âAch wie schön – ich fĂŒhl mich so gelöst, Ă€h erlöst! “ Aber genau das bedeutet Erlösung, nĂ€mlich âFREI SEINâ. Darum gehts in Lektion 115. Nach âEin Kurs in Wundernâ wird das Wort âErlösungâ als der Prozess des Loslassens von Angst, Schuld und Trennung verstanden, um zurĂŒck zur Erkenntnis Deiner wahren göttlichen Natur zu gelangen. Es ist der Weg, auf dem Du Dich von falschen Ăberzeugungen befreist, die Dein Bewusstsein begrenzen und Dich von der Liebe Gottes trennen.
Wiederholung
Zur Wiederholung am Morgen und am Abend:
1. (99) Erlösung ist die einzige Funktion, die ich hier habe.
2Meine Funktion hier ist, der Welt fĂŒr alle Fehler, die ich begangen habe, zu vergeben. 3Denn dadurch werde ich befreit von ihnen, gemeinsam mit der Welt.
2. (100) Mein Teil ist wesentlich fĂŒr Gottes Heilsplan.
2Ich bin wesentlich fĂŒr Gottes Heilsplan fĂŒr die Welt. 3Denn er gab mir seinen Plan, auf dass ich die Welt erlösen möge.
3. Zur vollen Stunde: 2Erlösung ist die einzige Funktion, die ich hier habe.
3Zur halben Stunde: 4Mein Teil ist wesentlich fĂŒr Gottes Heilsplan.
(Zitate aus Ein Kurs in Wundern – Greuthof-Verlag)
Was bedeutet âErlösungâ?
Erlösung bedeutet, die Vergebung zu praktizieren, sowohl Dir selbst als auch anderen gegenĂŒber, um Frieden in Deinem Herzen zu finden.
Wenn Du Dir erlaubst, die Vergangenheit loszulassen und im Hier und Jetzt zu verweilen, öffnest Du Dich fĂŒr die Heilung und die Transformation Deines Geistes.
Ein Zitat aus âEin Kurs in Wundernâ besagt:
âErlösung ist die einzige Funktion, die ich hier habe. Meine Funktion hier ist, der Welt fĂŒr alle Fehler, die ich begangen habe, zu vergeben. Denn dadurch werde ich befreit von ihnen, gemeinsam mit der Welt.â
Vergebung ĂŒben?
„Meine Funktion hier ist, der Welt fĂŒr alle Fehler, die ich begangen habe, zu vergeben. 3Denn dadurch werde ich befreit von ihnen, gemeinsam mit der Welt.“ (Ein Kurs in Wundern – Greuthof)
Der Satz bedeutet, dass die Person erkennt, dass sie durch Vergebung sich selbst und anderen gegenĂŒber von den Fehlern befreien kann, die sie begangen hat.
Diese Art der Vergebung ermöglicht es Dir, in Frieden zu leben und die Last der Schuld loszulassen.
Durch das Vergeben Deiner eigenen Fehler kannst Du auch zur Heilung der Welt beitragen, da Du Dich selbst und anderen mit MitgefĂŒhl und Liebe begegnest.
ErlÀuterung und Beispiele aus dem Alltag:
ErlĂ€uterung: Indem Du bereit bist, Dir selbst und anderen zu vergeben, kannst Du Deine Vergangenheit loslassen und Dich von SchuldgefĂŒhlen befreien. Diese innere Freiheit ermöglicht es Dir, positiver und liebevoller durch das Leben zu gehen.
Beispiel 1: Wenn Du in der Vergangenheit einen Fehler gemacht hast, der Dich seitdem belastet, kannst Du Dich durch das Vergeben dieses Fehlers von der emotionalen Last befreien und inneren Frieden finden.
Beispiel 2: Ein Streit zwischen Dir und einem Freund hat zu MissverstĂ€ndnissen gefĂŒhrt und die Beziehung belastet. Durch die gegenseitige Vergebung könnt Ihr die Spannungen abbauen und wieder aufeinander zugehen, um Eure Freundschaft zu stĂ€rken.
Beispiel 3: FĂŒhlst Du Dich schuldig, weil Du einem Kollegen gegenĂŒber unfreundlich warst? Indem Du Dir selbst vergibst und Dich bei Deinem Kollegen entschuldigst, kannst Du die negative Energie auflösen und zu einem harmonischeren Arbeitsumfeld beitragen.
Praktisches fĂŒr den Alltag
Im Alltag kann Erlösung bedeuten, alte Grollen und Verletzungen loszulassen, um Dein Herz fĂŒr Liebe und MitgefĂŒhl zu öffnen.
Indem Du anderen und Dir selbst vergibst, schaffst Du Raum fĂŒr Heilung und Frieden in Deinem Leben. Darum geht’s in Lektion 115.
Erlösung kann auch bedeuten, sich bewusst fĂŒr positive Gedanken und Handlungen zu entscheiden, die im Einklang mit Deiner wahren Natur als göttliches Wesen stehen.
Also befreie Dich von negativen Energien und öffne Dich fĂŒr die Liebe.
Lass Dich von der Kraft der Erlösung inspirieren, um Dein Herz zu öffnen, Frieden zu finden und in der Liebe Gottes zu ruhen.
Erlaube Dir, Dich selbst zu erlösen und die Welt um Dich herum mit MitgefĂŒhl und Vergebung zu heilen.
Hektik, Stress und Unsicherheit
In unserer Welt, die oft von Hektik, Unsicherheit und Stress geprÀgt ist, neigen wir dazu, uns mit unseren physischen Körpern zu identifizieren und vergessen dabei oft unsere spirituelle Natur.
Doch Lektion 115 erinnert uns daran, dass wir mehr sind als nur unsere Ă€uĂere Erscheinung. Wir sind Ausdruck der göttlichen Liebe und Weisheit, die alles durchdringt.
Diese Erkenntnis kann uns dabei helfen, Stress abzubauen und ein GefĂŒhl der inneren Ruhe und Gelassenheit zu entwickeln, selbst wenn wir mit schwierigen Situationen konfrontiert sind.
Es ist wichtig zu verstehen, dass die Idee, dass wir Gottes Kinder sind, nicht bedeutet, dass wir ĂŒberheblich werden oder uns von anderen absondern sollen.
Im Gegenteil: Es erinnert uns daran, dass wir alle Teil derselben göttlichen Familie sind und dass Liebe und MitgefĂŒhl die Grundlagen unseres Handelns sein sollten.
Wenn wir uns also das nĂ€chste Mal gestresst oder ĂŒberfordert fĂŒhlen, können wir uns an diese einfache, aber kraftvolle Erinnerung halten: Wir sind Gottes Kinder.
Wir sind nicht allein, und wir tragen die unendliche Liebe und Weisheit des Universums in uns.
Mit diesem Bewusstsein können wir jede Herausforderung meistern und ein Leben voller Frieden, Freude und ErfĂŒllung fĂŒhren.
Sicherlich hast Du schon einmal davon gehört, dass manche Menschen bei einer Nahtoderfahrung eine sog. âLebensrĂŒckschauâ oder einen âLebensrĂŒckblickâ erleben.
Aber was ist das genau und welche Erkenntnisse können wir aus dieser RĂŒckschau fĂŒr unser eigenes Leben gewinnen?
Zugehörige Podcastfolge
Was ist die LebensrĂŒckschau?
In der LebensrĂŒckschau durchlebt der Mensch noch einmal sĂ€mtliche Gedanken, GefĂŒhle und Erinnerungen, welche er in seinem jetzigen Leben hatte: von der Geburt bis zum Moment seines Ausstiegs aus dem Körper.
Aber das ist kein passives Betrachten eines Films, als wĂŒrde man in einem Kino sitzen, sondern der Betroffene durchlebt viele Begegnungen und Ereignisse seines bisherigen Lebens erneut.
Das mag fĂŒr uns kaum vorstellbar sein, da wir normalerweise alle Ereignisse linear betrachten, also in einer zeitlichen Abfolge.
Doch in dieser anderen âDimensionâ gibt es weder Zeit noch Raum. Es geschieht alles jetzt!
WĂ€hrend der Mensch sein Leben noch einmal Revue passieren lĂ€sst, wird er dabei von einer Art âLichtwesenâ oder âPrĂ€senzâ liebevoll begleitet und angeleitet.
Manche Menschen beschreiben diese RĂŒckschau als eine Art âPanoramablickâ auf alle Ereignisse, die in irgendeiner Form bedeutsam gewesen waren. Als hĂ€tten sie einen â360-Grad-Rundum-Blickâ. Es ist eine Art âholografischer Schauâ.
Dabei können sie sogar einzelne Szenen herauspicken oder in bestimmte Szenen hinein zoomen, um diese noch einmal genauer zu betrachten.
Und alles wĂŒrde zeitgleich stattfinden, so als wĂ€re Vergangenheit, Gegenwart und sogar die Zukunft in einem einzigen Moment erlebbar.
TatsĂ€chlich erleben und erfahren die Menschen jeden einzelnen Moment ihres Daseins auf Erden noch einmal selbst. Sie fĂŒhlen, was sie gefĂŒhlt haben und denken, was sie in dem Moment des Ereignisses gedacht haben.
Dabei wird ihnen oft bewusst, dass sie an bestimmten Stellen ihres Lebens nicht gerade liebevoll gehandelt oder aus irgendeinem Grund ihre Liebe zurĂŒckgehalten haben.
Kein Urteil â keine Verurteilung
Doch gibt es niemanden, der sie dafĂŒr verurteilt oder bestraft. In der LebensrĂŒckschau bewertest Du Dein Leben selbst und Deine geistigen Begleiter helfen Dir dabei, das Gesehene, GefĂŒhlte und erneut Durchdachte in Liebe zu betrachten.
AllmÀhlich wird dem Mensch klar, dass alles in seinem Leben eine Bedeutung hatte, und zwar wirklich ALLES.
Jedes verletzende Wort, jede hasserfĂŒllte ĂuĂerung, sogar jeder missbilligende Gedanke wird gespeichert und kann erneut abgerufen werden.
Aber auch jede liebevolle Geste, jedes selbstlose Dienen oder jede Nettigkeit bleibt erhalten.
Und hierbei sind es eher die scheinbaren Kleinigkeiten, die bedeutsam sind und nicht so sehr die groĂen âDingeâ.
âGanz egal, was ich einer Person antat â ganz egal, welche Art von Handlung das sein mochte, ob gut oder schlecht â, diese Handlung nicht nur auf mich zurĂŒckwirkte, sondern auch auf andere in meinem Umfeld. Ich wusste, dass jede Handlung, jede Aktion ihre eigene ReÂaktion war. Was wir fĂŒr oder gegen einen anderen tun, wir tun es imÂmer uns selbst. Ich verstand voll und ganz, was Jesus meinte, als er sagte: »Was ihr dem Geringsten meiner BrĂŒder getan habt, das habt ihr mir getan.«
Du fĂŒhlst, was andere fĂŒhlten
Du kannst Dir vielleicht vorstellen, dass es schon sehr heftig sein kann, wenn Du plötzlich nicht nur Deine eigenen GefĂŒhle in einer Situation noch einmal ganz bewusst wahrnehmen kannst, sondern auch die der anderen Person.
Wenn Du zum Beispiel als Kind einem anderen Kind auf dem Spielplatz das Förmchen weggenommen hast, erlebst Du jetzt, wie sich das fĂŒr das andere Kind angefĂŒhlt hat.
Und da wir ja pausenlos in unserem Erwachsenenleben anderen Menschen im ĂŒbertragenen Sinne ihre âFörmchenâ wegnehmen oder sie in Gedanken verurteilen, bewerten und in kleine HĂ€ppchen zerschnippeln, kann es schon echt heftig sein, in der LebensrĂŒckschau auch die andere Seite kennenzulernen.
Das gibt es also eine ultimative Ausbalancierung. Wir wĂŒrden hier von dem Wort Gerechtigkeit sprechen, aber in himmlischen Gefilden scheint es wohl nur um ein Bewusstwerden zu gehen.
Die Auswirkungen einer LebensrĂŒckschau
Wenn der Mensch wieder in seinem Körper landet, oftmals ohne vorherige AnkĂŒndigung und meistens recht unsanft, dann verĂ€ndert sich fĂŒr diese das eigene Leben radikal.
Das Erlebte muss aber jetzt erst einmal verdaut werden.
Stell Dir das mal vor: Du hast gerade die wunderschönste Erfahrung Deines Lebens gemacht und möchtest diese Erfahrung natĂŒrlich mit jemandem teilen und darĂŒber sprechen, merkst aber ziemlich schnell, dass Du dafĂŒr nicht die ârichtigenâ Worte findest oder Dir eh kaum einer wirklich zuhört âŠ
Wie schlimm ist das denn!
Die meisten hören nach einigen Kommunikationsversuchen auf, darĂŒber zu sprechen.
Dazu kommt, dass sie eigentlich gar nicht mehr hier sein wollen und empfinden es als absolute Zumutung wieder hier auf der Erde in diesem âengenâ Körper zu sein.
Gerade warst Du noch Licht und Liebe und Weite und jetzt spĂŒrst Du nur mehr Enge, Schmerzen und Frust. Nicht gerade sehr prickelnd.
Kein Wunder, dass sehr viele zunĂ€chst in eine absolute depressive Phase abrutschen oder in Wut und Trostlosigkeit versinken. Sie kommen sich vor, als wĂ€ren sie aus dem Himmel âgekicktâ worden.
Erst nach und nach lernen sie, das Erlebte in ihr Leben zu integrieren und fĂŒr die Erfahrungen dankbar zu sein.
Das Erlebte integrieren
Doch wenn das Erlebte in das alltĂ€gliche Sein integriert werden konnte, Ă€ndert sich fĂŒr den Menschen alles.
Er lernt sein Leben wirklich zu leben und traut sich mehr, sein Sosein der Welt zu zeigen, mit all seinen Gaben, Talenten und seinem Potenzial. Er weiĂ mehr und mehr, warum er hier ist und warum es gut ist, dass er ĂŒberhaupt noch hier ist.
Menschen mit einer Nahtoderfahrung, die auch eine LebensrĂŒckschau hatten, berichten u. a. ĂŒber folgende VerĂ€nderungen in ihrem Leben:
Die Angst vor dem Sterben und dem Tod wird weniger oder löst sich ganz auf.
Auch die Angst vor dem Leben oder davor, sich zu zeigen, schwindet.
Die Bedeutung von MitgefĂŒhl und Liebe steht ĂŒber dem Besitz von materiellen GĂŒtern oder Geld.
Die Selbstakzeptanz erhöht sich und das eigene Verhalten wird liebevoller betrachtet.
Die FÀhigkeit zu Toleranz und Akzeptanz erhöht sich um ein Vielfaches.
Die Verbundenheit mit allem Lebendigen steigt.
Der Glaube an die Sinnhaftigkeit von allem Erlebten wandelt sich in Gewissheit.
Alles zÀhlt, wirklich alles.
âŠ
Ein Geschenk fĂŒr uns
Du musst selbst keine Nahtoderfahrung erlebt haben, um von den Erfahrungen dieser Menschen zu profitieren.
Neuesten Studien zufolge reicht es schon aus, wenn wir uns mit diesen beschÀftigen und neugierig und mutig dieses Erfahrungswissen versuchen in unserem eigenen Leben anzuwenden.
Und seien wir mal ehrlich: Wir haben es doch schon immer gewusst!
Alle Lehren und Schulen haben es gesagt: Das einzige, was letzten Endes wirklich zÀhlt, ist die Liebe und wie liebevoll wir in unserem Leben mit Situationen oder Ereignissen umgehen konnten.
Wir sind hier auf dieser Erde, um menschliche Erfahrungen zu machen. Unser Geist möchte sich weiter entwickeln und sich in die Ganzheit â also in Deine Seele â hineinentwickeln.
Daher geht es immer wieder darum, zu werden, wer wir in Wahrheit sein wollen und bereits schon sind: Liebe!
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Von dem PhĂ€nomen Nahtoderfahrung (NTE) hast Du mit Sicherheit schon einmal gehört. Eigentlich sind es „Lebensenderfahrungen“, denn wenn diese Menschen z. B. nicht reanimiert worden wĂ€ren, wĂ€ren sie âdrĂŒbenâ geblieben. Dann wĂ€râ Ende im GelĂ€nde gewesen â zumindest in diesem Körper. Es gibt verschiedene Elemente einer Nahtoderfahrung und nicht alle werden gleichzeitig erlebt.
Zur Bedeutung: Das PhÀnomen Nahtoderfahrung
Nahtoderfahrungen sind ein PhĂ€nomen sog. âauĂergewöhnlicher Bewusstseinserfahrungenâ.
Und sie sind mittlerweile ein MassenphĂ€nomen, denn einer Langzeitstudie der UniversitĂ€t Konstanz aus dem Jahr 1999 zufolge, haben in Deutschland bereits ĂŒber 3,3 Millionen Menschen eine solche Nahtoderfahrung gemacht.
Weltweit sind es ĂŒber 50 Millionen, wobei die Dunkelziffer recht hoch ist. Denn nicht alle sprechen ĂŒber ihre Erfahrungen â oft aus Angst, fĂŒr verrĂŒckt gehalten zu werden.
Es ist also nicht wahr, dass wir nichts ĂŒber den Tod und das Danach wissen.
Wir wissen heute viel, viel mehr, als noch vor 50 Jahren.
Dieses âWissenâ speist sich aus den Erfahrungsberichten von Nahtoderfahrenen, aus Beobachtungen von Angehörigen hinsichtlich sog. Sterbebettvisionen, aus emphatischen Todeserlebnissen, aus RĂŒckfĂŒhrungen und auĂerkörperlichen Erfahrungen sowie durch Medien und Menschen, die tatsĂ€chlich Kontakt mit Verstorbenen aufnehmen können.Â
Du musst aber an nichts glauben, doch es wÀre einfach ignorant, diese PhÀnomene zu ignorieren!
Der Begriff âNahtoderfahrungâ
Der Begriff âNahtoderfahrungâ kennzeichnet die besondere spirituelle Erfahrung eines Menschen am Rande seines Lebens, die auftreten kann, wenn ein Mensch klinisch tot ist, d. h. sein Herzkreislaufsystem zusammenbricht. In dieser Phase kann es auch vorkommen, dass keine Hirnströme mehr gemessen werden können, der Mensch aber in einem engen Zeitfenster (ca. 5 Minuten) noch ohne FolgeschĂ€den reanimiert werden kann.Â
Laut unserem materialistischen Weltbild sollte aber in dieser Phase der Mensch ĂŒber keinerlei Bewusstsein mehr verfĂŒgen, demzufolge auch keine Wahrnehmungen mehr haben.
Denn im Zustand von Bewusstlosigkeit oder des klinischen Todes kann âmanâ normalerweise keine bewusste Erfahrung mehr machen. So ist zumindest die herrschende Lehrmeinung.Â
Doch die wurde durch Berichte von Nahtoderfahrenen komplett auf den Kopf gestellt.Â
Nahtod-Erfahrene beschreiben ihre Erlebnisse mit allen âSinnenâ, selbst wenn keinerlei HirnaktivitĂ€t mehr gemessen werden konnte.Â
Sie erlebten nicht nur bewusst die schönsten Dinge, sie hielten diese auch fĂŒr absolut real und fĂŒr das Beste, was ihnen jemals in ihrem Leben widerfahren sei.
Endloses Bewusstsein
Das fĂŒhrt zu der logischen Schlussfolgerung, dass das Bewusstsein auch unabhĂ€ngig vom Gehirn existieren kann, wie der Kardiologe Pim van Lommel durch seine Forschungen, die in seinem Buch âEndloses Bewusstseinâ veröffentlicht wurden, versuchte zu beweisen.
Seitdem untersuchen Ărzte, Wissenschaftler, Psychologen, Biologen, Neurologen und Hirnforscher dieses PhĂ€nomen eingehend. Doch bis heute konnte keine vernĂŒnftige wissenschaftliche oder medizinische ErklĂ€rung fĂŒr dieses PhĂ€nomen geliefert werden. Â
Die Forschung steht vor einem RĂ€tsel. Aber es gibt eine ErklĂ€rung, die allerdings keine wissenschaftliche, sondern eher eine spirituelle ist: Wir sind spirituelle Wesen die menschliche Erfahrungen machen und deren Seele den Tod ĂŒberdauert.
Eine Nahtoderfahrung prÀgt das Leben des Betreffenden zumeist nachhaltig und verÀndert ihn innerlich grundlegend. Er bekommt eine andere Sicht auf das Leben und damit auf den Tod und verliert zumeist seine Angst vor dem Tod vollstÀndig.
Selbst Menschen, die keine NTE erlebt haben, profitieren von den Erfahrungsberichten, da auch sie zu einer anderen Sicht auf das Leben und den Tod gelangen und der Tod an Bedrohlichkeit verliert. Wissenschaftlich untersucht wurde dieser Umstand allerdings noch nicht.Â
Das PhÀnomen der Nahtoderfahrung tritt unabhÀngig von Kultur, Glaubensrichtung, Alter oder Geschlecht auf, variiert aber inhaltlich und sind damit subjektiv geprÀgt.
Sie können auch in der Meditation, bei Epilepsie oder bei drohendem Unfall auftreten.
Doch jede Nahtoderfahrung ist anders. Es gibt nicht âdieâ Nahtoderfahrung. Jede Nahtoderfahrung wird vor dem persönlichen Hintergrund erlebt und ist daher auch subjektiv geprĂ€gt.
Ein letztes AufbÀumen des Gehirns?
âIn jĂŒngerer Zeit wurde bei EEG-Messungen an Tieren und im Rahmen einer Studie bei 7 verstorbenen Menschen festgestellt, dass deren HirnaktivitĂ€t kurz nach Eintritt des Herzstillstandes und eingetretener Nulllinie im EEG plötzlich fĂŒr etwa 20 Sekunden deutlich und zu höchster, ĂŒber das Gehirn breit verteilter KohĂ€renz ansteigt, bevor sie dann endgĂŒltig auf null abfĂ€llt.Â
Manch ein Kritiker deutet dieses PhĂ€nomen als eine Art letztes AufbĂ€umen des Gehirns, was Nahtoderfahrungen erklĂ€ren könnte. Die Autoren kommen aber selbst nur zu dem Schluss, dass durch diesen kurzen Peak bestenfalls ĂŒber einen Auslösefaktor fĂŒr Nahtoderfahrungen gesprochen werden könne.
Im Gegenteil: Wenn man u. a. auch aufgrund von Erfahrungen, die uns Nahtoderfahrungen nahelegen, positiv davon ausgeht, dass es ein hirnunabhĂ€ngiges und womöglich den eigenen Tod ĂŒberlebendes Bewusstsein geben könnte, dann sollte es im Fall des Todes geradezu eines âAnstoĂesâ bedĂŒrfen, sich von der âlebenslangen Liaison mit seinem Gehirnâ ultimativ zu lösen.Â
Dann wĂ€re sogar zu fordern, dass bei Eintritt des Todes eine Art âSignalkaskadeâ eingeleitet wird, die genau das auch zulĂ€sst. Damit gĂ€be es eine sichere ErklĂ€rung, warum sogar in nicht Ă€hnlich die Existenz bedrohenden Stresssituationen des Alltags manchmal NahtodĂ€hnliche PhĂ€nomene auftreten können, wenngleich zumeist in qualitativ und quantitativ abgeschwĂ€chter Form.â
Im folgenden beschreibe ich mögliche Elemente einer Nahtoderfahrung, die allerdings nicht alle auf diese Art und Weise und auch nicht in dieser Reihenfolge auftauchen mĂŒssen und ergĂ€nze sie mit Erfahrungsberichten aus dem Buch Beweise fĂŒr ein Leben nach dem Tod von Jeffrey Long.
Mögliche Elemente einer Nahtoderfahrung (NTE):
1. Sprachlosigkeit:
Das Erlebte lĂ€sst sich nur schwer in Worte fassen. Viele berichten, dass es hierfĂŒr einfach keine Worte gĂ€be und diese nur KrĂŒcken fĂŒr ihre Erfahrungen seien. Dennoch erlebten sie alles als sehr real:
âMan kann es nicht erklĂ€ren, denn so ein GefĂŒhl gibt es auf der Erde gar nicht. Es war kristallklar. Es war, als ob ich endlich, endlich nach Hause kĂ€me. Das GefĂŒhl von Heimat, von Sinn, von Ganzheit. Es erschien mir so viel realer als alles, was ich in meinem ganzen Leben je erlebt habe.â oder âDas kann man fast gar nicht erklĂ€ren ⊠Worte können diese GefĂŒhle nicht einmal annĂ€hernd beschreiben, aber ich will es versuchen: vollkommene, bedingungslose, allumfassende Liebe, MitgefĂŒhl, Frieden, WĂ€rme, Geborgenheit, VerstĂ€ndnis, das ĂŒberwĂ€ltigende Empfinden, zu Hause zu sein, und Freude.â
2. AuĂerkörperliche Erfahrungen:Â
Manche beschreiben, dass sie ihren Körper plötzlich verlieĂen und zur Zimmerdecke schwebten und alles von oben betrachten konnten. AuĂerdem befanden sie sich sofort an einem Ort oder bei einer Person ihrer Wahl, allein wenn sie an diese dachten.Â
âIch konnte spĂŒren, wie mein Geist meinen Körper verlieĂ. Ich sah und hörte, worĂŒber sich mein Mann und die Ărzte unterhielten. Sie standen auĂerhalb meines Zimmers, gut zehn Meter weiter in einem Flur. SpĂ€ter erhielt ich die BestĂ€tigung dieses GesprĂ€ches durch meinen Mann.â
âIn dem Moment verging mein Schmerz aus MitgefĂŒhl, und ich konzentrierte mich auf das, was ich gerade erlebte. Ich erinnere mich, dass ich dachte: Aha, so geht das also mit dem Tod und dabei hob ich mich weiter aus meinem Körper heraus.â
4. Schmerz- und Angstfreiheit:Â
Die Schmerzen verschwinden und tiefer Friede tritt ein. Selbst Blinde können plötzlich ihre Umgebung genau wahrnehmen. Auch Beinamputierte fĂŒhlen sich plötzlich âvollstĂ€ndigâ:Â
âEs war seltsam. Eigentlich hĂ€tte ich Schmerzen haben mĂŒssen, aber ich hatte keine. Stattdessen stand ich neben meinen Eltern und versuchte sie zu trösten, (âŠ) ich versuchte mich ihnen bemerkbar zu machen, aber es gelang mir nicht, weil sie nicht wussten, dass ich da war. Ich schaute auf meinen Körper, aber es interessierte mich gar nicht, was ich da sah.â
5. Durchgangserlebnisse:Â
Der âToteâ bewegt sich durch eine Art Tunnel, BrĂŒcke oder Treppe zu einem fernen Licht hin, welches ihn magisch anzieht:Â
âAls NĂ€chstes fĂŒhlte ich mich völlig eingehĂŒllt in eine warme, wellenartige, wehende Bewegung am Eingang eines Tunnels. Der Tunnel hatte wogende, weiche WĂ€nde und war hell erleuchtet. Je nĂ€her es auf ein einzelnes helles Licht zuging, desto enger wurde der Tunnel und desto gröĂer wurde die Helligkeit.â
6. Wahrnehmung von GerĂ€uschen:Â
Es werden angenehme Töne oder schöne sphĂ€rische KlĂ€nge wie himmlische Musik gehört, die mit den Erfahrungen auf der Erde nicht vergleichbar sind. Aber auch unangenehme Töne, wie Brausen, Brummen oder Rauschen werden geschildert:Â
âIch hörte ein Zischen und wurde dann durch einen dunklen Tunnel nach oben zu einem Licht hingezogen ⊠â oder âJeder Klang war unglaublich klar. Die Stimme des Höchsten Wesens schien von ĂŒberall und nirgends zugleich zu kommen. Worte kamen nicht aus dem Mund von Wesen, sondern aus der Aura um sie herum.â
7. Eintritt in eine lichterfĂŒllte âAndersweltâ:Â
Manche berichten von lichtdurchfluteten StĂ€dten und farbenprĂ€chtigen Landschaften oder auch Parkanlagen, GebĂ€uden oder Bibliotheken:Â
âDie Landschaft war wunderschön, blauer Himmel, sanft geschwungene HĂŒgel, Blumen. Alles war lichterfĂŒllt, es war, als leuchtete es aus sich heraus, als strahle es Licht aus und reflektiere es nicht nur.â oder âEs war, als schwebten wir durch eine Wand hindurch direkt in meine LichthĂŒlle. Es gab ein groĂes, majestĂ€tisches Zentrallicht (âŠ). Heute glaube ich, dass die LichthĂŒllen, genau wie meine eigene, andere Seelen waren, die mit dem Zentrallicht, Gott, verbunden waren.â
8. Kontakt zu bereits Verstorbenen:Â
Der Nahtod-Erlebende wird von bereits verstorbenen Freunden und/oder Verwandten empfangen. Wichtig: Selbst Kinder schildern niemals ihre lebenden Eltern, sondern immer nur bereits verstorbene GroĂeltern oder andere bereits verstorbene Verwandte:Â
âMein Vater stand direkt neben mir, aber ich konnte ihn nicht sehen. Auch meine Schwester war ganz in der NĂ€he, ich spĂŒrte sie links von mir.â oder âIch war umgeben von anderen Wesen oder Menschen, die mir irgendwie bekannt vorkamen. Diese Wesen waren so eine Art Familie oder alte Freunde, mit denen ich schon seit Ewigkeiten zusammen war. Am ehesten kann ich sie noch als meine geistige Familie oder meine Seelenfamilie beschreiben. Diesen Menschen zu begegnen, das war so, wie wenn man nach einer langen Trennung die wichtigsten Menschen in seinem Leben wieder sieht. Es gab zwischen uns geradezu eine Explosion der Liebe und Wiedersehensfreude.â
9. Begegnung mit einem höheren Lichtwesen:Â
Dieses âWesenâ wird je nach subjektiver und kultureller PrĂ€gung als Engel, GeistfĂŒhrer, Lichtwesen, Krishna, Mohammed, Buddha, Jesus oder Gott oder auch ganz anders beschrieben und strahlt eine unbeschreibliche Liebe, Geborgenheit, WĂ€rme und VerstĂ€ndnis aus:Â
âEin wunderschönes Licht zog mich zu sich heran; das Licht erfĂŒllt mich immer noch mit tiefer Ehrfurcht, und mir kommen sofort die TrĂ€nen.â
10. LebensrĂŒckblick:Â
In dieser RĂŒckschau, die einige als â360-Grad-Panorama-Blickâ bezeichnen, beurteilt und bewertet der Betreffende die Taten seines Lebens selbst und fĂŒhlt auch die GefĂŒhle der anderen, die von seinen Taten mit betroffen waren. Dabei wird er von Lichtwesen liebevoll und wertfrei unterstĂŒtzt. Er erlangt Einsicht in die inneren ZusammenhĂ€nge seines Lebens:Â
âAls NĂ€chstes zeigte er mir meine LebensrĂŒckschau. Dabei sieht und spĂŒrt man jede Sekunde von der Geburt bis zum Tod. Man spĂŒrt seine GefĂŒhle und auch die der anderen, denen man wehgetan hat, auch ihren Schmerz und ihre GefĂŒhle spĂŒrt man. Das dient dazu, dass man nun aus einer anderen Perspektive erkennt, was fĂŒr ein Mensch man war und wie man andere behandelt hat. Dabei beurteilt man sich selbst hĂ€rter als jeder andere.â
11. Andere Zeitwahrnehmung:Â
Die Zeit ist stark gerafft. Vielen kommt es so vor, als hÀtte das Erlebnis stunden- oder tagelang gedauert, dabei sind nur wenige Minuten vergangen. In diesen SphÀren existiert die uns bekannte lineare Zeit nicht:
 âSowohl die Zeit als auch der Raum auf der Erde standen völlig still. Zugleich waren »Zeit und Raum« auf der anderen Seite vollkommen lebendig, selbstverstĂ€ndlich und real.â oder âJa, solange ich im Licht war, hatte ich ⊠keinerlei Empfinden fĂŒr die Zeit, wie ich sie hier auf der Erde kenne. Mit anderen Worten: kein Empfinden fĂŒr die serielle Form der Zeit ⊠Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Ich konnte stets alle Zeiten (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) gleichzeitig wahrnehmen, solange ich im Licht war.â
12. Erlernen von besonderem Wissen:Â
Das ganze Wisse steht in einem Augenblick zur VerfĂŒgung. Alle Fragen des Betreffenden werden in Sekundenbruchteilen beantwortet. Davon dĂŒrfe allerdings nichts âmitgenommenâ werden, weil das Vergessen eine Voraussetzung fĂŒr die Entwicklung der Seele sei:Â
âAls ich in seine Augen sah, wurden mir alle Geheimnisse des Universums enthĂŒllt. Ich weiĂ, wie alles funktioniert, weil ich ihm einen Augenblick lang in die Augen geschaut habe. Alle Geheimnisse des Universums, das gesamte Wissen aller Zeiten, einfach alles.â oder âIch verstand (ich verwende dieses Wort, weil ich es eigentlich nicht gehört habe), dass die farbigen Tropfen die Erfahrungen aller waren, die gelebt hatten. Die Erfahrungen existierten als einzelne Bestandteile und gehörten doch zum Ganzen. Das Ganze war das kollektive Wissen aller.â
13. Kommunikation ohne Worte:Â
Der kommunikative Austausch erfolgt nicht mit Worten, sondern telepathisch ĂŒber Gedanken:
âZugleich spĂŒrte ich eine PrĂ€senz (âŠ) und mir etwas erklĂ€ren wĂŒrde (âŠ) Nicht mit Worten, sondern mit Bildern (âŠ), denn ich erinnere mich nicht, dass ich eine Stimme gehört hĂ€tte.
Aber ich konnte alles verstehen, was er sagte, und es war alles so klar und offensichtlich, dass ich mich fragte, wie ich das je hatte nicht verstehen können. (âŠ) Ich verstand, dass alles Gute und alles Schlechte aus einem bestimmten Grund geschieht.â
14. Aufforderung zur RĂŒckkehr:Â
Der Betreffende wird durch das Lichtwesen oder bereits Verstorbene aufgefordert, in seinen physischen Körper zurĂŒckzukehren, da seine âZeitâ noch nicht gekommen sei oder er seine Lebensaufgabe noch nicht erfĂŒllt hĂ€tte:Â
âIch (âŠ) spĂŒrte, dass ich mich nun entscheiden musste, ob ich zurĂŒck ins Leben oder weiter in den Tod hineingehen wollte. Meine beste Freundin war da (âŠ) und sie sagte mir, dass ich nur bis hierhin gehen könnte, (âŠ):
âBis hierher kannst du gehen, weiter nichtâ, sagte sie. âJetzt geh zurĂŒck, und leb dein Leben in vollen ZĂŒgen und ohne Angst.â
15. Freiwillige oder widerwillige RĂŒckkehr ins irdische Leben:Â
Die meisten wollen in dieser anderen âWeltâ bleiben, da sie noch niemals zuvor etwas derart Schönes und BeglĂŒckendes erlebt hĂ€tten. Die RĂŒckkehr erfolgt dann allerdings ganz schnell und abrupt. Sie erwachen wieder in ihrem physischen Körper mit all seinen Beschwerden:
âIch fand heraus, dass es nun meine Aufgabe sein sollte, mithilfe meiner neuen Erkenntnisse »den Himmel auf Erden« zu leben und dieses Wissen an andere Menschen weiterzugeben. Doch ich hatte die Wahl, ob ich wieder ins Leben zurĂŒckkehren oder auf den Tod zugehen wollte.
Mir wurde erklĂ€rt, dass der Zeitpunkt fĂŒr mich noch nicht gekommen sei, aber dass mir die Wahl immer offen steht. Wenn ich mich fĂŒr den Tod entscheide, werde ich sehr viele Geschenke, die mein restliches Leben noch fĂŒr mich bereithĂ€lt, nicht erleben. (âŠ)
Mir wurde gesagt, dass mein Körper, wenn ich mich fĂŒr das Leben entscheide, sehr schnell gesund werden wĂŒrde. Und tatsĂ€chlich stellte (âŠ) nach Tagen eine deutliche Besserung fest!â
16. Radikale VerĂ€nderung:Â
Die Nahtoderfahrung verĂ€ndert die Person und deren Sicht auf die Welt, das Leben, den Tod sowie den Sinn des Lebens völlig. Es fĂ€llt schwer, darĂŒber zu sprechen, weil man nicht fĂŒr verrĂŒckt gehalten werden möchte:
âGanz sicher ist es das Beste fĂŒr einen selber und fĂŒr alle, mit denen man zu tun hat, so freundlich und höflich zu sein wie man nur kann. Behandeln Sie alle Menschen so, wie Sie selber gern behandelt werden möchten. Wir begegnen Tag fĂŒr Tag einfach nur anderen Versionen von uns selbst.â oder âFrĂŒher hatte ich nie Geduld; jetzt habe ich sie in rauen Mengen. Ich habe jetzt auch ein sehr gutes Urteilsvermögen. Das war frĂŒher nicht so. Ich habe MitgefĂŒhl und weiĂ, dass kein Mensch in diesem Leben je vollkommen sein wird.â
Es kann allerdings Jahre dauern bis die Erlebnisse in den Alltag integriert werden. HĂ€ufig kommt es zunĂ€chst zu depressiven Verstimmungen, SinnlosigkeitsgefĂŒhlen ob der âhiesigenâ Welt und zu Orientierungslosigkeit.
Einige trennen sich von ihren Partnern oder schlagen einen anderen Berufsweg ein. Sie gehen wertschÀtzender mit sich selbst und anderen um. Die Bedeutung materieller Werte sinkt und immaterielle Werte nehmen zu.
17. Die Angst vor dem Tod reduziert sich oder löst sich gĂ€nzlich auf:Â
Bei ĂŒber 95 % der Betreffenden verschwindet die Angst vor dem Tod aufgrund der Nahtoderfahrung vollstĂ€ndig. Viele freuen sich sogar darauf, wenn ihre Zeit gekommen ist, doch sie wollen die Zeit bis dahin noch sinnerfĂŒllt und entsprechend ihrem Seelenplan nutzen:
âIch hatte immer groĂe Angst vor dem Tod, vor dem Nichts. Jetzt fĂŒrchte ich den Tod nicht mehr.â oder âDer wichtigste Teil des Erlebnisses ist fĂŒr mich, dass man vor dem Tod keine Angst zu haben braucht.â oder âIch habe keine Angst mehr vor dem Tod. In meiner Seele weiĂ ich, dass es nach diesem Leben noch viel mehr gibt!â
Fazit und Zusammenfassung dieses PhÀnomens
Eine Nahtoderfahrung (NTE) ist eine Erfahrung, die Menschen machen, wenn sie dem Tod nahe sind oder glauben, dass sie sterben werden.
Es gibt viele verschiedene Elemente des PhĂ€nomens der Nahtoderfahrung, von der die Betroffenen berichten, einschlieĂlich des GefĂŒhls der Trennung vom eigenen Körper, der Begegnung mit Licht oder einer höheren Macht, dem Durchleben des Lebens in einem schnellen âFilmâ oder der Begegnung mit verstorbenen Angehörigen oder spirituellen Wesen.
Diese Erfahrungen können von einem GefĂŒhl von Frieden, Freude oder Liebe begleitet sein.
Aus einer spirituellen Perspektive betrachtet, wird oft angenommen, dass eine NTE das Bewusstsein auf eine höhere Ebene anhebt, von der aus das Leben und der Tod in einem gröĂeren Kontext betrachtet werden können.
Einige glauben, dass eine NTE eine Gelegenheit ist, um eine spirituelle Transformation zu erleben und sich mit höheren Ebenen des Bewusstseins zu verbinden.
Es gibt viele Wissenschaftler, die sich mit dem PhÀnomen der Nahtoderfahrung beschÀftigen, darunter Dr. Bruce Greyson, Dr. Sam Parnia und Dr. Pim van Lommel.
Es gibt auch eine Reihe von BĂŒchern, die einen Einblick in die Welt der NTEs geben und verschiedene Theorien darĂŒber prĂ€sentieren, was wĂ€hrend dieser Erfahrungen vor sich geht.
Insgesamt kann man sagen, dass NTEs ein faszinierendes und oft unerklÀrliches PhÀnomen sind, das unser VerstÀndnis von Tod, Leben und Bewusstsein erweitern kann.
Wie geht es Dir jetzt damit?
Welche Gedanken kommen Dir dazu? Hast Du vielleicht selbst schon einmal eine Nahtoderfahrung oder ein Àhnliches Erlebnis gehabt? Dann schreib es mir gerne in die Kommentare.
Alles Liebe
Deine Jeanette
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Bericht einer Nahtoderfahrung
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