetzt fragst Du Dich bestimmt: „Aber Jeanette, was ist denn mit all den Despoten, den Mördern und Kriegstreibern?“ Ja … sehr gute Frage.

  1. Das „Irrenhaus-Gleichnis“: Stell Dir vor, Du gehst durch eine geschlossene Abteilung. Ein Patient hält sich für eine Teekanne und beschimpft Dich. Wärst Du sauer? Wahrscheinlich nicht. Ein Despot ist ein zutiefst geistig verwirrter Mensch, der den Kontakt zu seiner wahren Quelle komplett verloren hat.

  2. Form vs. Inhalt: In unserer Welt (der Formen) gibt es Taten, die schrecklich sind und die wir stoppen müssen. Aber auf der Ebene des Inhalts (der Seele) gibt es nur zwei Dinge: Liebe oder ein Ruf nach Liebe.

  3. Groll bestraft nur Dich: Dein Hass bestraft nur Dich selbst. Dein Blutdruck steigt, Dein Frieden ist weg. Wenn Du sagst: „Diese Person ist ein Monster“, dann baust Du eine Welt auf, in der Monster existieren können.

  4. Sonne und dicke Wolken: Das wahre Wesen jedes Menschen ist die Sonne. Ein Mörder hat dicke, schwarze Gewitterwolken davor geschoben. Die Sonne dahinter ist immer noch da, sie ist nur gerade völlig „unbesuchbar“.

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Sodele … hast Du’s bemerkt? Das war Ein Kurs in Wundern in Alltagssprache. Diese radikal entspannte Sichtweise ist der Kern aus Lektion 123 und genau mit so etwas beschäftigen wir uns jeden 1. und 3. Sonntag um 10 Uhr im Zeitwellen-Café. Willst Du mal dabei sein? Dann klick hier: https://tidycal.com/zeitwellen/zeitwellen-cafe

Alles Liebe

Deine Jeanette 🌸

40 EKIW: Du bist gesegnet – Dein Stress-Detox für den Alltag

40 EKIW: Du bist gesegnet – Dein Stress-Detox für den Alltag

Heute üben wir Lektion 40 aus Ein Kurs in Wundern: „Du bist gesegnet als Sohn Gottes.“
Allein dieser Satz kann innerlich schon eine kleine Diskussionsrunde eröffnen. Kommt Dir das zu groß vor? Zu religiös? Zu weit weg von Deinem echten Leben mit all seinen Rücken- und Kopfschmerzen, dem ganzen Termindruck und diesem einen Gedanken, der nachts um drei einfach nicht die Klappe hält?

Dann lass uns diesen Satz einmal entknoten.

Was „Sohn Gottes“ hier wirklich meint

In Ein Kurs in Wundern ist „Sohn Gottes“ kein Titel für Auserwählte. Es ist kein männliches Bild und schon gar kein spirituelles Abzeichen. Gemeint ist etwas sehr Grundlegendes: Dein Ursprung. Deine Verbundenheit. Dein Dazugehören.

Oder anders gesagt:

  • Du bist nicht zufällig hier.
  • Nicht abgeschnitten vom Leben.
  • Nicht getrennt von dem, was Dich trägt.

Der Kurs benutzt dafür diese Sprache – wir dürfen sie übersetzen.

In Alltagssprache heißt das zum Beispiel:

  • Du bist Teil des Ganzen
  • Du bist nicht kaputt
  • Dein Wert ist nicht verhandelbar

Der buddhistische Lehrer Thich Nhat Hanh hat es so formuliert:

„Du bist nicht eine Welle im Ozean. Du bist der ganze Ozean in Bewegung.“

Gesegnet sein – jenseits von Weihrauch & Pathos

„Gesegnet“ wird oft missverstanden.
Es bedeutet nicht, dass immer alles glattläuft.
Es heißt nicht, dass es keine Krisen gibt oder keine Erschöpfung.

Segnen heißt ursprünglich:
– etwas wohlwollend ansehen
– jemandem Gutes zusprechen
– Leben Raum geben

Ein Segen im Alltag kann ganz unspektakulär aussehen:
– Du erlaubst Dir eine Pause, obwohl noch Dinge offen sind
– Du sprichst innerlich freundlicher mit Dir
– Du reagierst einmal weniger scharf als sonst
– Du nimmst Dich ernst, ohne Dich wichtig zu machen

Vielleicht ist Segnen genau das:
Dem Leben in Dir nicht ständig im Weg zu stehen.

Warum diese Lektion Stress leiser macht

Stress nährt sich aus dem Gefühl, getrennt zu sein.
Allein verantwortlich.
Dauernd zu wenig.

Lektion 40 erinnert Dich daran, dass Du getragen bist, auch wenn Du Dich gerade nicht so fühlst. Dass Du nicht erst etwas werden musst, um wertvoll zu sein.
Und dass Dein innerer Druck oft aus dem Vergessen kommt – nicht aus der Realität.

Oder wie der Mystiker Meister Eckhart sagte:

„Gott ist näher bei mir als ich mir selbst.“

Vielleicht ist genau das der Kern dieser Lektion:
Nicht höher. Nicht weiter.
Sondern näher.

Und manchmal beginnt Segen genau da – wo Du aufhörst, Dich selbst zu übergehen 💛

Warum Grübeln keine Lösung ist – und was wirklich hilft

Warum Grübeln keine Lösung ist – und was wirklich hilft

Kennst Du das? Du liegst nachts wach, während das Gedankenkarussell seine Runden dreht. Du spielst Gespräche durch, überlegst, was Du hättest anders sagen können. Oder Du sorgst Dich um Dinge, die noch gar nicht passiert sind. Das Grübeln scheint eine seltsame Eigendynamik zu entwickeln – je mehr Du es stoppen willst, desto lauter wird es.

🎧 Lieber hören statt lesen?

Hier kannst Du Dir den Artikel als Podcast anhören

✨ Oder lies einfach weiter …

Grübeln stoppen: Frieden ist der bessere Plan

Sicherlich kennst Du das auch: Dein Kopf rattert und rattert wie eine alte Waschmaschine im Schleudergang. Du bist eigentlich müde, möchtest abschalten, endlich schlafen. Aber da liegst Du – starrst an die Decke und denkst:

„Hätte ich doch gestern nicht das gesagt … oder im Gespräch mit meiner Kollegin anders reagiert … Was, wenn ich es morgen wieder versemmel? Was wird nur aus dieser Welt? Ich hab so Angst …“

Willkommen im Grübelkarussell. Einmal eingestiegen, dreht es sich unaufhörlich. Nur leider gibt es scheinbar keinen Ausgang.

Das Problem mit dem Grübeln

Ich stelle mir das immer so vor:
Das Problem, mit dem sich mein Verstand gerade beschäftigt, schicke ich in meiner Vorstellung in ein Labyrinth. Dumm nur, dass ich vorher alle Ausgänge verbarrikadiert habe. Selbst wenn die Lösung schon gefunden ist – sie kommt nicht mehr raus. Mein Kopf ist einfach zu laut, zu voll, zu beschäftigt.

Und genau hier schleicht sich ein weiser Gedanke ein, der alles verändern kann:

„Ich lege die Zukunft in Gottes Hand.“ (Lektion 194 aus Ein Kurs in Wundern)

Gott hält Deine Zukunft, ebenso wie er Deine Vergangenheit und Deine Gegenwart hält. Von Dir wird nur eines verlangt: die Zukunft loszulassen und sie in Gottes Hand zu legen.

Klingt einfach, oder? Aber genau das ist es, was uns oft so schwerfällt. Wir wollen es selbst hinkriegen. Wir wollen die Lösung erarbeiten. Also nutzt der Verstand eine seiner Lieblingsfähigkeiten: das Grübeln.

Doch Grübeln ist keine Superkraft. Es ist eine Sackgasse.

Warum Grübeln nicht hilft

Dein Gehirn ist ein fantastisches Werkzeug. Es kann Lösungen finden, Pläne schmieden, Dich sicher über die Straße führen. Aber beim Grübeln überschreitet es seine Kompetenzen.

Es versucht, Probleme zu lösen, die noch gar nicht existieren – oder die längst vorbei sind. Grübeln ist wie ein Navigationsgerät, das ständig „Neuberechnung…“ ruft, weil es sich im Kreisverkehr verirrt hat.

Und während Du kreiselst, passiert das hier:


❌ Frieden geht verloren.
❌ Dein Nervensystem steht unter Dauerstress.
❌ Dein Kopf fühlt sich schwer und schwirrend an.

Drei Schritte raus aus dem Grübelkarussell

1️⃣ Gib das Steuer ab

Stell Dir vor, wie Du all das, was Dich gerade stresst, in Gottes Hand legst. Oder in die Hand eines liebevollen Wesens, das für Dich einsteht: Dein Engel, Dein höheres Selbst oder wie auch immer Du Dir das Göttliche vorstellst.

Sag leise:
„Ich lege die Zukunft und alle Sorgen, die ich jetzt zu haben scheine, in Deine Hände. Ich vertraue.“

2️⃣ Komm in Bewegung

Grübeln funktioniert erstaunlich schlecht, wenn Du Dich bewegst. Steh auf, schüttle Deine Arme aus, tanze durch die Küche oder geh eine Runde spazieren. Dein Körper signalisiert Deinem Geist: „Hier passiert etwas Neues. Es ist okay, die Gedanken loszulassen.“

3️⃣ Sprich mit Deinem höheren Selbst

Frag Dein inneres Wesen:
„Was würde mein innerer Frieden jetzt tun?“
Und lausche der Antwort. Vielleicht hörst Du nur ein leises: „Vertrau. Atme. Lass los.“ – und das genügt.

Frieden ist der bessere Plan

Grübeln ist wie ein Hamsterrad: Du strampelst, aber kommst keinen Zentimeter voran. Frieden hingegen ist wie ein Fluss, der Dich trägt – ohne dass Du Dich abstrampeln musst.

Lockere heute den Griff. Öffne Deine Handflächen und gib alles ab: die schönen Dinge und die schweren. Alles. Du musst es nicht alleine tragen.

Atme tief durch und sag:
„Ich lege das jetzt in Gottes Hand.“

Und dann spür, wie das Karussell in Deinem Kopf langsamer wird … bis es vielleicht ganz stehen bleibt.

Einladung

Möchtest Du mehr Inspiration? Dann folge mir auch auf meinem Telegram-Kanal, wo ich täglich die Lektionen aus Ein Kurs in Wundern teile – ganz pur, ohne Schnickschnack. Wie immer mit viel Humor und ganz nah dran an Deinem Leben.

Viel Freude beim Zuhören und alles Liebe. Deine Jeanette 🌸


💌 Dein kostenfreier Grübelstopp-Minikurs

Wenn Du merkst, dass das Gedankenkarussell Dich immer wieder festhält – ganz gleich, ob tagsüber oder mitten in der Nacht – dann lass Dich in den nächsten fünf Tagen von mir begleiten.

Mit meinem Grübelstopp-Minikurs bekommst Du 5 Tage eine kurze, liebevolle E-Mail mit einfachen Übungen und Impulsen, die Dir helfen, das Grübeln loszulassen und wieder in die Ruhe zu kommen. ✨ Melde Dich hier kostenfrei an und mach den ersten Schritt raus aus dem Gedankenstrudel: 👉 Grübelstopp-Minikurs starten

Herz und Hirn im Einklang: Stress verstehen und lösen

Herz und Hirn im Einklang: Stress verstehen und lösen

Wie bringst Du Herz und Hirn in Einklang? Denn Stress entsteht ja nicht durch die Dinge selbst – sondern durch unsere Gedanken über die Dinge. Diese Erkenntnis klingt simpel, oder? Und doch ist sie radikal. Denn wenn wir ehrlich hinschauen, merken wir: Es ist nicht der Nachbar mit dem Rasenmäher, der uns den inneren Frieden raubt. Es ist unser Gedanke: „Das darf der nicht.“

Sowohl im klassischen Stressmanagement als auch in Ein Kurs in Wundern wird genau das gesagt: Es sind nicht die Umstände, die Stress verursachen, sondern unsere innere Bewertung. Wir glauben, die Welt da draußen müsse anders sein, damit wir uns hier drinnen wohlfühlen.

Ein Kurs in Wundern geht sogar noch weiter. Er sagt: Wir träumen eine Welt der Trennung – und solange wir glauben, das Problem sei im Außen, bleibt der Stress bestehen.

Die gute Nachricht: Wir können uns anders entscheiden. Wir können den Traum neu träumen – mit Herz und Hirn im Einklang.

Erinnerst Du Dich an den Film Matrix? Neo muss sich entscheiden:
Will er die blaue Pille nehmen und in der Illusion bleiben?
Oder die rote Pille und aufwachen?

Vielleicht ist genau jetzt der Moment, an dem Du Dir die Frage stellen kannst:
Welche Pille wähle ich?

In der neuen Podcastfolge spreche ich darüber, warum wir oft glauben, Stress sei unvermeidlich, was Herz & Hirn wirklich brauchen und wie wir Frieden finden können – unabhängig von der Welt da draußen.

🎧 Hier kannst Du reinhören:

Alles Liebe

Deine Jeanette

Du kannst nicht scheitern – innerer Frieden im Alltag

Du kannst nicht scheitern – innerer Frieden im Alltag

Ein Impuls für inneren Frieden im Alltag – wenn Du mal wieder alles in Frage stellst

Es gibt Tage, da ist das Leben schwer.
Nicht unbedingt laut und dramatisch – sondern eher dieses dumpfe Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt.
Du hast das Gefühl, festzustecken. Du kommst nicht weiter, obwohl Du doch „eigentlich“ so viel machst.
Du meditierst, Du reflektierst, Du verzeihst, Du suchst nach Antworten. Und trotzdem:
Der innere Friede ist weit weg.

Vielleicht ertappst Du Dich bei Gedanken wie:

  • „Ich müsste doch weiter sein.“
  • „Wieso reagiere ich immer noch so?“
  • „Was mache ich falsch?“
  • Oder ganz leise: „Ich glaube, ich scheitere.“

Und genau hier möchte ich Dir heute etwas in Erinnerung rufen:

„Niemand kann scheitern, der die Wahrheit zu erreichen sucht.“
(Ein Kurs in Wundern, Lektion 131)

Dieser Satz hat mich einmal mitten ins Herz getroffen – weil er so klar ist.
Er nimmt den Druck raus.
Er erinnert mich daran, dass es nicht um Leistung geht, sondern um Ausrichtung – das ermöglicht inneren Frieden.

💛 Spirituelles Stressmanagement heißt: innehalten – nicht beschleunigen

Wenn wir innerlich gestresst sind, greifen wir oft zu den alten Werkzeugen:
Wir analysieren. Wir vergleichen. Wir kämpfen.
Wir versuchen, den Frieden herzustellen.
Aber Frieden ist nichts, was wir machen können.
Frieden ist etwas, das wir wiederfinden, wenn wir uns an unsere innere Wahrheit erinnern.

Spirituelles Stressmanagement bedeutet für mich: Werkzeuge zu haben, um immer wieder zu innerem Frieden im Alltag zurückzufinden.

Das ist der Kern dessen, was ich „spirituelles Stressmanagement“ nenne.
Es geht nicht darum, dass Du nie mehr Stress empfindest.
Sondern dass Du erkennst, was Dich davon abhält, Dich mit Deiner Quelle zu verbinden – und dann bewusst wählst:
Nicht den Weg der Angst, sondern den der Liebe.

Das ist keine esoterische Floskel.
Das ist radikal. Und praktisch.

🪞 Ein Beispiel: Das Gespräch, das Dich triggert

Stell Dir vor, Du hast ein Gespräch mit jemandem – vielleicht eine Freundin, ein Kollege, jemand aus Deiner Familie.
Und Du gehst aus dem Gespräch und merkst: Da hat sich was verhakt.
Vielleicht ein Kommentar, ein Blick, ein Tonfall.
Dein inneres System springt an. Die Gedanken kreisen:
„Wie konnte sie das sagen?“
„Ich hätte besser reagieren müssen.“
„Ich fühle mich so klein.“

Früher hätte ich das tagelang mit mir herumgetragen.
Heute frage ich mich:
Was will ich sehen?
Will ich weiter beweisen, dass ich verletzt wurde?
Oder will ich den Frieden?

„Es ist unmöglich, zwei Welten zu sehen.“
(Lektion 130)

Wenn ich mich für den inneren Frieden entscheide, wähle ich eine andere Welt – eine andere Sicht.
Und plötzlich geht’s nicht mehr um Recht oder Unrecht.
Sondern darum, was mich heilt.

🌿 Resilienz bedeutet nicht, stark zu bleiben.

Resilienz bedeutet: zurückzukehren.

Zurück zu mir. Zurück zu dem Teil in mir, der immer schon wusste, dass ich nicht falsch bin.
Der Teil, der die Stille kennt, auch wenn es im Außen laut ist.

Wenn es im Außen tobt, ist innerer Frieden im Alltag kein Luxus – sondern Deine Rettungsleine.

Und das braucht Übung.
Es braucht Bereitschaft statt Druck.
Oder, wie der Kurs es nennt: die kleine Bereitwilligkeit.
Nicht mehr.

🧘‍♀️ Drei kleine Erinnerungen für stressige Momente

Vielleicht magst Du Dir diese drei Sätze irgendwo hinschreiben – als Notfall-Anker für den Alltag:

  1. Ich muss es nicht alleine lösen.

  2. Ich darf mich umentscheiden.

  3. Ich kann nicht verlieren, wenn ich mich für das Wahre entscheide.

Denn genau das ist der Kern dieser Woche:
Dass wir nicht zwei Welten gleichzeitig leben können.
Dass wir immer wieder wählen dürfen – Angst oder Liebe, Trennung oder Verbindung, Kontrolle oder Vertrauen.

Und dass wir nicht scheitern können, wenn unsere Ausrichtung ehrlich ist.

Gerade in schwierigen Phasen zeigt sich, wie tief unser innerer Frieden im Alltag wirklich verankert ist – oder wie schnell wir ihn gegen Kontrolle eintauschen.

✨ Fazit – oder besser: Erinnerung

Du bist auf Deinem Weg.
Auch wenn Du zweifelst. Auch wenn Du fällst.
Gerade dann.

Und wenn es sich gerade schwer anfühlt, dann nicht, weil Du versagt hast –
sondern vielleicht, weil Du gerade an einer Schwelle stehst.
Und das Einzige, was es jetzt braucht, ist ein kleines Innehalten.
Ein ehrliches Hinfühlen.
Und vielleicht die leise Entscheidung:

👉 „Ich will Frieden mehr als mein Urteil.“
👉 „Ich will mich erinnern, wer ich wirklich bin.“

Und das genügt.

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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